Wanderung auf den Roll

der Molkenkrug in Rabendorf

Heute wollen wir den Roll (Ralsko) besuchen. Hier waren wir schon eine ganze Weile nicht mehr. Bei Sonnenschein starteten wir die Wanderung. Der Roll ist einer jenen Berge, die sich steil und kegelförmig aus der Ebene erheben. Knapp 400 Höhenmeter sind zu bewältigen. Früher führte der Kegelweg über den Gipfel, ein historischer Wanderweg, der die Kegelberge Nordböhmens miteinander verband. Zunächst besuchen wir den Molkenkrug (Džban), der als bedeutendes Kletterziel gilt. Erstbesteiger war übrigens Rudolf Kauschka, dessen Name uns immer wieder in Nordböhmen aber auch in Österreich begegnet. Das nächsten Ziel ist die Julienaussicht (Juliina vyhlídka). Sie befindet sich auf einem Felsen oberhalb von Rabendorf (Vranov). Heute war die Sicht etwas getrübt. Immerhin reicht der Blick bis zu den markanten Bösigen (Bezdězy), nach Niemes (Mimoň) und ins Kummergebirge (Hradčanské stěny). Der Aufstieg zum Gipfel des Roll verläuft durch herrlichen Buchenwald, mal flach und einfach, mal steil und schweißtreibend. Kurz vor dem Gipfel überquert man ausgedehnte Blockfelder- die erodierten Reste des Vulkangipfels. Oben angekommen sahen wir neben der eindrucksvollen Burgruine auch, dass Regen naht. Also verweilen wir nicht lange und steigen zügig wieder ab. Nass geworden sind wir trotzdem. 😉

Am Molkenkrug, die Bösige gucken durch die Baumlücke
Am Molkenkrug, traue ich mich oder traue ich mich nicht…
Weg zur Julienaussicht
durch diesen Felsspalt gelangt man zur Aussicht
Julienaussicht
unten werden Kartoffeln geerntet
früher war man nicht zimperlich, Felsen zu bemeisseln und zu behauen- Julienaussicht
weitere Felsengruppen, hier noch alles Sandstein
Weg durch die Blockhalden (aus Tephrit und Basalt)
Blockhalden, hier konnten wir schon Gemsen beobachten
Reste der Rollburg
einer der beiden Wohntürme der Burg, weithins sichtbar
altes Portal
Weg nach unten
Baumpilz, der einzige Pilz, den wir heute sahen
nun aber schnell ins Trockene

Wanderung um Bad Mergentheim

ein Foto von gestern, Zwischenstopp an der Donauquelle in Donaueschingen

Gestern sind wir wieder Richtung Heimat gefahren. In Bad Mergentheim machen wir zwei Tage Zwischenstopp. Heute haben wir hier eine Wanderung zum Wartturm, zur Burgruine Neuhaus, nach Igersheim und Löffelstelzen gemacht. Immerhin eine Wanderung von 20 km war der Abschluss des Urlaubes. Allerdings sind die Berge hier nicht sehr hoch. Anschließend guckten wir uns Bad Mergentheim an. Der Deutsche Orden prägte viele Jahrhunderte die Stadt. So dominiert das Deutschordensschloss den Westen der Altstadt. Hinter dem Schloss befindet sich das Kurviertel der Kurstadt. Bad Mergentheim hat uns sehr an Zittau erinnert, da hier das unmittelbare Stadtzentrum belebt und hübsch hergerichtet ist, man eine Straße weiter aber Leerstand und Tristess antreffen kann.

erstes Ziel, der Warttum
auf dem Wartturm
die Berberitzen sind reif
Wacholderheide
Eingang zur Burgruine Neuhaus
Burgruine Neuhaus
modernes Fenster in der Kirche Igersheim
Weg nach Löffelstelzen
riesige Sonnenblumenköpfe
Antoniuskapelle
Kurpark Bad Mergentheim
Marktplatz
Marktplatz mit „Zwillingshaus“
Schlosskirche
Deutschordensschloss
Gänsmarkt
Türsturz
Münster und Martinskapelle
Einkaufsstraße
Deutschordensschloss

L’Etivaz- Plan de la Douve- Col de Base- L’Etivaz

Blick auf das Käsedorf L’Etivaz

Heute wollen wir wieder einmal einen Berggipfel besteigen. Dazu haben wir uns Plan de la Douve ausgesucht. Mit 2.035 Metern Höhe ist der Gipfel von L’Etivaz aus nach einem Anstieg von ca. 900 Metern zu erreichen. Leider hielt sich oben hartnäckig eine Wolke, so dass die Aussicht sehr eingeschränkt war. Über den Pass Col de Base steigen wir wieder nach L’Etivaz ab.

Aufstieg durch urigen Fichtenwald
Blick hinunter von unterwegs
Berggipfel Plan de la Douve , leider ohne Aussicht
Blick ins sonnige Tal
Abstieg
Plan de la Douve
das Gebirge ist sehr bröckelig, große Schutthalden überall
Blick zurück
zurück in Château-d’Oex

Kurzwanderung bei Château-d’Oex

Château-d’Oex

Wir ziehen heute um und fahren nach Château-d’Oex, da hier im Südwesten der Schweiz das Wetter besser sein soll. Und tatsächlich ist es hier, nach knapp 100 km Fahrstrecke, wesentlich wärmer und sonniger als in Grindelwald. Die Berge sind allerdings auch nicht mehr ganz so hoch. Da wir nicht lange brauchten, war genug Zeit für eine Wanderung. Sie wurde uns im Touristenzentrum empfohlen. Inzwischen müssen wir uns auf englisch verständigen, denn nur wenige km von der Sprachgrenze entfernt spricht hier niemand mehr deutsch. Schon komisch. Anschließend fahren wir nach Rossiniere. Hier laufen wir ein Runde um den Stausee „Lac du Vernex“. Morgen haben wir eine längere Wanderung mit Gipfelbesteigung vor.

es wird Herbst
zunächst gemächlicher Aufstieg
steiler Aufstieg
Château-d’Oex von einem Aussichtspunkt aus
Minigarten
Bergspitzen bis auf 2.450 Meter
Alm
Almkäserei
gelber Fingerhut
Bergbach
neugieriges Rotschwänzchen
nach der Wanderung Abstecher nach Rossiniere, hier ist alles umhäkelt
Esel vorm Lac du Vernex
Wanderung einmal um den Lac du Vernex herum
Lac du Vernex
Rossiniere
Trackaufzeichnung

kleine Runde zur Pfingstegg

In der Nacht hat es geregnet, alles dampft

Wie befürchtet ist das Wetter nun doch schlechter geworden. Zwar regnet es nicht, aber es ist kalt und wolkig. Deshalb machen wir heute nur eine kleine Runde zum ehemaligen Wetterhornaufzug, weiter zum ehemaligen Restaurant Milchbach und anschließend zum Bergrestaurant Pfingstegg. Hier nehmen wir die Seilbahn nach unten. Morgen fahren wir ins Wallis, da dort das bessere Wetter vorhergesagt wurde.

oberhalb von 2.000 Meter gab es Neuschnee
bis hierher ging einmal der Obere Grindelwaldgletscher
Bus zur Großen Scheidegg
Bergstation des ehemaligen Wetterhornaufzuges
auch in der Schweiz sterben Bergrestaurants
Einbeere
die Breitlouwina, hier war früher die Steinschlaggefahr für Wanderer groß
seit 2006 kann man im Tunnel die Gefahrenstelle umgehen
Blick aus einer Tunnelöffnung auf die Almen von Grindelwald
Almlandschaft
Blick in eine Almhütte