Schafkögel

Skizirkusbauten auf den Hutterer Böden, Bergstation der Hössbahn

Heute fahren wir mit der Seilbahn hinauf zu den Hutterer Böden. Hier startet unsere Wanderung zum Schafkögel. Der Berg ist ein Vorberg des Schrocken (2.281m), den wir nicht besteigen. Der Schafkögel mit 1.990 Metern reicht uns heute. Es ist Wochenende und mit uns sind viele Wanderer unterwegs. Oben ist es mit 20 Grad angenehm kühl, verglichen mit den 32 Grad im Tal. Wir steigen zunächst steil und querfeldein über Wiesen auf, was ziemlich anstrengend ist. Am Schafkogelsee (seltsamerweise ohne ö) rasten wir. Dieser künstliche See wurde einzig und allein als Reservoir für Beschneiungsanlagen angelegt. Auf dem Schafkögelgipfel mit fantastischer Rundumsicht machen wir Pause und finden einen Geocache. Dann geht es etwas gemütlicher auf Forststraßen hinunter. In der Loger Hütte essen wir zu Mittag und fahren mit der Seilbahn wieder hinunter ins tropische Hinterstoder.

aussichtsreicher Aufstieg
Bergmolch uns Kaulquappen
Schafkogelsee
an der Dachsteinaussicht
der Schrocken im Blick
Enzian
Rast auf dem Schafkögel
Quirlblättriges Läusekraut
diesen Weg gehen wir heute nicht weiter
Bergglück
Abstieg
Hütterer See
Seilbahnaussicht
Trackaufzeichnung

Stoderer Dolomitensteig

Frühmorgens liegt noch Nebel im Tal, Blick aus dem Fenster

Nach dem Frühstück fahren wir zum Ende des Stodertales, zum Almgasthaus Baumschlagerreith. Hier startet eine beliebte Wanderrunde mit dem schönen Namen „Dolomitensteig“. Nach einem zehrenden Aufstieg erreichen wir die unbewirtschaftete Hochsteineralm und später die Schelcherbauernalm. Von hier bieten sich fantastische Weitblicke auf die Gipfel des Toten Gebirges und ins Tal. Danach beginnt der Dolomitensteig durch karstiges Gelände mit vielen Felstürmen und abschüssigen Abschnitten. Einzelne Passagen sind mit Seilen gesichert, ohne wäre es etwas schwierig geworden. Im Felseinschnitt des Schwarzgrabens rauschen mehrere kleine Wasserfälle und ergießen sich in Gumpen mit glasklarem Wasser. Herrlich und erfrischend. Dann geht es moderat abwärts, nur der Abschnitt auf dem Geröllfeld „Poppensand“ ist etwas herausfordernd. Nach 11 km sind wir zurück am Ausgangspunkt. Den Nachmittag verbringen wir bei 32 Grad im örtlichen Freibad.

Berge in der Morgensonne
Bachüberquerung
die Hochsteineralm ist erreicht
Warnhinweise zum Dolomitensteig
Schelcherbauernalm
uriger Wald
Panorama
die felsigen Abschnitte kommen näher
uriger Wanderweg
zerfurchte Karstberge
André klettert im Schwarzgraben
gut dass es Seile gibt
Wasserfälle im Schwarzgraben
Felstürme
Blick ins Tal
kaum eine Wolke zu sehen
nach eine Felsnadel
Weg an steilen Felsen vorbei
gewaltige Geröllrinne
wohlriechende Händelwurz
Freibad in Hinterstoder
Trackaufzeichnung

Panoramarunde Stodertal

Heute machen wir zum Eingewöhnen eine Runde um das Stodertal. Wir starten am Haus Mayr und laufen zunächst einen knackigen Anstieg auf den Poppenberg. Vor hier geht es teilweise weglos hinunter. Die Wege sind in diesem Teil der Wanderung schlecht gewartet, oft von umgestürzten Bäumen versperrt oder schlecht ausgeschildert. Das bessert sich jedoch, und über herrliche Wiesenwege oder kleinere Wirtschaftswege gelangen wir bis nach Vorderstoder. Hier stärken wir uns im Restaurant „Bergpfeffer„. Auf der anderen Talseite geht es wieder zurück nach Hinterstoder. Knapp 19 km stehen schließlich auf der Uhr.

die eiskalte Steyr lässt die warme Umgebungsluft zu Nebel kondensieren
gefleckte Fingerwurz
Aussicht vom Poppenberg auf Hinterstoder und das Tote Gebirge
Tollkirsche
Gerätschaften in einer verlassenen Mühle
der Panoramaweg macht seinem Namen alle Ehre
unwegsam
Rast
Gelber Fingerhut
kurz vor Vorderstoder
im „Bergpfeffer“, sehr zu empfehlen
Saibling
morgen geht es etwas höher hinauf
Eselpaar
Zweiblättrige Waldhyazinte
alter Speicher
Naturwiese
kurz vor Hinterstoder
Erfrischung
Trackaufzeichnung

Schloss Weinberg- Burg Altpernstein- Hinterstoder

Schloss Weinberg in Kefermarkt

Wir starten heute recht zeitig in Budweis und haben viel Zeit, um unterwegs zwei Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Stopp eins machen wir in Kefermarkt im Mühlviertel, wo wir zum Schloss Weinberg wandern. Zumindest der innere Schlosshof ist zugänglich, die Innenräume jedoch nicht. Da nach dem Zweiten Weltkrieg ohnehin alles Wertvolle durch sowjetische Soldaten verwüstet oder abtransportiert wurde, hätte sich das wahrscheinlich eh nicht gelohnt. Stopp zwei legten wir ein, um Burg Altpernstein zu besuchen. Von oben gab es herrliche Blicke in das weite Kremstal. Dann fuhren wir nach Hinterstoder, wo wir eine Woche wandern wollen. Hier schauten wir uns etwas um, fuhren zur Hutterer Böden hinauf und aßen in einer Berghütte Käse/Spinatknödel und Käsekrainer. Morgen ist die erste moderate Wanderung geplant.

Innenhof von Schloss Weinberg
Kremstal
Burg Altpernstein
Burg Altpernstein
Rast während einer kleinen Wanderung
ach gucke, die Große Sterndolde
Brücke über die Steyr
umwölkte Gipfel des Toten Gebirges

Frauenberg- Hollschowitz- Budweis

Schloss Frauenberg

Heutiges Ziel ist Budweis (České Budějovice). Auf dem Weg liegt Schloss Frauenberg (Zámek Hluboká), welches ich im Rahmen eines Sommeraustausches von Studenten aus der Partneruni in Reichenberg vor ca. 40 Jahren schon einmal besuchte. Es gehörte einstmals den Schwarzenbergs und ist eines der meistbesuchten Schlösser Tschechiens. Dann fahren wir nach Hollschowitz (Holašovice), ein kleines Dorf westlich von Budweis. Es wurde 1998 in die Weltkulturerbeliste der UNESCO aufgenommen. Grund ist der geschlossene Dorfkern im böhmischen Bauernbarock. Nach der Besichtigung fahren wir nach Budweis und besichtigen die Stadt. Der riesige Marktplatz mit seinen Laubenhäusern ist sehenswert. Höhepunkt im wahrsten Sinne war die Besteigung des Schwarzen Turmes (Černá věž).

Schloss Frauenberg
Hunderte Geweihe zeugen von schießwütigen Adligen
Aufstieg zum Turm
Blick vom Turm auf einen Innenhof
Blick über das Schloss zur Moldau
seltsames Türdetail
Zwischenstopp in Hollschowitz
Häuserzeile in Hollschowitz
Hollschowitz
Markplatz mit Rathaus Budweis
Samsonbrunnen
da hinauf, auf den Schwarzen Turm
Blick von oben
Dachidylle
Straße in der Altstadt Budweis
Budweis