Gröditzer Skala

Reetgedecktes Haus in Gröditz

Wochenende in Ostsachsen, wir wollen am Samstag nicht so weit fahren und starten in Gröditz bei Weißenberg. Die Gröditzer Skala ist eine der vielen Durchbruchstäler, in denen das Löbauer Wasser tiefe Rinnen in die sonst eher liebliche Hügellandschaft formte. Nach der Wanderung schauen wir in Neusalza, ob es nach dem Regen Pilze gibt. Wir werden überrascht und müssen T-Shirts zu Beuteln zusammenknüpfen, soviel Pfifferlinge finden wir. Und so gibt es bei meinem Vater heute ein Sonntagsessen mit selbst gemachtem Kartoffelbrei (Staback) und gebratenen Pfifferlingen (Gehlchen). Gibt es etwas Schöneres als an die Kindheit erinnert zu werden?

Schloss Gröditz, hier beginnt die Wanderung
Blick in die Landschaft
in der Gröditzer Skala, fast ein Urwald, weil kaum noch jemand von den Einheimischen wandert…
Löbauer Wasser
urige Brücke
Viadukt der ehemaligen Bahnstrecke Löbau–Radibor
Sommer
Bauerngarten in Weicha
Nach der Wanderung fahren wir nach Löbau. Im Bild das schmale Handtuchhaus.
Rathaus Löbau
Pfifferlinge im Wald
viel Arbeit, die Pilze zu putzen
Gartenteich bei Rudi
Sonntagsessen, Gehlchen mit Staback und Pfirsichkompott.

Jüttelsberg 2026

Aufstieg zum Jüttelsberg, früher gab es hier nur einen zugewachsenen Pfad

Heute laufen wir vom Waldbad Neusalza zum Jüttelsberg (Jitrovník). Neben dem einst vergessenen Berggipfel entsteht ein futuristischer, 31 Meter hoher Aussichtsturm. Eröffnet wird er allerdings erst am 26. September 2026. Auf dem Weg dorthin überprüfen wir meinen Geocache an der ehemaligen Vogelbaude. Die Aussichten von Gipfel sind in den 5 Jahren unseres letzten Besuches deutlich zugewachsen. Unglaublich, wie schnell sich die Natur die Borkenkäferfreiflächen zurückholt. Über Königswalde (Království) und den hiesigen Kreuzweg geht es zurück zum Ausgangspunkt. Unterwegs naschen wir Himbeeren und finden Pfifferlinge. Blaubeeren gibt es leider keine, also gibt es dieses Jahr wieder keine Marmelade. 🙁

der Turm neben dem Jüttelsberg steht schon
André freut sich aufs Gipfelbuchstudium
Aussichten auf das Lausitzer Gebirge
sieht schon etwas utopisch aus…
dieses Jahr gibt es auffallend viele Schmetterlinge
André prüft, ob sich an der Bergsilhouette etwas verändert hat
Blick vom Königswalder Kreuzweg auf Schluckenau
Königswalder Kreuzweg
Blick auf Königswalde
Grenzüberschreitung
Abendessen aus dem Wald

Buschullersdorfer Spitzberg

zu Beginn der Wanderung erst einmal Verhaltensregeln

Heute fahren wir mal wieder ins Isergebirge. Nach einer Stunde Fahrt stellen wir das Auto in Buschullersdorf (Oldřichov v Hájích) ab. Dann geht es an verrückten Felsformationen aus Granit vorbei bergauf bis zur Felsenburg (Skalni Hrad). Hier kraxeln wir hinauf und werden mit Aussichten zur Tafelfichte (Smrk) und ins Isergebirgsvorland belohnt. Der nächste Gipfel ist der Buschullersdorfer Spitzberg (Špičák, 724 M). Hier hinauf führen lange Treppenanlagen. Die Aussicht ist semioptimal, wegen des Bewuchses auf dem Gipfel. Immerhin gibt es einen Ausblick in Richtung Reichenberg (Liberec) und Jeschken (Ještěd). Dann geht es durch mit Felsen übersäten Hängen zurück zum Ausgangspunkt. Hier essen wir im urigen „Hausmannka“ Smažený sýr mit Hranolky und Tatarska omáčka. Auf dem Weg zurück besuchen wir Friedland (Frýdlant v Čechách). Nach kurzem Spaziergang durch die Stadt wandern wir zum renovierten Kreuzweg und weiter bis zur Burg/Schloss Friedland. Über Reichenau (Bogatynia) in Polen geht es zurück nach Neusalza.

Kraxelei auf die Felsenburg
Reste der Felsenburg
Reste des Zauns, der das riesige Wildgehege der Grafen Clam-Gallas abgrenzte. 11.000 solcher Granit-Zaunpfähle soll es einst gegeben haben.
Pilzfelsen
Aufstieg zum Spitzberg
bescheidene Aussicht
Abstieg
Licht
Felsenfenster
eher unscheinbaren Felsen mit Namen
Felsentor
Weg zurück nach Buschullersdorf
Kammbuche
Bach aus dem man noch Wasser trinken kann
Rosen
Warten aufs Essen
Marktplatz Friedland
verwunschenes Haus
Kreuzweg
Schloss Friedland
Schloss Friedland
Schloss Friedland
Schloss Friedland, Granitsäulen die aus den Bögen herauszufließen scheinen

Rote Wand und Dümlerhütte

Brunnsteiner See

Heute ist unser letzter Tag in den Alpen. Wir wollen deshalb einen Gipfel ersteigen. Die Wahl fiel auf die Rote Wand, einen 1.872 Meter hohen Berg oberhalb der Wurzer Alm, den wir gestern schon einmal in Betracht zogen. Nach der Gipfelersteigung liefen wir weiter zur Dümlerhütte, wo es Radler und Hüttensuppe zur Stärkung gab. Über den Hals-Sattel ging es dann zurück zur Wurzer Alm.

Aufstieg
das Ziel (inkl. Gipfelkreuz)
kurze Rast
Rote Wand
Rote-Wand-Gipfel
Blick zum Toten Gebirge
Weg zur Dümlerhütte, zunächst über Almen
Hochmoor
Weg zum Hals-Sattel
Wildrose
Ohje, eine gefährliche Kuhhorde versperrt den Weg
Kühe am Hals-Sattel
Stubwieswipfel 
wurzelig
fast an der Wurzeralm
damit geht es wieder hinunter
Trackaufzeichnung

Dr.-Vogelgesang-Klamm und Wurzeralm

Anfang der Dr.-Vogelgesang-Klamm

Heute fahren wir einen Gang runter. Wir besuchen die Dr.-Vogelgesang-Klamm, die nicht weit entfernt bei Spital am Pyhrn liegt. Das fallende Wasser, und die schattige Schlucht sind genau das Richtige an einem warmen Sommertag. Dann fahren wir zur Talstation der Wurzeralmbahn. Mit dieser Standseilbahn gelangen wir nach oben auf die 1.400 Meter hoch gelegene Wurzeralm. Dort mache wir eine kleine Wanderung um die teilweise moorige Almfläche. Highlight ist der kleine Brunnsteinersee vor den Gipfeln des Warscheneck, des Toten Manns und der Roten Wand. Auffallend viele bunte Blumen gibt es zu sehen. Die vielen Orchideen bilden Wiesen und werden wohl an die Kühe verfüttert. Nach dem Ausflug gehen wir wieder ins Freibad um ein paar Bahnen zu schwimmen.

in der Dr.-Vogelgesang-Klamm
Wasserfall im Gegenlicht
hinauf zur Wurzeralm
Speicherteich
Breitblättrige Fingerwurz
Hochmoorfläche
Wollgras
Brunnsteinersee
Perlmuttfalter, möglicherweise ein Natternwurz-Perlmuttfalter (Boloria titania)
Wurzeralm mit Stubwieswipfel
Stubwieswipfel
bunter Alpengarten