Vor 17 Jahren waren wir das letzte Mal in Wien. Nun wurde Zeit für einen erneuten Besuch dieser schönen Stadt. Eine Konferenz von André in Wien war dazu ein willkommener Anlass. Am Vormittag widmeten wir uns der Kunst. Zunächst waren wir im „mumok“ (museum moderner kunst stiftung ludwig wien). Anschließend fuhren wir zum Belvedere, um hier in der Österreichische Galerie Belvedere einige der berühmten Gemälde von Gustav Klimt zu bestaunen. Am Nachmittag fuhren wir auf den Kahlenberg, der für seine schöne Aussicht auf die Stadt bekannt ist. Durch die Weingärten liefen wir wieder hinab. Es war ein schöner Altweibersommertag in Wien, der auch kulinarisch einiges zu bieten hatte.
Moderner Kubus des momokIm Schlossgarten Belvedere Oberes Belvedere„Der Kuss“Blick vom Kahlenberg auf die StadtZoom in die Stadt, mit Hundertwasser-Kraftwerk und dem angeschnittenen Stephansdomgrüne UmgebungWeingärten mit Ausschank und Blick auf WienAbstieg durch die Weingärten nach Grinzingin GrinzingAbendessen im Silberwirt
Da wir ohnehin über Polen zurück nach Neusalza fahren wollten, bot sich ein kleiner Umweg an, um in Schweidnitz (Świdnica) die berühmte Friedenskirche anzuschauen. Wikipedia: „Zu den Beschlüssen des Westfälischen Friedens im Jahr 1648 gehörte die Erlaubnis für die schlesischen Protestanten, drei „Friedenskirchen“ zu bauen, nämlich in Glogau (Głogów) , Schweidnitz und Jauer (Jawor). Allerdings musste eine ganze Reihe von Bedingungen erfüllt werden: Steine und Ziegel waren als Baumaterial verboten, nur Holz, Lehm und Stroh durften verwendet werden. Ebenfalls nicht gestattet war, die Kirchen mit Türmen oder Glocken zu versehen. Als Standorte kamen nur Plätze außerhalb der Stadtmauern aber in „Kanonenschussweite“ in Frage. Die Bauzeit durfte ein Jahr nicht überschreiten und die Baukosten hatte die Gemeinde zu tragen.“ Nach der Besichtigung fuhren wir weiter nach Lauban (Lubań). Die Stadt war uns von jeher bekannt, war sie doch eine der Mitgliedsstädte des Oberlausitzer Sechsststädtebundes (1346 bis 1815), zu denen auch Zittau, Bautzen, Görlitz, Kamenz und Löbau gehörten. Jener Städtebund brachte den Orten Sicherheit, Frieden und Reichtum. Heute ist Lauban im Stadtzentrum recht hübsch hergerichtet, auch wenn man von keiner reichen Stadt mehr sprechen kann.
Ränge gaben ca. 7.000 Besuchern RaumHier sieht man das Fachwerk der Kirche besonders schönSanduhren an der Kanzel begrenzten die Redezeit der Pfarrer, hübsche Idee…Deckenmalereien auf HolzPostmeilensäule in Lauban (Replik)Ring/Marktplatz mit Rathauseinige Schritte außerhalb des Zentrums
Von Karthaus fuhren wir heute wieder zurück zum Ostseestrand. Nachdem wir 2 Stunden hinter Treckern und LKW hinterhergezuckelt sind, gingen wir in Rowe (Rowy) an den fast leeren Strand. Schwimmen ist immer noch kein Vergnügen, mehr als 15 Grad hat das Wasser wohl kaum. Nach zwei Stunden Sonnenbaden und einer Portion Dorsch in einer Fischbraterei fuhren wir nach Stolpmünde (Ustka), wo wir zwei Nächte bleiben. Stolpmünde ist ein quirliger Urlauberort mit vielen Hotels und Restaurants. Der Strand ist feinsandig und sauber. Der Abend klang mit gebratener Makrele und einem fast perfekten Sonnenuntergang aus.
Strand in Rowesieht wärmer aus als es istHafen in Stolpmündean welchen Körperteilen diese Dame wohl besonders häufig angefasst wird…auf der Mole StolpmündePiepmatz (Schafstelze???)interessante Fata Morgana am HorizontStrand in Stolpmündeda hinten ist unser HotelFischkutter passiert HafeneinfahrtMöwe bettelt um einen Happen beim Koch eines RestaurantsAbendstimmungSonnenuntergang
Freilichtmuseum-DorfschuleHolzkircheBauernhausim Innern eines Bauernhauseskräht der Hahn auf dem Mist…bemoostes DachGarten mit Königskerzen (???)Prachtexemplar Kartause Marienparadies in KarthausGroßen Klostersee in Karthaus
Eigentlich wollten wir uns heute die ehemalige Ordensburg des Deutschen Ordens in Rastenburg (Kętrzyn) ansehen, hatten aber leider Pech. Wegen umfangreicher Renovierungsarbeiten ist derzeit ein Besuch nicht möglich. Also begnügten wir uns mit den kleinen sehenswerten Rest des Stadt, u.a. der St.-Georg-Kirche. Ein riesiger Backsteinbau, der zwischen 1359 und 1370 vom Deutschen Orden als Wehrkirche für die Masuren erbaut wurde. Das Innere blieb uns verborgen, da gerade Gottesdienst stattfand, und der wird in Polen von vielen Menschen besucht. Weiter führte uns die Fahrt nach Steinort (Sztynort), wo es eine Schlossruine und einen „verwunschenen“ Park zu sehen gab. Bei Possessern (Pozezdrze) guckten wir uns Teile der Feldkommandostelle Hochwald (oder auch Schwarzschanze genannt) an, die für Heinrich Himmler errichtet wurden. Und schnell war der Tag wieder vorbei…
Erker an der Ordensburg in Rastenburgehemalige Synagoge in Rastenburg St.-Georg-Kirche in Rastenburg Eingang zur St.-Georg-Kirche in Rastenburg Schmuckgiebel in RastenburgWappenSchlossruine Steinort derer von Lehndorff Rose im SchlossparkDie Zeiten sind nicht immer gerecht…geplünderte Grabkapelle im Schlosspark SteinortDetailim teilweise wieder freigeräumten SchlossparkAlte Schule in Haarschen (Harsz) mit Storch natürlichAm Haarschensee gehe ich schwimmen, André bleibt wegen der „Schlingpflanzen“ auf dem Steg 🙂Waldfroschim Bunker von Himmlers NachrichtenquartierReste der Feldkommandostelle HochwaldZurück in Lötzen