Malle 7 – Pollença

Heute ist schon unser Abreisetag. Die 4 Ts bleiben noch eine Woche länger, aber unser Flieger geht heute Abend zurück nach Tegel. Die Zeit nutzten wir zu einem Besuch von Pollença, wo heute wie jeden Sonntag ein Markt stattfand. Nachdem uns der Trubel in den engen Gassen zuviel wurde, stiegen wir die 365 Stufen den Kalvarienberg hoch zur Eglésia del Calvari. Dort oben gab es einen letzten Cache zu finden. Nach einem Mittagessen in der Bar Mallorca fuhren wir dann auch schon los, machten noch einen kurzen Stopp in Binissalem. Binissalem ist die mallorquinische Hauptstadt des Weins. Pünktlich 20:15 Uhr hob der Flieger ab und nun müssen wir wieder zwei Jahre warten, bis zum nächsten Besuch auf der Insel.

Anmarsch

Siesta

Markttratsch

Kalvarie

im Hintergrund der Puig de Maria, welchen wir vor einigen Tagen mit den Kindern bestiegen

Eglésia del Calvari

Blick von oben, da hinten der Puig Tomir

Abkühlung mit Eis, bei Temperaturen um 34 Grad…

Tür in Binissalem

Binissalem

 

Malle 6 – von der Eremita de Betlem auf den Puig de Ferrutx

Die letzte Wanderung unseres Urlaubs führte heute in den Osten der Insel, zur Serres de Llevant, dem „Gebirge des Ostens“. Vor Arta aus führt eine sehr schmale Straße zur Eremita de Betlem, von wo aus mehrere Wanderwege starten. Wir hatten schon den Aufstieg zum zweithöchsten Berg, dem Puig de Ferrutx, geplant. Nur 523 Meter ist er hoch sieht er von der Küstenebene jedoch unbezwingbar aus – Steil aufragend mit nahezu überhängernder Gipfelspitze. Zunächst ging es durch weite Dissgrasfelder und lockere Waldgebiete zu einem Felsvorsprung, zu dem uns ein Geocache (GC3EQQP) lockte. Relativ gemächlich erreichten wir uns an Steinmännchen orientierend den Gipfel. Auf der östliche Felsspitze „Bec de Ferrutx“ fanden wir eine weiteren Cachedose (GC28Z1M). Wie zu erwarten wurden wir dort mit einem grandiosen Rundumblick belohnt.
Zurück an der Eremita absolvierten wir noch einen Multicache, dessen Finaldose jedoch gemuggelt war. (GC4WA20)

Eremita de Betlem

im Dissgras

leuchtende Flechte

Rast

Auf dem Felsvorsprung mit Cache

unbekannter Käfer

Gipfelgrat

an der Gipfelsäule, dahinter die Felsspitze des Bec de Ferrutx

Abstieg

Blick nach Norden

Seltsame Obelisken in der Ferne

Abends mit Familie Klitzeklein in der Cova de les Rodes

Cova de les Rodes

Cova de les Rodes


Malle 5 – auf den Puig Tomir

Rast auf dem Gipfel, Cap Formentor und Alcudia vor Augen

Den heutigen kinderfreien Tag nutzen wir zur Besteigung des Puig Tomir, welcher mit 1.103 Meter Höhe einen hervorragenden Rundumblick auf die Serra de Tramuntana bietet. Es ist nach 4 Jahren unsere zweite Besteigung, dieses Berges. Zunächst ging es gemütlich vom Kloster Lluc durch schattige Steineichenwälder bis zu einer ehemaligen Mineralwasserfabrik. Ab hier beginnt der eigentliche Austieg. In Serpentinen gewinnt man an Höhe, steigt eine Schuttrinne hinauf und darf auch noch über eine gesicherte Steilstufe klettern. Auf dem Weg fanden wir einen Geoccahe (GC3J5ME), welcher auf einer kleinen Felsspitze lag, von fern spektakulär aussieht aber einfach zu besteigen ist. 
Hat man einmal die Steilstufe überwunden, geht es wieder gemütlich durch Karstgebiet und  Karren zum Gipfel. Dort erwartete uns die versprochene Rundumsich, ein Gipfelbuch mit der üblichen Prosa und ein Geocache (GC1N1ZG). Da es im Küstenbereich etwas diesig war, konnte man das Cap Formentor leider nicht klar sehen. Den Track kann man im Wanderblog downloaden.

Waldkapelle

Man fragt sich immer, wo das Wasser auf Malle herkommt. Von hier zum Beispiel.

Steineichen

Schuttrinne

Steilstufe

der Gipfel vor Augen

Gleich an der Gipfelsäule

André liest amüsiert das Gipfelbuch

Abstieg

da oben liegt der Cache

Kloster Lluc

Belohnung mit Sardinas a la planca in der Bar Mallorca

Malle 4 – Cova Tancada und Platja des Coll Baix

Heute war
wieder Onkels-Tag, dieses Mal allerdings in veränderter Konstellation. Mit Tino
und Tanja kletterte ich zur Cova Tancada, André wanderte mit den Kindern zur Platja des Coll Baix. Die Cova Tancada war die Höhle, in der wir vor einigen Jahren
den Ausgang nicht fanden. Zwar ohne passendes Schuhwerk aber mit eisernem
Willen schafften es die zwei sowohl durchs Gestrüpp als auch über die kurzen
Kletterpassagen. Die Höhle konnten wir wieder einmal ohne andere Besucher
besichtigen. Obwohl draußen auf dem Wasser genug Ausflugsboote unterwegs waren,
traute sich keiner anzulegen. Am Höhleneingang trafen wir dann aber doch zwei
Wanderer, welches sich als echte Mallorquiner outeten (!!!). Diese hatten bequemerweise ein Sicherungsseil über die Steilstufe gelegt, welches wir benutzen konnten. Nach dem Aufstieg
zum Parkplatz wanderten wir zu André und den Kindern zum besagten Strand, dessen Zugang gar
nicht so einfach für Kinder zu bewältigen ist. 

Beginn der Wanderung, noch unter schattigen Pinien

Es soll Leute geben, die für so etwas Geld bezahlen…

T+T noch frohen Mutes

Geschafft, der Höhleneingang

im Großen Saal

Platja des Coll Baix
Strandziege

Platja des Coll Baix

Abends belohnten wir uns im Restaurant mit Meerblick

Malle 3 – Rundwanderung auf den Talaia d’Alcudia

Heute war wieder ein Wandertag ohne die Kinder geplant. So suchten wir uns eine mittelschwere Rundwanderung zum Talaia d’Alcudia aus, die wir in einer Geocachebeschreibung (GCTNYX) fanden. Beim Aufstieg sahen wir den Platja des Coll Baix, ein etwas beschwerlich zu erreichender aber dafür umso schönerer Strand, der morgen eines unser Ziele sein soll. 
Auf dem Gipfel des Berges erwartete uns eine herrliche Rundumsicht, immerhin standen wir auf dem höchsten Berg der Halbinsel Alcudia. Der Rückweg war leicht zu bewältigen, allerdings waren wir froh, wieder den kühlenden Schatten des Waldes zu erreichen. Zum Abschluss gönnten wir uns daher eine Abkühlung am Stand von Port de Pollença.

Weg zum Coll Baix

Platja des Coll Baix

trotz Trockenheit blüht es, Zielgipfel vor Augen

Bucht vor Port de Pollença

Feuerwachthaus auf dem Gipfel

Gipfelglück

Wo ist der Cache?

Abstieg

Steinmännchenwald