Runde über die Lausche und Neu-Brasilien

„unsere“ Bank am Lausche-Westhang

Wir sind wieder mal in Neusalza und nutzen das schöne Wetter zum Wandern. Heute war das Zittauer Gebirge mit seinem höchsten Gipfel, der Lausche (793 Meter), unser Ziel. Während sich bis auf 500 Meter kein Schnee mehr zeigte, war es weiter oben halbwegs winterlich. Der Abstieg erfolgte über Jägerdörfel/Myslivny, um in der Chata Luž ein böhmisches Bier zu trinken und etwas zu essen. Über Neu-Brasilien und „Wache“ wanderten wir wieder zurück zum Ausgangspunkt in Waltersdorf. Neu-Brasilien war eine „Einschicht„, die im wesentlichen aus einer ungünstig gelegenen Baude bestand, die wegen mangelnder Gästezahl bereits nach 5 Jahren 1934 verkauft werden sollte, sich jedoch keinen Käufer fand. Heute sind nur noch einige Mauerreste davon zu sehen. 

Mütze nicht vergessen!

einer der wenigen Farbtupfer

keiner zu Hause

erster Schnee, Nordhang

Blick auf Waltersdorf

Aufstieg zur Lausche

Lauschegipfel mit Resten der ehemaligen deutsch-böhmischen Bergbaude

Grenzstein im Schnee, unten ist alles grau
böhmische Kegelberge, rechts der Tannenberg

Abstieg

Jägerdörfel

Jägerdörfel

Wiese am Lauschehang

Weg nach Neu-Brasilien, Bachüberquerung

Reste der Baude

Radtour Oranienburg- Bernau

mit der RB 27 fuhren wir nicht, kamen aber am schönen Zug vorbei

Wer hätte gedacht, dass das Anradeln 2016 auf den 07. Februar fällt. Aber Sonnenschein und Temperaturen um 10 Grad luden dazu ein. Mit der S-Bahn fuhren wir nach Oranienburg und von dort 38 km nach Bernau, von wo es mit der S-Bahn wieder nach Hause ging. 12 mehr oder wenig schöne Geocaches wurden gefunden und konnten die bisher maue Statistik etwas aufwerten.

Unterwegsmoor

Ferketaxe RB27
herrlich historischer Führerstand

Weg nach Schmachtenhagen

witziger gebastelter Geocache

Rast hinter Wandlitz mit Käsebrötchen

Winterwanderung Werneuchen-Hegermühle

alte Straße nach Wesendahl

Nun ist es tatsächlich winterlich geworden, Grund genug eine Winterwanderung vor den Toren der Stadt zu machen. Wir fuhren mit der Niederbarnimer Eisenbahn vom Ostkreuz nach Werneuchen und wanderten von dort bis zum S-Bahnhof Hegermühle. 17,2 km betrug die Wegstrecke. Eine Einkehr zwischendurch ist leider nicht mehr möglich. Die beiden ehemals beliebten historischen Ausflugsgaststätten „Alte Spitzmühle“ und „Neue Spitzmühle“ am Bötzsee sind leider nicht mehr geöffnet. Wie so viele Einkehrmöglichkeiten in Brandenburg…
Leider zeigte sich die Sonne heute nicht so richtig, aber ein paar winterliche Aufnahmen sind mir dennoch gelungen.

Chausee bei Wesendahl

aufgeplusterte Tauben auf dem Kirchturm Wesendahl

Gutshaus Wesendahl

Camargue-Pferde

Cachesuche kurz vor der Spitzmühle

winterlicher Bötzsee

Bötzsee- hier war ich vor gefühlten 100 Jahren im Sommer mal in einer Jugendherberge

gefrorene Fliesse

Sonne

die Wanderstrecke

Ella

Mit Tuk-Tuk und Bus gelangten wir heute recht fix nach Ella, einem Hotspot des Individualtourismus in den Bergen. Da ja Silvester ansteht, wollen wir hier feiern, in Haputale wäre das kaum möglich gewesen.
Heute blieb  noch genügend Zeit für eine kleine Wanderung auf den „Litte Adams Peak“. Zu dieser sagenhaft langen Wanderung über 4 km (H+R) und einem Höhenunterschied von vielleicht 100 Metern benötigen manche Leute natürlich einen Führer. Da der Spaziergang durch Teefelder geht, haben sich ein paar Frauen malerisch als Teepflückerinnen am Wegesrand postiert. Das Geschäft mit den fotografierenden Abenteuertouristen läuft anscheinend gut. Nun gut, solche Auswüchse hatten wir schon befürchtet, also Schwamm drüber.
Morgen wollen wir zum Ella-Rock wandern, diese Tour ist dann etwas anspruchsvoller. Hoffen wir.

durch Teefelder zum Kleinen Adam’s Peak

Wegbegleiter

örtlicher Baumarkt

Schneiderei

Gemüsemarkt

so läuft das also hier…

Blick vom Kleinen Adam’s Peak

Kleiner Adam’s Peak

 

Wandern in Haputale

 

Den Tag haben wir heute mit Wandern verbracht. Wir ließen uns per Tuk-Tuk zum Liptons Seat bringen und wanderten von dort nach Haputale zurück. Leider sahen wir an Liptons berühmter Aussicht rein gar nix, denn der 1.900 Meter hohe Berggipfel steckte in den Wolken. Zudem wurden wir das erste mal nass.
Durch Teefelder ging es weiter hinunter; auch die Sonne kam wieder heraus. Wir beobachteten Teepflückerinnen bei der Arbeit, genossen das unglaublich grüne Grün und kamen schließlich an der Dambatenne Teefabrik an, als gerade ein Wolkenbruch losging. Nass waren wir trotzdem ein zweites Mal. Nach der Besichtigung der Teefabrikation, wo wir leider nicht fotografieren durften, wanderten wir weiter Richtung Haputale. Zwischendrin bestiegen wir den Aussichtsfelsen „Eagle Rock“, der mit einem Geocache aufwartete. Zurück in Haputale stärkten wir uns mit süssem Milchtee und Roto mit Daal. Morgen fahren wir weiter nach Ella.

Eagle Rock, den Felsen besteigen wir heute noch

 

An Liptons Seat werden wir erst einmal nass und können nicht zum Geocache

 

Lipton lacht sich eins

 

dieser Rabe lacht uns aus

 

Wanderung

 

nasse Blüte

 

Teedorf im Sonnenschein

 

Teepflückerin
Teepflückerinnen

 

Teefabrik

 

Garagenkirche

 

Wasserfall im Teefeld

 

überall Teefelder

 

Blumen am Wegesrand

 

Pflückerinnen an der Teewaage

 

Tee
nasses Gras

 

zarte Blüte

 

freche Jungs

 

André auf dem Eagles Rock

 

Berge in der Ferne

 

fast wie in Hollywood
in einem Hindutempel

 

Häuser in Haputale von hinten

 

unkonventionelle Wäschetrocknung