Himmelfahrtsrunde 2015

Heute Morgen war es noch recht frisch, als ich mit kurzen Radlerhosen vors Haus trat. Also schnell wieder rein, eine Stunde warten und mit langen Hosen losgefahren. Die Himmelfahrtsrunde 2015 ging natürlich in Böhmische, um den schwankenden Herrenhorden etwas auszuweichen. Und so führte uns die Runde zunächst nach Karlsthal zum ehemaligen Kurhotel, was seit einiger Zeit vor sich hinrottet, uns aber mit einem Geocache lockte. Dann fuhren wir bergab nach Schluckenau (Šluknov), um etwas zu essen und das erste Himmelfahrtsbier zu trinken. Über die Wiesenhänge am Pirsken ging es anschließend rauf auf fast 600 m. Hier sind wir letztes Jahr schon geradelt, deshalb schenkten wir uns heute die Gipelbesteigung. Die Ausblicke auf die böhmische und sächsische Schweiz sind auch von unterhalb des Gipfels immer wieder erstaunlich. Die nächsten Stationen waren Zeidler (Brtníky), Alt-Ehrenberg (Staré Křečany), wo es noch ein Gambrinus zur Belohnung gab, sowie Rumburg und dann durch die Wälder zum Blockhaus wieder auf deutscher Seite. Immerhin 43 km und etliche Höhenmeter standen auf dem GPS…

alles blüht

Ruine Karlstal

romantischer Teich in Karlstal

Wiesenwege zum Pirsken
vor einem Jahr war diese Statue noch zugewachsen…

Horizont mit Rosenberg

Rast

Wanderwegkreuzung an „Grünen Kreuz“

abwärts nach Zeidler, die renovierte Kalvarie vor dem Wolfsberg gut zu sehen
einfach schön

alte Flurdenkmale

Gambrinus zur Stärkung (84 Cent der halbe Liter…)

heuuuulllll

Viadukt der Nordböhmischen Industriebahn
Wolfsberg mit Burgruine

seltsame tierische Begegnung

niedlich!!!

fast wieder zu hause

Radeln auf den Bieleboh

Nach der notwendigen Gartenarbeit gestern in Neusalza hatten wir heute vormittag noch die Muße, eine kleine Radtour zu machen. Ziel war der Bieleboh mit Bergbaude, welche allerdings bei unser verschwitzten Ankunft noch geschlossen war. Immerhin war der Aussichtturm offen, so dass wir nicht ganz umsonst hochgeschnauft sind. Außerdem lockte noch ein Geocache. Leider hielt sich die Sonne (samt Temperaturen) heute zurück, so dass wir die leuchtenden Rapsfelder als Sonnenersatz nahmen.

Cunewalde

Beiersdorf

Rast

Kälbersteine

am Hahneberg

Rund um Chamorga

Eigentlich sah es heute Morgen wettermäßig ganz gut aus. Die Berge waren Wolkenfrei, zumindest soweit man das aus Igueste beurteilen kann. Also fuhren wir nach Chamorga, 5 km Luftlinie jedoch 32 Straßenkilometer entfernt, um von dort eine Rundwanderung zu starten. Auf engen, teils schwindelerregend an die Bergspitzen hingezauberten Bergstraßen. Hoffentlich kommt der Linienbus nicht entgegen…
Von Chamorga, wo wir fast die ersten Wanderer waren, ging es zunächst zum Montaña Tafada, von welchem man einen schönen, wenn auch wolkenverhangenen Blick auf den Leuchtturm „Faro de Anaga“ sowie die Felsspitzen der schroffen Ostküste hatte. Außerdem gab es einen Geocache zu finden. Weiter westlich verließen wir die Wolkenzone und wanderten einen herrlichen Grat entlang, der immer wieder schöne Blicke auf die grünen Täler des Anaga-Gebirges freigab. Durch Lorbeerwald ging entlang eines kleinen Baches wieder zurück zum Auto.

Chamorga in den Wolken
Aufstieg
Blick runter in Dorf
ein ersten Felsen (mit Geocache)
so’ne Art Mittagsblume…
Wanderweg
Blick ins Gewaber
über diesen Bergkamm pfiffen die Wolken
Montaña Tafada
Blick runter zum Leuchtturm
weiterer Aufstieg
bunte Wegesränder
seltsame Schnecke
die Wolken liegen hinter uns
schattiger Wegstrecke
im Hintergrund ist Gran Canaria zu erkennen
Gran Canaria
Handyknipser
Roque Icoso
Abstieg
grüne Aussicht
Rast mit Keksen
Abstieg
sieht man selten: Bach mit Wasser
schattige Wegstrecke
wo Wasser ist wächst Farn
Blick hinüber zum Teide
Ankunft an der Play Igueste

Um das Matterhorn Teneriffas

Trotz der Passatwolke auf der Nordseite der Insel wollten wir heute eben dort wandern. Wir hatten uns den Roque de Taborno ausgesucht, da die Wanderung dort zwar relativ kurz (knapp 12 km) aber eben doch mit erträglichen Höhenmetern ausgestattet war. Nur etwas höhentauglich und kletterfest sollte man sein- sind wir. Und so wanderten wir also um Teneriffas Matterhorn, welches mit dem Original in der Höhe (706 m) zwar nicht ganz mithalten kann, aber mit Aussichten und interessanter Flora und Fauna reich gesegnet ist.

unser kleiner Polo rastet für eine Cachesuche
Abstieg
das Ziel am Horizont
Blick zurück zum Ausgangspunkt Las Carboneras
Blick runter zum Barranco de Taborno
Seilaufzug zu Terassenfeldern
Blick zur diesigen Nordost-Küste
das „Matterhorn“ kommt näher
Rast mit Ausblick
Roque de Taborno
neue Blumenart
Aufstieg
ziemlich zugewachsen
die Passatwolke hängt fest in den Bergen
da geht es ein paar Meter steil bergab….
das „Matterhorn“ von Norden
Ziegenstallhöhle
Abstieg
Ahhh, es gibt also doch Ziegen auf Teneriffa!
Rückweg vorbei an Kartoffelfeldern
…durch Baumheidewald
Schatten hätte es heute eigentlich gar nicht gebraucht
Roque de Taborno schon wieder weit weg
wieder auf der Südseite, fast wolkenfrei mit Gran Canaria am Horizont
abends an „unserem“ Strand (wenn man genau hinguckt erkennt man sogar den Teide)

Wanderung um Igueste

Heute hatten wir für unsere Wanderung Heimvorteil. Start der Wanderung war direkt vorm Ferienhaus. (Rother 66). Zunächst erkundeten wir „El Semaforo“, einen Lost Place, der früher irgendwie dazu gedient haben muss, Schiffen den Weg zu weisen. Natürlich hat uns ein Geocache hier hergelockt. Das nächste Ziel war die Playa Antequera, ein schwarzer Sandstrand, der zu Fuß hart erkämft werden muss. Hoch auf 430 Meter, hinabsteigen in einem Barranco und schließlich hoffentlich schwindelfrei auf steil an der Felswand entlangführenden Steigen hinab zum Strand. André nutzte die Rast zu einem kühlen Bad, was ich mir bei geschätzten 19 Grad Wassertemperatur verkniffen habe.
Über einen anderen Weg ging es wieder hinauf, um in großem Bogen unseren Ausgangspunkt wieder zu erreichen.
Oskar hatte heute für uns Ziegenkäse als Entré, einen herrlich fruchtigen Salat mit geschälten grünen Tomaten sowie Kabeljau auf Gemüse. Ein teneriffischer Wein sowie ein Cortado rundeten die Sache ab. Dazu rauschten wie immer die Wellen, wir konnten die ein- und auslaufenden Schiffe in Santa Cruz beobachen sowie den Teide grüßen sehen. Morgen hat Oskar uns Thunfisch versprochen. 🙂

Los gehts
schon etwas höher auf 180 Meter
seltsame in den Fels gehauene Wege
Diestel
Auf dem Weg zum Semaforo
Semaforo
das etwas zurückgesetzte Häuschen ist unseres
da hinten müssen wir hin
Lost Place Semaforo
Weg zu einer Jägerhütte
noch hängt die Passatwolke über den Gipfeln
Gipfelglück
das Innere der Hütte
Jägerhütte
Rast
Abstieg zum Barranco
Abstieg zum Barranco
die ersten wilden Ziegen die wir sahen
Absteig zum Barranco
Unterschlupf
Rast
Wandern in der Steilküste, nicht runtergucken!
der Strand naht
Playa Antequera
Rast am Strand
endlich mal ein Nacktbild in Blog!!!
Aufstieg
Aufstieg zum Barranco Antequera
Aufstieg
Blick zurück
Weg durch Blüten
meist blühen Diesteln
…oder die hier
Ankunft am Pass
Abstieg nach Igueste
was für eine Bergwelt!
André und Kandelaberwolfsmilch
Ankunft in Igueste, noch 900 Meter bis zur Sonnenliege