Um den Großen Klobichsee

Start der Wanderung

Eine gefühlte Ewigkeit waren wir nicht am Großen Klobichsee. Hierher fuhren wir oft, als wir noch in Pankow wohnten. Das letzte Mal vor 7 Jahren… Heute nahmen wir einen Besuch bei Schwiegermutter zum Anlass, wieder einmal hin zu fahren. Wir starten in Münchehofe und müssen feststellen, dass unser „alter“ Weg hinunter zum See jetzt privat und das Betreten verboten ist. Das haben wir trotzig ignoriert. Der Rundweg um den See war etwas schwierig zu begehen, da vereinzelt durch den letzten Sturm umgefallene Bäume über dem Weg lagen. Nach ca. 7 km waren wir wieder am Ausgangspunkt.

„unsere“ alte Ausguckbank steht noch
Mühlenfließ mit untergegangenem Kahn
sportliche Einlagen
am Ufer des Großen Klobichsees
Rast
Schilf im Gegenlicht
Feuchtgebiet
von „vom Eise befreit“ kann noch keine Rede sein
solche Bohlenwege findet man ja manchmal beim Baggern mitten in Berlin
schöne Kiefer
am Ortseingangsschild
doch noch erste Frühlingsboten zu sehen

Runde um Zesch am See

Licht, Wasser, Wärme

Es soll ja noch Ecken um Berlin geben, die wir nicht kennen. Zesch am See ist eine solche. Also fahren wir heute hin. Der Ort liegt bei Zossen und ist durch eine asphaltierte Straße zu erreichen. Von hier kommt man zwar auch weiter, dann aber allenfalls auf abenteuerlichen Sandwegen durch den Wald. Wir laufen eine Runde um den Kleinen und Großen Zeschsee. Anschließend erklimmen wir den 89 Meter hohen Weinberg, der doch tatsächlich mit 2013 reakivierten Weinreben aufwartet. Nach knapp 8 km sind wir wieder am Ausgangspunkt.

Forsthaus Zesch am See
Kleiner Zeschsee
große Vöglel mit gar lieblichen Gesängen
Weg durch eine Wiesenniederung
wir müssen auf die Wiesen ausweichen, im Wald liegen zu viele umgefallene Bäume
historische Fürstenbadestelle am Großen Zeschsee
hier wird immer noch gebadet
Denkmal des Fürsten zu Solms-Baruth
Spiegel
Kiefernheide
Aufsteig zum Weinberg
Weinreben
Feuerwachturm auf dem Weinberg

Ausflug nach Tangermünde

durchs Elbtor durch die Rossfurt in die Stadt

Tangermünde nennt sich selber Kaiser- und Hansestadt. Karl IV., geboren als Wentscheslaw in Prag, richtete in der alten Reichsburg Tangermünde seine brandenburgische Residenz ein. Kein Wunder, war die Burg doch gut auf Moldau und Elbe zu erreichen. Allerdings hielt er sich wohl selten und nie lange dort auf. Die Stadt blühte später im 15ten Jahrhundert als Mitglied der Hanse auf. Viele Backsteinbauten, Fachwerkhäuser und Stadttore zeugen vom einstigen Reichtum. Als wir das erste mal die Stadt besuchten, fielen uns die zahlreichen Störche auf, die auf vielen Nestern mitten im Städtchen brüteten und klapperten. Heute machten wir bei herrlichem Sonnenschein eine Wanderung durch die Stadt und anschließend auf dem Elbdeich Richung Süden. Tausende Gänse, Kraniche und Wasservögel waren auf den überfluteten Elbwiesen zu beobachen. Über die nichtüberfluteten Teile der Wiesen ging es wieder zurück nach Tangermünde. Auf dem Weg nach Hause machten wir Halt in Jerichow. Dieser Name hat keinen biblischen Ursprung sondern ist slawisch und heißt übersetzt „Burg der Tapferen“. Wir besuchten das Kloster Jerichow und dessen Stiftskirche. Sie ist eine der ältesten Backsteinbauten in Norddeutschland.

historisches Rathaus Tangermünde
Grete Minde, sie wurde beschuldigt, den Großen Stadtbrand 1617 verursacht zu haben. Zu Unrecht. Fontane setzte ihr ein literarisches Denkmal
Tangermünde
Hafen an der Tanger
Hoher Wasserstand
Wanderung auf dem Elbdeich
Auf Wiesen zurück
Bäume die wachsen wie sie wachsen
Tangermünde von fern
überflutete Wiesen
viele Gänsebraten
große überflutete Wiesenfläche
zurück in Tangermünde, jüdischer Friedhof
Neustädter Tor
Wappen über der Tordurchfahrt
Detail
Bank wie in Barcelona
„Lange Straße“ Tangermünde
heile Welt im Schaufenster
Straßenzug in Tangermünde
am geschmücktesten sind die Türen
Türdetail
Türdetail
Eulenturm
Kaiser Karl…
Frühling auf der Burg Tangermünde
Stadtmauer zur Elbe
Stiftskirche Jerichow
Kreuzgang Kloster Jerichow
im Inneren der Stiftskirche Jerichow

Von Callao Salvaje zur Playa Diego Hernández

„Schnee“mann an der Promenade in Callao Salvaje

Am letzten Urlaubstag schieben sich Wolken vor die Berge. Der Küstenstreifen bleibt sonnig. Also machen wir eine Wanderung an den Bettenburgen von Playa Paraíso vorbei bis zur Playa Diego Hernández. Letzterer überraschte uns mit feinsandigem hellen Sand und klarem Wasser. Hier gehen wir schwimmen und kehren um. Unterwegs kommen wir an El Puertito vorbei, einem kleinen Fischerdörfchen mit kleinem Strand. Hier beobachten wir einen Fischer, wie er aus seinem kleinen Boot einen Fisch an Land bringt, der fast so groß wie das Boot war. An den Hippie- und Aussteigersiedlungen vorbei ging es zurück zum Ausgangspunkt.

Treppen an der Playa Las Salinas
Playa Infierno…
Bucht von El Puertito
Blick nach Süden
ein Fischer und sein Fisch
El Puertito
El Puertito
El Puertito
Weg zur Playa Diego Hernández (wo ich wegen der vielen Nackten nicht fotografierte…)
El Puertito
Sandsteinklippen
Küste in der Sonne, Berge in Wolken
bunte Boote
zurück in El Puertito
vergitterte Jungfrau
„Ortseingangsschild“
die „berühmten“ Hippiesiedlungen
auch Hippies wollen es schön haben
etwas wild aber gemütlich
manche wohnen sogar in Höhlen
Trackaufzeichnung

Vilaflor – Paisaje Lunar und zurück

in Vilaflor blühen die Mandeln

Heute fahren wir nach Vilaflor, dem höchstgelegenen Ort der Insel. Hier ist es recht grün, und so wandern wir die meiste Zeit durch Kiefernwälder. Ziel ist die Paisaje Lunar, die Mondlandschaft. Nach 7 km Aufstieg und reichlich 700 Höhenmetern haben wir die bizarren Bimssteinformationen erreicht. Sie sind schön anzuschauen, aber man sollte nichts erwarten, was man woanders nicht schon mal gesehen hätte. Vielleicht sind wir auch schon zuviel herumgekommen…. Nach 14,3 km und 5 Geocaches sind wir wieder zurück in Vilaflor.

Aufstieg
Natternkopf
einige steile Passagen
gemütlicher Forstweg
Seit vielen Tagen die ersten Wolken, die es aber nicht bis hier hoch schaffen
die „kleine Mondlandschaft“
Felsen in der großen Mondlandschaft
wie kommt man darauf, dass es so auf dem Mond aussieht?
am Horizont tauchen über den Wolken die Bergspitzen von Gran Canaria auf
eine lange Mauer mitten im Wald
Blick zum Guajara
einer der wenigen alten Bäume (und ein junger Mann davor)
Abstieg nach Vilaflor
grünes Dorfzentrum von Vilaflor, am meisten haben mir dichte Hecken aus Rosmarin (!!!) gefallen
Kirche in Vilaflor
Ach ja, morgen bekommen die spanischen Kinder ja erst ihre Geschenke…
Trackaufzeichnung