2015 in Zittau

Silvester in Zittau. Zunächst guckten wir noch bei Holger und Arne vorbei, die uns beide mit ihrer streng riechenden Anwesenheit beehrten. Dann ab nach Zittau, wo wir mit Lothar und Kuro eine kleine Wanderung von Jonsdorf über Nieder Lichtenwalde (Dolní Světlá) zum Mittagessen ins „Max Schmeling Haus“machten. Der Boxer kaufte das Gebäude in den 30iger Jahren und schenkte es seinem Bruder, der eine Zittauerin heiratete. Anschließend liefen wir über Wache Waltersdorf und den Sonneberg zurück nach Jonsdorf. Den ursprünglichen Plan, die Lausche zu erklimmen, verwarfen wir auf Grund der fehlenden Sicht. Ins Neue Jahr feierten wir in meiner ehemaligen Studentenkneipe „Goldener Stern“ hinein.
Allen Lesern wünsche ich ein Gutes Neues Jahr 2015!

neue Freunde?

Holger und Arne lassen sichs schmecken

Silvesterwanderung

Grenze an der Wache Waltersdorf

trüber Blick von den Nonnenfelsen

auf den Breiteberg

Johanniskirche Zittau

Eigentlich wollten wir heute ja im Zittauer Gebirge wandern, doch dort hing eine dicke Nebelwolke über den Gipfeln. Also wichen wir auf den Breiteberg aus, der im Gebirgsvorland mit 510 Metern Höhe noch in der Sonne lag. Außerdem waren wir hier mindstens 5 Jahre lang nicht mehr. Vorher ging es jedoch zum Shoppen nach Zittau. Die Stadt zeigte sich heute von der schönen Seite.

Bürgerhaus auf dem Markt in Zittau

Rathaus Zittau
Schmalspurbahnhof Bertsdorf

die ZOJE schnauft nach Jonsdorf ins Gebirge
vereistes Wasserrad
Blick von Fuß des Breiteberges zum nebligen Zittauer Gebirge
Aufstieg zum Breiteberg

Bertsdorf

Rast

Breitebergbaude. Hier gab es Sülze und Matjes. 🙂

wieder mal in Zittau

Wegkreuzung bei Kohlige

Dieses Wochenende haben wir es endlich geschafft, mit Lothar eine kleine Radrunde nahe Zittau zu drehen. Das Wetter war zwar alles andere als freundlich, eine Hochnebeldecke verhinderte Frühlingsstimmung, aber ein bisschen Bewegung und tschechisches Bier können nicht schaden. So fuhren wir ins polnische Oberullersdorf, wo wir Kirche, Friedhof und örtlichen Geocache besichtigten, wechselten die Grenze nach Ullersdorf um dann weiter den tschechische Radweg 3039 Richtung Gickelsberg zu fahren. Ullersdorf ist schon ein komisches Dorf, die polnisch-tschechische Grenze (früher österreichisch-sächsische) geht mitten durchs Dorf. Und so ist manch Gartenzaun Grenze, oder Hauseigentümer fahren durch fremdes Landesterritorium zu ihren Grundstücken. Es gab sogar mal Zeiten, da herrschte in der einen Hälfte des Dorfes Linksverkehr, in der anderen rechtsverkehr. Verrückt.
Vom Abzweig Gickelsberg ging es hinunter nach Kratzau, wo wir einkehrten. Im Neißetal fuhren wir dann zurück nach Zittau.

Mandaukaserne Zittau- dem Verfall preisgegeben
Kirchruine in Kohlige
Kirchenuhr an der Kirchruine Ober Wittig
Haus in Kratzau
Krokuswiese in Zittau
Frühling
Faktorenhof Eibau
Ach ja, die neue Küche sieht übrigens so aus…

Cachetour nach Zittau

Am heutigen perfekten Spätsommertag sollten einige Geocaches auf dem Plan stehen, die ich schon lange mal suchen wollte. André ist in Berlin geblieben und so habe ich freie Bahn. Zunächst ging es zum Oderwitzer Spitzberg, wo ich auch schon lange nicht mehr war. GC2VNB7 und GC32WCJ wollten gefunden werden. Bis auf das nasse Gras, welches zu durchqueren war, gab es keine Schwierigkeiten. Unten zu sehen die Aussichtsplattform auf dem Gipfel mit Königlich Sächsischer Triangulationssäule.



Aussicht auf Oderwitz

Ausblick vom Varnsdorfer Spitzberg (Spicak u Varnsdorfu), dessen Gipfel einst mit einer Baude gekrönt war. Die 545 Höhenmeter zum Cache (GC1APJD) musste ich mir hart erkämpfen, das das Rad auf den zugewachsenen Wegen zum Teil eher hinderlich war. Unten der Blick vom Gipfelfelsen auf Warnsdorf und den Burgsberg.



An der Koitsche, einem Aussichtsberg bei Zittau, konnte ich einen Multi aufs Konto verbuchen (GC1VXMG). So wie ich es mag, gab es eine kleine Aufgabe und damit hatte ich die Finalkoordinaten. Einen schönen Blick auf die Türme von Zittau gab es gratis dazu.



Dann hieß es schon zurück zu fahren, ich hatte mir noch vorgenommen, den Rasen zu mähen und die Hecke zu verschneiden. Nun ja, zum Mähen bin ich noch gekommen, nach 10% Hecke hatte ich keine Lust mehr…