Wanderung auf den Wilhoscht

Haus am Start in Hirschmantel

Da André mit 3 Damen in Karlsbad kurt bin ich alleine in Neusalza und mache eine Wanderung in der Daubaer Schweiz (Dubské Švýcarsko). Es geht auf den Wilhoscht (Vlhošť). Dazu benutze ich einen Track von Björns Naturwunder, allerdings mit anderem Startpunkt. Nach einer knappen Stunde Anfahrt von Neusalza starte ich in Hirschmantel (Heřmánky) teils querfeldein zur Martinswand (Martinské stěny). Vorbei am Tropfstein (Krápník) zum Tausendstückstein (Tisícový kámen) kann ich wunderbare und teils verrückte Felsformationen bewundern. Die markanten Sandsteinüberhänge dienten in früheren Jahrhunderten als Versteck und sind heute beliebte Boofen für Wanderer. Dann geht es über den Ziebernberg (Stříbrný vrch) durch ein Klettergebiet mit Bergsteigerbiwak samt Gedenkplatz für umgekommene Kletterer in diesem Gebiet. Recht steil muss ich durch eine Schlucht hinunterklettern, um dann durch eine hohle Felsengasse zum Einstieg des Aufstiegs zum Wilhoscht zu gelangen. Der Gipfel ist ohne Aussicht und wenig spektakulär, aber man muss mal auf dem höchsten Gipfel der Daubaer Schweiz gewesen sein. Nach der Umrundung des Berges steige ich ab nach Lauben (Loubí), einem ziemlich abgelegenen Dorf mit schönen Häusern und einer Pension, leider ohne Gastwirtschaft. Von hier ist es nicht mehr weit zum Ausgangspunkt in Hirschmantel.

Martinswand
Boofe am Tropfstein
irgendwie außerirdisch
Boofe am Tausendstückstein
scheinbar tropfende Felsen
urige Wege
die Wanderwege waren auch schon mal besser gepflegt
Bergsteigerbiwak
Bergsteigerbiwak
passe ich da durch?
tolle Aussicht mit Ronberg
da ist er, der Wilhoscht mit seinen Sandsteinterrassen
Blick bis zu den Bösigen
Abstieg
Blaubeerfelsen
Hohle Gasse
einfacher Weg am Wilhoscht
Blick zum Geltsch
Auf dem Gipfel des Wilhoscht, 614 m
Abstieg nach Lauben
Vulkankegelparade
Apfelblüte
Wasserturm in Lauben
Hausdetail in Lauben
Lauben
Trackaufzeichnung

Hartau- Zigeunerwinkel- Spitzberg- Pfaffenstein- Tunnelstein- Zittauer Turm- Böhmisches Tor- Weißbachtal

Weg zum Zigeunerwinkel

Heute wandere ich auf altbekannten Pfaden. Als ich noch in Zittau arbeitete und die Grenze durchlässig wurde, waren die Berge, die sich dem Zittauer Gebirge anschlossen, plötzlich legal besuchbar. Der Pfaffenstein (Popova skála) war dabei einer der ersten Felsen, der dank eines neuen Grenzübergangs für Fußgänger und Radfahrer in Hartau gut erreichbar war. Damals wurde sogar noch kontrolliert und es gab einen Kiosk, wo man tschechische Kronen tauschen konnte. Der Pfaffenstein hat mich wegen seiner fantastischen Aussicht so fasziniert, dass ich ihm den hier verlinkten Wikipedia-Artikel widmete. Da Hartau ebenso noch keinen Eintrag hatte, lieferte ich diesen gleich mit ab. Heute lief ich einen anderen Weg nach oben, nämlich den kürzeren über den Zigeunerwinkel, wo man ins Böhmische kommt. Für den Aufstieg zum Spitzberg (Sedlecký Špičák) wählte ich einen nicht markierten Weg, der mich an einer mir bis dahin unbekannten Aussicht vorbei führte. Am Pfaffenstein war viel Betrieb, eine Schulklasse (?) rastete lautstark an Fuße. Die Aussicht war heute so mittel, die Schneekoppe versteckte sich im Dunst. Die Kegelberge des Lausitzer Gebirges waren jedoch gut zu sehen. Danach stieg ich über die Felsen unterhalb des Pfaffensteins, in denen ich noch zwei Boofen (deren tschechische Entsprechung ich nicht kenne) entdeckte, bis zum Böhmischen Tor im Weißbachtal ab. Durch das entwaldete Weißbachtal ging es zurück zum Ausgangspunkt.

Blick in die Ebene mit Braunkohlenkraftwert Türchau (Turow) in Polen
Aufstieg zu unbekannten Aussicht
hier war ich allein, herrlich
Spitzberggipfel, mit Blick ins Weißbachtal
am Pfaffenstein, blick zum Jeschken (Jested)
Blick vom Pfaffenstein auf die Kegelberge des Lausitzer Gebirges
Blick zum Jeschkenkamm
1934 drohte der Pfaffenstein abzurutschen und wurde befestigt
wenn es jetzt regnet und kein Frost mehr kommt gibt es dieses Jahr hoffentlich Blaubeeren
Blaubeerwald
Felsen unterhalb des Pfaffensteins
Tunnelstein (Skalní věž Tunelová)
Boofe Nr. 1; hier darf noch Feuer gemacht werden
Boofe Nr. 2
Zittauer Turm (Žitavská věž)
eine Schildkröte? Hier traf ich einen Wanderer aus Reichenberg (Liberec), der völlig begeistert das erste Mal hier wandern war. Reichenberg liegt 25 km entfernt…
Böhmisches Tor (Česká brána)
Sportplatzteich Hartau
impressionistische Wolken
Track

Kreibitz- Iricht- Daubitz- Karlshöhe- Teichstatt- Kreibitz

Georg in Kreibitz

Nach langer Zeit machen wir wieder eine Wanderung in Böhmen. Die letzte unternahm ich allein im Oktober in der Dittersbacher Gegend. Heute starten wir in Kreibitz (Chřibská), welches nur 25 Minuten Autofahrt entfernt liegt. Es geht zunächst über Wiesen, die im Sommer mit vielen Orchideen geschmückt sind. Heute müssen wir uns mit Schneeglöckchen und Märzenbechern zufrieden geben. Der erste Gipfel, den wir schon oft erwandert haben, ist der sagenumwobene Iricht (Spravedlnost). Der Daubitzer Bäckermeister und Wucherer Hörndl, der angesichts des Todes seine Beichte verweigerte, fand keine Ruhe und geistert hier oben herum. Der Name des Geistes darf nicht umsonst gerufen werden und er darf auch nicht ausgelacht werden, sonst sonst springt er den Spötter mit dem Kopf unter seinem Arm an und bestraft ihn. Nun, da wir ihn nicht sahen konnten wir ihn auch nicht verspotten und zogen ungehindert unserer Wege. In Daubitz (Doubice) stärkten wir uns mit einem Bier, gebratenem Käse und Tatarska in der urigen Gastwirtschaft Doubická hospoda. Frisch gestärkt liefen wir bis zum Steingeschütte (Široký vrch), ein Berg der seinem Namen alle Ehre macht. Wir rasten am Aussichtspunkt Karlshöhe (Karlova výšina), der neu für uns war. Schön dass man immer nochmal was Neues entdecken kann. Über Teichstadt (Rybniště) geht es wieder zurück nach Kreibitz. 16,1 km stehen schließlich auf dem Wandertacho.

Wegstöckel am Weg zum Iricht
Wiesen oberhalb von Kreibitz
der Basaltgipfel des Iricht taucht durch die Bäume auf
Gipfel des Iricht, mit Sicht nach Süden, und ohne Hörndl
Auf dem Weg zur Kapelle der Heiligen Dreifaltigkeit
Kapelle der Heiligen Dreifaltigkeit mit Iricht dahinter
Tassenzaun in Daubitz
Basaltsäulengarten
Bushaltestelle und Bibliothek
Viel zu lesen auf den alten Grabsteinen an der Kirche in Daubitz
ziemlich freizügiges Wegstöckel
herrliches Umgebindehaus mit Tassenzaun
…und noch ein Tassenzaun
Blick vom Steingeschütte auf die Kegelberge des Lausitzer Gebirges
Karlshöhe
ein idealer Rastplatz
frisches Wasser an der Quelle des Pfaffenborns
Pfaffenkapelle
Tiny-Häuser sind keine Erfindung der Neuzeit
Weg nach Kreibitz mit „Kreibitzer Säge“
Kreibitzer Kirche
Ortszentrum Kreibitz
Trackaufzeichnung

Herbstwanderung um Dittersbach

Weg nach Rennersdorf

Nach einer frostigen Nacht fahre ich heute nach Dittersbach (Jetřichovice), um den Goldenen Oktober zu genießen. Zunächst laufe ich über die Steinerne Rinne nach Rennersdorf (Rynartice). Hier steige ich zum Kreuzberg (Křížový vrch) auf, der heute eine fantastische Aussicht bietet. An der Wilheminienwand (Vilemínina stěna) treffe ich auf viele, vor allem deutsche Wanderer. Deshalb lasse ich beim Rückweg nach Dittersbach den Aufstieg zum Marienfelsen (Mariina skála) aus.

Steinerne Rinne
recht lang und unbequem zu begehen
kurz vor Rennersdorf
Herbst in Rennersdorf
die schöne Seite des Herbstes
Ziegenstall mit Aussicht
Blick auf den Rosenberg
auf dem Kreuzberg gibt es ein Picknick
herbstlicher Buchenwald am Hohen Eichberg
Farn
an Balzers Lager tauchen die ersten Menschen auf
an der Wilhelminenaussicht, ich höre an Sprachen deutsch, tschechisch, französisch und englisch…
ist aber auch schön hier oben…
von hier kann man erahnen, dass auf dem Marienfelsen viel Betrieb herrscht
zerfurchter Himmel über dem Lausitzer Gebirge
Abstieg nach Dittersbach
der Rüttelweihstein in Dittersbach

Wanderung im Thayatal und Hardegg

Beginn der Wanderung bei Gnadlersdorf (Hnanice)

Heute machen wir eine Wanderung an der Thaya. Wir starten in Gnadlersdorf (Hnanice) und laufen oberhalb der Thaya bis zum Aussichtspunkt Sealsfieldfelsen (Sealsfieldův kámen). Dann geht es hinunter zum Fluss, vorbei an etlichen ehemaligen Mühlen. Nach 14 km sind wir zurück am Ausgangspunkt. Da wir noch viel Zeit haben und das schöne Wetter nutzen möchten, fahren wir auf die österreichische Seite und wollen uns eigentlich die Burg Kaja angucken. Die ist aber leider nur Samstags und Sonntags geöffnet, wie an der Burgpforte zu lesen ist. Schade. Also fahren wir zur kleinsten Stadt Österreichs- Hardegg. Direkt an der Thaya gelegen, leben hier gerade mal 86 ständige Einwohner. An der Grenzbrücke zu Tschechien gibt es zur Stärkung Kuchen und ein Glas „G’spritzten Weiß“. Auf einer kleinen Rundwanderung bestaunen wir die Burg Hardegg, die auf einem Felsen über der Burg thront. Nach Rückkehr in Znaim probieren wir im städtischen Brauhaus das einheimische Znaimer Bier und essen eine Gulaschsuppe.

Blick von oben auf die Thaya
Aussichtspunkt Neunmühlenblick
Mengenweise Schirmpilze
vorbei an Weinfeldern
Kapelle mit Aussicht in Kaidling ( Havraníky  )
Rast am Sealsfield-Felsen
tief eingeschnittenes Thaya-Tal
Thaya
unten an der Thaya
alte Granit-Mühlräder
eines der vielen Mühlen-Stauwehre
Hängebrücke über die Thaya
verschlossene Burg Kaja
Kaja-Höhle
Burg Hardegg
willkommen in Österreich, Grenzbrücke in Hardegg
G’spritzter
Rundweg um Hardegg
Hardegg mit Burg
überall Alpenveilchen im Wald
Burg Hardegg
Burg Hardegg
zurück in Znaim, im Brauhaus
Abend in Znaim