Heute fahren wir zeitig los, um noch vor Ansturm der Massen und bei morgendlichen Temperaturen im El Torcal Naturpark zu wandern. Vor 12 Jahren hatten wir völlig anderes Wetter, und hier oben lagen noch Schneereste. Heute laufen wir eine größere Runde. Anfangs sind wir fast alleine. Die Felsenformationen sind immer noch beeindruckend. Vor allem die wie Pfannkuchen aufgestapelten Türme haben es uns angetan.
ein einsamer Influencer steht mit seinem Handystativ ganz hinten und macht Verrenkungen und komische Gesichtsausdrücke vor der Kamera- muss wohl so sein massiver Felsturmdie Pfannkuchen -Formationen sind eher unten zu findenseht ihr sie???jetzt?aber jetzt doch? Ein weiblicher Iberiensteinbockjetzt wird’s engdie Massen kommen……und schon sind sie dadie letzten Pfannkuchen
Heute fahren wir nach Benaocaz und starten eine kleine Wanderrunde zum Ojo del Moro, dem „Auge des Mauren“. Zunächst erkunden wir das Dorf samt seinem maurischen Siedlungskern, dem Barrio Nazarí. Danach wandern wir auf einer alten Römerstraße durch eine faszinierende Karstlandschaft, vorbei an Ziegen, Kühen und Eseln. Das landschaftliche Highlight der Tour ist das beeindruckende Felsentor Ojo del Moro. Durch landwirtschaftlich geprägtes Gebiet geht es schließlich zurück zum Dorf. Eigentlich wollen wir anschließend die römische Ausgrabungsstätte Ocuri besichtigen, doch diese hat wegen Unwetterschäden leider geschlossen – ein Umstand, der momentan leider generell zu häufigen Sperrungen von Wanderwegen in der Region führt. Spontan fahren wir weiter nach Villaluenga del Rosario, dem nächsten Dorf in Richtung Grazalema. Doch auch hier das gleiche Bild: Nach einem kleinen Ortsrundgang stehen wir erneut vor einem gesperrten Weg, der uns eigentlich zu einer nahegelegenen Höhle führen sollte. Pech gehabt! Zurück in Grazalema trösten wir uns schließlich mit einem kühlen Bier auf dem gemütlichen Platz vor der Kirche.
BenaocazBenaocaz von obenTürdetail, wer genau hinschaut kann hier eine Geschichte sehen Barrio Nazarí Barrio Nazarí mit alter RömerstraßeBrunnenRömerstraße mit Brücke (über jetzt trockenem Bach)KarstGeierbeobachtungschroffe Felsentürme Ojo del Moromittendrin ein Felsen mit Burg Ocuri, da wollen wir eigentlich noch hinKirche in VillaluengaDorfplatzMinigartenDorfansicht von VillaluengaAbstieg vom Aussichtspunkt
Heute fahren wir nach Benaoján zum Wandern. Ziel ist die Cueva del Gato, aus der der Fluss Guadares herausfließt. Dieser fließt einige Kilometer weiter in die Cueva del Hundidero und nimmt unterirdisch seinen Weg durch das Karstsystem. Der Weg zurück führt über einen 620 Meter hohen Bergpass. Nach der 8 km kurzen Wanderung wollen wir uns die Cueva del Hundidero anschauen, die wir bereits 2014 einmal besuchten. Heute hatten wir leider kein Glück. Der Weg ist durch ein Frühjahrshochwasser mitgerissen worden und daher gesperrt.
Reste einer alten Mühle (mit Cachefund)noch mehr Reste einer ehemaligen Mühlealte gepflasterte WegeHerbstzeitloseBrücke zur Cueva del GatoBahnbrückeGebirgsstelze (Motacilla cinerea) See unterhalb der Höhle mit BadegastCueva del Gatoam Eingang der HöhleWeg über einen Bergrücken zurückDistelblüteBenaoján Cerro TaviznaGeier- unsere ständigen Begleiterweggespülter Weg zur Hundidero-HöhleFelstürmeauf dieser Bergstraße ist mal heilfroh, wenn kein Bus von vorn kommt; wir hatten GlückStaudamm, außer Betrieb, wir gerade repariertEingang der Hundidero-Höhle von obenEso tiene que ser amor.zurück in Grazalema
Heute ist es ziemlich warm. Bei 29 Grad auf 1.000 Metern Höhe, nehmen wir uns nur kleine Dinge vor. Wir fahren zunächst über eine spektakuläre Bergstraße nach Zahara de la Sierra. Das weiße Dorf mit maurischer Burg liegt am Stausee Embalse de Zahara-El Gastor. Wir schauen uns das Dorf an, trinken einen Kaffee auf dem Dorfplatz vor der Kirche und besichtigen selbige. Dann geht es nach oben auf die Burg, wo wir den Torre del homenaje besteigen. Herrliche Aussichten gibt es von hier oben. Auf dem Rückweg machen wir eine kleine Wanderung auf den 1.328 Meter hohen Coros.
Presa de Zahara-El Gastor Zahara de la Sierra, Capilla de San Juan de Letrán Bar in Zaharatonnenschwere Marienstatue, die bei Festen durchs Dorf getragen wirdFrutas y Verduras, gerade werden die Bananen gemaltdass diese Kirche mal eine Moschee war, ist gut zu erkennenauf dem CastilloBlick auf den immer noch gut gefüllten Stausee und die Zwillingsberge Lagarin und Las GrajasBeginn der WanderungPanoramaBlick nach untender Gipfel in SichtGipfelglück
Heute fahren wir zum Pass „Puerto del Boyar“ und starten von dort eine Wanderung. Die 11 km sind nicht schnell zu bewältigen, denn das Karstgelände erfordert voll Aufmerksamkeit. Wir schauen uns einen weiteren Felsbogen an und laufen zu einer tunnelartigen Höhle. Überall gibt es herrliche Ausblicke. Unterwegs treffen wir auf Iberiensteinböcke, Hausziegen und Kühe. Viele Gänsegeier sind zu sehen, später wissen wir warum. In der Nähe lag eine verendete Kuh. Nach knapp 6 Stunden (!) sind wir wieder am Ausgangspunkt.
Iberiensteinbock (weibliches Exemplar)sie sind gute Kletterernoch versteckt sich die Sonne hinter Steineichender „gotische Bogen“TunnelhöhleTunnelhöhleRastSteineichenpaarBlick in die trockene Gegendein Blümchen kämpft sich durch die trockene ErdeRückwegTrackaufzeichnung