
Heute machen wir zwei Wanderungen. Die erste führt uns von Koufo zum Kap Drepano, die zweite auf die Akropolis von Toroni. Es ist mit 15 Grad immer noch frisch, aber die Sonne schien unverzagt.




























ein Reiseblog

Heute machen wir zwei Wanderungen. Die erste führt uns von Koufo zum Kap Drepano, die zweite auf die Akropolis von Toroni. Es ist mit 15 Grad immer noch frisch, aber die Sonne schien unverzagt.





























Heute Nacht hat es kräftig geregnet. Am Morgen war alles vorbei, nur die Temperaturen ca. 14 Grad waren weniger erfreulich. Wir machten das Beste daraus und erkundetet die Südspitze Sithonias. Zuerst fuhren wir nach Kalamitsi, was uns ausgesprochen gut gefiel. Kalamitsi ist ein kleiner Urlauberort in herrlicher Natur. Vor allem die glattgeschliffenen Granitfelsen und die sandigen Buchten sind sehenswert. Dann fuhren wir nach Sykia, dem alten Hauptort der Halbinsel, wo wir einen Kaffee tranken. In Sarti, einem in der Saison lebhaftem Urlauberort, aßen wir etwas Kleines zu Mittag. Heute war nicht viel los, aber wegen des Feiertages waren einige Einheimische unterwegs. Zurück in Toroni besichtigten wir die Burg von Likithos. Das antike Toroni, welches auf dem Hügel der Burg liegt, war einst eine der reichsten Städte Chalkidikis. Kaum zu glauben, was sich hier in den letzten 2.800 Jahren ereignete. Kriege zwischen Persern und Griechen fanden hier statt, ebenso zwischen Athenern und Spartanern. Immer wieder wurde Toroni zerstört und wieder aufgebaut. Wir wanderten bis zu einer alten Flakstellung der Deutschen im Zweiten Weltkrieg, die den Eingang zum U-Boot-Hafen Porto Koufo bewachen sollte.




















Heute fahren wir ins Dorf Kassandrino, wo wir eine Wanderung durch die Hügel starten. Zunächst trinken wir einen griechischen Kaffee im Dorf-Kaffenion. Rudi macht danach eine kleine Wanderung um das Dorf, wir eine Größere, die hinauf auf die Hügel führt. Hier haben wir Aussichten auf beide Meeresseiten, bis hin zum schneebedeckten Olymp. Die Fotos davon sind auf Grund der Entfernung aber eher unspektakulär. Wunderschön sind wieder die üppig blühenden Wiesen. Zurück in Afytos wagen wir das erste Mal, im Meer schwimmen zu gehen. Das Wasser ist herrlich, kalt und glasklar.


















Heute wandere ich auf altbekannten Pfaden. Als ich noch in Zittau arbeitete und die Grenze durchlässig wurde, waren die Berge, die sich dem Zittauer Gebirge anschlossen, plötzlich legal besuchbar. Der Pfaffenstein (Popova skála) war dabei einer der ersten Felsen, der dank eines neuen Grenzübergangs für Fußgänger und Radfahrer in Hartau gut erreichbar war. Damals wurde sogar noch kontrolliert und es gab einen Kiosk, wo man tschechische Kronen tauschen konnte. Der Pfaffenstein hat mich wegen seiner fantastischen Aussicht so fasziniert, dass ich ihm den hier verlinkten Wikipedia-Artikel widmete. Da Hartau ebenso noch keinen Eintrag hatte, lieferte ich diesen gleich mit ab. Heute lief ich einen anderen Weg nach oben, nämlich den kürzeren über den Zigeunerwinkel, wo man ins Böhmische kommt. Für den Aufstieg zum Spitzberg (Sedlecký Špičák) wählte ich einen nicht markierten Weg, der mich an einer mir bis dahin unbekannten Aussicht vorbei führte. Am Pfaffenstein war viel Betrieb, eine Schulklasse (?) rastete lautstark an Fuße. Die Aussicht war heute so mittel, die Schneekoppe versteckte sich im Dunst. Die Kegelberge des Lausitzer Gebirges waren jedoch gut zu sehen. Danach stieg ich über die Felsen unterhalb des Pfaffensteins, in denen ich noch zwei Boofen (deren tschechische Entsprechung ich nicht kenne) entdeckte, bis zum Böhmischen Tor im Weißbachtal ab. Durch das entwaldete Weißbachtal ging es zurück zum Ausgangspunkt.





















Wir sind bei meinem Vater und machen einen Ausflug nach Moritzburg. Früher waren wir oft hier. Das Jagdschloss der Könige von Sachsen liegt malerisch in einem Teich und hat schon für diverse Filme, vor allem Märchen als Kulisse gedient. „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ ist wohl der Bekannteste, da er seit Jahrzehnten zu Weihnachten im ostdeutschen Fernsehen läuft. Libuše Šafránková verlor als Aschenbrödel hier ihren Schuh. Die Treppe, auf der der Schuh verloren ging, hat inzwischen eine Nachbildung aus Bronze erhalten. Sie gilt als beliebter Ort für Heiratsanträge. Im Schlossrestaurant gab es etwas zu essen; danach fuhren wir zum Schloss Lauterbach. Hier waren wir noch nie, schön wieder mal was Neues zu entdecken.










