Hasel- Kaltenberg- Goldberg- Silberberg

Haus in Hasel

Noch ein Sommerwochenende in Neusalza. Wir fahren nach Hasel (Líska) und steigen zunächst auf den Kaltenberg (Studenec). Der Berggipfel hat Geschichte. Mein erster Besuch dort oben war eher abenteuerlich, verwachsener Aufstieg, ein wackliger, verrosteter Aussichtsturm und keinerlei Wegemarkierung. Das ist mehr als 30 Jahre her. Der Aufstieg war abenteuerlich. Dann entdeckten die Tschechen abseits aller alten Ideologie die Schönheit der Grenzgebiete. In der Sächsischen Zeitung berichtete man über Pläne, den Aussichtsturm wieder herzurichten und bat um Spenden. Auch ein paar Euro von mir stecken in den gusseisernen Turm. Heute ist er gefahrlos zu besteigen, allerdings schränken einige Bäume die Aussicht ein. Der Turm nur 16,2 Meter hoch, zu klein für größere Bäume wie Eschen. Wir steigen herunter, laufen ein große Runde weglos um den Kleinen Ahrenberg (Maly Javorník) und steigen dann zum gut besuchten Goldberg (Zlatý vrch) auf. Die Basaltsäulen des Berges sind imposant. Etwas Ähnliches habe ich auf der Welt noch nicht gesehen, und ich bin ziemlich herumgekommen. Am Silberberg (Stříbrný vrch) gesellt sich zu den Basaltsäulen noch eine fantastische Aussicht. Über aussichtsreiche Wiesen geht es zurück zum Aussichtspunkt.

Aufstieg zum Kaltenberg
Blockhalden am Kaltenberg, Als Besonderheit finden sich am östlichen Bergabhang rundliche Basaltfelsen, sogenannte Vulkanische Bomben.
Aussichtsturm auf dem Kaltenberg
Auf dem Kaltenbergturm, knapp über einigen Bäumen
Kaltenbergturm
Kaltenberg von Pass
Rast auf der Wiese
Weg zum Goldberg
Heldentod für Kaiser, König und Vaterland
Imposante Steinmännchen
Imposante Basaltsäulen, die wurden bis Holland zur Küstensicherung geliefert
Silberberg
Kaltenberg mit gut sichtbaren Geröllhaden
Blick bis ins Elbsandsteingebirge in Sachsen
wir zwei
Sommer in Neusalza
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