Georgewitzer Skala

Irgendwie wird man bei diesem Wetter meschugge. Die letzen Schneereste sind weggetaut, es nieselt aus dem Grau und richtig hell wird es auch nicht mehr. Dazu dieser Wind- eigentlich kein Wetter zum rausgehen. Aber etwas bewegen müssen wir uns. Da Berge nicht angeraten scheinen wählen wir ein Tal- die Georgewitzer Skala. Skalen sind Felsdurchbruchstäler und hier in der Gegend relativ häufig. Das Wort „skała“ ist sorbisch und bedeutet Felsen.  Meist gibt es im Bereich der Skalen uralte Wallburgen und heidnische Ritualplätze. Wir lassen das Auto in Georgewitz stehen, laufen bis zur „Gemauerten Mühle“ und von dort auf der anderen Seite des Löbauer Wassers wieder zurück.

das Löbauer Wasser durchbricht die Gröditzer Skala
die „Gemauerte Mühle“
einst ein beliebtes Ausflugslokal…
Ziegen-Gnadenhof an der Mühle
flüchtende Rehe, viel Grün zum Futtern
heidnischer Opferplatz
diese Sage gibt aber auch wirklich überall, wo ein kleiner Felsen ragt
steilere Wegstrecke auf dem Rückweg

Nassweiße Weihnacht

Weiße Weihnacht, das klingt irgendwie komisch. Die gab es selbst in meiner Kindheit so gut wie nie. Wir sind dieses Jahr am ersten Feiertag ein bisschen durch den Schnee gewandert. Dazu sind wir nach Sohland gefahren, hoch zum Kamm, wo wir sonst Ski fahren gehen. Tatsächlich lag dort auf 430 Meter etwas frisch gefallener nasser Schnee, der ein bisschen Winterlandschaft vorgaukelte. Die Runde war kurz, denn eisiger Wind mit Schneeregen im Gesicht macht keinen Spaß. Also nix wie schnell zurück zum warmen Kaminofen…

Odins Finger, ein Menhir wird behauptet
Grenzweg
alte Grenzmarkierung; auf tschechischer Seite noch ČS für die längst untergegangene Tschechoslowakei
Grenzübergang

Kurze Radrunde nach Fugau

Ich bin in Neusalza um das Häusl winterfest zu machen. Regentonne leeren, Laub harken, trockene Sträucher wegschneiden, so in etwa. Am sonnigen Nachmittag bleibt noch etwas Zeit; ich mache eine kleine Radrunde nach Fugau (oder was davon übrig geblieben ist) und zurück. Unterwegs im Wald am Sonneberg treffe ich den Nachbarn, der gerade am Anfüttern des Wildes ist. Er ist Jäger… Er zeigt mir einen neuen Weg über die Grenze, der weniger verwachsen ist als der mir bekannte. In Fugau finde ich einen Geocache an der erst vor einiger Zeit wiederauferstandenen historischen Bildstock „Bozí muka“, der hier komischerweise Märtyrersäule  genannt wird. Aber vielleicht ist das ja auch richtig, was weiß ich von den alten Katholen…

Blick über Sonneberger Fluren
alter Weg, schon im Fugauer Zipfel
erster hartnäckiger Frost
Fugauer Straße

Abendrunde in Neusalza

Dieses Wochenende sind wir wieder mal im Häusl in Neusalza. Am Freitag blieb nach Ankunft etwas Zeit für einen kleinen Spaziergang. Wir suchten uns die Runde über die Schmiedesteine aus.

die Schmiedesteine
Sonne an den Schmiedesteinen
Schmiedesteinbaude
kreativer Vorgarten in Neusalz
Nach 20 Uhr werden die Bürgersteine hochgeklappt. Zeit für die Katzen.

Rodeln mit TT

Toben im Pulverschnee

Am Wochenende sind wir mit den Kindern ins Ferienhaus gefahren, um mal richtig rodeln zu gehen. Vormittags machten wir den Rodelhang am Wintersportzentrum Sohland unsicher, nach dem Mittagessen genügte uns der Rodelhang hinterm Haus. Nach der vielen Rodelei gab es erstaunlich wenig Beschwerden. Nur eine aufgeschrammte Nase und PTW (Po tut weh).
Deshalb suchten wir noch eine Po-schonende Beschäftigung für den Nachmittag. Also ging es zur Fütterung zum Schwarzen Bruch, wo Holger und Arne schon auf uns warteten. Gut dass noch ein Sack Heu in der Garage stand…

Rodelhang Sohland
 

 

nach oben klettern gestaltet sich schwierig

 

Rodelhang Neusalz

 

Rodelhang Neusalz

 

Quer über den Hutzelberg
gleich wird gestreikt

 

die Kräfte schwinden

 

André hilft

 

Heutransport per Schlitten

 

Holger und Arne warten schon

 

Meckern zum Abschied

 

 

Wolfstreifgebiet, Kinder anleinen!

 

der Schwarze Bruch, quasi die Wohnstube von Holger und Arne