Frauenberg- Hollschowitz- Budweis

Schloss Frauenberg

Heutiges Ziel ist Budweis (České Budějovice). Auf dem Weg liegt Schloss Frauenberg (Zámek Hluboká), welches ich im Rahmen eines Sommeraustausches von Studenten aus der Partneruni in Reichenberg vor ca. 40 Jahren schon einmal besuchte. Es gehörte einstmals den Schwarzenbergs und ist eines der meistbesuchten Schlösser Tschechiens. Dann fahren wir nach Hollschowitz (Holašovice), ein kleines Dorf westlich von Budweis. Es wurde 1998 in die Weltkulturerbeliste der UNESCO aufgenommen. Grund ist der geschlossene Dorfkern im böhmischen Bauernbarock. Nach der Besichtigung fahren wir nach Budweis und besichtigen die Stadt. Der riesige Marktplatz mit seinen Laubenhäusern ist sehenswert. Höhepunkt im wahrsten Sinne war die Besteigung des Schwarzen Turmes (Černá věž).

Schloss Frauenberg
Hunderte Geweihe zeugen von schießwütigen Adligen
Aufstieg zum Turm
Blick vom Turm auf einen Innenhof
Blick über das Schloss zur Moldau
seltsames Türdetail
Zwischenstopp in Hollschowitz
Häuserzeile in Hollschowitz
Hollschowitz
Markplatz mit Rathaus Budweis
Samsonbrunnen
da hinauf, auf den Schwarzen Turm
Blick von oben
Dachidylle
Straße in der Altstadt Budweis
Budweis

Kuttenberg

Dom der hl. Barbara

Heute ist der erste Tag unseres Urlaubs. Wir fahren nicht weit, nur 160 km sind es vom Ferienhaus nach Kuttenberg (Kutná Hora). Warum? Kuttenberg ist eine der schönsten Städte in Tschechien, einst zu Reichtum gekommen durch den Silberbergbau und das Prägen des Prager Groschens. Sie war einmal die zweitgrößte Stadt Böhmens, lange ist es her. Heute leben 20.000 Einwohner hier. 1995 wurde die Stadt Weltkulturerbe der UNESCO. Sie ist lange nicht so überlaufen wie Prag oder Krummau (Český Krumlov), und so kann man hier ohne große Touristenmassen durch die wunderschöne Altstadt schlendern, böhmisches Bier und böhmische Küche genießen, und das ohne abgezockt zu werden. Wir besuchen den sehenswerten Dom St. Barbara, schlendern am Jesuitenkolleg vorbei, bewundern die schöne Synagoge, die allerdings nicht mehr aktiv genutzt wird, und den Welschen Hof, wo einst die Prager Groschen geprägt wurden. Zum Tagesabschluss gab es ein Großpopowitzer Ziegenbock (Velkopopovický Kozel) einen Riesling im Weinberg mit herrlichem Blick auf die Stadt.

Terrasse am Jesuitenkolleg
Wasserspeier am Barbaradom
im Dom, Blick nach oben
herrliche Bleiglasfenster, viel Jugendstil ist zu sehen
Altstadt Kuttenberg
Portal
Garagenidylle mit Bahnbrücke
Felsenbild eines uns unbekannten Mannes während einer kleinen Wanderung
zurück in der Altstadt
Synagoge mit Holocaustdenkmal
morbide Schönheit, also das Haus…
Der Steinerne Brunnen, erbaut Ende des 15. Jahrhunderts. Das Wasser musste im Mittelalter durch ein  mehrere Kilometer langes hölzernes Rohr befördert werden.
Pestsäule
deftige Stärkung
grüner geht’s nicht
Barbaradom in der Abendsonne
wir lassen es uns gut gehen mit regionalem Wein
Blick zur Jakobskirche
Barbaradom von oben

Strandbesuche bei Sykia

Beginn einer kleinen Wanderung zum Kriaritsi  -Strand

Am letzten Tag des Urlaubs fahren wir nicht weit. Wir besuchen die nahe gelegenen Strände bei Sykia und machen eine kleine Wanderung. Wunderschöne Strände sind zu sehen, leider willkürlich mit halbverfallenen „Strandbars“ dekoriert. Das Müllproblem am Strand ist hausgemacht. Im schön gelegenen Restaurant „5 Steps in the sand“ essen wir etwas zu Mittag und vertrödeln die Zeit danach am Sykia-Strand.

von denen gibt es auf Sithonia genug zu sehen
ruhige See und diesiger Berg Athos
kleine Kraxeleien
Kompassqualle, nicht ganz ungefährlich
Tafoni-Felsen
schön anzuschauen aber leider voller Plastikmüll
Berg mit drei Kreuzen
Bachmündung
kleine Kraxelei
seht ihr den Meerjungmann?
klarer geht es nicht
Mittagessen
Sykia Strand
Rudi betrachtet das klare Wasser
Gasse in Sykia

Vourvourou

Vourvourvou

Heute war es bedeckt und regnete ab und zu. Kein Wanderwetter. Wir fuhren in den Ort mit dem unaussprechlichen Namen Vourvourou und spazierten am Strand entlang und liefen auf die urigen Felsenhalbinseln. In einem Strandrestaurant gab es etwas Kleines zu Mittag. In Klimataria gab es Kaffee und Geburtstagskuchen (Rudi ist heute 88 geworden!!!) und abends im „heimischen“ Sykia hervorragenden Fisch und Ouzo im „Ouzo Health Center“.

Rast
Felsenbucht
Tafoni-Verwitterung
Vegetationsinsel
der Athos thront 39 km entfernt über allem
Herzförmiger Zungenstendel (Serapias cordigera)
Wucherblumen sind immer wieder schön
Hafen in Klimataria
im Ouzo Health Center sind wir im ländlichen Griechenland angekommen

Wanderung bei Sykia

Gruseliger Beginn der Wanderung

Wir lassen heute das Auto stehen und wandern am Ferienhaus in Sykia los in die Berge. Anfänglich auf recht langweiligen Wirtschaftswegen vorbei an wilden Müllkippen wurde die Landschaft bald schöner. Die Wegfindung bergauf wurde schwieriger und kletterintensiver. Aber oben erwartete uns eine Almlandschaft mit Wiesen und Aussichten. Zwischendurch zollten wir Hütehunden Respekt, die Ziegenherden bewachten. Nach 11,8 km waren wir zurück.

Sykia von oben
komische Felsen
Stau
bunte Ausblicke
verlassene Schäferei
in Asien wäre so ein Felsen ein Heiligtum
Bachüberquerung
Kraxelei nach oben
links der Athos
wo ist der Weg?
„Alm“
die nächste Ziegenherde, der Hirte hielt uns die Hunde von den Fersen
muss noch bestimmt werden
Schade dass es keine Fotos mit Ton gibt. Hier hat es gesummt und gebrummt.
hat den Weg versperrt
Trackaufzeichnung