Heute machen wir zum Eingewöhnen eine Runde um das Stodertal. Wir starten am Haus Mayr und laufen zunächst einen knackigen Anstieg auf den Poppenberg. Vor hier geht es teilweise weglos hinunter. Die Wege sind in diesem Teil der Wanderung schlecht gewartet, oft von umgestürzten Bäumen versperrt oder schlecht ausgeschildert. Das bessert sich jedoch, und über herrliche Wiesenwege oder kleinere Wirtschaftswege gelangen wir bis nach Vorderstoder. Hier stärken wir uns im Restaurant „Bergpfeffer„. Auf der anderen Talseite geht es wieder zurück nach Hinterstoder. Knapp 19 km stehen schließlich auf der Uhr.
die eiskalte Steyr lässt die warme Umgebungsluft zu Nebel kondensierengefleckte FingerwurzAussicht vom Poppenberg auf Hinterstoder und das Tote GebirgeTollkirscheGerätschaften in einer verlassenen Mühleder Panoramaweg macht seinem Namen alle EhreunwegsamRastGelber Fingerhutkurz vor Vorderstoderim „Bergpfeffer“, sehr zu empfehlenSaiblingmorgen geht es etwas höher hinaufEselpaarZweiblättrige Waldhyazintealter SpeicherNaturwiesekurz vor HinterstoderErfrischungTrackaufzeichnung
Wir starten heute recht zeitig in Budweis und haben viel Zeit, um unterwegs zwei Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Stopp eins machen wir in Kefermarkt im Mühlviertel, wo wir zum Schloss Weinberg wandern. Zumindest der innere Schlosshof ist zugänglich, die Innenräume jedoch nicht. Da nach dem Zweiten Weltkrieg ohnehin alles Wertvolle durch sowjetische Soldaten verwüstet oder abtransportiert wurde, hätte sich das wahrscheinlich eh nicht gelohnt. Stopp zwei legten wir ein, um Burg Altpernstein zu besuchen. Von oben gab es herrliche Blicke in das weite Kremstal. Dann fuhren wir nach Hinterstoder, wo wir eine Woche wandern wollen. Hier schauten wir uns etwas um, fuhren zur Hutterer Böden hinauf und aßen in einer Berghütte Käse/Spinatknödel und Käsekrainer. Morgen ist die erste moderate Wanderung geplant.
Innenhof von Schloss WeinbergKremstalBurg AltpernsteinBurg AltpernsteinRast während einer kleinen Wanderungach gucke, die Große SterndoldeBrücke über die Steyrumwölkte Gipfel des Toten Gebirges
Heutiges Ziel ist Budweis (České Budějovice). Auf dem Weg liegt Schloss Frauenberg (Zámek Hluboká), welches ich im Rahmen eines Sommeraustausches von Studenten aus der Partneruni in Reichenberg vor ca. 40 Jahren schon einmal besuchte. Es gehörte einstmals den Schwarzenbergs und ist eines der meistbesuchten Schlösser Tschechiens. Dann fahren wir nach Hollschowitz (Holašovice), ein kleines Dorf westlich von Budweis. Es wurde 1998 in die Weltkulturerbeliste der UNESCO aufgenommen. Grund ist der geschlossene Dorfkern im böhmischen Bauernbarock. Nach der Besichtigung fahren wir nach Budweis und besichtigen die Stadt. Der riesige Marktplatz mit seinen Laubenhäusern ist sehenswert. Höhepunkt im wahrsten Sinne war die Besteigung des Schwarzen Turmes (Černá věž).
Schloss FrauenbergHunderte Geweihe zeugen von schießwütigen AdligenAufstieg zum TurmBlick vom Turm auf einen InnenhofBlick über das Schloss zur Moldauseltsames TürdetailZwischenstopp in HollschowitzHäuserzeile in HollschowitzHollschowitzMarkplatz mit Rathaus BudweisSamsonbrunnenda hinauf, auf den Schwarzen TurmBlick von obenDachidylleStraße in der Altstadt BudweisBudweis
Heute ist der erste Tag unseres Urlaubs. Wir fahren nicht weit, nur 160 km sind es vom Ferienhaus nach Kuttenberg (Kutná Hora). Warum? Kuttenberg ist eine der schönsten Städte in Tschechien, einst zu Reichtum gekommen durch den Silberbergbau und das Prägen des Prager Groschens. Sie war einmal die zweitgrößte Stadt Böhmens, lange ist es her. Heute leben 20.000 Einwohner hier. 1995 wurde die Stadt Weltkulturerbe der UNESCO. Sie ist lange nicht so überlaufen wie Prag oder Krummau (Český Krumlov), und so kann man hier ohne große Touristenmassen durch die wunderschöne Altstadt schlendern, böhmisches Bier und böhmische Küche genießen, und das ohne abgezockt zu werden. Wir besuchen den sehenswerten Dom St. Barbara, schlendern am Jesuitenkolleg vorbei, bewundern die schöne Synagoge, die allerdings nicht mehr aktiv genutzt wird, und den Welschen Hof, wo einst die Prager Groschen geprägt wurden. Zum Tagesabschluss gab es ein Großpopowitzer Ziegenbock (Velkopopovický Kozel) einen Riesling im Weinberg mit herrlichem Blick auf die Stadt.
Terrasse am JesuitenkollegWasserspeier am Barbaradomim Dom, Blick nach obenherrliche Bleiglasfenster, viel Jugendstil ist zu sehenAltstadt KuttenbergPortalGaragenidylle mit BahnbrückeFelsenbild eines uns unbekannten Mannes während einer kleinen Wanderungzurück in der AltstadtSynagoge mit Holocaustdenkmalmorbide Schönheit, also das Haus…Der Steinerne Brunnen, erbaut Ende des 15. Jahrhunderts. Das Wasser musste im Mittelalter durch ein mehrere Kilometer langes hölzernes Rohr befördert werden. Pestsäuledeftige Stärkunggrüner geht’s nichtBarbaradom in der Abendsonnewir lassen es uns gut gehen mit regionalem WeinBlick zur JakobskircheBarbaradom von oben
Görlitz wird zu recht als eine der schönsten Städte Deutschlands bezeichnet. Lange waren wir nicht hier. Görlitz ist eine der wenigen Städte, die einen Hausberg ihr eigen nennen kann. Die Landeskrone ist zwar nur 419 Meter hoch, aber der alte Vulkankegel ist von weit her zu sehen. Wir besteigen zunächst den Gipfel samt Aussichtsturm. Von oben kann man natürlich Görlitz sehen, aber auch das Isergebirge, die letzten Hügel der Oberlausitz und den Bertsdorfer See. Anschließend wandern wir Richtung Neiße zur Stadt. In der Landskronbrauerei gönnen wir uns Bier und Fassbrause. Dann geht es bis zur Altstadtbrücke die Neiße entlang. Im Restaurant Obermühle gibt es Schlesisches Himmelreich zur Stärkung. Ein Wechsel auf die polnische Seite sparen wir aus. 4.000 Baudenkmale auf deutscher Seite sind genug für einen Besuch. Die Altstadt ist heute auffallend wenig bevölkert. Wir laufen zum Kaufhaus am Demianiplatz und nehmen die Straßenbahn zurück zur Landeskrone.
Turmbesteigung auf der LandeskroneBlick Richtung NordenBlick auf GörlitzWeg im Feldmühltal Richtung Neißebaufälliger Aussichtsturm (Weinbergturm)schöne Ecken unterwegsEin Landskron und eine Fassbrause in der Brauerei, besser gesagt BraumanufakturEisenbahnviadukt über die Neißein Görlitz wird nicht mehr so viel produziert…Blick nach drübenNeißeseite der Altstadt mit St. Peter und Paul sowie dem alten WaidhausRathausturmUntermarktNeptunbrunnenSchwarze Straße (die gar nicht schwarz ist…)Obermarkt mit Reichenbacher Turm und Kaisertrutzehemaliges Kaufhausin der Straßenbahn zur Landeskrone