Gröditzer Skala

Reetgedecktes Haus in Gröditz

Wochenende in Ostsachsen, wir wollen am Samstag nicht so weit fahren und starten in Gröditz bei Weißenberg. Die Gröditzer Skala ist eine der vielen Durchbruchstäler, in denen das Löbauer Wasser tiefe Rinnen in die sonst eher liebliche Hügellandschaft formte. Nach der Wanderung schauen wir in Neusalza, ob es nach dem Regen Pilze gibt. Wir werden überrascht und müssen T-Shirts zu Beuteln zusammenknüpfen, soviel Pfifferlinge finden wir. Und so gibt es bei meinem Vater heute ein Sonntagsessen mit selbst gemachtem Kartoffelbrei (Staback) und gebratenen Pfifferlingen (Gehlchen). Gibt es etwas Schöneres als an die Kindheit erinnert zu werden?

Schloss Gröditz, hier beginnt die Wanderung
Blick in die Landschaft
in der Gröditzer Skala, fast ein Urwald, weil kaum noch jemand von den Einheimischen wandert…
Löbauer Wasser
urige Brücke
Viadukt der ehemaligen Bahnstrecke Löbau–Radibor
Sommer
Bauerngarten in Weicha
Nach der Wanderung fahren wir nach Löbau. Im Bild das schmale Handtuchhaus.
Rathaus Löbau
Pfifferlinge im Wald
viel Arbeit, die Pilze zu putzen
Gartenteich bei Rudi
Sonntagsessen, Gehlchen mit Staback und Pfirsichkompott.

Kurzwanderung von Ebersbach nach Neusalza

altes Umgebindehaus in Ebersbach

Da für den Nachmittag Regen und Gewitter vorhergesagt wurde, machen wir heute eine kleinere Wanderung. Wir fahren mit der Bahn eine Station nach Ebersbach und laufen von dort in einem nördlichen Bogen zurück nach Neusalza.

zwischendurch ein Schulranzencache
Durchfahrt durch die ehemalige Eisenbahnstrecke Ebersbach-Löbau
der Löwenzahn blüht
auf dem Wanderweg von Zittau nach Wernigerode
Blick nach Neuschönau
auf der Hurnkuppe, 393 Meter
Studium des Gipfelbuches
Frühling
Trackaufzeichnung

Frühling in Ostsachsen

Blick von der Beckenbergbaude auf Eibau und die böhmischen Berge dahinter

Wir sind endlich wieder einmal in Neusalza. Im grauen Winter ohne Schnee macht es wenig Sinn, hier mehrere Tage zu verbringen. Jetzt erwacht die Natur und man kann wieder mehr unternehmen. So fahren wir nach der obligatorischen Frühjahrs-Gartenarbeit zum Biorestaurant Beckenbergbaude zum Mittagessen. Hier gibt es immer mal interessante Gerichte, gekocht nach unkonventionellen Rezepten. Ich hatte Karpfenfilet mit Rote-Rüben-Kruste und Kartoffelstampf, André zweierlei Schnitzel. Wenn schon Fleisch dann bio und regional ist die Devise. Nachmittags fahren wir mit den Fahrrädern zur BielebohBaude auf ein Bier. Schöne Biergärten in der Natur sind in der Oberlausitz selten, aber hier gibt es einen sogar mit Aussicht. Und wenn man will kann man hier auch hervorragend essen. Allerdings muss man auf 499 Meter zur Bergkuppe hochstrampeln. Die meisten Gäste fahren mit dem Auto… Zurück geht es weniger anstrengend, denn das Ferienhaus liegt auf nur 330 Metern Höhe. Hier genehmigen wir uns auf der Wiesenbank ein weiteres Bier und lassen den Tag ausklingen.

Beiersdorfer Weg in Richtung Bieleboh
das Ziel (Aussichtsturm auf dem Bieleboh) ist schon zu sehen
Blick von Bielebohhang auf den Kottmar, im Hintergrund Isergebirge und Jeschken
Parkplatz
Biergarten
zurück kurz vor Neusalza
auf speziellen Wunsch hier mal ein Foto vom Ferienhaus
inkl. Wiese mit Apfelbaum
…und einem Hochbeet samt Wiesenbank mit André drauf

Wanderung zum Jüttelsberg

Am Beginn der Wanderung, „Schwarzer Teich (Černý rybník)“ an der Grenze

Es ist Sonntag und wir nutzen das schöne Wetter zum Wandern. Wir wandern auf den Gipfel des Jüttelsberges (Jitrovník), der von Neusalza aus gut zu erreichen ist. Früher war der Aufstieg nicht sehr attraktiv, denn eine Aussicht gab es auf Grund des Waldbestandes nicht. Lediglich ein Gipfelbuch und ein paar Felsen konnten bestaunt werden. Durch die Baumfällungen wegen des Borkenkäfers gibt es jetzt aber herrliche Blicke zum Jeschkengebirge (Ještědský hřbet), ins Lausitzer Gebirge (Lužické hory) und ins Lausitzer Bergland. Seit 2017 gibt es am Südhang eine Schutzhütte für Wanderer, ebenfalls mit wunderbarer Aussicht und einer riesigen bunten Wiese. Über den wiederaufgebauten Kreuzweg, den wir noch im zerstörten Zustand kennen, wanderten wir zurück zum Ausgangspunkt am Waldbad Neusalza.

Wegweiser im satten Grün
Ausblick vom Jüttelsberg nach Norden
Ausblick vom Jüttelsberg zum Lausitzer Gebirge
Rast auf dem Gipfelfelsen
— und so sah es 2010 hier aus
bunte Wiesen voller Insekten
über herrliche Wiesenwege zum Kreuzweg
das Habichtskraut blüht
Station 13 des wiederaufgebauten Kreuzweges
Kreuzweg
2010, nur noch Sockel standen
Blick auf Schluckenau
der Ginster blüht
zurück auf dem Grenzweg