Kleine Runde zwischen Hohlstein und Lindenau

Karolinenruh auf dem Weg zum Hohlstein

Das Wetter ist vorsommerlich und ich bin allein In Neusalza. Das nutze ich für eine Wanderung in Böhmen. Start ist am Wanderparkpatz am Hohlstein (Dutý kámen). Ich ersteige zunächst die Aussicht am Hohlstein und wandere danach über Wiesen nach Lindenau (Lindava). Hier gibt es viele künstliche Sandsteinhöhlen zu entdecken. Vermutlich dienten sie früher als Steinbruch zur Gewinnung von Schleifsand für die ansässigen Spiegelschleifereien. Über Kunnersdorf bei Zwickau (Kunratice u Cvikova) wanderte ich bis zur Felsenkapelle im Wald und von dort über Kleingrün (Drnovec) zurück zum Ausgangspunkt.

der Hohlstein
Aussicht
Zwickau in Böhmen mit dem Kleis im Hintergrund
in den Fels gehauene Treppe zur Aussicht
Körnerdenkmal am Hohlstein
Wanderwegbrücke
links der Grüneberg, rechts der Hohlstein-Bergrücken
der Boberbach
kleine Kapelle am Ortsausgang Zwickau
Rehbock in Habachstellung
Weg nach Lindenau
der Ortel ist ein perfekter Kegelberg
ein Gesumme war das in den Weiden!!!
Kirche in Lindenau
Umgebindehaus
auf dem Friedhauf Lindenau
Frühjahrsblüher
schon etwas verfallen, alte Grabmäler in Lindenau
Höhlengruppe bei Lindenau
etwas abenteuerlich…
Lindenau
grusliges Gesicht in einer Höhle
hier könnte ich ewig herumstromern…
Weg nach Kunnersdorf
liebevoll renoviertes Haus in Kunnersdorf
Glas-Pflanzen
Schneeglöckchen am Zwittebach
Felsenkapelle
Hohlweg zurück

Sonne tanken am Tannenberg

Start in Georgenthal

Wir sind in Neusalza, wo es so gar nicht winterlich ist, nur kalt. André hat die Idee, zum Tannenberg (Jedlová) zu fahren, um etwas zu wandern und auf den Gipfel zu steigen. Schon in Georgenthal (Jiřetín pod Jedlovou), wo wir die Wanderung starten, liegt Schnee, und wir ahnen, dass es noch mehr wird. Tatsächlich laufen wir durch herrliche Winterlandschaft, und natürlich gibt es, je höher wir steigen, immer mehr Schnee. Oben auf dem Gipfel waren es sicherlich 80 cm. Der Lift am Tannenberg ist geöffnet und rege besucht. Den ganzen Tag scheint die Sonne, eine wahre Lichtkur nach den langen dunklen Wochen. Bemerkenswert ist die Fernsicht, das schneebeckte Isergebirge mit der Tafelfichte lag zum Greifen nah. Dort auf über 1.100 Metern liegt sicherlich noch mehr Schnee. Über den Georgenthaler Kreuzberg stiegen wir wieder ab.

Wegstöckel

Ortsteil Tollenstein mit gleichnamiger Burgruine

Weg zum Schlepplift

Chata Tollendorf

viele Häuser werden im Winter wohl nicht genutzt

das ältestes Gebäude von Tannendorf, ein ehemaliges Hegerhaus

Aufstieg

Blick zurück auf einen unser Lieblingsberge, den Kleis

kleiner Schöber im Vordergrund, so wir erst vor einigen Wochen waren, dahinter Kaltenberg, Himpelberg und rechts der Rosenberg

Gipfel des Tannenberges mit Aussichtsturm; hier lag vor 2 Jahrzehnten noch alles in Ruinen…

Blick hinunter nach Tannendorf, am Horizont dampft das Kraftwerk Boxberg

der Jeschken mit seinem futuristischen Hotel

ganz links die Tafelfichte, rechts die Lausche, vorn Burgruine Tollenstein

Winterlandschaft

Abstieg

Blick zurück

Schlepplift

also ich könnte das nicht…

Rehen haben es schwer, aber 150 Meter tiefer gibt es schneefreie Felder

Blick zurück zum Tannenberg

Burgruine Tollenstein (Tolštejn)

oben an der Kalvarie angekommen

Abstieg an den Kreuzwegstationen entlang

Kreuzweg

Sturmschaden

Nassweiße Weihnacht

Weiße Weihnacht, das klingt irgendwie komisch. Die gab es selbst in meiner Kindheit so gut wie nie. Wir sind dieses Jahr am ersten Feiertag ein bisschen durch den Schnee gewandert. Dazu sind wir nach Sohland gefahren, hoch zum Kamm, wo wir sonst Ski fahren gehen. Tatsächlich lag dort auf 430 Meter etwas frisch gefallener nasser Schnee, der ein bisschen Winterlandschaft vorgaukelte. Die Runde war kurz, denn eisiger Wind mit Schneeregen im Gesicht macht keinen Spaß. Also nix wie schnell zurück zum warmen Kaminofen…

Odins Finger, ein Menhir wird behauptet

Grenzweg

alte Grenzmarkierung; auf tschechischer Seite noch ČS für die längst untergegangene Tschechoslowakei

Grenzübergang

Kurzbesuch auf dem Rauchberg

Blick von Rauchbergturm auf Rumburg und Neugersdorf

Eigentlich schickt man bei diesem Wetter keinen Hund vor die Tür. Wir nahmen uns jedoch vor, in Neusalza  nach dem Rechten schauen. Erstaunlicherweise gab es am Samstagvormittag einige heitere Wetterabschnitte, so dass wir uns entschlossen, mal wieder zum Rauchberg (Dymník) zu fahren. Er ist quasi der Hausberg von Rumburg und für uns in kurzer Zeit zu erreichen. Obwohl nur 516 Meter hoch bietet der Aussichtsturm auf dem Gipfel eine weitreichende Rundumsicht. Fast alle Landmarken des Lausitzer Gebirges sowie Böhmischen Mittelgebirges sind zu sehen. Bei guter Sicht kann man bis zum Riesengebirge und bis zum Erzgebirge sehen. Nach einer kurzen Runde um den Berg kehrten wir in der ehemaligen Gebirgsverein-Schänke ein. Dort ließen wir uns eine Česnečka (böhmische Knoblauchsuppe), Buchteln mit Vanillesauße und gebratenen Käse schmecken. Als wir aus dem Gasthaus kamen, fing es bereits wieder an zu regnen- Glück gehabt.

Rauchbergturm mit Basaltsäulen

Blick zum Rosenberg

Lichtung in der Sonne

Kleiner Schöber und Großer Eibenberg

Wir sind wieder in der Oberlausitz. Spätsommerliches Wetter trocknet unser Heu auf der Wiese. Die Ernte fällt auf Grund der Trockenheit dieses Jahr aber mager aus. Da die Sonne das Trocknen ganz allein übernimmt, können wir eine Runde wandern gehen. Wir fahren nach Oberkreibitz (Horní Chřibská), wo wir unsere Wanderung beginnen. Erstes Ziel ist der Kleine Schöber (Malý Stožec), ein Basaltfelsen, der von ausgedehnten Blockhalden umgeben ist. Hier waren wir schon einmal im Winter, brachen aber den Aufstieg wegen des hohen Schnees ab. Heute waren wir nicht die einzigen, die den Gipfel bestiegen. Herrliche Aussichten auf Tannenberg (Jedlová), zur Burgruine Tollenstein (Burg Tolštejn), zur Talsperre Kreibitz (Chřibská přehrada) und auf der anderen Seite bis zum Himpelberg (Chřibský vrch) und Kaltenberg (Studenec) boten sich. Für weitere Ziele fehlte leider die Fernsicht. Danach ging es hinab ins Tal des Kreibitzbaches. Dazu mussten wir die Gleise der Böhmischen Nordbahn überqueren, die sich um den Kleinen Schöber winden. Auf der anderen Seite stiegen wir zum Großen Eibenberg (Velká Tisová) hoch, von dessen Blockhalden wieder schöne Blicke bis zum Zittauer Gebirge möglich waren. Nach 12,2 km waren wir wieder am Ausgangspunkt.

André versucht die Schranke an der ehemaligen Böhmischen Nordbahn hochzukurbeln

zu Beginn der Wanderung, da kann uns ja nix passieren

Herbstlicht

Blick zum Tannenberg

Kleiner Schöber

auf dem Kleinen Schöber, Blick nach Nordwest

Gipfelbereich

Kreibitzer Talsperre

Gipfelglück

Blockhalden am Südost-Abhang

Abstieg

überhängende Basaltsäulen

Herbstliche Wege

Abstieg

Zug der Tschechischen Staatsbahn

Großer Tannenteich

Wegweiser

Blick vom Großen Eibenberg

Blick vom Eibenberg auf den Tannenberg

Blockhalden am Großen Eibenberg

schütter bewachsener Gipfelbereich des Großen Eibenberges

Kleiner Schöber von unten gesehen

Sommerfrische

Wandertrack