Dorfrunde um Neusalza

Das Osterwochenende verbringen wir in Neusalza. Nach längerer Zeit mussten wir im Haus dort nach dem rechten schauen und den Garten aufs Frühjahr vorbereiten. Nach Tschechien konnten wir dieses Mal nicht wandern, die Grenze ist geschlossen wegen Corona. Also wanderten wir in der unmittelbaren Umgebung und machten eine Runde über die Dörfer. Von Neusalza liefen wir zunächst zu den Steinklunsen, einem bewaldeten Hügel mit interessanten Felsformationen. Von dort ging es hinunter nach Beiersdorf, von dort nach Schönbach, Neuschönberg und über den Kuhberg zurück nach Neusalza. Oft benutzen wir die alte Trasse der Schmalspurbahn Taubenheim–Dürrhennersdorf, deren Betrieb bereits 1945 im Rahmen von Reparationen an die damalige Sowjetunion eingestellt wurde.

Dorfkirche Spremberg in Neusalza-Spremberg
Lammweg in Neusalza
Blick hinunter auf Neusalza-Spremberg
Waldweg
Flössel-Teiche
Wiese am Tannenhof Beiersdorf
Steinklunsen
Umgebindehaus in Beiersdorf
Scharbockskraut
Kirche Beiersdorf
Wanderweg auf ehemaliger Bahntrasse
Umgebindehaus
Denkmal der ehemaligen Schmalspurstrecke
wir sind in Schönbach
Neue Bank unterhalb der Lochbergaussicht in Schönbach
Schönbach mit Kottmar im Hintergrund
Rotschwänzchen
Fenster in alter Scheune
Birkenwäldchen
altes Holzhaus
Bieleboh mit Aussichtsturm
Weg nach Neuschönberg
Neuschönberg
Frühling
Buschwindröschen
zurück an der Spree
Wandertrack

Güterfelder Radrunde

Das Sonntagswetter bei 16 Grad lockt uns auf die Räder. Wir machen eine kleine Radrunde über 29 km nach Güterfelde. Zunächst fahren wir zum Zehlendorfer Waldfriedhof, wo wir auf den ehemaligen Grenzweg treffen. Heute heißt er wieder „Königsweg“. Ein paar Kilometer fahren wir diesen entlang, um dann auf die ehemalige Autobahntrasse des AVUS-Zubringers (heute A115) zu schwenken. Hier an der alten Brücke der Stammbahn über die rückgebaute Autobahn kann man die schönsten Graffiti der Gegend bewundern. Kunst im Freien, selbst in Corona-Zeiten möglich. Über die einsame Autobahnbrücke queren wir den Teltowkanal und gucken uns die Reste der Raststätte Dreilinden an. Bilder wie es früher hier aussah kann man hier ansehen. Die nächste Station ist die Wüste Mark, eine frühere Exklave Westberlins. Eigentlich nur ein Feld, der Westberliner Bauer konnte nur unter Begleitung von Grenzsoldaten hier sähen und ernten. Nächste Station sind der Güterfelder Haussee und das Schloss Güterfelde. Güterfelde beherbergt übrigens eine der größten Döner-Produktionsstätten Berlin-Brandenburgs. An der Dorfkirche fahren wir wieder Richtung Norden nach Stahnsdorf, wo wir den Südwestkirchhof besuchen. Er ist wegen seiner üppigen Grabmale vieler Prominenter, verwachsenen Begräbnisstätten und nicht zuletzt wegen seiner Friedhofskapelle im Stile einer norwegischen Stabholzkirche immer wieder sehenswert. Am Teltowkanal entlang geht es vorbei an der Schleuse Kleinmachnow zum Machnower See. Hier queren wir wieder den Teltowkanal und fahren nordwärts an der Hakeburg vorbei zur Berliner Stadtgrenze und weiter bis nach Hause am Schlachtensee.

Enjoy you ride- ob das so einfach ist? Kunst an der alten Autobahnbrücke
alten Autobahnbrücke des ehemaligen AVUS-Zubringers
Güterfelder Haussee
Schloss Güterfelde
Dorfkirche Güterfelde
Friedhofskapelle Südwestkirchhof Stahnsdorf
Holzportal der Friedhofskapelle
fast wie in Skandinavien- Südwestkirchhof
Teltowkanal mit Schleuse Kleinmachnow
wieder zu hause am Schlachtensee- André badet bei 9 Grad Wassertemperatur an

Perle der Märkischen Schweiz

Seit langer Zeit sind wir wieder einmal in die Märkische Schweiz gefahren. Durch unseren Umzug vor einigen Jahren in den Südwesten Berlins liegt zwischen den östlichen Ausflugsgebieten und uns die Stadt. Hindurchfahren macht wenig Sinn, außen herum braucht Zeit. Nun ja, heute haben wir uns auf den Weg gemacht. Außen herum. Wir fuhren 109 km bis zum Ziel- Buckow. Die Stadt bezeichnet sich selber als Perle der Märkischen Schweiz. Das kann man sehen wie man will, aber die Lage der Stadt am Schermützelsee und den weiteren 3 Seen (Weißer See, Buckowsee und Griepensee) ist toll. Dazu die eiszeitlichen Hügel, die hier Berge genannt werden, und die urigen Wälder- das macht Buckow begehrt bei Ausflüglern und Erholungssuchenden. Wir ließen das Auto in Bollersdorf stehen, liefen hinab zum Schermützelsee und liefen einmal herum. In Buckow kehrten wir ins Restaurant Stobbermühle ein und wurden nicht enttäuscht.

Moospolster auf Findling
Weg zum Schermützelsee
Langer Grund
Schermützelsee mit Blick auf den Krugberg
baufällige Brücke auf dem Panoramaweg
fast in Buckow
am Weißen See
Sumpf
Schermützelsee
Rast
Brecht-Weigel-Haus
Schneeglöckchen im Februar…
ein Gruß aus der Oberlausitz
Dachkunst
Mühlrad der Stobbermühle
der Stobber fließt aus dem Schermützelsee heraus
Buckow zentraler Platz
Detail am Brunnen
Frühling im Februar
Krokuswiese
Schermützelsee
am Dorfteich in Bollersdorf

Tazacorte

Der letzte Tag auf La Palma. Wir haben noch etwas Zeit. Der Flieger startet erst 17:10 Uhr. Ich wollte mir den neuen aber ungenutzten Hafen von Tazacorte ansehen. Die Brandungsschutzwand ist gut für ein Foto. Gerade das Schattenspiel vormittags ist sehenswert. Das erkannte auch Adidas und drehte hier ein Video. Danach trieben wir uns in Tazacorte herum und wollten eigentlich einen Multicache machen, was aber wegen einer Straßensperrung nicht gelang. Ein letztes Mal Mittagessen auf der Strandpromenade von Puerto de Tazacorte, zum Flughafen fahren und der Urlaub war vorbei. Schade, es hat uns wieder gut gefallen. Kein Wunder, das Wetter war viel besser als gedacht.

ein klarer sonniger Morgen in Tazacorte
schon irgendwie attraktiv die Brandungsmauer..
Puerto de Tazacorte mit Steilwand El Time
alte Häuser in Tazacorte
Brunnen (Teil einer Aufgabe des Multicaches)
Gasse in Tazacorte
unkonventionelle Balkonstütze
kleine Wäsche
Tazacorte, umgeben von Bananenfeldern
so etwas freut das Ingenieursherz…
Tazacorte Kirchplatz

letzte Kurzwanderung am Rand der Caldera

Der heutige Morgen war mit 8 Grad ungewöhnlich frisch, trotzdem wollten wir weit oben auf 2.300 Meter eine kleine Wanderung zum Roque Palmero machen. Interessanterweise war es oben mit 12 Grad milder als an unser Unterkunft auf 700 Metern. Der Wanderweg führte mit kleinen Auf-und Abstiegen am Calderarand entlang. Die Aussichten waren heute morgen fantastisch. Teneriffa, La Gomera und El Hierro fast zum Greifen nah. Weiter unten lag das Tiefland und das Meer zwischen den Inseln im Dunst. Ein schöner Abschluss eines wunderschönen Urlaubs.

Calderarand
fast wie ein Ufo
Weg ohne Schwierigkeiten
zwischen uns und dem Teide liegen 140 km
nach La Gomera sind es immerhin noch 105 km
der Roque Bermejo erscheint einem fast winzig
klare Luft und Sonne, ob wir damit zu Hause auch rechnen können?
Blick in die Caldera
die hübschen Kanarischen Raben begleiten uns wieder und schnorren Kekse
Gipfelglück auf dem Roque Palmero
interessante Felsformation
Radfahrer gibt es auch, na ja, Hinabroller…
Rückweg