Heute starten wir ein Wanderung in Hennersdorf (Dubnice). Ziel ist der von uns schon einige Male erwanderte Silberstein (Střbrnik). Dieser kleine, wenig bewanderte Gipfel, bietet hervorragende Fernsichten und ist umgeben von einer noch ziemlich intakten Natur mit bunten Wiesen und Insekten. Witzigerweise gab es vor ein paar Jahren einen Verweis auf meinen Blog in der Sächsischen Zeitung zu genau diesem Berg. Die Wiesen sind immer noch bunt, leiden aber dieses Jahr unter einer ungewöhnlichen Trockenheit. Hier hat es deutlich weniger geregnet als zu Hause in Berlin. Nach der Gipfelbesteigung laufen wir über die aussichtsreichen Wiesen hinunter nach Seifersdorf (Žibřidice). Von hier geht es weiter am Gipfel des Silberhübels (Stříbrný vrch) vorbei bis zum gelb markierten Wanderweg, der uns durch das idyllische Tal das Jeschkenbaches (Ještědský potok) zurück nach Hennersdorf führt.
eine Wiese voller PechnelkenReste einer WegekreuzesBaumweißlingQuerfeldeinAufstieg zum SilbersteinGipfelblick, am Horizont die Bösige, wo ich letzte Woche wanderteAbstiegdie Felsensegel des Silbersteinsaussichtsreiche WiesenhängeAbstieg nach SeifersdorfHaus in Seifersdorfverblasste SchönheitAufstieg zum SilberhübelRosenkäfer auf Margerite in Tal des Jeschkenbacheszurück in HennersdorfRosenblüteKontrasteTrackaufzeichnung
da guckt die Burg schon zwischen den Kiefern hervor
Auf der Burg Bösig (Hrad Bezděz) war ich lange nicht. Dabei habe ich sie als unverwechselbaren Akzent am Horizont beim Wandern oft gesehen. Von weitem erkennt man die beiden unverwechselbaren Kegelberge (Kleiner und Großer Bösig), da der große mit einer imposanten Burg gekrönt ist. In der Umgebung gibt ein riesiges Waldgebiet von über 300 km³, Pflanzen die sonst nur in Sibirien vorkommen, kann man hier entdecken. Ich starte in Woken (Okna) und laufe zunächst zu den mir bislang unbekannten Schlattenbergen (Slatinné vrchy). Hierher verirrt sich selten ein Wanderer, und so bin ich allein in der urwüchsigen Natur. von oben gibt es ein paar schöne Ausblicke auf die Kegel des Lausitzer Gebirges. Ich entdecke Pflanzen wie die Echte Tollkirsche, den Großblütigen Fingerhut sowie die Weiße Schwalbenwurz. Durch Blaubeer-Kiefernwald wandere ich auf den Sattel zwischen den Bösigen. Hier zieht es mich zunächst auf den Kleinen Bösig. Mit 577 Metern Höhe ist er nur 30 Meter kleiner als sein großer Bruder. Oben erwartet mich neben fantastischen Aussichten ein Meer an Licht- und Pfingstnelken. Dann geht es auf die Burg. Hier ist mehr los, es ist Wochenende und es ist schönes Wetter. An der Pforte bezahlt man 180 Kronen, also knapp 8 €. Es lohnt sich. Allein die Ausblicke von Bergfried sind unvergleichlich. Nach ca. 20 km bin ich zurück in Woken, wo es zur Belohnung ein Sahneeis gibt.
Aufstieg auf die Schlattenberge Ausblicke von obenGipfelfelsenurige WälderBurg BösigAufstieg zum kleinen Bösigoben sieht man natürlich den großen Bösig mit BurgNelkenweite Blickeeine der vielen BurgpfortenAufstieg zur Burg Bösigauf den Bergfried geht es nochim Inneren des ehemaligen Klostersdie Burgbewohner hatten tolle Ausblickedas gönne ich mit mal, bei dieser HitzeBurghofkleiner Bergfriedkleiner Bösig, das sollen nur 30 Meter Unterschied sein?Wald soweit das Auge reichtBurg BösigAbstiegkeine Ahnung was diese lustige Figur hier zu suchen hatWegkreuzungWeg nach WokenTunnel durch einen Bahndammimmer wieder Felsen unterwegsder Ginster blühtTrackaufzeichnung
Da André mit 3 Damen in Karlsbad kurt bin ich alleine in Neusalza und mache eine Wanderung in der Daubaer Schweiz (Dubské Švýcarsko). Es geht auf den Wilhoscht (Vlhošť). Dazu benutze ich einen Track von Björns Naturwunder, allerdings mit anderem Startpunkt. Nach einer knappen Stunde Anfahrt von Neusalza starte ich in Hirschmantel (Heřmánky) teils querfeldein zur Martinswand (Martinské stěny). Vorbei am Tropfstein (Krápník) zum Tausendstückstein (Tisícový kámen) kann ich wunderbare und teils verrückte Felsformationen bewundern. Die markanten Sandsteinüberhänge dienten in früheren Jahrhunderten als Versteck und sind heute beliebte Boofen für Wanderer. Dann geht es über den Ziebernberg (Stříbrný vrch) durch ein Klettergebiet mit Bergsteigerbiwak samt Gedenkplatz für umgekommene Kletterer in diesem Gebiet. Recht steil muss ich durch eine Schlucht hinunterklettern, um dann durch eine hohle Felsengasse zum Einstieg des Aufstiegs zum Wilhoscht zu gelangen. Der Gipfel ist ohne Aussicht und wenig spektakulär, aber man muss mal auf dem höchsten Gipfel der Daubaer Schweiz gewesen sein. Nach der Umrundung des Berges steige ich ab nach Lauben (Loubí), einem ziemlich abgelegenen Dorf mit schönen Häusern und einer Pension, leider ohne Gastwirtschaft. Von hier ist es nicht mehr weit zum Ausgangspunkt in Hirschmantel.
MartinswandBoofe am Tropfsteinirgendwie außerirdischBoofe am Tausendstücksteinscheinbar tropfende Felsenurige Wegedie Wanderwege waren auch schon mal besser gepflegtBergsteigerbiwakBergsteigerbiwakpasse ich da durch?tolle Aussicht mit Ronbergda ist er, der Wilhoscht mit seinen SandsteinterrassenBlick bis zu den BösigenAbstiegBlaubeerfelsenHohle Gasseeinfacher Weg am WilhoschtBlick zum GeltschAuf dem Gipfel des Wilhoscht, 614 mAbstieg nach LaubenVulkankegelparadeApfelblüteWasserturm in LaubenHausdetail in LaubenLaubenTrackaufzeichnung
Beginn einer kleinen Wanderung zum Kriaritsi -Strand
Am letzten Tag des Urlaubs fahren wir nicht weit. Wir besuchen die nahe gelegenen Strände bei Sykia und machen eine kleine Wanderung. Wunderschöne Strände sind zu sehen, leider willkürlich mit halbverfallenen „Strandbars“ dekoriert. Das Müllproblem am Strand ist hausgemacht. Im schön gelegenen Restaurant „5 Steps in the sand“ essen wir etwas zu Mittag und vertrödeln die Zeit danach am Sykia-Strand.
von denen gibt es auf Sithonia genug zu sehenruhige See und diesiger Berg Athoskleine KraxeleienKompassqualle, nicht ganz ungefährlichTafoni-Felsenschön anzuschauen aber leider voller PlastikmüllBerg mit drei KreuzenBachmündungkleine Kraxeleiseht ihr den Meerjungmann?klarer geht es nichtMittagessenSykia StrandRudi betrachtet das klare WasserGasse in Sykia
Heute war es bedeckt und regnete ab und zu. Kein Wanderwetter. Wir fuhren in den Ort mit dem unaussprechlichen Namen Vourvourou und spazierten am Strand entlang und liefen auf die urigen Felsenhalbinseln. In einem Strandrestaurant gab es etwas Kleines zu Mittag. In Klimataria gab es Kaffee und Geburtstagskuchen (Rudi ist heute 88 geworden!!!) und abends im „heimischen“ Sykia hervorragenden Fisch und Ouzo im „Ouzo Health Center“.
RastFelsenbuchtTafoni-VerwitterungVegetationsinselder Athos thront 39 km entfernt über allemHerzförmiger Zungenstendel (Serapias cordigera)Wucherblumen sind immer wieder schönHafen in Klimatariaim Ouzo Health Center sind wir im ländlichen Griechenland angekommen