Dammsmühle

der neobarocke Kasten Schloss Dammsmühle

Die Wetterfee sagte heute Sonnenschein bis 10:00 Uhr voraus. Danach Schnee und Matsch. So war es dann auch, aber die zwei Stunden Sonne zwischen Frühstück und Schnee nutzten wir zu einem Spaziergang um Dammsmühle. Obwohl schnell zu erreichen waren wir hier sehr lange nicht mehr. Mal sehen, ob sich etwas verändert hat. Für das Gelände gab es vor einigen Jahren ja hochtrabende Pläne.  Von denen ist aber heute nichts übrig geblieben. Das Schloss in wunderschöner Umgebung rottet weiter vor sich hin, wie wir feststellen mussten. Irgendwann wird es hier nur noch einen Schutthaufen und viel Natur geben.

zugerammeltes Barockportal

Mühlenteich

Spiegelungen

überzuckert

Spiegelungen

erstes Eis

Rundweg

der „Chinesische Pavillon“

Spätherbst

von Fern gar nicht als Ruine  wahrzunehmen- Schloss Dammsmühle

versinkendes Entenhaus

Die Rückkehr der Bittschriftenlinde

Jetzt wird sich so mancher fragen, Bittschriftenlinde, was ist das denn??? Die Bittschriftenlinde in Potsdam war der bekannteste Baum in der Stadt.  Sie stand an der südlichen Ecke des Stadtschlosses. Ihren Namen hat die Linde von den Bittschriften, die vor dem Baum an die Preußischen Könige übergeben wurden. Das Arbeitszimmer des Alten Fritz befand sich direkt gegenüber. Es ist überliefert, dass er hin und wieder Bittsteller zu sich holte, um sich deren Anliegen direkt anzuhören.
Später wurden die Bittschriften direkt an den Baum geheftet.
Die Luftangriffe und Zerstörung der Potsdamer Innenstadt überstand die Linde relativ gut. Am 09.Januar 1949 wurde sie gefällt. Den DDR-Oberen war die geschichtsträchtige Linde egal.
Heute hat die Firma, in der ich arbeite, hier am Platz des ehemaligen Palasthotels ihren Hauptsitz. Leider kein schönes Gebäude, aber es ist praktisch hier zu arbeiten. So konnten wir heute die „Rückkehr“ der Bittschriftenlinde verfolgen. Natürlich ist es nicht der alte Baum, sondern ein 1993 gepflanzter Baum an historischer Stelle, der im Zuge des Wiederaufbaus des Stadtschlosses in einer Baumschule „parkte“. Am Montag wird es eine Feier zu Ehren des Baumes geben. Na wenn das nix ist!

die Bittschriftenlinde – Blick zum Alten Rathaus
Bittschriftenlinde mit Palasthotel- hier gab es fließend Kalt- und Warmwasser!

1946 steht sie noch, während ringsum alles in Trümmern liegt
der neue Baum rollt an

Einsetzen des Baumes

nun steht die Linde wieder, möge sie gut anwachsen

noch ein Blick von unten

Plätzchenbäckerei 2015

Heute wurden in MP Plätzchen gebacken. So wie auch schon 2012 , 2013 und 2014.
Natürlich macht es am meisten Spaß, Teig auszurollen, mit Förmchen die Plätzchen auszustechen und nach den Backen zu verzieren. Es wurden Mürbeteigplätzchen, Ochsenaugen, Vanillekipferl und Mandelbrot produziert. Die Kinder waren voller Elan bei der Sache, wobei die Große etwas mehr Ausdauer hatte.
Tanja und Tino hatten wieder einmal alles perfekt vorbereitet. Mittags gab es eine göttliche Quiche zur Stärkung.

Um den Wolletzsee

glasklarer Wolletzsee

Sonnenschein und Temperaturen um 15 Grad, das schreit förmlich nach einer kleinen Radtour. Die sollte heute um den Wolletzsee gehen. Wir fuhren nach Altkünkendorf und ließen dort das Auto stehen. Herrlich so ein frischer Sonnentag. Viele bunte Blätter gab es nicht mehr zu sehen, die hat der Wind der letzten Tage offensichtlich herunter geholt. Trotzdem ließ die Sonne die Landschaft noch einmal so richtig leuchten.
Ein paar Geocaches lagen am Wegesrand, wir waren auch nicht die einzigen, die hier Dosen suchten. An einem Versteck musste mich ein Geoccacher sogar mit dem Finger darauf hinweisen, sonst hätte ich sie nicht gefunden. Danke dafür!!!
Picknick-Pause wurde später am Nordufer des Sees in Wolletz gemacht. Schnell ging es zurück nach Altkünkendorf, wo wir noch eine Runde durch das Dorf fuhren.

die heutige Radrunde

keine Blätter mehr an den jungen Bäumen

dafür grünt André umso mehr

Uckermärkische Hügellandschaft im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin
die Wege konnte man heute nur erahnen

letzte bunten Buchen

das Nordost-Ufer des Wolletzsees ist leider dicht bebaut

Adlerquelle
an der Adlerquelle

Herbstfarben

die Welse

Was gibt es denn da zu sehen?

… hunderte kleine Fische

Radweg nach Grumsin, hier gut ausgebaut da Teil des Radweges Berlin-Usedom

 

Picknick

letzte Blätter
urige Allee

Gutshaus „Mon Plaisir“ in Altkünkendorf

verlandender See in Altkünkendorf

Koppel

Heiliger See

wenig radfreundliche Straßen

Vogelansammlung am Grimnitzer See

Gruppenbild mit Kormoran

Von Kaltenbach nach Rennersdorf

Der letzte Oktobertag 2015 hält endlich, was ein Goldener Oktober verspricht: Sonne, buntes Laub und Kinder, die Drachen fliegen lassen. Wir fahren nach Kaltenbach (Studený) und lassen dort das Auto stehen. Vorbei an einer Felsenkapelle geht es durch das Kaltenbachtal vorbei an einem alten Sühnekreuz in den Paulinengrund. Hier waren wir schon wandern und waren begeistert. Hier wandert man noch fast alleine, keine Jack-Wolfskin-Dresdner weit und breit zu sehen. Über einen wenig begangenen Weg stiegen wir hinauf zur Steinernen Rinne. Hier haben Generationen von Fuhrwerken und Holzarbeitern eine lange tiefe Rinne in den Sandstein gearbeitet. Bemerkenswert.
Nach ausgiebigem Bestaunen und Cachefund (GC3XZK2) wanderten wir gemütlich nach Rennersdorf (Rynartice). Wir ahnten, dass in Dittersbach (Jetřichovice), unserem ursprünglichen Ziel, heute an ruhiges Wandern nicht zu denken wäre. Was sich später auch bestätigte.
In Rennersdorf bestiegen wir den Kreuzberg, ein nur 408 Meter hoher Hügel mit genialer Fernsicht. Nun ja, selbige hielt sich heute in Grenzen, die Farben und die Aussicht auf den nahen Marienfelsen und die Wilhelminenwand sowie den Kegel des Rosenberges (Růžovský vrch) entschädigten diese kleine Manko. Hier oben stärkten wir uns mit frischen Pulsnitzer Spitzen, die André gestern noch gekauft hatte. Herrlich, ein Geschmack aus Kindertagen.
Über den Paulinengrund und dann querfeldein ging es wieder zurück nach Kaltenbach. Auf der Rückfahrt machten wir noch einen kleinen Stopp bei Kreibitz (Chřibská), wo wir auf einem riesigen Wiesengelände (Flugfeld) mit Panoramablick auf das Lausitzer Gebirge noch einen Cache (GC5PEAX) suchten und fanden.

Bildnis der Hilfreichen Mutter Gottes von 1760

Paulinengrund- seht Ihr den Troll?

Paulinengrund

Paulinengrund

Aufstieg zur Steinernen Rinne
Aufstieg zur Steinernen Rinne

Blick hinunter zum Paulinengrund

Hat er einen im Tee?? Nee!

Steinerne Rinne mit Felsbildnis

hoch über dem Paulinengrund
Golden

in Rennersdorf

Umgebindehaus in Rennersdorf

Grab des unbekannten Alkoholikers (unweit einer Kneipe)

Schwein fühlt sich pudelwohl
Rennersdorf

Aufstieg zum Kreuzberg

Rosenberg

Marienfels

darum heißt der Kreuzberg Kreuzberg
Rast

Wilhelminenwand (ich muss mal den Zoom der neuen Kamera ausprobieren)

Anstehen am Marienfels- gut dass wir uns noch umentschieden hatten

Rennersdorf

Rast mit Schnapszwerg (der linke!!!)
das kommt davon, sich nicht an Wanderwege zu halten! 🙂 Im Paulinengrund

Waldkühe

von Ferne grüßt der Tannenberg (Jedlová)

Rehe in Habachtstellung

was für ein Panorama!
noch mehr Rehe

bin mir nicht sicher, welcher Berg das ist, aber schön bunt ist er

Licht, Luft, Sonne, Wind- herrlich