El Torcal

Tornillo del Torcal

Heute fahren wir zeitig los, um noch vor Ansturm der Massen und bei morgendlichen Temperaturen im El Torcal Naturpark zu wandern. Vor 12 Jahren hatten wir völlig anderes Wetter, und hier oben lagen noch Schneereste. Heute laufen wir eine größere Runde. Anfangs sind wir fast alleine. Die Felsenformationen sind immer noch beeindruckend. Vor allem die wie Pfannkuchen aufgestapelten Türme haben es uns angetan.

ein einsamer Influencer steht mit seinem Handystativ ganz hinten und macht Verrenkungen und komische Gesichtsausdrücke vor der Kamera- muss wohl so sein
massiver Felsturm
die Pfannkuchen -Formationen sind eher unten zu finden
seht ihr sie???
jetzt?
aber jetzt doch? Ein weiblicher Iberiensteinbock
jetzt wird’s eng
die Massen kommen…
…und schon sind sie da
die letzten Pfannkuchen

Olvera- Antequera

Olvera von fern

Heute verlassen wir Grazalema und fahren nach Antequera. Unterwegs taucht am Horizont Olvera auf und wir fahren spontan hin. Das hat sich gelohnt, das Städtchen ist wunderschön, liegt auf einem Hügel und verfügt über eine weithin sichtbare Kirche sowie eine Burg. Dann geht es weiter nach Antequera. Hier waren wir vor 12 Jahren schon einmal und es hatte uns sehr gefallen. Wir spazieren heute durch die Stadt bei sommerlichen 35 Grad und versuchen uns zu erinnern. Immerhin haben wir unser altes Hotel wiedergefunden.

Olvera, Aufstieg zu einem Aussichtspunkt
weite Blicke von oben
Olvera
Iglesia de Nuestra Señora de la Encarnación
Iglesia de Nuestra Señora de la Encarnación
Detail
Schattenspiele
Aufstieg zur Burg Castillo de Olvera
was für einen Ansicht…
Blick hinunter auf Olvera
Blick zur nächsten Burg
Castillo de Olvera
und schon in Antequera, Alcazaba de Antequera
Arco de los Gigantes Antequera
Detail am römischen Arco de los Gigantes
Blick auf Antequera
Colegiata de San Sebastián
…das Hotel von vor 12 Jahren, damals von älteren Damen und Herren betrieben, voller Museumsstücke
Feuer (Luft, Erde und Wasser gab es auch noch)
spätsommerliche Temperaturen
Straßen mit Sonnenschutz
Antequera am Abend
Real Colegiata de Santa María La Mayor
abends ist viel los auf den Straßen
Vollmond über der Alcazaba 

Ojo del Moro

Benaocaz, Parroquia de San Pedro

Heute fahren wir nach Benaocaz und starten eine kleine Wanderrunde zum Ojo del Moro, dem „Auge des Mauren“. Zunächst erkunden wir das Dorf samt seinem maurischen Siedlungskern, dem Barrio Nazarí. Danach wandern wir auf einer alten Römerstraße durch eine faszinierende Karstlandschaft, vorbei an Ziegen, Kühen und Eseln. Das landschaftliche Highlight der Tour ist das beeindruckende Felsentor Ojo del Moro. Durch landwirtschaftlich geprägtes Gebiet geht es schließlich zurück zum Dorf. Eigentlich wollen wir anschließend die römische Ausgrabungsstätte Ocuri besichtigen, doch diese hat wegen Unwetterschäden leider geschlossen – ein Umstand, der momentan leider generell zu häufigen Sperrungen von Wanderwegen in der Region führt. Spontan fahren wir weiter nach Villaluenga del Rosario, dem nächsten Dorf in Richtung Grazalema. Doch auch hier das gleiche Bild: Nach einem kleinen Ortsrundgang stehen wir erneut vor einem gesperrten Weg, der uns eigentlich zu einer nahegelegenen Höhle führen sollte. Pech gehabt! Zurück in Grazalema trösten wir uns schließlich mit einem kühlen Bier auf dem gemütlichen Platz vor der Kirche.

Benaocaz
Benaocaz von oben
Türdetail
Barrio Nazarí
Barrio Nazarí mit alter Römerstraße
Brunnen
Römerstraße mit Brücke (über jetzt trockenen Bach)
Karst
Geierbeobachtung
schroffe Felsentürme
Ojo del Moro
mittendrin ein Felsen mit Burg Ocuri, da wollen wir eigentlich noch hin
Kirche in Villaluenga
Dorfplatz
Minigarten
Dorfansicht von Villaluenga
Abstieg vom Aussichtspunkt

Cueva del Gato und Cueva del Hundidero

Rio Guadiaro

Heute fahren wir nach Benaoján zum Wandern. Ziel ist die Cueva del Gato, aus der der Fluss Guadares herausfließt. Dieser fließt einige Kilometer weiter in die Cueva del Hundidero und nimmt unterirdisch seinen Weg durch das Karstsystem. Der Weg zurück führt über einen 620 Meter hohen Bergpass. Nach der 8 km kurzen Wanderung wollen wir uns die Cueva del Hundidero anschauen, die wir bereits 2014 einmal besuchten. Heute hatten wir leider kein Glück. Der Weg ist durch ein Frühjahrshochwasser mitgerissen worden und daher gesperrt.

Reste einer alten Mühle (mit Cachefund)
noch mehr Reste einer ehemaligen Mühle
alte gepflasterte Wege
Herbstzeitlose
Brücke zur Cueva del Gato
Bahnbrücke
Gebirgsstelze (Motacilla cinerea)
See unterhalb der Höhle mit Badegast
Cueva del Gato
am Eingang der Höhle
Weg über einen Bergrücken zurück
Distelblüte
Benaoján
Cerro Tavizna
Geier- unsere ständigen Begleiter
weggespülter Weg zur Hundidero-Höhle
Felstürme
auf dieser Bergstraße ist mal heilfroh, wenn kein Bus von vorn kommt; wir hatten Glück
Staudamm, außer Betrieb, wir gerade repariert
Eingang der Hundidero-Höhle von oben
Eso tiene que ser amor.
zurück in Grazalema

Zahara de la Sierra- Monte Coros

Castillo de Zahora

Heute ist es ziemlich warm. Bei 29 Grad auf 1.000 Metern Höhe, nehmen wir uns nur kleine Dinge vor. Wir fahren zunächst über eine spektakuläre Bergstraße nach Zahara de la Sierra. Das weiße Dorf mit maurischer Burg liegt am Stausee Embalse de Zahara-El Gastor. Wir schauen uns das Dorf an, trinken einen Kaffee auf dem Dorfplatz vor der Kirche und besichtigen selbige. Dann geht es nach oben auf die Burg, wo wir den Torre del homenaje besteigen. Herrliche Aussichten gibt es von hier oben. Auf dem Rückweg machen wir eine kleine Wanderung auf den 1.328 Meter hohen Coros.

Presa de Zahara-El Gastor
Zahara de la Sierra, Capilla de San Juan de Letrán
Bar in Zahara
tonnenschwere Marienstatue, die bei Festen durchs Dorf getragen wird
Frutas y Verduras, gerade werden die Bananen gemalt
dass diese Kirche mal eine Moschee war, ist gut zu erkennen
auf dem Castillo
Blick auf den immer noch gut gefüllten Stausee und die Zwillingsberge Lagarin und Las Grajas
Beginn der Wanderung
Panorama
Blick nach unten
der Gipfel in Sicht
Gipfelglück