auf zum Tannenberg

Eigentlich sind wir in Neusalz, um die notwendigen Frühjahrsarbeiten im Garten zu erledigen. Aber bei diesem schönen Vorfrühlingswetter muss man auch mal auf einen Berg, welcher der knappen Zeit wegen nicht so weit entfernt sein darf. Also fuhren wir nach St. Georgenthal (Jiřetín pod Jedlovou), um über den Kreuzweg auf den Tannenberg (Jedlová) zu wandern. Den Berg kennen wir seit Ewigkeiten. Vor 25 Jahren gab es auf dem einsamen Gipfel nur die Ruine der Tannenbergbaude, den Aussichtsturm bestiegen nur Wagemutige. Heute hatten wir keine Chance auf ein Mittagessen und der renovierten Baude, so viele Ausflügler stiegen auf den Gipfel.

Petrus denkt sich: „Was wollen die denn schon wieder hier?“
Hoffentlich schaffen es die müden Wanderer auf den Gipfel!
Wo ist der Geocache?
Frau mit Dach
letzte Kapelle auf dem Kreuzberg
rechts nach dem Tannenberge…
Zielgipfel zu sehen
Blick zur Burgruine Tollenstein
das Schild hängt hier schon länger
letzter Schnee
Tannenberggipfel

Wer kennt Schlunkendorf?

Ankunft in Schlunkendorf

Da wir vor einem halben Jahr an das entgegengesetzte Ende Berlins  gezogen sind … wie die Zeit vergeht…, müssen wir so langsam mal den Südwesten der Hauptstadt erkunden. Heute war Schlunkendorf dran. Kennt Ihr nicht? Kannten wir bislang auch nicht. Ist aber ein schönes Dorf mit Reiterhof samt Restaurant (5 Arten von Schnitzeln, Sülze, .. äh vergessen) und Museum. Das Beelitzer Spargelmuseum macht leider erst im April wieder auf, aber es scheint klein aber fein zu sein. Toll dass sich Leute engagieren, um etwas auf die Beine zu stellen. 18 Geocaches standen nach Abschluss der Wanderung auf der Fundliste.. Das ist ja nach Wochen der Abstinenz auch mal was.

Backstein
Spargelmuseum
umweltschonend ist Spargel aber nicht, wenn man sich den Plastik- und Landschaftsverbrauch anschaut. Na ich esse ja keinen…
Damwild.. solange bis die Wölfe auch hier ankommen….
vereiste Wege
Blick Richtung Seddiner See
Eishockeyspieler auf dem Seddiner See
André auf dem Seddiner See

Grau in Grau

Griebnitzsee

Einmal am Wochenende muss man mal raus, auch wenn das Wetter es einem nicht gerade leicht macht, überhaupt einen Fuß vor die Tür zu setzen. Wir starteten am S-Bahnhof Griebnitzsee und liefen am Griebnitzkanal entlang zum Stölpchensee, von dort aus am Pohlesee und Kleinen Wannsee zum S-Bahnhof Wannsee. Hier kamen wir an herrschaftlichen Villen und Häusern vorbei, die teilweise durch zwei Zäune und Sichtschutz von der Allgemeinheit abgeschirmt sind. An den Postkästen stehen keine Namen, sondern nur zwei Buchstaben, z.B. „S.K.“ oder so. Wie damit der Postbote klarkommt ist uns ein Rätsel. Seltsamerweise hat sich Heinrich von Kleist diese Gegend ausgesucht, um gemeinsam mit Henriette Vogel Suizid zu begehen. An Ort und Stelle wurden sie vergraben, da Selbstmörder auf kirchlichen Friedhöfen nicht bestattet werden durften. Gruslig…
Da waren wir doch froh, an unserem Schlachtensee wieder in eine „normale Gegend“ zu kommen. 😉

Söhnel-Werft
Kormoran-Kolonie
Griebnitzkanal mit Hubertusbaude (keine Einkehrempfehlung)
Stölpchensee
zwischen Stölpchensee und Pohlesee
am Pohlesee
Biberburg am Pohlesee
am Pohlesee
Villa am kleinen Wannsee
ist das Kunst???
Kleistgrab

Bogotá

 

Heute haben wir die Hauptstadt Kolumbiens erkundet, zumindest einen kleinen Teil der 8-Millionen-Metropole. Da der Jetlag uns nur bis vier Uhr morgens schlafen ließ, waren wir schon zeitig fertig und konnten die Runde durch die Stadt beginnen. Unser erster Weg führte uns auf Bogotás Hausberg- den Monserrate (3.152 Meter) mit seiner Bergkirche. Eigentlich wollten wir wandern, aber leider war der Weg gesperrt, so dass wir die Standseilbahn nehmen mussten. Auf diese Idee sind nicht nur wir gekommen, zumal ein herrlicher sonniger Sonntag geradzu zu Ausflügen einlud. Aber nach ca. 15 Minuten waren wir auch schon dran und fuhren auf den Berg. Oben genossen wir nicht nur die Aussicht, sondern probierten auch den angebotenen Frischkäse, der hier mit allerlei süßem Zeugs gegessen wird.
Wieder unten erkundeteten wir die Sehenswürdigkeiten der Stadt, die vor allem im Altstadtviertel La Candelaria konzentriert sind. Auf dem Plaza Bolívar treffen sich Touristen und Einheimische, und tausende Tauben dürfen gefüttert werden, was wir ziemlich eklig fanden. Bemerkenswert war die Vielzahl von Radfahrern, die wir in dieser Masse außerhalb Europas noch nie gesehen haben. Am Nachmittag besuchten wir zwei von Bogotás zahlreichen Museen. Bemerkenswert war das Museo Botero, wo nicht nur die dicken Menschen, Früchte und Tiere des Künstlers ausgestellt waren, sondern auch bemerkenswerte Werke von Picasso über Miro bis Chagall und Monet zu sehen waren. Und das in einem dauerhaft kostenlosen Museum! Im Museo de Arte Moderno de Bogotá, kurz Mambo, war moderne Kunst lateinamerikanischer Künstler ausgestellt, welche uns allerdings nicht sonderlich gefiel. Interessant waren die Fotografien von Spencer Tunick, der in Bogotá 6.000 Menschen dazu brachte, sich nackt für seine Fotos auf Plätze zu legen. Unglaublich.
Da wir uns tagsüber nur mit Empanadas und einen Käsekringel über Wasser hielten, gingen wir abends in ein von Einheimischen frequentiertes Grillrestaurant, wo es totes Tier zu essen gab, was allerdings sehr lecker war. Und preiswert dazu…
Morgen fliegen wir an die Karibikküste nach Cartagena.

auf dem Monserrate

 

Blick hinunter

 

fast wie zu Hause- Fingerhut

 

Fressbuden auf dem Monserrate

 

Kinderverköstigung

 

na ja, über Geschmack lässt sich trefflich streiten…

 

das Johanniskraut blüht
Standseilbahn während der Abfahrt

 

Schlange an der Standseilbahn

 

in La Candelaria

 

was das wohl war?

 

Streetart mit Katzen

 

auf dem Plaza Bolivar, mit der Kathedrale im Hintergrund

 

in der Kathedrale

 

kleiner Park
ein Theater

 

Radfahrer

 

Säulen am Capitol

 

auf dem Plaza Bolivar, mit der Kathedrale im Hintergrund

 

Museo Iglesia Santa Clara

 

Rauscheengel

 

Straßenhandel

 

Innenhof im Museo Botero
eines der vielen Bilder fülliger Menschen

 

gruselig

 

André im Museum

 

mal eine andere Mona Lisa

 

La Candelaria

 

noch mehr Streetart

 

Verschnaufpause mit einem Bier aus Bogotá

 

perfekter Jugendstil

 

nachmittags im Gewimmel

 

Herbst im Spreepark

Neusalz im Oktober, der ja leider nicht so golden war wie erhofft. Aber wie es immer so ist, alles gleicht sich aus. Mitte September konnten wir noch im Schlachtensee vor der Haustür schwimmen gehen.
Ich nutzte den Tag, um das Häusel winterfest zu machen, und etwas im Garten aufzuräumen. Da noch zu viel Laub auf den Bäumen hängt, habe ich mir zumindest das Wegräumen des selbigen erspart. So blieb Zeit für eine kurze Wanderung an der Spree entlang durch den Spreepark. Immer wieder witzig sich vor Augen zu führen, dass dieser kleine Bergbach die gleiche Spree ist, wie zu Hause in Berlin. Einen neuen Geocache gab es als „Belohnung“ auch zu finden.

noch viel Laub auf den Ahornbäumen

 

Lindenallee

 

alter Friedhof Neusalza in der Sonne

 

Blick hinüber zu den Schmiedesteinen

 

stoische Pferde auf der Koppel
im Spreepark

 

Spree

 

Stadtberg in Herbstfarben