Silvesterwanderung

Clärchen zeigte sich am letzten Tag des Jahres leider nicht mehr. Trotzdem unternahmen wir, nachdem wir in Zittau angekommen waren, zusammen mit Lothar und Uwe eine Wanderung zum Scharfenstein und anschließend zur Töpferbaude, um uns aufzuwärmen und uns den Bauch vollzuschlagen. Von dieser Wanderung durch das zugefrorene Gebirge ein paar Fotos.

Hier eine Aufnahme von Gipfelkreuz des Scharfenstein

Der Aufstieg zum Scharfenstein über vereiste Leitern und Treppen war einfacher als befürchtet. Als Bonus gab es hier noch einen Geocache (Earthcache GC23DX4) zu finden. Der Ausblick von oben war zwar getrübt aber nicht minder interessant:

Endlich war die Töpferbaude erreicht. Hier gab es für mich Entenbraten und ein Radler.
Der vereiste Gipfel des Töpfer, von hier kann man normalerweise bis ins Riesengebirge gucken. Auch hier wartete ein Earthcache auf den „Finder“. (GC23B6B) Traditionell versteckte Geocaches wären wohl nicht zu finden gewesen, wie soll man bei diesen Schneemassen eine Dose finden?
Rutschiger Abstieg
Vorbei an „Onkel und Tante“Märchenhaft
Die Silvesterfeier fand dann im ehemaligen „Goldenen Stern“ in Zittaus Altstadt statt. Diese Kneipe war einst eine Studentenkneipe, wo ich vor 25 Jahren so manche Stunde verbrachte. Heute findet man in diesem historischen Gebäude einen Irischen Pub.

Hier noch ein Foto von heute (1.1.2011); wir bestiegen bei ähnlichem Wetter den Mönchswalder Berg. Bei Wind, Schneefall und tiefem Schnee weglos ein ziemliches Unterfangen.

Oberlausitzer Stipvisite

Nach 4 Wochen endlich wieder mal in Neusalza. Die Anreise verlief den Umständen entsprechend, auf den Autobahnen werden ja nur die rechten Fahrspuren eisfrei gehalten. Unterwegs zeigte das Thermometer streckenweise Temperaturen bei minus 17,5 Grad. Am Haus selber fanden wir zunächst keinen Parkplatz, da der Winterdienst einen großen Berg Schnee vor die Garage geschoben hatte. Das hieß erst einmal ein Stündchen schippen.
Nach einem Snack im „City-Imbiss“ am Obermarkt (*graus*) war noch Zeit für eine kleine
Wanderung durch den verschneiten Spreepark, wo sich die Sonne im Eis der Spree brach und schöne Effekte hervorzauberte.
Jetzt sitzen wir am Kaminofen und lassen es uns gut gehen. Morgen feiern wir Silvester in Zittau.

André schippt den Kellereingang frei
Auf dem Obermarktim Spreepark
altes Wehr an der SpreeReiterhaus
winterliche Pferdekoppel ohne Pferde

Weißeste Weihnacht

Weißer geht es wirklich nicht mehr. Nach der „Heiligen Nacht“ staunten wir morgens über 30 cm Neuschnee. Nun liegt inzwischen ein halber Meter, zumindest außerhalb Berlins. Oben ein Bild von der Terasse des Landhauses „Alte Eichen“ mit Blick auf den Scharmützelsee. Um dorthin zu kommen, mussten wir erst einmal die Autos freischieben; die Hinfahrt nach Bad Saarow gestaltete sich einfacher als befürchtet. Nur mit Parkplätzen sieht es überall schlecht aus…. Unten ein Teil der Mannschaft beim Mittagessen am 1. Weihnachtsfeiertag.

Talea war ziemlich aufgekratzt, kein Wunder bei den vielen Leuten um sie herum….

… und die vielen Geschenken.
Hier noch ein Blick auf die Tischdeko zum 24ten.

Ice Age 2010

Nach einer kalten Nacht fing es heute wieder an zu schneien, gegen Nachmittag zeigte sich aber noch einmal die Sonne. So nutzte ich die Gelegenheit, raus zum Tegeler See zu fahren und ein bisschen zu wandern. Bei minus 8°C war das heute sogar noch angenehm, da es windstill blieb. Die Schiffe an der Greenwichpromenade hatten heute nicht viel zu tun. Mal sehen, wie lange diesen Winter das Eis hält.

Über die Sechserbrücke gelangt man über das Tegeler Fließ. Als es die Brücke noch nicht gab, verdiente sich der ansässige Fischer etwas dazu, indem er Wanderer für einen „Sechser“ (5 Pfennige) in einem Kahn übersetzte.

Eine eisfreie Stelle im Tegler Fließ, ein sehr begehrter Platz.
Dieser Fischreiher hat sogar Hoffnung, hier Beute zu machen.
15:20 Uhr, es wird langsam dämmrig.
15:40 Uhr, in zwölf Minuten geht die Sonne hinter Hasselwerder unter. Früher geht nicht mehr, ab Donnerstag werden die Nachmittage wieder länger.

Talea rodelt

Nachdem wir das eigentlich in Neusalza geplante Wochenende wegen der Straßenverhältnisse aufgegeben hatten, besuchten wir heute unser Patenkind Talea, um mit ihr rodeln zu gehen. Dummerweise war die A10 kurz vor der der Abfahrt Freienbrink wegen eines Unfalls geperrt und alles quälte sich über die Landstraßen durch die Orte, was unsere Anfahrt etwas verzögerte. Bei dem Sonnenschein heute und der tief verschneiten Winterlandschaft machte aber auch das Spaß.

Hier hilft André etwas nach am Rodelberg. Heißt übrigens „Spitzer Berg“ und ist bestimmt an die 8 Meter hoch!

Einen „Unfall“ gab es auch, aber man fällt ja weich

zweiter Versuch schon alleine

Schiebehilfe durch Talea

wieder auf dem Heimweg

die Markpieser Pferde genossen auch das schöne Wetter bei -6 Grad

fast geschafft, noch bissel was essen und ab in die Heia!