Weihnachten mit Sleeping Beauty

Beginn der Wanderung

Die letzten beiden Jahre verbrachten wir Weihnachten im Dschungel, dieses Jahr war eine Wanderung in den südlichen Drakensbergen geplant. Eigentlich wollten wir nur zur Sleeping Beauty-Höhle in der Garden Castle Wilderness Area wandern. Wir verlängerten die Tour und stiegen bis zur nächsten Höhle sowie einer Scharte (2.320 m) auf, von der man ins nächste Tal schauen konnte. Herrliches Wetter begleitete uns. Auf dem Rückweg begann es sich einzutrüben, so dass wir froh waren, zeitig losgegangen zu sein.

Paviane findet man fast überall
wir sahen zwar keine größeren Tiere, aber jede Menge Vögel
Aufstieg
erkennt ihr den Mönch?
Bergblume
es wird schroffer
vorbei an hochaufragenden Felstürmen
in der Sleeping Beauty- Höhle
Höhlendach ohne Stütze
Aufstieg zur Scharte
oben
Blick ins andere Tal

Minidrache
eine Art Strohblume
Blick zurück zur Scharte
noch ein wenig weiter auf der Alm
unbekannter großer Käfer
Abstieg
endlich bekomme ich einen Schmetterling vor die Linse
Felsenkessel
Abstieg
Samtweber (Euplectes capensis)
eine Bachquerung von vielen
noch ein Piepmatz
fast wieder unten, die Sonne ist weg

Wanderrunde Böhmisch Kamnitz – Johnsbach

André und der Rosenberg

Das Wetter ist, wie schon den ganzen Urlaub, so lala. Also wollen wir nicht so weit fahren und entscheiden uns, die zweite Hälfte der verkürzten Wanderrunde von Björns Wandertipps vom 5. September von Böhmisch Kamnitz (Česká Kamenice) nach Johnsbach (Janská) und zurück zu wandern. Mit leichten Abwandlungen versteht sich. Vorbei an ein paar Aussichtshügel mit (Geocaches) und Blick auf die Kegel des Lausitzer Gebirges ging der Weg bis zum Großen Teich (Olessky rybnik) und von dort durch das Felsental des Oleska-Baches bis nach Johnsbach. Dieser Ort hat traurige Berühmtheit durch seine unterirdische Flugzeugfabrik der Nazis erlangt. Zahlreiche Krieggefangene kamen hier um. Weiter ging der Weg über die Hänge des Huttenberges. Hier sahen wir zunächst eine Herde von „Ziegen“ auf der Wiese, die sich schließlich als wilde Gämsen (oder Gemsen?) entpuppten. Ca. 25 dieser Alpentiere grasten hier, soviele haben wir auf einen Fleck nicht einmal in den Alpen gesehen. Über einen aussichtsreichen Weg ging es dann zurück nach Böhmisch Kamnitz.

unverkennbar, es wird Herbst
ein C-Falter (?)
Aussichten
Pilzsaison
der Große Teich (Olesna-See)
ausgehauener Fahrweg im Olesna-Tal
Olesna-Tal
verborgener Zugang zu den ehemaligen unterirdischen Flugzeugfabriken in Rabstein
Hier könnte man ohne Probleme ohne Führung hinein, wenn wir uns getraut hätten
wer Interesse an einer legalen Führung hat…
wieso gibt es hier Äpfel, wenn es sonst nirgends welche gibt??? Heilige Unterstützung???
Wiesenweg

Huttenberghang
nur eine Gämse?
nein, nur der Aufpasser, hier ein Teil des Rudels (?)
Kegelberge
zurück nach Böhmisch Kamnitz
Böhmisch Kamnitz
Erinnerungen an Angkor Wat…
die Nolde von fern, eine Felsnadel über der Stadt
die Wanderrunde

Kurzwanderung Kokorschin

Eigentlich haben wir ja im Motel übernachtet, um heute noch eine größere Wanderung zu machen. Leider machte uns das Wetter ein Strich durch die Rechnung. Zwar begannen wir die Wanderung, brachen aber ab, da es anfing zu regnen. Eine kleine 7 km-Runde ist es trotzdem geworden. Besonders interessant waren dieses Mal Deckelsteine, die nicht so bekannt sind, sowie ein kleines Felsentor. Da es nicht aufhörte zu regnen, fuhren wir nach Ankunft am Auto nach Hause. Schade.

Sieht man auch nicht alle Tage, ein Rudel Damwild, ohne Gatter!
Das Rudel von fern
Ohne Wurzeln kein Hochkommen
Deckelsteine
noch mehr Deckelsteine
Schönes Felsentor, hierher führt kein Wanderweg
Abstieg
Vojtechov
zurück in heimischen Bergen
Trackaufzeichnung

Wanderung um das Kokorschiner Tal

Deckelfelsen

Die Wettervorhersage verspricht für heute und morgen einigermaßen annehmbares Wanderwetter, und so fahren wir kurzentschlossen in die Daubaer Schweiz. Dorthin ist uns meist der Weg zu lang, aber wenn man schon Urlaub hat…

Wir nutzen wie so oft eine Wanderempfehlung von Björn, die uns zu einigen Highlights der Daubaer Schweiz und des Kokorintals führt. Zuerst steigen wir zu den berühmten Pokličky-Felsen auf, einem Symbol der Daubaer Schweiz. Vorbei an Kletterfelsen und durch schattige Täler führt der Weg teilweise über Leitern und Stiegen bis zur eindrucksvollen Burg Kokorin. Dort verzichteten wir auf eine in tschechischer Sprache geführte Tour und stiegen nur auf den Burgturm. Ringsum waren grüne Hügel zu sehen, ein seltsamer Kontrast zu den sonst weiten Ausblicken. Der Turm ist nicht hoch genug, um über die Talkante sehen zu können. Das Bauwerk selber und die Höhe über dem Abgrund entschädigten trotzdem für den Aufstieg. Weiter führte uns der Weg an der Ruine der Felsenburg Nedamy vorbei. Der Aufstieg erschien uns zu gewagt, wir kniffen. Eine andere kleine Höhle (Kirchleinhöhle, Kostelíček) konnte wir dagegen erklimmen. Nach ca. 20 km kamen wir schließlich am Ausgangspunkt an. Jetzt übernachten wir in einem Motel, um morgen noch eine Wanderung in der Gegend zu machen.

Eine der zahlreichen Felsenschluchten
Kletterfelsen „Faraon“
wir klettern auch ein wenig
ein paar wacklige Stiegen…
jetzt wirds eng
auf der anderen Talseite die Burg Kokorschin
Wanderwege sind hier teilweise ziemlich eng, nix für Dicke
Tunnel an der Burg Kokorschin
Burg Kokorschin
Burg Kokorschin, Burghof
Blick vom Burgturm
Abstieg
einige Kilometer geht es auf nahezu gleicher Höhe vorbei an hunderten Felsgebilden
Talende eines Seitentales
Schlucht an der Felsburg Nedamy
Blick aus einem Felsenraum auf Fuße der Burg Nedamy
Felsenburg Nedamy
Felsen Felsen Felsen
Kirchleinhöhle
Kirchleinhöhle

schöne alte Brücke im Wald
Andachtsort in Gestrebitz (Jestřebice)
Idylle in Gestrebitz
Gestrebitz
Gestrebitz
Trackaufzeichnung

Kammweg zur Schwarzbrunnkoppe

Nachdem nun unsere Wanderung über den Riesengebirgskamm wegen des Wetters geplatzt ist, wollten wir als Ersatz einen Teil des alten Kammweges in Richtung Jeschken (Ještěd) begehen. Die maximale Höhe dieser Strecke liegt unter 900 Metern und sollte damit nicht in den Wolken liegen. Wir fuhren mit dem Schienenersatzverkehr von Bad Wurzelsdorf (Kořenov) nach Tannwald (Tanvald), wo die Wanderung begann. Der Aufstieg zur Schwarzbrunnkoppe (Černá studnice, 869m) begann steil und wurde zunehmend flacher und felsiger. Ein erster Aussichtspunkt war mit der Theresienhöhe (Terezínka) erreicht. Ein Fabrikbesitzer aus Tannwald ließ diese Aussichtskanzel 1853 errichten und benannte sie nach seiner Frau. Seltsam geformte Granitfelsen lagen am folgenden Wegabschnitt, die außergewöhnlichsten hatten Namen wie zum Beispiel Brötchen (Buchta) oder Teufelsstein (Certovy skála). Am Gipfel angekommen bewunderten wir den schönen Aussichtsturm der Schwarzbrunnwarte und stärkten uns mit Bier und Paprikawurst sowie Blaubeerkuchen. Der Gipfel war gut besucht, kein Wunder, gilt der Berg doch als Hausberg von Gablonz (Jablonec nad Nisou). Nach der Stärkung stiegen wir zum nächstgelegenen Bahnhof ab. Auf dem Weg dorthin besuchten wir noch den neu errichteten Aussichtsturm „Nisanka“, welcher erstaunlich schöne Aussichten auf das Iser- und Jeschkengebirge sowie den Schwarzbrunnkamm bot. Der Zug brachte uns nach einer moderaten Wegstrecke von 15,3 km in ca. 2 Stunden wieder zurück nach Hause.

Aufstieg zur Theresienhöhe
wer sieht die mürrischen Gesichter?
auf der Theresienhöhe
Felsgebilde
Aufstieg
felsiges Terrain
der Weg führt durch eine kleine Schlucht
seltsame Felsen, wie gebacken
weiterer Aufstieg
Blick zurück
im Zoom: Stephansturm vorne, Reifträgerbaude dahinter
trübe Aussichten
André genießt die Aussichten trotzdem
überhängende Felsen
die Sonne kommt kurzzeitig raus
Brötchen-Felsen
der Teufelsfelsen
Gipfel der Schwarzbrunnkoppe
Blick vom Turm hinunter nach Gablonz
Turm der Schwarzbrunnwarte
Abstieg teilweise auf Balkenwegen
Aussichtsturm „Nisanka“
Blick vom Turm
der Schwarzbrunnkamm
Wegstöckel am Wegesrand
Die Wanderstrecke