Woken- Schlattenberge- Kleiner Bösig- Großer Bösig-Woken

da guckt die Burg schon zwischen den Kiefern hervor

Auf der Burg Bösig (Hrad Bezděz) war ich lange nicht. Dabei habe ich sie als unverwechselbaren Akzent am Horizont beim Wandern oft gesehen. Von weitem erkennt man die beiden unverwechselbaren Kegelberge (Kleiner und Großer Bösig), da der große mit einer imposanten Burg gekrönt ist. In der Umgebung gibt ein riesiges Waldgebiet von über 300 km³, Pflanzen die sonst nur in Sibirien vorkommen, kann man hier entdecken. Ich starte in Woken (Okna) und laufe zunächst zu den mir bislang unbekannten Schlattenbergen (Slatinné vrchy). Hierher verirrt sich selten ein Wanderer, und so bin ich allein in der urwüchsigen Natur. von oben gibt es ein paar schöne Ausblicke auf die Kegel des Lausitzer Gebirges. Ich entdecke Pflanzen wie die Echte Tollkirsche, den Großblütigen Fingerhut sowie die Weiße Schwalbenwurz. Durch Blaubeer-Kiefernwald wandere ich auf den Sattel zwischen den Bösigen. Hier zieht es mich zunächst auf den Kleinen Bösig. Mit 577 Metern Höhe ist er nur 30 Meter kleiner als sein großer Bruder. Oben erwartet mich neben fantastischen Aussichten ein Meer an Licht- und Pfingstnelken. Dann geht es auf die Burg. Hier ist mehr los, es ist Wochenende und es ist schönes Wetter. An der Pforte bezahlt man 180 Kronen, also knapp 8 €. Es lohnt sich. Allein die Ausblicke von Bergfried sind unvergleichlich. Nach ca. 20 km bin ich zurück in Woken, wo es zur Belohnung ein Sahneeis gibt.

Aufstieg auf die Schlattenberge
Ausblicke von oben
Gipfelfelsen
urige Wälder
Burg Bösig
Aufstieg zum kleinen Bösig
oben sieht man natürlich den großen Bösig mit Burg
Nelken
weite Blicke
eine der vielen Burgpforten
Aufstieg zur Burg Bösig
auf den Bergfried geht es noch
im Inneren des ehemaligen Klosters
die Burgbewohner hatten tolle Ausblicke
das gönne ich mit mal, bei dieser Hitze
Burghof
kleiner Bergfried
kleiner Bösig, das sollen nur 30 Meter Unterschied sein?
Wald soweit das Auge reicht
Burg Bösig
Abstieg
keine Ahnung was diese lustige Figur hier zu suchen hat
Wegkreuzung
Weg nach Woken
Tunnel durch einen Bahndamm
immer wieder Felsen unterwegs
der Ginster blüht

Wanderung auf den Wilhoscht

Haus am Start in Hirschmantel

Da André mit 3 Damen in Karlsbad kurt bin ich alleine in Neusalza und mache eine Wanderung in der Daubaer Schweiz (Dubské Švýcarsko). Es geht auf den Wilhoscht (Vlhošť). Dazu benutze ich einen Track von Björns Naturwunder, allerdings mit anderem Startpunkt. Nach einer knappen Stunde Anfahrt von Neusalza starte ich in Hirschmantel (Heřmánky) teils querfeldein zur Martinswand (Martinské stěny). Vorbei am Tropfstein (Krápník) zum Tausendstückstein (Tisícový kámen) kann ich wunderbare und teils verrückte Felsformationen bewundern. Die markanten Sandsteinüberhänge dienten in früheren Jahrhunderten als Versteck und sind heute beliebte Boofen für Wanderer. Dann geht es über den Ziebernberg (Stříbrný vrch) durch ein Klettergebiet mit Bergsteigerbiwak samt Gedenkplatz für umgekommene Kletterer in diesem Gebiet. Recht steil muss ich durch eine Schlucht hinunterklettern, um dann durch eine hohle Felsengasse zum Einstieg des Aufstiegs zum Wilhoscht zu gelangen. Der Gipfel ist ohne Aussicht und wenig spektakulär, aber man muss mal auf dem höchsten Gipfel der Daubaer Schweiz gewesen sein. Nach der Umrundung des Berges steige ich ab nach Lauben (Loubí), einem ziemlich abgelegenen Dorf mit schönen Häusern und einer Pension, leider ohne Gastwirtschaft. Von hier ist es nicht mehr weit zum Ausgangspunkt in Hirschmantel.

Martinswand
Boofe am Tropfstein
irgendwie außerirdisch
Boofe am Tausendstückstein
scheinbar tropfende Felsen
urige Wege
die Wanderwege waren auch schon mal besser gepflegt
Bergsteigerbiwak
Bergsteigerbiwak
passe ich da durch?
tolle Aussicht mit Ronberg
da ist er, der Wilhoscht mit seinen Sandsteinterrassen
Blick bis zu den Bösigen
Abstieg
Blaubeerfelsen
Hohle Gasse
einfacher Weg am Wilhoscht
Blick zum Geltsch
Auf dem Gipfel des Wilhoscht, 614 m
Abstieg nach Lauben
Vulkankegelparade
Apfelblüte
Wasserturm in Lauben
Hausdetail in Lauben
Lauben
Trackaufzeichnung

Strandbesuche bei Sykia

Beginn einer kleinen Wanderung zum Kriaritsi  -Strand

Am letzten Tag des Urlaubs fahren wir nicht weit. Wir besuchen die nahe gelegenen Strände bei Sykia und machen eine kleine Wanderung. Wunderschöne Strände sind zu sehen, leider willkürlich mit halbverfallenen „Strandbars“ dekoriert. Das Müllproblem am Strand ist hausgemacht. Im schön gelegenen Restaurant „5 Steps in the sand“ essen wir etwas zu Mittag und vertrödeln die Zeit danach am Sykia-Strand.

von denen gibt es auf Sithonia genug zu sehen
ruhige See und diesiger Berg Athos
kleine Kraxeleien
Kompassqualle, nicht ganz ungefährlich
Tafoni-Felsen
schön anzuschauen aber leider voller Plastikmüll
Berg mit drei Kreuzen
Bachmündung
kleine Kraxelei
seht ihr den Meerjungmann?
klarer geht es nicht
Mittagessen
Sykia Strand
Rudi betrachtet das klare Wasser
Gasse in Sykia

Vourvourou

Vourvourvou

Heute war es bedeckt und regnete ab und zu. Kein Wanderwetter. Wir fuhren in den Ort mit dem unaussprechlichen Namen Vourvourou und spazierten am Strand entlang und liefen auf die urigen Felsenhalbinseln. In einem Strandrestaurant gab es etwas Kleines zu Mittag. In Klimataria gab es Kaffee und Geburtstagskuchen (Rudi ist heute 88 geworden!!!) und abends im „heimischen“ Sykia hervorragenden Fisch und Ouzo im „Ouzo Health Center“.

Rast
Felsenbucht
Tafoni-Verwitterung
Vegetationsinsel
der Athos thront 39 km entfernt über allem
Herzförmiger Zungenstendel (Serapias cordigera)
Wucherblumen sind immer wieder schön
Hafen in Klimataria
im Ouzo Health Center sind wir im ländlichen Griechenland angekommen

Wanderung bei Sykia

Gruseliger Beginn der Wanderung

Wir lassen heute das Auto stehen und wandern am Ferienhaus in Sykia los in die Berge. Anfänglich auf recht langweiligen Wirtschaftswegen vorbei an wilden Müllkippen wurde die Landschaft bald schöner. Die Wegfindung bergauf wurde schwieriger und kletterintensiver. Aber oben erwartete uns eine Almlandschaft mit Wiesen und Aussichten. Zwischendurch zollten wir Hütehunden Respekt, die Ziegenherden bewachten. Nach 11,8 km waren wir zurück.

Sykia von oben
komische Felsen
Stau
bunte Ausblicke
verlassene Schäferei
in Asien wäre so ein Felsen ein Heiligtum
Bachüberquerung
Kraxelei nach oben
links der Athos
wo ist der Weg?
„Alm“
die nächste Ziegenherde, der Hirte hielt uns die Hunde von den Fersen
muss noch bestimmt werden
Schade dass es keine Fotos mit Ton gibt. Hier hat es gesummt und gebrummt.
hat den Weg versperrt
Trackaufzeichnung