Osterwanderung in der Daubaer Schweiz

Die diesjährige Osterwanderung unternahmen wir in der uns bis dahin noch unbekannten Daubauer Schweiz. Diese liegt südlich von Böhmisch Leipa (Ceska Lipa), also ca. 60 km Luftlinie von Neusalza entfernt. Dank gut ausgebauter Straßen auf tschechischer Seite ist man aber schnell dort. Obwohl Ostersonntag, waren nicht allzuviele Leute unterwegs. Nur an der Tschap-Aussicht, 100 Meter über dem Boden, waren ein paar Leute anzutreffen. Hier müssen wir wohl noch einmal auf eine weitere Erkundungswanderung gehen,denn es hat uns gut gefallen.

Aufstieg zur Burg Chrudy Hradek

eine der vielen Quellen
noch eine Quelle
Rast an der Tschap-Aussicht
wir waren nicht allein an der Tschap-Aussicht

Warten auf den Smazeni Hermelin

Ein dem Ort angepasster Geocache
 

Die Schönheit des Verfalls

 

Heute waren wir in Görlitz, jener alten Stadt an der Neiße, die wir von Zeit zu Zeit besuchen. Immer wieder erstaunt uns die Vielzahl von mittelalterlichen Baudenkmälern, herrlichen restaurierten Jugendstilgebäuden, Renaissancebauten, spätgotischen Kirchen, Passagen, Türmen, alten Friedhöfen und Parks. Da könnte ich tausende schöne Fotos posten, aber heute hat es mir die verfallende Pracht angetan, von denen es in Görlitz auch allerhand gibt. Mit über 4.000 Einzeldenkmalen ist die Stadt größtes Flächendenkmal Deutschlands. Görlitz hat, wie fast jede ostdeutsche Stadt mit Bevölkerungsschwund zu kämpfen, und so stehen geschätzte 20% der Gebäude in der Innenstadt leer.

Der Verfall, der glücklicherweise nur einzelne Gebäude oder Gebäudegruppen betrifft, hat es mir ja schon immer angetan. Wer ein unvoreingenommener Betrachter ist, kann auch an Ruinen viel Schönes entdecken. Bestes Beispiel sind Lost Places, die wir oft beim Geocachen entdecken und erkunden. An den Fotos von Beelitz Heilstätten kann man sich anschauen, was mich daran fasziniert.
Einige der folgenden Fotos sind grafisch verändert worden, um den morbiden Charme der Gebäude zu verstärken.

kreatives Ausbessern mit Lego

Kreuz Bube

Vorgartenidylle

neuzeitliche Körperpflege

Ladenschluss

Türen

Jalousien

R. Wünsch

Nachlese Andalusien

Auch der letzte Tag in Andalusien war schnell vorüber. In Ronda verließen wir die Stadt bei 10 Grad und Nieselregen. Wir fuhren Richtung
Süden zum Meer. Bald verzogen sich die Wolken und gaben den Blick auf
das Mittelmeer und den schneebedeckten Atlas in Nordafrika frei. Das
grüne feuchte Andalusien verabschiedete sich von uns mit einem herrlichen
vollständigen Regenbogen. An der Küste suchten wir noch einen Geocache an einem alten Turm und tranken einen Cortado am Strand.
In Berlin war das Wetter am Sonntag auch nicht anders als im Süden, und so ließen wir uns bei einem Biergartenbesuch mit Konrad und Stephan am Orankesee die Sonne ins Gesicht scheinen und genossen den letzten Urlaubstag. Zu diesem Tag gibt es in Konrads Blog noch jede Menge Fotos zu sehen.

Mittelmeer mit Atlas

Strand bei Marbella
 

das erste Hefeweizen des Jahres

Lluvia en Ronda

Heute morgen haben wir Granada verlassen und sind nach Ronda gefahren. Leider ist das Wetter immer noch sehr aprilhaft, so dass es bei Temperaturen um 10 Grad immer wieder Schauer gibt. Das trockene Andalusien hat eine Menge Regen für uns parat.
Dafür gönnen wir uns zwei Tage 4 Sterne, ein schönes Hotel direkt am Steilhang mit Blick in die Landschaft. Morgen soll es endlich wieder schön werden, was wir zum Wandern nutzen wollen.
Nachfolgend ein paar Aufnahmen aus Ronda:

Zwischenstopp an einer Burg am Wegesrand in Teba, Castello de la Estrella

irisch anmutende Landschaft

Schade dass es keine Duftfotografie gibt

witzige Figuren an einer Kirche in Randa

auf der alten von Arabern gebauten Brücke Puente Árabe in Ronda

Schlucht des Río Guadalevín, die beide Stadtteile trennt

Waschstelle

Kuckkuck!

kein Kuckkuck (Rudi wirds wissen)
Kirchenpforte

auf der Puente Nuevo

La Ciudad, die maurisch geprägte Altstadt auf der Klippe

in der Puente Nuevo
Blick in die gurgelnde Tiefe

Landwirtschaft um die Stadt herum (nur 100 Meter tiefer)

Hurra, Sonne!

was für tolle Augen!