Um den Langen See

Nach dem gestrigen Regentag wollten wir heute unbedingt raus. Auf die Stadt hatten wir keine Lust, also raus ins Grüne. Die Wahl fiel auf den Langen See bei Leuenberg, nicht zuletzt wegen einiger Caches, die dort außerdem zu finden waren. Der See liegt im Gamengrund, einer glazialen Rinne, die hier eine Kette von 20 zum Teil glasklaren Seen bildet. Früher waren wir oft hier, aber in den letzten Jahren sind unsere Besuche wegen der Interessensverschiebung nach Süden hin seltener geworden.

Die Laubfärbung ist immer noch nicht so richtig in Gang gekommen, obwohl der Herbst sich nicht mehr verleugnen lässt. Nach der Seeumrundung fuhren wir über Biesow in den Blumenthal, um hier noch zwei Findlinge zu besuchen, die mit Dosen bestückt waren. Der Blumenthal ist ein großes Waldgebiet, welches durch seine schönen Laubwälder bekannt ist.

hübsch, aber auch essbar?

Langer See

herbstlich

einsamer junger Schwan

wieviele Grüntöne es noch gibt…

doch etwas bunt

bei Angler ist der See ziemlich beliebt…

im Blumenthal

kleines Pilzchen mit Bewacherin

Runde bei Böhmisch Kamnitz

Eine kleine Wanderrunde um Böhmisch Kamnitz (Česká Kamenice), das hatten wir uns heute vorgenommen. Am Schwimmbad ging es los, nach kurzem Aufstieg erreichten wir den ersten Aussichtspunkt, allerdings ohne Aussicht. Hier haben die Kiefern so an Höhe gewonnen, dass nicht als Grün zu sehen war. Am Brandfelsen hatten wir schon etwas mehr Glück, hier hatte man Richtung Südwest eine gute Sicht, auch bis hin zur Nolde, einer markanten Felsnadel, die unser nächstes Ziel war. Weiter ging es am Aussichtpunkt „Frosch“ vorbei bis hin zur Kapelle der hl. Dreifaltigkeit, welche an einem Pass in den Fels gehauen worden ist. nach der Nolde mit schöner Fernsicht besuchten wir den Brüderaltar. Hier sind in die 
Sandsteinfelsen Nischen für Kreuzwegbilder und Heiligenstatuen
gemeisselt worden. Über Hasel (Liska), wo wir einen Geocache an einem zerstörten Friedhof fanden, und Kunnersdorf (Kunratice u České Kamenice), wo einen ähnlichen zerstörten Friedhof mit Geocache gab, wanderten wir zum Ausgangspunkt zurück. 

Aussicht (ohne Aussicht)

der Brandfelsen (mit Aussicht)

Verbindungsstege auf dem Brandfelsen

zwischendurch immer wieder schöne Aussichten

es wird herbstlich

Blick vom „Frosch“

Kapelle der hl. Dreifaltigkeit

auf dem Weg zur Nolde

Auf der Nolde

Aussicht von der Nolde- diesig aber der Rosenberg ist gut zu sehen

sonnendurchflutetes Blattwerk

hl. Johann von Nepomuk

Andre mit Todesengel am Brüderaltar

Brüderaltar

wie groß der Hass doch gewesen sein muss- zerstörter Friedhof in Kunnersdorf

Umgebindehaus in Kunnersdorf

Umgebindehaus in Kunnersdorf
die Nolde von fern

Herbstwanderung im Lausitzer Gebirge

Großmergthal, Hoffnung, Glasert, Böhmisch Zwickau, Kleingrün und zurück nach Großmergthal, so hießen die Stationen der heutigen Wanderung durch Teile des Lausitzer Gebirges. Nach Nebelauflösung meinte das Wetter gut mit uns. Wir bewegten uns in vertrautem Territorium, und entdeckten doch noch Neues. Der Kreuzturm zum Beispiel, oder die ehemalige Schweizer Baude. Doch lasset die Bilder sprechen:

Idylle
Herbst
Wasserkanal in Antonienthal

Algen im Hammerbach

Wegstöckel kurz vor Hoffnung
goldenes Farn
frische Maronen

Idylle

Aufstieg zum Kreuzturm
Zugvögel überm Kreuzturm
Kreuzturm

am Kreuzturm

Kreuz oberhalb von Glasert

Ausblicke

Kuckuck!
Kirche über Bäumen -die von Großmergthal
Kalvarie von Zwickau

Kalvarie von Zwickau
Karlsruhe- frisch renoviert. Früher sah es hier aus: klick

in ehemaligen Waldtheater Zwickau

Kleingrün

Hohlweg
herrliche Aussichten- der Hochwald am Horizont

Felskapelle des Gebirgsvereins Kunnersdorf
Felsaltar zwischen Kleingrün und Kleinmergthal

Kreuzigungsrelief zwischen Kleingrün und Kleinmergthal

Hohlweg

schwarze Kühe

Wiesenweg
Kirche von Großmergthal, zwischen 1714 und 1716 nach Plänen von Octavio Broggio errichtet

Kreuzstöckel kurz vor Großmergthal

traditionelles Haus

Kalvarienkapelle von Großmergthal

reiche Ernte
Track

Herrnhuter Spaziergang

Petersbach

Spätsommerwetter in der Oberlausitz, aber nicht viel Zeit. Deshalb besuchte ich das nahe Ruppersdorf, um von dort nach Herrnhut zu wandern. Vorbei am ehemaligen Wasserschloss hinauf zum Siegfriedstein auf dem Hengstberg bis zum Gründungsdenkmal von Herrnhut. Von dort bis zum Vogtshof  und den dahinter liegenden Heinrichsberg und am Petersbach zurück nach Ruppersdorf. Eine wunderschöne kleine Runde. Und ein paar Caches gab es auch zu finden. 😉

Siegfriedstein

Gründungsdenkmal von Herrnhut

Vogtshof (Sitz der Kirchenleitung der Herrnhuter Brüdergemeinde)

„Schöne Aussicht“, leider zugewachsen

wie lange werden sich die Blätter noch oben halten?

nasse Wiese mit der Villa Glitsch

Geocaching CZ-DE

Heute musste ich endlich mal nach CZ, um einen Geocoin loszuwerden, den ich seit seiner Aufnahme vor zwei Wochen auf Malloca mit mir rumschleppe. In Georgswalde (Jiříkov) fand ich auf einem alten Friedhof die Gelegenheit, die Münze in einer ausreichend großen Dose zu deponieren. Nach der Suche nach einigen Caches in CZ fuhr ich anschließend nach Dürrhennersdorf, um auch hier einige Dosen zu finden.

 

enger Durchbruch durch Eisenbahntrasse (samt Geocache) H
stachlige Hagebutte

Was man im Wald nicht alles findet… 100 Jahre alt..

Viadukt

Kuckuck! Nee, eher ne Eule.

im Höllental