im Himmlischen Theater

Weihnachtsfeier mit der Firma- dieses Mal fuhren wir nach Neuzelle. Die Stadt in Odernähe ist bekannt durch das Kloster samt barocker Stiftskirche. Wir bekamen eine interessante Führung, die uns auch in das erst 2015 eröffnete Museum „Himmlisches Theaterführte. Ausgestellt sind erst vor ein paar Jahren auf dem Dachboden der Stiftskirche aufgefundene „Bühnenbilder“, die im 18ten und 19ten Jahrhundert in der Passionszeit quasi in 3D biblische Szenen zeigen. Imposante 6 Meter hoch musste extra ein entsprechend großer Ausstellungsraum geschaffen werden, welchen man unterirdisch unter dem „Scheibenberg“ baute. Sehenswert! 4 Mönche gibt es im Kloster, im nächsten Jahr erhalten sie Verstärkung aus Österreich, wobei die Gründung eines neuen Konvents geplant ist.

Blick über den Klosterteich zur Stiftskirche
Pforte zum Stiftsplatz
Kirchentür
Stiftskirche
Stiftskirche
unsere Führerin vor dem Stiftungsgemälde
üppige Barockpracht im Inneren
erinnert sehr an Böhmen
Kunstmarmor
ein außergewöhnliches Auge für meine Sammlung
im Himmlischen Theater, eine von zwei gezeigten „Bühnenbildern“
Blaue Stunde
Detail mit Totenkopf
Stiftskirche

Kürbiswochen

Märkische Heide, Märkischer Sand…

Eine kleine 37km-Runde mit dem Rad sollte es heute sein. Das Auto stellten wir in Blankensee ab und fuhren zuerst zum Wildgehege Glauer Tal, wo es für uns außer Schafen allerdings nichts zu sehen gab. Wir waren zu früh. Der Bergauffahrt zum Aussichtsturm auf dem Löwendorfer Berg überraschte uns dafür positiv. Erstaunliche 103 Meter hoch mussten wir kraxeln. Vom Turm hatte man 360-Grad Aussicht, unter anderem bis nach Potsdam und Berlin. Dort hing heute eine braune Smogglocke, wie wir sie zuletzt nur in Bogotá zu sehen bekamen. Gut dass wir nicht mehr in der Innenstadt wohnen…. Über Löwendorf fuhren wir dann immer an der Nuthe entlang einen oft nicht ganz einfach zu befahrenen Wiesenweg bis Märtensmühle. Weiter in Ahrensdorf picknickten wir auf dem Dorfanger. Wir beherzigen, was Rainald Grebe so über Brandenburger Verköstigungsmöglichkeiten singt. „Nimm Dir Essen mit, wir fahr’s nach Brandenburg„… Über Stangenhagen wurde die Runde bis Blankensee vervollständigt. Hier fuhren wir noch beim Fischer vorbei, um eine ziemlich große, frisch geräucherte Lachsforelle zu kaufen.

Aussichtsturm auf dem Löwendorfer Berg
Auf dem Turm
Bergabfahrt durch Sand
Löwendorfer Berg von fern
an der Nuthe
schwierige Wegverhältnisse, knapp 6 Kilometer lang…
was für ein schöner Ortsname
Die Highlight in Märtensmühle: ein Fachwerkhaus
Kürbisse zum Verkauf
die Wiesen voller Kraniche
riesige Kürbisse am Waldrand, die hätte man mitnehmen können
Kürbisfeld
Wollkühe
Trackaufzeichnung

Frühlingsradtour um die Potsdamer Seen

Eigentlich war es ja schon Frühsommer, was das Wetter am 1. April bot. Mit kurzen Hosen radeln, einmal um die Potsdamer Seen, nach Caputh, Ferch, Petzow, Werder und über Wildpark zurück.Sonntag besuchten wir die Liebermannvilla am Wannsee und radelten noch etwas in der näheren Umgebung, unter anderen nach Schwanenwerder.

der Tammstein
Marienquelle kurz vor Caputh
Rast
Schwielowsee
Eingang zum Schlosspark Petzow
Haussee in Petzow
Schloss Petzow
Schloss Petzow
Schloßpark Petzow
Haussee und Schwielowsee
Dorfkirche Petzow
Rast in Petzow
Auf dem Panoramaobstweg
Stadtinsel Werder in der Havel
Neuer Palais Potsdam
Wannsee
Fellpflege
Liebermannvilla am Wannsee
Garten der Liebermannvilla, Inspiration des Malers
Wannsee von den Wannseetarrassen aus gesehen
sinnige Sprüche auf Schwanenwerder
Reste der Tullierien auf Schwanenwerder

Wer kennt Schlunkendorf?

Ankunft in Schlunkendorf

Da wir vor einem halben Jahr an das entgegengesetzte Ende Berlins  gezogen sind … wie die Zeit vergeht…, müssen wir so langsam mal den Südwesten der Hauptstadt erkunden. Heute war Schlunkendorf dran. Kennt Ihr nicht? Kannten wir bislang auch nicht. Ist aber ein schönes Dorf mit Reiterhof samt Restaurant (5 Arten von Schnitzeln, Sülze, .. äh vergessen) und Museum. Das Beelitzer Spargelmuseum macht leider erst im April wieder auf, aber es scheint klein aber fein zu sein. Toll dass sich Leute engagieren, um etwas auf die Beine zu stellen. 18 Geocaches standen nach Abschluss der Wanderung auf der Fundliste.. Das ist ja nach Wochen der Abstinenz auch mal was.

Backstein
Spargelmuseum
umweltschonend ist Spargel aber nicht, wenn man sich den Plastik- und Landschaftsverbrauch anschaut. Na ich esse ja keinen…
Damwild.. solange bis die Wölfe auch hier ankommen….
vereiste Wege
Blick Richtung Seddiner See
Eishockeyspieler auf dem Seddiner See
André auf dem Seddiner See

Sachsen in Brandenburg- Blankensee

Nach unserem Umzug in den Südwesten Berlins verlagert sich unser Bewegungsradius ebenfalls mehr in Richtung Süden. Hier gibt es für uns noch viel Neues zu entdecken. Heute beispielsweise nutzten wir den herrlichen, wenn auch frostigen aber sonnigen Samstag, um nach Blankensee zu fahren. Was hat das ganze nun mit Sachsen zu tun? Nun ja, sowohl Dorf als auch Rittergut Blankensee war bis 1815 eine sächsische Enklave auf brandenburg-preussischem Gebiet. Davon ist heute allerdings nichts mehr zu sehen. Sehenswert ist jedoch das Herrenhaus samt herrlichem Schlosspark, welcher von mehreren Seitenarmen der Nieplitz durchflossen wird. Der Park mit seinen zahlreichen Statuen, Tempelchen und Brücken ist absolut sehenswert. Das wusste auch schon Fontane…
Nach ausgiebigem Spaziergang wanderten wir zum Blankensee, der mit einer Vielzahl von Wasservögeln aufwartete. Zahlreiche Fotografen waren am Wasser versammelt, um Silberreiher, Zwergsäger, Reiherenten und Schwäne abzulichten. Der Naturpark Nuthe-Nieplitz ist offensichtlich ein kleines Naturparadies, den es zu entdecken gilt.
Und schließlich gerieten wir noch auf einen Dorfweihnachtsmarkt, der in und um die sehenswerte Doppelbogen-Festhalle der Johannische Kirchen aufgebaut war. Lange hielten wir es dort allerdings nicht aus, denn aus den Lautsprechern tönten „Stille Nacht“ und Ähnliches.

Herrenhaus Blankensee

 

Park Blankensee

 

Nieplitz

 

Bogenbrücke über die Nieplitz

 

Tempel im Park

 

Park Blankensee
Park Blankensee, eine der zahlreichen Statuen

 

Park Blankensee

 

Park Blankensee

 

Park Blankensee

 

bunter Komposthaufen

 

das Herrenhauscafé hat nur bis Oktober geöffnet
Mieze genießt die Sonne

 

Mulle und Hanne

 

an der Nieplitz zum Blankensee

 

Gans und Ente

 

Kahn

 

eine frisch geräucherte Forelle wurde hier erstanden

 

der Blankensee
Steg am Blankensee

 

erstes Eis auf dem Blankensee

 

Doppelbogenfesthalle

 

im Inneren die größte Kirche der Johannischen Kirche