Stoderer Dolomitensteig

Frühmorgens liegt noch Nebel im Tal, Blick aus dem Fenster

Nach dem Frühstück fahren wir zum Ende des Stodertales, zum Almgasthaus Baumschlagerreith. Hier startet eine beliebte Wanderrunde mit dem schönen Namen „Dolomitensteig“. Nach einem zehrenden Aufstieg erreichen wir die unbewirtschaftete Hochsteineralm und später die Schelcherbauernalm. Von hier bieten sich fantastische Weitblicke auf die Gipfel des Toten Gebirges und ins Tal. Danach beginnt der Dolomitensteig durch karstiges Gelände mit vielen Felstürmen und abschüssigen Abschnitten. Einzelne Passagen sind mit Seilen gesichert, ohne wäre es etwas schwierig geworden. Im Felseinschnitt des Schwarzgrabens rauschen mehrere kleine Wasserfälle und ergießen sich in Gumpen mit glasklarem Wasser. Herrlich und erfrischend. Dann geht es moderat abwärts, nur der Abschnitt auf dem Geröllfeld „Poppensand“ ist etwas herausfordernd. Nach 11 km sind wir zurück am Ausgangspunkt. Den Nachmittag verbringen wir bei 32 Grad im örtlichen Freibad.

Berge in der Morgensonne
Bachüberquerung
die Hochsteineralm ist erreicht
Warnhinweise zum Dolomitensteig
Schelcherbauernalm
uriger Wald
Panorama
die felsigen Abschnitte kommen näher
uriger Wanderweg
zerfurchte Karstberge
André klettert im Schwarzgraben
gut dass es Seile gibt
Wasserfälle im Schwarzgraben
Felstürme
Blick ins Tal
kaum eine Wolke zu sehen
nach eine Felsnadel
Weg an steilen Felsen vorbei
gewaltige Geröllrinne
wohlriechende Händelwurz
Freibad in Hinterstoder
Trackaufzeichnung

Panoramarunde Stodertal

Heute machen wir zum Eingewöhnen eine Runde um das Stodertal. Wir starten am Haus Mayr und laufen zunächst einen knackigen Anstieg auf den Poppenberg. Vor hier geht es teilweise weglos hinunter. Die Wege sind in diesem Teil der Wanderung schlecht gewartet, oft von umgestürzten Bäumen versperrt oder schlecht ausgeschildert. Das bessert sich jedoch, und über herrliche Wiesenwege oder kleinere Wirtschaftswege gelangen wir bis nach Vorderstoder. Hier stärken wir uns im Restaurant „Bergpfeffer„. Auf der anderen Talseite geht es wieder zurück nach Hinterstoder. Knapp 19 km stehen schließlich auf der Uhr.

die eiskalte Steyr lässt die warme Umgebungsluft zu Nebel kondensieren
gefleckte Fingerwurz
Aussicht vom Poppenberg auf Hinterstoder und das Tote Gebirge
Tollkirsche
Gerätschaften in einer verlassenen Mühle
der Panoramaweg macht seinem Namen alle Ehre
unwegsam
Rast
Gelber Fingerhut
kurz vor Vorderstoder
im „Bergpfeffer“, sehr zu empfehlen
Saibling
morgen geht es etwas höher hinauf
Eselpaar
Zweiblättrige Waldhyazinte
alter Speicher
Naturwiese
kurz vor Hinterstoder
Erfrischung
Trackaufzeichnung

Schloss Weinberg- Burg Altpernstein- Hinterstoder

Schloss Weinberg in Kefermarkt

Wir starten heute recht zeitig in Budweis und haben viel Zeit, um unterwegs zwei Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Stopp eins machen wir in Kefermarkt im Mühlviertel, wo wir zum Schloss Weinberg wandern. Zumindest der innere Schlosshof ist zugänglich, die Innenräume jedoch nicht. Da nach dem Zweiten Weltkrieg ohnehin alles Wertvolle durch sowjetische Soldaten verwüstet oder abtransportiert wurde, hätte sich das wahrscheinlich eh nicht gelohnt. Stopp zwei legten wir ein, um Burg Altpernstein zu besuchen. Von oben gab es herrliche Blicke in das weite Kremstal. Dann fuhren wir nach Hinterstoder, wo wir eine Woche wandern wollen. Hier schauten wir uns etwas um, fuhren zur Hutterer Böden hinauf und aßen in einer Berghütte Käse/Spinatknödel und Käsekrainer. Morgen ist die erste moderate Wanderung geplant.

Innenhof von Schloss Weinberg
Kremstal
Burg Altpernstein
Burg Altpernstein
Rast während einer kleinen Wanderung
ach gucke, die Große Sterndolde
Brücke über die Steyr
umwölkte Gipfel des Toten Gebirges

Frauenberg- Hollschowitz- Budweis

Schloss Frauenberg

Heutiges Ziel ist Budweis (České Budějovice). Auf dem Weg liegt Schloss Frauenberg (Zámek Hluboká), welches ich im Rahmen eines Sommeraustausches von Studenten aus der Partneruni in Reichenberg vor ca. 40 Jahren schon einmal besuchte. Es gehörte einstmals den Schwarzenbergs und ist eines der meistbesuchten Schlösser Tschechiens. Dann fahren wir nach Hollschowitz (Holašovice), ein kleines Dorf westlich von Budweis. Es wurde 1998 in die Weltkulturerbeliste der UNESCO aufgenommen. Grund ist der geschlossene Dorfkern im böhmischen Bauernbarock. Nach der Besichtigung fahren wir nach Budweis und besichtigen die Stadt. Der riesige Marktplatz mit seinen Laubenhäusern ist sehenswert. Höhepunkt im wahrsten Sinne war die Besteigung des Schwarzen Turmes (Černá věž).

Schloss Frauenberg
Hunderte Geweihe zeugen von schießwütigen Adligen
Aufstieg zum Turm
Blick vom Turm auf einen Innenhof
Blick über das Schloss zur Moldau
seltsames Türdetail
Zwischenstopp in Hollschowitz
Häuserzeile in Hollschowitz
Hollschowitz
Markplatz mit Rathaus Budweis
Samsonbrunnen
da hinauf, auf den Schwarzen Turm
Blick von oben
Dachidylle
Straße in der Altstadt Budweis
Budweis

Kuttenberg

Dom der hl. Barbara

Heute ist der erste Tag unseres Urlaubs. Wir fahren nicht weit, nur 160 km sind es vom Ferienhaus nach Kuttenberg (Kutná Hora). Warum? Kuttenberg ist eine der schönsten Städte in Tschechien, einst zu Reichtum gekommen durch den Silberbergbau und das Prägen des Prager Groschens. Sie war einmal die zweitgrößte Stadt Böhmens, lange ist es her. Heute leben 20.000 Einwohner hier. 1995 wurde die Stadt Weltkulturerbe der UNESCO. Sie ist lange nicht so überlaufen wie Prag oder Krummau (Český Krumlov), und so kann man hier ohne große Touristenmassen durch die wunderschöne Altstadt schlendern, böhmisches Bier und böhmische Küche genießen, und das ohne abgezockt zu werden. Wir besuchen den sehenswerten Dom St. Barbara, schlendern am Jesuitenkolleg vorbei, bewundern die schöne Synagoge, die allerdings nicht mehr aktiv genutzt wird, und den Welschen Hof, wo einst die Prager Groschen geprägt wurden. Zum Tagesabschluss gab es ein Großpopowitzer Ziegenbock (Velkopopovický Kozel) einen Riesling im Weinberg mit herrlichem Blick auf die Stadt.

Terrasse am Jesuitenkolleg
Wasserspeier am Barbaradom
im Dom, Blick nach oben
herrliche Bleiglasfenster, viel Jugendstil ist zu sehen
Altstadt Kuttenberg
Portal
Garagenidylle mit Bahnbrücke
Felsenbild eines uns unbekannten Mannes während einer kleinen Wanderung
zurück in der Altstadt
Synagoge mit Holocaustdenkmal
morbide Schönheit, also das Haus…
Der Steinerne Brunnen, erbaut Ende des 15. Jahrhunderts. Das Wasser musste im Mittelalter durch ein  mehrere Kilometer langes hölzernes Rohr befördert werden.
Pestsäule
deftige Stärkung
grüner geht’s nicht
Barbaradom in der Abendsonne
wir lassen es uns gut gehen mit regionalem Wein
Blick zur Jakobskirche
Barbaradom von oben