Herbstausklang

Am Wochenende waren wir wieder mal in Neusalza, es waren noch einige Herbstarbeiten wie Laub harken und Sträucher verschneiden zu erledigen. Jetzt sind wir aber so gut wie fertig, und so fanden wir am Sonntag bei schönstem Spätherbstwetter auch noch Zeit für eine kleine Wanderung auf dem Oppacher Brunnenweg.

Größtenteils ging es über Wiesen mit schönen Aussichten auf die Gegend.
Der Name „Brunnenweg“ stammt von den ansässigen Oppacher Mineralquellen, einer bekannten Marke in Sachsen.

Eigentlich wollten wir, wie sollte es auch anders sein, hier noch einen Geocache finden. Dies gelang uns jedoch nicht. Ob wir dieses Jahr noch einmal solch schönes Wetter erleben???

Nimm dir Essen mit, wir fahr’n nach Brandenburg…

… zum Geocachen. Heute sollte es nach Westbrandenburg gehen, Hauptziel war der Earthcache „Kochender Sand“ (GC29GGZ), der mich sehr interessierte. Eine artesische Quelle, deren Wasserdruck den Sand sprudeln lässt. Ziemlich zeitig ging es los, hinein in den kalten nebligen Morgen. Das Damwild guckte ganz ungläubig, so zeitig schon Wanderer zu sehen. Alles war nass und die Schuhe schnell durchgeweicht, egal. Ein paar schöne Stimmungen hat ja solches Wetter auch zu bieten.
Wenn schon kein buntes Laub auf den Bäumen, muss man es eben auf dem Boden fotografieren!

Ja wo ist denn nun der „kochende Sand“? Alles war voller Blätter…
…so dass ich erst einmal die Quelle freiräumen musste.
Dann noch ein wenig den aufgewirbelten Dreck rausfließen lassen…… und schon hat man den schönsten kochenden Sand.

Jetzt noch schnell die Wiederversickerungsstelle finden…… die jenseits eines Zaunes in einem Damwildgehege lag

… und schon hat es sich mit dem Quellfluss.Weiter ging es zur Bammer Mühle (GCZ0CQ), einer der ältesten Bockwindmühlen Brandenburgs. Leider noch ohne Flügel und noch relativ unattraktiv, die Aussicht jedoch auf die neblige Gegend war grandios. 2015 soll die Mühle wieder im neuen Glanz (mit Flügeln) erstahlen. Der kleine Multi ist nett gemacht und hat ein schönes Finale.
Anschließend ging es noch an den namensgebenden Fluß der Gegend- an die Havel. Inzwischen waren wir schon ziemlich hungrig, leider ließ sich kein Dorfgasthof blicken. Ein Umweg zu einem ausgeschilderten Seehotel erwies sich als Flop- Winterpause. Der Umweg war umsonst. Also fuhren wir in die Stadt Brandenburg, um hier etwas zu essen zu bekommen. Nach etwas Herumgesuche und Parkplatzfund hatten wir Erfolg, ein Kartoffelhaus zeigte sich. Hier bekamen wir immerhin etwas zu trinken, verließen aber entnervt das Restaurant, nachdem nach 20 Minuten noch immer nicht die Bestellung aufgenommen wurde und die Kellnerinnen uns mit Tunnelblick keine Beachtung schenkten. Schade. Beim Gehen wurden wir nicht einmal gefragt, warum. Keine Entschuldigung, nix. Aber: Gleich daneben fanden wir einen tollen Italiener „Al Dente“; hier bekamen wir fix unser Essen und wurden gastlich behandelt. Das Essen war sehr gut und der Espresso vorzüglich- sehr zu empfehlen. Dabei fällt mir gleich noch ein sehenswerter Film ein: Klick!

Goldener Herbst in CZ mit Geocaching

Hier wollte ich schon lange mal hin, ins Tal der Einsamkeit (Údolí samoty) . Heute war der perfekte Tag dafür. 12 Grad und Sonne, dazu eine tolle Laubfärbung, was will man mehr? Nachdem wir Rudis Holz im Ferienhäusel abgeladen hatten, ging es los. Über Rumburg und Zwickau i.B. fuhren wir also zum Startpunkt, hier sind wir schon einmal mit Helgard zu den Rabenfelsen gewandert. Oben übrigens Teufelsfelsen und Jungfernstein…


In der alten Hohlgasse, welche heute nicht mehr benutzt wird, sehen wir eine in den Felsen gemeisstelte alte Kreuzigungsgruppe und in den Felsen gehauene Keller.

Unterwegs ein Wegstöckel
schließlich kommen wir an der sog. Martersäule vorbei, einem der vielen Felsbildnisse der Gegend.

Auf dem GPS zeigte sich ein Multi-Cache (Bludne korenyII), eigentlich wollten wir doch gar nicht geocachen? Und ein tschechischer Multi, ohne Übersetzung, und dazu Terrain 4? Man kanns ja mal versuchen… Gut dass wir es versucht haben, nach Kraxelei gingen wir auf einem Höhenweg immer an einer Felskante entlang, wo sich herrliche Fernblicke boten.
Unser Lieblingsberg, der Kleis zeigte sich auch in der Ferne

Ooops, ganz schön tief!Schließlich fand ich die Dose, trotz Unkerei von André. An einem Felsen, der eine wunderschöne Aussicht bot.

Noch einmal der Kegel des Kleis, schon näher. Wie muss das mal ausgesehen haben, als die ganzen Vulkane der Gegend noch aktiv waren?
In Bürgstein (Sloup) unter dem Burgfelsen kehrten wir anschließend noch ein, um Smažený sýr zu essen (und André durfte natürlich noch ein dunkles böhmisches Bier genießen, während ich mich mit Cola begnügte). Tja, bei Null-Promille-Grenze in CZ sollte man vorsichtig sein… Ach ja, die unten zu sehenden Bücher waren Teil der Dekoration des Restaurants.
Nachmittags waren wir noch fleißig. Wiese nachabharken, und 4 Zaunfelder von durchwachsenden Bäumen befreit und geschreddert.

Talea geokäscht Auflage 2

Nachdem uns unser Patenkind Talea bereits zum Geocachen begleitet hat (siehe Talea geokäscht), wurde heute nach einem halben Jahr eine weitere Geocaching-Runde absolviert. Zwei in der Nähe liegende Dosen wurden ausgesucht. Zunächst ging es zum Teufelssee zwischen Bad Saarow und Rauen (GC26Q8T). Hier konnte ein verlandeter See bestaunt werden, siehe unten.
Talea mit GPS und Dose. So sieht doch kein Muggel aus!
Weiter gehts Richtung Hirschbrunnen, GC26Q8V. Ein kleiner einfacher Multi an schöner Stelle im Wald. Gleichzeitig gab es hier einen Lehrpfad, deren pädagogische Ansprüche für Talea jedoch noch etwas zu hoch waren. Und da Geokäschen hungrig macht, gab’s am Hirschbrunnen noch etwas zu futtern.

Beim Weihnachtsmann

Heute waren wir beim Weihnachtsmann. In Himmelpfort, da wohnt er ja. Heute war er zwar nicht selber da, aber einen Blick in seine Wohnung durften wir trotzdem werfen, siehe oben.
Und weil der Weihnachtsmann immer so viele Briefe bekommt von unersättlichen Gören, gibts in Himmelpfort auch ein Weihnachtspostamt. Einige Weihnachtspostämter sind von der kapitalistischen Deutschen Post AG schon geschlossen worden. Was soll das auch, daran kann man doch nix verdienen!! Außerdem sollen die Gören endlich mal lernen, dass der Weihnachtsmann auch nur ein alter versoffener Kautz ist, der gar keinen Kontakt zum Himmel hat. Und erst recht keine Elche! Wir haben nämlich keine gesehen in Himmelpfort!
Na immerhin gibts den Weihnachtsmannbriefkasten noch, siehe unten.
Ein ehemaliges Kloster gibts auch in Himmelpfort:

Dann ging es auf Cachesuche. In Gransee wurden wir auf einer Märchenrunde gut fündig. An diesem Rapunzelturm (siehe unten) kamen wir auch vorbei.
Alte knorrige Linden lagen auf unserem Weg…
Und sonnendurchschienene Buchenwälder…
Hier fanden wir einen Cache an einer Kirchenruine mitten im Wald- spannend! (GC1V068) „Die Kirchenruine von Castavel, so der Name. Sehr idyllisch!
Und unsere sowjetischen Genossen hinterließen natürlich auch ihre Spuren, schließlich lagerten hier Kernwaffen… „Mütterchen Heimat“ sieht allerdings schon etwas ramponiert aus. Leider merke ich immer mehr, dass mein einst fließendes Russisch inzwischen ziemlich den Bach runter gegangen ist…. Ich glaube bei Englisch würde mir das nie passieren.