Wir sind bei meinem Vater und machen einen Ausflug nach Moritzburg. Früher waren wir oft hier. Das Jagdschloss der Könige von Sachsen liegt malerisch in einem Teich und hat schon für diverse Filme, vor allem Märchen als Kulisse gedient. „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ ist wohl der Bekannteste, da er seit Jahrzehnten zu Weihnachten im ostdeutschen Fernsehen läuft. Libuše Šafránková verlor als Aschenbrödel hier ihren Schuh. Die Treppe, auf der der Schuh verloren ging, hat inzwischen eine Nachbildung aus Bronze erhalten. Sie gilt als beliebter Ort für Heiratsanträge. Im Schlossrestaurant gab es etwas zu essen in der Sonne; danach fuhren wir zum Schloss Lauterbach. Hier waren wir noch nie, schön wieder mal was Neues zu entdecken.
SchlossaufgangBlick zu den Kavaliershäusernder SchuhTeichhäuserSchlossterrasseRast Blick zurück Hengst Elton v. Eros im Landgestüt Moritzburg Schloss LauterbachSchloss Lauterbachalte Postmeilensäule
Heute fahren wir mit dem Zug nach Beelitz-Heilstätten. Von hier laufen wir durch den Wald zur Nieplitz und weiter nach Beelitz. Beelitz hat überraschenderweise einen schönen, wenn auch kleinen Altstadtkern. Im „Café Alte Wache 1903“ gönnen wir uns Torte und Kaffee. Nach einer Runde durch die Altstadt laufen wir zum Bahnhof und fahren zurück nach Wannsee, wo wir uns im Loretta noch ein Bier im Loretta gönnen.
Veilchenzerflederte „Bumskeulen“an der regulierten Nieplitz nach Beelitzehemaliges Landesgartenschaugeländeempfohlen aber geschlossenbald muss Ostern sein Stadtpfarrkirche St. Marien und St. Nikolai Gasse in BeelitzSpargeldenkmal, wer es mag. Mich kann man mit Spargel jagen…Fachwerkwieder zu Hause im Loretta
Heute machen wir Geocache-Wartung im Zittauer Gebirge. Anschließend besteigen wir den zweithöchsten Berg der Gegend, den Hochwald. In der Hochwaldbaude wollten wir eigentlich etwas essen, wurde jedoch gebeten, den von uns gewählten Tisch zu verlassen. An einem Katzentisch ohne Aussicht wollten wir jedoch nicht speisen. Also gingen wir wieder. In der Turmbaude gegenüber bekamen wir etwas Einfaches zu essen, und mussten so nicht hungrig vom Berg hinunter. Anschließend fuhren wir hinunter nach Zittau, wo wir das Stadtmuseum besuchten.
HochwaldbaudeAussicht ins Böhmischein der schönen Hochwaldbaude, in der wir früher sogar übernachteten, heute ein ungewollt kurzer Besuchwieder unten fahren wir nach Zittau, um ins Stadtmuseum zu gehenKlosterkirche Zittauvor dem Altar hängt ein Fastentuch, denn es ist ja FastenzeitJohanniskirche Zittau
Nach langer Zeit machen wir wieder eine Wanderung in Böhmen. Die letzte unternahm ich allein im Oktober in der Dittersbacher Gegend. Heute starten wir in Kreibitz (Chřibská), welches nur 25 Minuten Autofahrt entfernt liegt. Es geht zunächst über Wiesen, die im Sommer mit vielen Orchideen geschmückt sind. Heute müssen wir uns mit Schneeglöckchen und Märzenbechern zufrieden geben. Der erste Gipfel, den wir schon oft erwandert haben, ist der sagenumwobene Iricht (Spravedlnost). Der Daubitzer Bäckermeister und Wucherer Hörndl, der angesichts des Todes seine Beichte verweigerte, fand keine Ruhe und geistert hier oben herum. Der Name des Geistes darf nicht umsonst gerufen werden und er darf auch nicht ausgelacht werden, sonst sonst springt er den Spötter mit dem Kopf unter seinem Arm an und bestraft ihn. Nun, da wir ihn nicht sahen konnten wir ihn auch nicht verspotten und zogen ungehindert unserer Wege. In Daubitz (Doubice) stärkten wir uns mit einem Bier, gebratenem Käse und Tatarska in der urigen Gastwirtschaft Doubická hospoda. Frisch gestärkt liefen wir bis zum Steingeschütte (Široký vrch), ein Berg der seinem Namen alle Ehre macht. Wir rasten am Aussichtspunkt Karlshöhe (Karlova výšina), der neu für uns war. Schön dass man immer nochmal was Neues entdecken kann. Über Teichstadt (Rybniště) geht es wieder zurück nach Kreibitz. 16,1 km stehen schließlich auf dem Wandertacho.
Wegstöckel am Weg zum IrichtWiesen oberhalb von Kreibitzder Basaltgipfel des Iricht taucht durch die Bäume aufGipfel des Iricht, mit Sicht nach Süden, und ohne HörndlAuf dem Weg zur Kapelle der Heiligen DreifaltigkeitKapelle der Heiligen Dreifaltigkeit mit Iricht dahinterTassenzaun in DaubitzBasaltsäulengartenBushaltestelle und BibliothekViel zu lesen auf den alten Grabsteinen an der Kirche in Daubitzziemlich freizügiges Wegstöckelherrliches Umgebindehaus mit Tassenzaun…und noch ein TassenzaunBlick vom Steingeschütte auf die Kegelberge des Lausitzer GebirgesKarlshöheein idealer Rastplatzfrisches Wasser an der Quelle des PfaffenbornsPfaffenkapelle Tiny-Häuser sind keine Erfindung der NeuzeitWeg nach Kreibitz mit „Kreibitzer Säge“Kreibitzer KircheOrtszentrum KreibitzTrackaufzeichnung
Das schöne Wetter nutzen wir, um mal wieder den Seddiner Teufelssee zu besuchen. Der Teufelssee ist vom Wald umgeben, keiner stört. Heute war er noch vollständig zugefroren.
Sonne tankenTeufelssee SeddinLichtder Seerand beginnt zu tauen