Ojo del Moro

Benaocaz, Parroquia de San Pedro

Heute fahren wir nach Benaocaz und starten eine kleine Wanderrunde zum Ojo del Moro, dem „Auge des Mauren“. Zunächst erkunden wir das Dorf samt seinem maurischen Siedlungskern, dem Barrio Nazarí. Danach wandern wir auf einer alten Römerstraße durch eine faszinierende Karstlandschaft, vorbei an Ziegen, Kühen und Eseln. Das landschaftliche Highlight der Tour ist das beeindruckende Felsentor Ojo del Moro. Durch landwirtschaftlich geprägtes Gebiet geht es schließlich zurück zum Dorf. Eigentlich wollen wir anschließend die römische Ausgrabungsstätte Ocuri besichtigen, doch diese hat wegen Unwetterschäden leider geschlossen – ein Umstand, der momentan leider generell zu häufigen Sperrungen von Wanderwegen in der Region führt. Spontan fahren wir weiter nach Villaluenga del Rosario, dem nächsten Dorf in Richtung Grazalema. Doch auch hier das gleiche Bild: Nach einem kleinen Ortsrundgang stehen wir erneut vor einem gesperrten Weg, der uns eigentlich zu einer nahegelegenen Höhle führen sollte. Pech gehabt! Zurück in Grazalema trösten wir uns schließlich mit einem kühlen Bier auf dem gemütlichen Platz vor der Kirche.

Benaocaz
Benaocaz von oben
Türdetail
Barrio Nazarí
Barrio Nazarí mit alter Römerstraße
Brunnen
Römerstraße mit Brücke (über jetzt trockenen Bach)
Karst
Geierbeobachtung
schroffe Felsentürme
Ojo del Moro
mittendrin ein Felsen mit Burg Ocuri, da wollen wir eigentlich noch hin
Kirche in Villaluenga
Dorfplatz
Minigarten
Dorfansicht von Villaluenga
Abstieg vom Aussichtspunkt

Cueva del Gato und Cueva del Hundidero

Rio Guadiaro

Heute fahren wir nach Benaoján zum Wandern. Ziel ist die Cueva del Gato, aus der der Fluss Guadares herausfließt. Dieser fließt einige Kilometer weiter in die Cueva del Hundidero und nimmt unterirdisch seinen Weg durch das Karstsystem. Der Weg zurück führt über einen 620 Meter hohen Bergpass. Nach der 8 km kurzen Wanderung wollen wir uns die Cueva del Hundidero anschauen, die wir bereits 2014 einmal besuchten. Heute hatten wir leider kein Glück. Der Weg ist durch ein Frühjahrshochwasser mitgerissen worden und daher gesperrt.

Reste einer alten Mühle (mit Cachefund)
noch mehr Reste einer ehemaligen Mühle
alte gepflasterte Wege
Herbstzeitlose
Brücke zur Cueva del Gato
Bahnbrücke
Gebirgsstelze (Motacilla cinerea)
See unterhalb der Höhle mit Badegast
Cueva del Gato
am Eingang der Höhle
Weg über einen Bergrücken zurück
Distelblüte
Benaoján
Cerro Tavizna
Geier- unsere ständigen Begleiter
weggespülter Weg zur Hundidero-Höhle
Felstürme
auf dieser Bergstraße ist mal heilfroh, wenn kein Bus von vorn kommt; wir hatten Glück
Staudamm, außer Betrieb, wir gerade repariert
Eingang der Hundidero-Höhle von oben
Eso tiene que ser amor.
zurück in Grazalema

Zahara de la Sierra- Monte Coros

Castillo de Zahora

Heute ist es ziemlich warm. Bei 29 Grad auf 1.000 Metern Höhe, nehmen wir uns nur kleine Dinge vor. Wir fahren zunächst über eine spektakuläre Bergstraße nach Zahara de la Sierra. Das weiße Dorf mit maurischer Burg liegt am Stausee Embalse de Zahara-El Gastor. Wir schauen uns das Dorf an, trinken einen Kaffee auf dem Dorfplatz vor der Kirche und besichtigen selbige. Dann geht es nach oben auf die Burg, wo wir den Torre del homenaje besteigen. Herrliche Aussichten gibt es von hier oben. Auf dem Rückweg machen wir eine kleine Wanderung auf den 1.328 Meter hohen Coros.

Presa de Zahara-El Gastor
Zahara de la Sierra, Capilla de San Juan de Letrán
Bar in Zahara
tonnenschwere Marienstatue, die bei Festen durchs Dorf getragen wird
Frutas y Verduras, gerade werden die Bananen gemalt
dass diese Kirche mal eine Moschee war, ist gut zu erkennen
auf dem Castillo
Blick auf den immer noch gut gefüllten Stausee und die Zwillingsberge Lagarin und Las Grajas
Beginn der Wanderung
Panorama
Blick nach unten
der Gipfel in Sicht
Gipfelglück

Puerto del Boyar- Presillas- Arco Gotico- Tunel Coargazal- El Dornajo

Morgensonne in der Sierra de Grazalema

Heute fahren wir zum Pass „Puerto del Boyar“ und starten von dort eine Wanderung. Die 11 km sind nicht schnell zu bewältigen, denn das Karstgelände erfordert voll Aufmerksamkeit. Wir schauen uns einen weiteren Felsbogen an und laufen zu einer tunnelartigen Höhle. Überall gibt es herrliche Ausblicke. Unterwegs treffen wir auf Iberiensteinböcke, Hausziegen und Kühe. Viele Gänsegeier sind zu sehen, später wissen wir warum. In der Nähe lag eine verendete Kuh. Nach knapp 6 Stunden (!) sind wir wieder am Ausgangspunkt.

Iberiensteinbock (weibliches Exemplar)
sie sind gute Kletterer
noch versteckt sich die Sonne hinter Steineichen
der „gotische Bogen“
Tunnelhöhle
Tunnelhöhle
Rast
Steineichenpaar
Blick in die trockene Gegend
ein Blümchen kämpft sich durch die trockene Erde
Rückweg
Trackaufzeichnung

La Cueva de las Dos Puertas

La Cueva de las Dos Puertas, eigentlich eher ein Felsbogen

Heute machen wir die erste Wanderung in Grazalema, die über moderate 9 km zu einer Kirchenruine (Ermita del Calvario), einem Felsbogen (La Cueva de las Dos Puertas) und einem Gipfelkreuz (La Cruz del Picach) führt. Das Wetter ist ideal, etwas windig, nicht zu warm und sonnig.

Grazalema in der Morgensonne
Ermita del Calvario
Ermita del Calvario
Aufstieg
kleine Kletterei und Wegfindung
Karstgelände
Panoramaweg
Gipfelglück
leider nur Trockenblumen…
die andere Seite der Cueva de las Dos Puertas
Rast
Grazalema mit Stausee
Weg zum Cruz del Picacho
La Cruz del Picacho
Abstieg
unerreichbare Felsspitzen
die Geier kreisen
zurück in Grazalema
aus den Brunnen in Grazalema fließt Trinkwasser
Erholung mit Aussicht