In den Nekropolen von Pantálica

Noch ein Weltkulturerbe- die Nekropolen von Pantálica. Wir starteten unsere Wanderung am Ende einer kleinen Straße, welche von Sortino hier her führt. Eine imposante Schluchtenlandschaft tut sich vor uns auf, die wir auf bunt blühenden Pfaden durchwandern. Es geht zunächst hinab, öfter mal müssen glasklare Bäche überwunden werden, dann geht es wieder hinauf. Überall kommen wir an frühgeschichtlichen Grabkammern vorbei; an die 5.000 soll es hier geben. Nach 14 km waren wir ganz schön fertig. Zurück in Syrakus besuchten wir noch die antiken Stätten wie die Amphitheater, die Echohöhle „Ohr des Dionysios“ und die Quellhöhle. Durch das allgemeine italienische Verkehrschaos brauchen wir eine halbe Stunde, um durch die zugestaute Stadt überhaupt auf unseren Parkplatz zu kommen….

bunte Wiesen überall
Schluchten und Höhlengräber
grüne Eidechsen
Eingang zur Fledermaushöhle
Höhlengräber
Bachüberquerung
immer wieder aussichtsreiche Wegabschnitte
am Grund der Schlucht

Bläuling
Fledermaushöhle von gegenüber
es summt und brummt auf den Wegen
Aussichten
Blick ins Tal
Blick aus einer Höhlenkammer
wieder mal bergan
Höhlenkirche
frühgeschichtliche Grabkammern
Abstieg
ehemaliger Bahnhof Necropoli Pantalica
… mit dazugehörigem Tunnel
Rückweg
kleiner Wasserfall
letzte Bachquerung
zurück in Syrakus, antikes Amphitheater
in der gigantischen Echohöhle
Echohöhle von außen
Gelände der griechischen Ausgrabungen
Quellhöhle
kleine Kapelle in Syrakus
auf dem abendlichen Domplatz
hier liegt unsere Unterkunft

Syrakus

Domplatz

Der Name Syrakus hat irgendwie Klang. Die Stadt war jahrhundertelang Zentrum Siziliens und für einige Jahre anstelle von Konstantinopel Hauptstadt des oströmischen Reichs.  Seit 2005 zählt die Stadt zum Weltkulturerbe. Als Stadt besteht Syrakus seit 2,752 Jahren, und war lange davor schon besiedelt. Archimedes lebte hier, Platon lehrte hier Philosophie. Auf der Altstadtinsel Ortygia gibt es noch heute eine ergiebige Süßwasserquelle (Fonte  Aretusa) und man fragt sich, wo das Wasser herkommen kann. Diese Quelle ermöglichte die Stadtgründung. Es gibt hier so viel zu sehen, Amphitheater, uralte Tempel, üppige barocke Kirchen, das Meer, die engen Gassen der Altstadt… Wir wohnen 100 Meter von Domplatz entfernt, auch wenn das heisst, vom letzten Parkplatz 1 km laufen zu müssen. Wir hatten heute nach der Ankunft noch genügend Zeit, die Stadt zu erkunden.

Relief
auf der Altstadtinsel Ortygia
in der Altstadt
in der Altstadt
Ortygia
Fonte Aretusa, diese Quelle ermöglichte die Stadtgründung
André guckt runter ins Wasser
Altstadt
arme Kutschpferde
Ortygia
Stadtpark mit uralten Gummibäumen
Stadtmauer
Stillleben
Apollotempel
bayerische Lokalpolitiker wären stolz
Domplatz
Domplatz am Abend
Flughafen- Syrakus
Syrakus

auf den Hochwald

Lange waren wir nicht im Zittauer Gebirge, jenem kleinen Teil des Lausitzer Gebirges auf deutscher Seite. Zunächst fuhren wir zum Wanderparkplatz am Forsthaus Lückendorf. Hier wollten wir zu unserem Geocache „Mühlstein / Mlýnský Kámen„, um eine Cachewartung durchzuführen. Es war heute viel Betrieb am Forsthaus, ein tschechischer Orientierungslauf fand statt. Anschließend stiegen wir über den Grenzweg zum Hochwald auf. An der Hochwaldbaude waren wir überrascht, wie sich hier viel verändert hat. Leider nicht zum Guten. Offensichtlich dürfen jetzt Autos bis auf den Gipfel fahren, oben erwartet einen erst einmal ein Parkplatz. Das entsprechende Besucherklientel, ein kläffender Hund im Käfig, ein Restaurant mit einer Speisekarte, die uns wieder weggehen ließ. Schade, da bleibt nur die Erinnerung an bessere vergangene Zeiten. Einzig die schöne Aussicht lohnt noch den Aufstieg. Wir liefen jedoch zur Turmbaude am anderen Ende des Doppelgipfels und bekamen dann hier etwas zu essen, was zudem frisch gekocht, vegetarisch und gut war. Daumen hoch!

ein Mühlsteinrohling im Wald, nahe unseres Geocaches
Blick zur Burg Oybin
Grenzweg zum Hochwald
frisches Grün
Hochwaldaussicht, hinter André der Kleis, wo wir gestern waren
Jeschken und Falkenberg
Turmbaude mit Hochwaldturm
Oybin, dahinter Zittau
unkenntliche Wanderwege, hier haben die Waldarbeiter wie so oft ganze Arbeit geleistet

Zwischen Kleis und Klutschken

Was für ein Wetter! So gar nicht April, eher Juni. 24 Grad und Sonne, da muss man raus. Wir wollten wieder wandern, dazu starteten wir oberhalb von Blottendorf (Polevsko) am Wanderparkplatz an Knäspels-Kapelle. Schon von hier hat man eine herrliche Aussicht auf das Lausitzer Gebirge mit Ortelsberg, Roll (Ralsko), Tölzberg (Tlustec) und natürlich den markanten Kegel des Kleis (Klíč) . Die Fernsicht war heute leider nur mittelprächtig, den Jeschken (Ještěd) samt Turm konnte man nur noch erahnen. Zunächst wanderten wir zum Blottendorfer Berg, weiter an der Südseite des Buchberg (Malý Buk) entlang zum Bärenfang (Medvědí hůrka)  und dann im Abstieg bis zum herrlichen Waldsee „Jezirko“. Wenn man auf einen Gipfel will, muss man auch wieder mal aufsteigen. Also 300 Höhenmeter hinauf zum Kleisgipfel (760 m) mit seiner 360-Grad Panoramasicht. Oben war viel Betrieb, so dass wir nach einem kleinen Picknick rasch abstiegen und gemütlich zurück nach Blottendorf wanderten. Auch den Gemsenborn (Kamzičí studánka) ließen wir wegen der vielen Wanderer aus. In Blottendorf tranken wir ein Bier bei einer total verpeilten Wirtin und liefen anschließend über das ehemalige Gasthaus Wachstein zum Klutschken mit seinem Steinbruch, wo man imposante Basaltsäulen sehen kann. Über Wiesen ging es dann gemütlich zurück zum Auto. Der Track kann hier heruntergeladen werden: Klick

Der Kleis, da wollen wir rauf. Rechts daneben im Dunst der Jeschken.
uriges Wegstöckel im Wald am Bärenfang
Rast am Waldsee Jezirko oberhalb von Röhrsdorf
Eichelhäher
altes Wasserwerk
Schnitzerei an einen Haus in Röhrsdorf
Röhrsdorf
sinnige Sprüche
Das oben gab es einmal ein Restaurant im Kuhstall. Jetzt leider nicht mehr
Da unten am Haus wurde mir mal ein Auto geklaut, was ich seinerzeit nicht witzig fand…
Aufstieg zum Kleis
erste Aussichten mit Tannenberg (Jedlova)
rechts in der Mitte der Doppelgipfel des Hochwalds, da wollen wir morgen hin. Über den Gipfel geht die Grenze D/CZ.
Oben. Fast wie Fliegen.
Betrieb auf dem Gipfel
Abstieg über die Westroute
herrlich das frische Grün
auf Blottendorfer Fluren, der Kleis schon wieder von fern
emsige Bienen, die finden schon allerhand zum Sammeln vor
Janke-Kreuz
Reste des Denkmals für Friedrich Ludwig Jahn auf dem Wachstein
Weg zum Klutschken, unten lärmt die Fernstraße 13 Haida-Tetschen
Basaltsäulen am Klutschken, die hier besonders groß sind
Blick zum Himpelberg und zum Tannenberg
Abstieg
einstiger Dreiherrschaftspunkt der Kamnitzer, Bürgsteiner und Neuschlosser Herrschaft
Der recht imposanten Kreuzotter gefällt die Sonne auch.
nach 16,7 km zurück am Auto
Track

in der Neustädtler Skala

Am Sonntagvormittag war vor der Heimreise eine kleine Wanderung geplant. Wir suchten uns die Neustädler Skala aus, die wir bisher noch nicht besucht hatten. Skala nennt man in der Oberlausitz Felstäler, angelehnt an slawische Wort für Stein/Felsen. Wir ließen das Auto in Bocka stehen und liefen nach Neustädtel, von dort über Wiesen nach Ostro (Wotrow), umrundeten die Ostrower Schanze und liefen im Tal am Klosterwasser entlang zum Ausgangspunkt zurück. Bemerkenswert ist die Ostrower Schanze, ein Burgwall, mindestens 3.000 Jahre alt und etwas hochspurig als „Sächsisches Troja“ bezeichnet. Am Klosterwasser entlang erreichten wir wieder den Ausgangspunkt.

Straße nach Neustädtel
Ostroer Schanze von unten
Blick nach Ostro, im Hintergrund das Kloster Panschwitz-Kuckau
altes Haus in Ostro
Inneres der Ostroer Schanze
Frühling
am Klosterwasser, Gutshaus Neustädtel
imposante Bäume
hier saß lange keiner…
Klosterwasser in der Skala
bei Bocka
Rittergut Bocka
Wanderrunde über 6,3 km