Auf nach Kandy

Heute legten wir einen Fahrtag ein, der nur durch den Besuch des Felstempels in Dambulla unterbrochen wurde. Diese Sehenswürdigkeit zählt zum Welkulturerbe und ist dementsprechend gut besucht. Als wir ankamen fühlten wir uns allerdings erst einmal wie nach Disneyland oder auf einen Rummel versetzt. Ein Gebäude mit monströsem Drachenmaul als Eingang, darüber ein Buddha in Goldbronzefarbe- ziemlich abschreckend.
Die Höhlentempel selber kannte ich ja schon, nur André war noch nie hier. Schöne Wandmalereien und Buddhastatuen gab es zu sehen, allerdings war man beim Bestaunen ganz und gar nicht allein.
Die Weiterfahrt nach Kandy zog sich hin da wir oft im Stau standen oder nur im Schritttempo vorankamen. Hier verabschiedeten wir Mohammed, unseren Fahrer, und bezogen für zwei Tage ein Homestay in den Hügeln über der Stadt. Morgen wollen wir eine Zugfahrkarte kaufen und die Stadt erkunden.

über Geschmack lässt sich trefflich streiten

Felsentempel Dambulla

Felsentempel Dambulla

Felsentempel Dambulla

Felsentempel Dambulla

Wandmalerei im Felsentempel Dambulla

Wandmalerei im Felsentempel Dambulla

Junge am Opfertisch unterm Bodhi-Baum

Buddhas und Elefanten

Den Ersten Weihnachtsfeiertag begingen wir heute mit der vollen Packung Kultur. Den ursprünglich geplanten Besuch des Sigiriya-Felsen strichen wir. Dazu schreckten uns die gestern abend von fern gesehenen Besuchermassen zu sehr ab. Wir fuhren nach Polonnaruwa. Die Ausgrabungsstätten sind wie so viele hier Weltkulturerbe. Den ganzen Tag haben wir gebraucht für die vielen Tempel, Stupas, Reliefs und Gärten. Dabei haben wir lange nicht alles gesehen. Neben vielen Steinelefanten bekamen wir auf der Rückfahrt auch noch unseren ersten echten Wildelefanten zu Gesicht. Er stand am Straßenrand und graste!
Morgen fahren wir nach Kandy, wo uns unser Fahrer absetzen wird. Ab dort gilt es Busse und Bahn zu benutzen.

einer der ersten Tempel unseres Besuchs in Polonnaruwa

Steinelefanten

viel los, denn heute ist auch hier ein Feiertag

in einem Tempel

Liebespaar

Inschriftenmauer

Detail eines Wächtersteins
dieser Granitblock ist bestimmt 10 Meter lang, zwei Meter breit und ein Meter hoch! Hat den Däniken noch nicht gesehen?

Aufgang mit zwei Wächtersteinen

Moos

alte Dagoba

verwitterte Steinelefanten

Felsunterschlupf (mit Geocache)

filigrane Blume

riesiger verwitterter Buddha

Größenvergleich

Dagoba in Weiß

verwitterte Reliefs

Treppenstein

Erinnerungen an Angkor Wat

liegender Buddha, aus dem Fels gehauen

Rechercheaufgabe für Rudi

unser erster Wildelefant (in diesem Urlaub)

Um den Wolletzsee

glasklarer Wolletzsee

Sonnenschein und Temperaturen um 15 Grad, das schreit förmlich nach einer kleinen Radtour. Die sollte heute um den Wolletzsee gehen. Wir fuhren nach Altkünkendorf und ließen dort das Auto stehen. Herrlich so ein frischer Sonnentag. Viele bunte Blätter gab es nicht mehr zu sehen, die hat der Wind der letzten Tage offensichtlich herunter geholt. Trotzdem ließ die Sonne die Landschaft noch einmal so richtig leuchten.
Ein paar Geocaches lagen am Wegesrand, wir waren auch nicht die einzigen, die hier Dosen suchten. An einem Versteck musste mich ein Geoccacher sogar mit dem Finger darauf hinweisen, sonst hätte ich sie nicht gefunden. Danke dafür!!!
Picknick-Pause wurde später am Nordufer des Sees in Wolletz gemacht. Schnell ging es zurück nach Altkünkendorf, wo wir noch eine Runde durch das Dorf fuhren.

die heutige Radrunde

keine Blätter mehr an den jungen Bäumen

dafür grünt André umso mehr

Uckermärkische Hügellandschaft im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin
die Wege konnte man heute nur erahnen

letzte bunten Buchen

das Nordost-Ufer des Wolletzsees ist leider dicht bebaut

Adlerquelle
an der Adlerquelle

Herbstfarben

die Welse

Was gibt es denn da zu sehen?

… hunderte kleine Fische

Radweg nach Grumsin, hier gut ausgebaut da Teil des Radweges Berlin-Usedom

 

Picknick

letzte Blätter
urige Allee

Gutshaus „Mon Plaisir“ in Altkünkendorf

verlandender See in Altkünkendorf

Koppel

Heiliger See

wenig radfreundliche Straßen

Vogelansammlung am Grimnitzer See

Gruppenbild mit Kormoran

Von Kaltenbach nach Rennersdorf

Der letzte Oktobertag 2015 hält endlich, was ein Goldener Oktober verspricht: Sonne, buntes Laub und Kinder, die Drachen fliegen lassen. Wir fahren nach Kaltenbach (Studený) und lassen dort das Auto stehen. Vorbei an einer Felsenkapelle geht es durch das Kaltenbachtal vorbei an einem alten Sühnekreuz in den Paulinengrund. Hier waren wir schon wandern und waren begeistert. Hier wandert man noch fast alleine, keine Jack-Wolfskin-Dresdner weit und breit zu sehen. Über einen wenig begangenen Weg stiegen wir hinauf zur Steinernen Rinne. Hier haben Generationen von Fuhrwerken und Holzarbeitern eine lange tiefe Rinne in den Sandstein gearbeitet. Bemerkenswert.
Nach ausgiebigem Bestaunen und Cachefund (GC3XZK2) wanderten wir gemütlich nach Rennersdorf (Rynartice). Wir ahnten, dass in Dittersbach (Jetřichovice), unserem ursprünglichen Ziel, heute an ruhiges Wandern nicht zu denken wäre. Was sich später auch bestätigte.
In Rennersdorf bestiegen wir den Kreuzberg, ein nur 408 Meter hoher Hügel mit genialer Fernsicht. Nun ja, selbige hielt sich heute in Grenzen, die Farben und die Aussicht auf den nahen Marienfelsen und die Wilhelminenwand sowie den Kegel des Rosenberges (Růžovský vrch) entschädigten diese kleine Manko. Hier oben stärkten wir uns mit frischen Pulsnitzer Spitzen, die André gestern noch gekauft hatte. Herrlich, ein Geschmack aus Kindertagen.
Über den Paulinengrund und dann querfeldein ging es wieder zurück nach Kaltenbach. Auf der Rückfahrt machten wir noch einen kleinen Stopp bei Kreibitz (Chřibská), wo wir auf einem riesigen Wiesengelände (Flugfeld) mit Panoramablick auf das Lausitzer Gebirge noch einen Cache (GC5PEAX) suchten und fanden.

Bildnis der Hilfreichen Mutter Gottes von 1760

Paulinengrund- seht Ihr den Troll?

Paulinengrund

Paulinengrund

Aufstieg zur Steinernen Rinne
Aufstieg zur Steinernen Rinne

Blick hinunter zum Paulinengrund

Hat er einen im Tee?? Nee!

Steinerne Rinne mit Felsbildnis

hoch über dem Paulinengrund
Golden

in Rennersdorf

Umgebindehaus in Rennersdorf

Grab des unbekannten Alkoholikers (unweit einer Kneipe)

Schwein fühlt sich pudelwohl
Rennersdorf

Aufstieg zum Kreuzberg

Rosenberg

Marienfels

darum heißt der Kreuzberg Kreuzberg
Rast

Wilhelminenwand (ich muss mal den Zoom der neuen Kamera ausprobieren)

Anstehen am Marienfels- gut dass wir uns noch umentschieden hatten

Rennersdorf

Rast mit Schnapszwerg (der linke!!!)
das kommt davon, sich nicht an Wanderwege zu halten! 🙂 Im Paulinengrund

Waldkühe

von Ferne grüßt der Tannenberg (Jedlová)

Rehe in Habachtstellung

was für ein Panorama!
noch mehr Rehe

bin mir nicht sicher, welcher Berg das ist, aber schön bunt ist er

Licht, Luft, Sonne, Wind- herrlich

Rund um Preschkau (Prysk)

Bissel Pech hatten wir ja schon heute. Die Sonne brauchte bis nach Zwölf, um den dicken Hochnebel zu vertreiben. Und in genau jenem steckten wir drin, bei der Gipfelbesteigung von Herdstein und Mittenberg. Von Preschkau (Prysk) liefen wir zunächst hoch zur Riedelhöhle, von dort zum Herdstein, weiter zum Mittenberggipfel (Střední vrch), wo wir heute rein gar nichts sahen. Schade, denn von hier hat man einen der schönsten Rundumblicke im Lausitzer Gebirge.Wie es von dort oben aussehen kann sieht man an unser Wanderung letztes Jahr.
Über Oberpreschkau (Horny Prysk) liefen wir zum Limberg (Lipka), der endlich in der Sonne lag. Clärchen brachte die Herbstfarben zum leuchten, herrlich nach einer Woche Nieselregen und Grau.
4 schöne Geocaches hatten wir auf der Fundliste nach Abschluss der Wanderung.

Weg von Preschkau hinauf zur Riedelhöhle
die Riedelhöhle, eigentlich verboten zu begehen…

in der Riedelhöhle

altes Forsthaus am Herdstein

trüber Blick vom Herdsteingipfel
Sicht gleich null auf dem Mittenberggipfel

Mittenberg

interessante Basaltformation am Gipfelfuß

die Sonne bringt das Laub zum Leuchten

jetzt hätten wir oben sein müssen! Mittenberg
Garage in den Felsen gehauen, davor muss mal ein Haus gestanden haben

nennt man das auch Wegstöckel???

Oberpreschkau

Hochwald

auf dem Limberg (mit Cachefund)

Aussicht vom Limberg

doch noch Goldener Oktober!

Laubfarben

Sonne durchbricht den Fichtenwald

altes Wegkreuz

Farn in Herbstfarben
Blattdetail
wieder runter nach Preschkau

grübelnde Friedhofsschönheit

Frauenbeerdingungs Verein- was es nicht alles gab!

Mittenberg von unten herangezoomt

Preschkau

Das Häusl geschmückt mit Herbstfarben

André tütet das letzte Heu ein