Spaziergang durch Norrtälje mit seinen vielen alten Holzhäusern
Nach einem Besuch der Stadt Norrtälje haben wir heute Inselhopping gemacht, allerdings mit dem Auto. Über viele kleine Inseln, die über Brücken miteinander verbunden sind, ging es zunächst per Fähre nach Yxlan und von dort ebenfalls per Fähre nach Blidö. Dort sind wir etwas gewandert. An einer schönen Badestelle ließ es André sich nicht nehmen, kurz ins Wasser zu gehen. Brrrr…. Zurück auf Yxlan machten wir auch hier eine kleine Wanderrunde zur Schärenküste mit Blick auf die großem Fähren.
Haus in NorrtäljeNorrtäljeNorrtäljeNorrtäljeAuf der Fähre nach YxlanWanderung auf BlidöRast an der Küste auf BlidöSchärenlandschaftLandungssteg in Langviken auf BlidöOrchideeWanderwegBlindschleichedie kennen wir von der heimischen Terrasse auchAndré geht badenRast auf Yxlan, Blick auf die großen Stockholm-FährenWas für ein Wetter…SchärenlandschaftTrackaufzeichnung
Samstag hat auch Nils frei (Himmelfahrt als Feiertag gibt es in Litauen nicht), und so haben wir gemeinsam einen Ausflug nach Trakai geplant. Mit einem der häufig verkehrenden Busse sind wir dank meiner verbliebenen Russischkenntnisse, die uns beim nicht englisch verstehenden Busfahrer weitergeholfen haben, in 25 Minuten im ca. 25 km entfernten Ort angekommen. Herrlich zwischen Seen gelegen verwundert es nicht, dass Trakei eines der am meisten besuchten Ausflugsziele Litauens ist. Highlight sind jedoch die Burgen der Stadt, davon besonders die Inselburg, die an die Marienburg bei Danzig erinnert. es ist die einzig erhaltene Wasserburg Osteuropas. Wir wanderten am Wasser entlang, besichtigten Burg und Ort, stärkten uns in einer Konditorei mit Kaffee und Schokotorte und fanden einen Geocache an einem Lostplace, der wohl mal ein Wassersportzentrum war. Zurück in Vilnius streunten wir noch etwas durch die Altstadt und probierten das Vilniuser Bier.
typische Holzhaus am UferGarten einer Fischerkate, mit trocknenden Fischen im GestellNepomuksäule im Ortszentrum TrakaisTurm der HalbinselburgErkundungsgänge im BurggeländeUferpromenadedie Inselburg, per Brücke mit dem Festland verbundenIm Burghof der Inselburg TrakaiBurggrabenFürstlicher Palastder „Große Saal“Uzutrakio Herrenhausvergebliche Cachesuchejunge Blesshühner sehen komisch ausFlagge mit ReiterInselburg Trakaiviele Wassersportler waren unterwegsBrücke hinüber nach Varnikaiidyllische SeenBauerngarten in Trakaizurück in Vilniusungewöhnliches Marienmarterldie Schwarze Madonna im Tor der Morgenröte, natürlich wundertätig usw.Tor der MorgenröteTor der Morgenröte mit Schwarzer MadonnaTorbogen zu einer orthodoxen KircheHäuserfronten im Abendlichtein Auge für die SammlungKirche des Hl. Kasimir
Obwohl das Wetter heute Vormittag regnerisch war, liehen wir uns Räder aus und erkundeten die nähere Umgebung. Zunächst fuhren wir ein paar Kilometer am Fluss Neris entlang und dann auf der anderen Seite wieder zurück in die Stadt. Wir besichtigten einen deutschen Soldatenfriedhof und fanden einen Geocache. Zurück in Vilnius probierten wir die litauische Küche, welche ziemlich schwer und deftig ist. André hatte ein Gericht mit Kartoffelpuffern und Sauerrahm als Grundlage, ich Kartoffelklöße mit Hackfleischfüllung und zerlassenem Speck, die hier „Zeppeline“ genannt werden. Dazu ein einheimisches Bier. Gut dass wir die Kalorien in den Hügeln von Vilnius wieder abstrampeln konnten.
Abwarten eines Regenschauers unter einer BrückeAbwarten eines Regenschauers unter einem Baum an der NerisNeris mit Fernsehturmim Vingis-ParkSoldatenfriedhof im Vingis-ParkBrückenherkulessedie höchsten Häuser des Baltikumsda oben war wohl mal ein Sowjetstern drin…Gediminas-TurmSt. Anna von innenSt. Anna von außenFree TibetVerfassung der „Republik Užupis“Verfassung der „Republik Užupis“ mit einigen witzigen RechtenBrücke nach UžupisBlick in die InnenstadtKirchenruine der Herz-Jesu-Kirche im Stadtteil VilkpėdėBastion in der StadtmauerBlick von der Kathedrale Sankt Stanislaus auf den GlockenturmAbends waren wir kurz auf einem Rockkonzert
Heute meinte es das Wetter endlich gut mit uns. Wir nutzen die Gelegenheit, eine Wanderempfehlung aus Björns Wandertipps auszuprobieren. Von Rittersdorf (Rytířov) aus wanderten wir zunächst eine schmale, kaum befahrene Straße nach Hortau (Lesná). Alles steht hier in Blüte, die Wiesen voller Schaumkraut und Schlüsselblumen, an den Feldrändern blühen Kirsch- und Schlehenbüsche, die Wälder weiß von Buschwindröschen und blau vom gefleckten Lungenkraut. Über die Wiesen konnte man bis zum Lausitzer Gebirge schauen, unter einer für uns völlig unbekannten Perspektive. Von Hortau machten wir wegen eines Caches einen kleinen Umweg zur Netterskoppe, einem Berg, von dem man einst schöne Aussichten ins Elbtal genießen konnte, und der daher gekrönt war von einer Bergbaude. Aussicht und Baude sind Vergangenheit, ein Abstecher lohnt trotzdem. Highlight der Wanderung war der Aufstieg zum Sperlingstein (Vrabinec) über der Elbe. Auf dem Basaltfelsen gab es früher eine Burg. Heute hat man von oben herrliche Aussichten auf das Böhmische Mittelgebirge und das Elbtal. Etwas klettern muss man allerdings, und schwindelfrei sein. Nach Abstieg hinunter zur Elbe liefen wir die Elbhangdörfer Nieder Welhotten (Přední Lhota) und Babutin (Babětín) entlang bis Tichlowitz (Těchlovice nad Labem) und Pschüra (Přerov) von wo wir knapp 400 Höhenmeter zum verlassenen Dorf Wittine (Vitin) aufstiegen. Von dort ging es weiter Richtung Zinkenstein (Buková hora) bis auf knapp 600 Höhenmeter und in großem Bogen zurück nach Rittersdorf. 21,9 km standen zu Buche, das durfte nach Rückkehr mit einem für oberlausitzer Verhältnisse gutem Abendessen in der Bielebohbaude gefeiert werden.
überall Schlüsselblumendie Hecken blühenBlick zum Lausitzer Gebirge mit Kleis am HorizontAufstieg zur NetterskoppeReste der ehemaligen Baude auf der NetterskoppeAussichtenunbekanntes KrautSperlingsstein in SichtweiteBlick zurückoben auf dem SperlingssteinBlick nach Tetschen-Bodenbachwie eine Eisenbahnplatte…ElbschleifeAndré auf dem SperlingsteinSperlingsteinAuf dem SperlingsteinSperlingsteinKlettererAbstiegWegstöcklEin Friedhofsbesuch darf nicht fehlenstattliche Ruine am anderen ElbuferSperlingstein von fernAufstieg nach WittineAusblicke unterwegsriesige Linden im verlassenen Dorf WittineWeg zum Zinkenstein (mit Fernmeldeturm)FernsichtHaus in RittersdorfTrack
Nach frostiger Nacht versprach der Sonntag einer der schöneren Tage der Woche zu werden. Um nicht mit hunderten anderen Wandersfreunden zusammenzutreffen, musste ein Ziel gefunden werden, welchen nicht so einfach zu erreichen ist, wie zum Beispiel der Pfaffenstein (Popova skála) bei Grottau (Hrádek nad Nisou). Wir fuhren zum Wanderparkplatz in Hartau und wählten den Hinweg über Zigeunerwinkel an der tschechischen Grenze. Nach einem dortigen Cachefund stiegen wir zum Hahnberg (Kohouti vrch) auf. Hier trafen wir auf eine Wandergruppe von ca. 20 Mädels im Rentenalter aus Gablonz (Jablonec nad Nisou), die verzweifelt eine abgängige Gruppe weiterer 10 Damen zu beklagen hatte. Selbige trafen wir dann am Pfaffenstein und durften die Vereinigung der unter widrigen Umständen getrennten Gruppen erleben. Der Pfaffenstein selber wartete mit einer herrlichen Fernsicht auf. Zu sehen waren das schneededeckte Isergbirge, der zum Greifen nahe Jeschken, das Lausitzer Gebirge mit seinen Kegelbergen, das Zittauer Gebirge mit Hochwald und Lausche sowie das Niederlausitzer Tiefland mit den dampfenden Kraftwerken am Horizont. Nach dem Abstieg über Grottau und einem Mittagessen vor Ort (Smažený sýr) erreichten wir wieder den Parkplatz in Hartau.
erste Buschwindröschenfrühe Blüherauf dem Ernst-Gäbler-WegSchlüsselblumender Weißbach markiert die Grenze zwischen Sachsen und BöhmenWegweisererster Blick in die Ebenedie Golanhöhen, da hab ich als Student mal gewohnt…Blick vom Hahnbergherangezoomt, das Stadtzentrum von ZittauBlick zur Fuchskanzel und zum Hochwalddie vulkanischen Kegelberge des Lausitzer Gebirgesdie schneebedeckte Tafelfichte im Isergebirgeder Jeschken, 1011 Meter hochBlick vom Pfaffensteinder PfaffensteinfelsenAbstieg vom Pfaffensteinüber die Wiesen nach GrottauBurg Grabstejn mit GickelsbergBlick zurückBienenfutterVeilchenendlich an der Lausitzer Neißeob wir hier essen wollen?Marktplatz Grottau