Risco Blanco

Start der Wanderung in El Molledo

Heute ist unser letzter Tag im Nordwesten Teneriffas. Wir fuhren nach El Molledo, wo die Wanderung startete. Wir wanderten ein paar Kilometer auf dem Risco Blanco-Weg, die Nachbarinsel La Gomera immer im Blick. Sie war heute in Gegensatz zu gestern wieder fast zum Greifen nach. Sogar unser einstiger Urlaubsort Agulo mit seinen weißen Häusern war gut zu sehen. Um auf die andere Talseite zu gelangen durchquerten wir einen alten Wassertunnel mit immerhin reichlich einem Kilometer Länge. Man kam fast im Ort Tamaimo heraus, wo wir in der Dorfbar einen Cortado tranken. Auf einem alten Camino Real (Königsweg) wanderten wir wieder zurück zum Ausgangspunkt. Morgen ziehen wir um in unser Ferienhaus in San Andrés im Osten Teneriffas. Dort wollen wir das Anaga-Gebirge erwandern.

Risco Blanco
La Gomera
Weg durch Kandelaber-Euphorbien
immer wieder La Gomera
man könnte auch den Barranco bis zum Strand wandern…
Abstieg
Abstieg
Tunneleingang
1 km leicht gebückt, auch nicht einfach
Dorfplatz Tamainmo
Tamaimo
Aufstieg zurück nach El Molledo
trockene Gegend
brauchen wir nicht, alles gut 🙂
El Molledo, Vulkan und Mond

Auf dem Risco-Steig

Start der Wanderung in einem ausgetrockneten Bachbett

Die heutige Wanderung hatte es in sich. 900 Höhenmeter, meist auf dem schroffen Risco-Felsensteig, dazu 25 Grad und Sonne sowie keinen Wind. Nur Fliegen ist schöner. Ziel war Teno Alto, ein Dorf auf der Teno-Hochfläche. Entgegen unseren Gewohnheiten aßen wir heute in der Bar auf dem Dorfplatz zu Mittag. Es gab noch einmal Ziegenfleisch. Wir lieben es und es ist nur noch selten zu bekommen. Außerdem füllten wir unsere Flüssigkeitsreserven auf. Das war notwendig, da wir ziemlich ins Schwitzen kamen beim Aufstieg.

Gärtnerei am Wegesrand
Risco-Steig
Risco-Steig im unteren Drittel
Rast mit Blick auf Buenavista del Norte
noch nicht bestimmt
noch eine Rast, wir kamen mächtig ins schwitzen
Eidechse
Biene auf Ginster
das kommt davon, wenn man in jede Höhle reingucken muss, gruslig…
Dorfbar in Teno Alto
Wegstrecke durchs Grün
unbestimmte Pflanze, blüht gelb
Versammlungsplatz der Ureinwohner, der Guanchen
Blick zur Küste bei Buenavista del Norte
Abstieg
Abstieg, wieder auf dem Risco-Steig
Abstieg
letzter Blick zurück

Umrundung der jüngeren Vulkane im Nordwesten

Da wir es heute etwas gemütlicher angehen wollen, reichen uns 400 Höhenmeter und 14 km Wegstrecke. Einmal während eines Teneriffa-Urlaubes muss man mal zu den Vulkanen, durch Lavafelder und Lavagrus marschieren. Wir wählen eine Rother-Wanderung und sind daher auch nicht allein auf dem Weg. Nur auf unserem Abstecher zum Gipfel des Montana de la Cruz, einem alten Schlackekegel mit Blick auf das Teno-Gebirge und die Vulkane westlich des Teide, genießen wir die Einsamkeit. Die kurze Anfahrt zum Startpunkt erfolgte heute über enge Bergstraßen, mit 2 km Ruckelpiste durch die Kiefern am Ende.

alte Kiefer am Beginn der Wanderung, die schon einige Feuer überstanden haben muss

langsam grünende Lavafelder am Volcan Garachico, der im Jahre 1706 ausbrach und Stadt und Hafen Garachico verschüttete und den Niedergang der einstmal wichtigsten Stadt Teneriffas einläutete
Volcan Garachico, links dahinter der 2000 Meter höhere Teide

Teide

Volcan Garachico aus anderer Perspektive

Wanderung über einen Lavastrom

Felsen im Lavastrom (mit Geocache)

Aufstieg zum Montana de la Cruz

Gipfelglück, La Gomera heute sehr diesig

schwarz und grün

reichliche Kienäppelernte

Abstieg mit Teide

Baumriesen

was das wohl ist???

Volcan Chinyero

wir haben gelernt, dass das ein Steinhuhn ist

Los Silos- Talavera- Madre del Agua

Anstieg von Los Silos nach Talavera


Heute haben wir die erste längere Wanderung gemacht. Über 15 km und 900 Höhenmeter im An-und Abstieg liefen wir von Los Silos zur aufgelassenen Finca Talavera, von dort weiter zur Pista Monte del Agua und wieder zurück über den Camino de las Moradas nach Los Silos. Da wir bewusst keine Wanderung aus dem Rother-Wanderführer machten, um eine Wanderhauptroute zu umgehen, war der erste Teil der Strecke fast menschenleer- herrlich. Neben schönen Aussichten gabe es viele Blütenpflanzen und Vögel zu beobachten.

der alte Camino nach Talavera

Blick zurück nach Los Silos

Igelhüllkelch-Cinerarie

Kammweg

Lorbeerkirsche

Tal von El Palmar

Stengellose Gänsedistel (Sonchus acaulis)

herrlich- eine Kanaren-Glockenblume

rote Erde

in der Ferne ist der schneelose Teide zu sehen

Weg zum Monte del Agua

schattige Wegstrecke im Laurasilva-Wald



Aussichtspunkt am Camino de las Moradas

Rotkehlchen? Rudi wirds wissen

Abstieg

Rast

Los Silos


Pfarrkirche Nuestra Señora de la Luz in Los Silos

Almendras y Pinos

Mandelblüte und Kiefern, so kann man unsere heutige Wanderung zusammenfassen. Wir fahren ins ehemalige Töpferdorf Arguayo, wo unsere Wanderung startet. Der Weg geht zunächst durch spärlich bewachsene Lavafelder, in denen die derzeige Dürre auf den Kanaren besonders deutlich zu sehen ist. Bald erreichen wir Kiefernwälder. Der Waldboden ist übersäht mit Kienäpfeln, vier der schönsten landen im Rucksack. Am Ende der Wanderung fahren wir hinunter zur Küste, wo wir eine kleinere Wanderung machen. In Garachico genehmigen wir uns ein Bier für die trockenen Kehlen und gehen abends essen. Stockfisch und Inselwein waren hier die Highlights.

in Arguayo

Kirche von Arguayo

Rastplatz mit La Gomera am Horizont

Frühling

Rast unter Pinien

Kiefernknospe

Arguayo

Alte Feldwege

Steinhuhn,
(Alectoris graeca)

Abstieg nach Arguayo

fast wie ein Enzian

kleine Wanderung zwecks Geocachesuche

Strand

Walskelett

riesige Avocado in Garachico

Garachico

Garachico

Garachico