Cefalù

Cefalù von oben

Heute wachten wir vom Regen auf, schon in der Nacht hatte es kräftig gewittert. Kein Wetter, um in die Berge zu fahren. Also verbrachten wir den Tag in Cefalù mit Kirchenbesichtigungen und Espresso-Trinken, kletterten über die Felsen an der Stadtmauer und bestiegen den Hausfelsen La Rocca. Nicht die schlechteste Wahl. Neben schönen sonnigen Abschnitten fing es immer wieder mal an zu regnen. Immerhin war es heute windstill…

ein Widderchen (?)
Kirche in Cefalù, mit orthodoxem Interieur
Felsen mit Burg am östlichen Ortsrand
Leuchtturm Cefalù
Cefalù Altstadt
dicht am Wasser gebaut
Altstadt Cefalù
typisch sizilianischer Snack: Arancini
La Rocca, da wollen wir rauf
typische Gassenszene
Oststadt Cefalù vom Felsen aus gesehen
fast wie eine kleine Stadt: der Friedhof
Jungfer im Grünen
Zinnen der Burg mit einer der Äolischen Inseln
der nächste Regen rollt an
Dianatempel auf dem Felsen La Rocca
hübsche Eidechse
Gassengewirr Cefalù

Monte Grotta Grande

Heute wollen wir in der Madonie wandern und haben uns einen eher kleineren Gipfel ausgesucht- den Monte Grotta Grande. 1.064 Meter ist er hoch und reicht damit nicht an die höchsten Gipfel der Madonie heran, die mit bis zu 1.979 die höchsten nichtvulkanischen Berge Siziliens bilden. Heute wehte der Scirocco ziemlich stark, so dass wir uns mit dem kleineren Gipfel begnügten. Immerhin 600 Höhenmeter waren im steilen Anstieg zu überwinden, oben an der Steilkante kam man sich fast vor wie im Flugzeug. Wir waren wieder mal erstaunt, wie üppig bunt die Wiesen blühten. Mindestens 5 verschiedene Orchideenarten haben wir entdeckt. Nach dem Abstieg und zwei Café in Isnello erkundeten wir die Burgruine oberhalb des Dorfes.

Wolfsmilch
Orchidee
da geht’s hoch
Aufstieg auf einem Forstweg
schmalere Wege
Rast mit Blick auf Isnello
weiterer Aufstieg
buntblühenden Almen
auf dem Gipfel, unten Isnello
Andre am Gipfelkreuz
Weg zurück zunächst flach über Almwege
herrliche Wiesen
Orchidee
noch eine Orchidee
wieder auf Forstwegen
Blick nach oben zum Gipfelkreuz
Isnello
Aufstieg zur Burgruine
die Dächer von Isnello
Burgruine
interessantes Kirchturmdach
in der Burgruine (mit Cachefund)
in Isnello
Gesamt
Wanderung

quer durch die Berge Siziliens

Unser nächstes Ziel heißt Cefalù und liegt an der Nordküste Siziliens. Wir entschließen uns, weitgehend auf die Autobahn zu verzichten und fahren über Land. Die Straßenqualität reicht von gut ausgebaut bis katastrophal. So wie die Fahrweise der sizilianischen Autofahrer… Nach ca. 240 km waren wir angekommen und steckten erst einmal im Stau. In Cefalù fand zum 1ten Mai eine Biermeile statt, samt Strandparty und viel Gedöns. Und jeder will natürlich mit dem Auto hin und irgendwo möglichst nah und verkehrswidrig parken. Gut das unsere Pension einen Gästeparkplatz hat…

Passtraße unterwegs
Berge unterwegs
hier wollen wir morgen wandern gehen
Blume am Wegesrand
Rast
Wallfahrtskirche unterwegs
Cefalù mit Hausberg
viel Betrieb am ersten Mai
in der Altstadt von Cefalù
in der Altstadt von Cefalù
Kirche mit La Rocca im Hintergrund
kleiner Stadtstrand
Cefalù Altstadt
Ausruhen auf der Dachterrasse
Track

Zwischen Noto und Noto Antica

Noto

Unweit von Syrakus liegt das Val di Noto, welches durch seine spätbarocken Städte glänzt. Allen Städten gemeinsam ist der Umstand, dass sie bei einem verheerenden Erdbeben 1693 zerstört wurden. Danach wurden sie  zeitgleich im Stile des sizilianischen Spätbarock wiederaufgebaut. Im Falle der namensgebenden Stadt Noto sogar an anderer Stelle. Und so kann man heute das üppige neue Noto und die Ruinen des alten Noto besichtigen. Noto mit seinen gerade mal 24.000 Einwohnern besitzt unzählige barocke Kirchen und riesige Plätze, so dass man sich in einer großen Stadt wähnt.

Kuppel der Kathedrale von Noto
Kathedrale von Noto
Noto
Glocken
in Noto fand gerade eine Picasso-Ausstellung statt, die Gelegenheit nahmen wir natürlich wahr…
Noto
Kuppel einer anderen Kirche
dazu fällt mir eine Menge ein, aber ich sags nicht…
Theatro Communale
Straßenszene
hier fließt der Wein vom Dach…
Noto, Aufstieg zur Oberstadt
Stadttor zum alten Noto, 7 km Luftlinie entfernt
Straße im alten Noto
altes Kastell in Noto Antica
Abstieg ins Tal
im Talgrund
schattiger Talgrund
Blick in eine alte in den Fels gehauenen Mühle
es gibt hier viele Höhlen mit unklarer Bestimmung. Vorratshaltung? Bäder?
natürlicher Pool, hier kann man baden
sonnende Eidechse
nach dem Wiederaufstieg Blick hinunter
Ruinen des alten Noto
Track

In den Nekropolen von Pantálica

Noch ein Weltkulturerbe- die Nekropolen von Pantálica. Wir starteten unsere Wanderung am Ende einer kleinen Straße, welche von Sortino hier her führt. Eine imposante Schluchtenlandschaft tut sich vor uns auf, die wir auf bunt blühenden Pfaden durchwandern. Es geht zunächst hinab, öfter mal müssen glasklare Bäche überwunden werden, dann geht es wieder hinauf. Überall kommen wir an frühgeschichtlichen Grabkammern vorbei; an die 5.000 soll es hier geben. Nach 14 km waren wir ganz schön fertig. Zurück in Syrakus besuchten wir noch die antiken Stätten wie die Amphitheater, die Echohöhle „Ohr des Dionysios“ und die Quellhöhle. Durch das allgemeine italienische Verkehrschaos brauchen wir eine halbe Stunde, um durch die zugestaute Stadt überhaupt auf unseren Parkplatz zu kommen….

bunte Wiesen überall
Schluchten und Höhlengräber
grüne Eidechsen
Eingang zur Fledermaushöhle
Höhlengräber
Bachüberquerung
immer wieder aussichtsreiche Wegabschnitte
am Grund der Schlucht

Bläuling
Fledermaushöhle von gegenüber
es summt und brummt auf den Wegen
Aussichten
Blick ins Tal
Blick aus einer Höhlenkammer
wieder mal bergan
Höhlenkirche
frühgeschichtliche Grabkammern
Abstieg
ehemaliger Bahnhof Necropoli Pantalica
… mit dazugehörigem Tunnel
Rückweg
kleiner Wasserfall
letzte Bachquerung
zurück in Syrakus, antikes Amphitheater
in der gigantischen Echohöhle
Echohöhle von außen
Gelände der griechischen Ausgrabungen
Quellhöhle
kleine Kapelle in Syrakus
auf dem abendlichen Domplatz
hier liegt unsere Unterkunft