Von Frauenburg nach Heiligelinde

Hinterhöfe in Wormditt

Wir fahren heute zeitig in Frauenburg los, zunächst nach Braunsberg (Braniewo), um zu tanken. Die Stadt ist heute bekannt für ihren Grenzübergang zur russischen Enklave Kaliningrad, welche nur 6 km entfernt ist. Von dort fahren wir nach Schlobitten (Słobity), wo wir eigentlich eine Schlossruine mit „verwunschenem Park“ besichtigen wollten. Leider verhinderten Zäune den Zugang. Einige Kilometer weiter in Karwinden (Karwiny) waren nur noch wenigen Reste vom einstigen Schoss derer von Dohna-Carwinden zu sehen. Richtig interessant wurde es erst in Wormditt (Orneta), einer kleinen hübschen Stadt an der der Krieg nur wenig Zerstörungen hinterlassen hat. Mittelpunkt ist das Alte Rathaus, ungeben von einigen Häusern mit Laubengängen. Wir besuchen die riesige Johanniskirche aus Backstein und genehmigen uns in einer Bäckerei ein herrliches süßes Teilchen. Nahe der Stadt liegt die Wallfahrtskirche Krossen, die wir natürlich auch besuchen. Nächste Station ist ist Heilsberg in Ostpreußen (Lidzbark Warmiński), ein ebenfalls sehenswertes Städtchen mit vielen Backsteingebäuden und der imposanten Burg Heilsberg. In Rößel (Reszel) besteigen wir den Turm der Pfarrkirche St. Peter und Paul. Hier hat man einen guten Blick auf die kleine Stadt und die Burg Rößel, einer ehemaligen Ordensburg des Deutschen Ordens im Ermland. Kurz vor einem lang anhaltenden, aber gutmütigen Gewitter erreichen wir unser Hotel im Heiligelinde (Święta Lipka), wo wir zwei Tage bleiben.

Wasserspeier an der Johanniskirche in Wormditt
Johanniskirche Wormditt
Altes Rathaus Wormditt
Orgel in der Wallfahrtskirche Krossen
putzlose Kuppel
Wallfahrtskirche Krossen
Wallfahrtskirche Krossen, ein barockes Schmuckstück
Heilsberg an der Alle (Łyna)
Kirche St. Peter und Paul in Heilsberg
das Innere von St. Peter und Paul ist außergewöhnlich schlicht
der darf natürlich nicht fehlen…
Alle mit Kirche St. Peter und Paul
Schlosshof in Heilsberg
Burg der ermländischen Bischhöfe
Innenhof der Bischofsburg Heilsberg
Saal im Inneren der Bischofsburg
interessantes Gewölbe
wer guckt denn da?
die Bischofsborg an der Alle in Heilsberg
das Hohe Tor in Heilsberg
Störche sind hier überall zu sehen
Besuch von Marienwallfahrstort Kloster Springborn (Stoczek Klasztorny)
alte Tür in Kloster Springborn
Klosterkirche Springborn
Orgel
Pfarrkirche St. Peter und Paul in Rößel; welche Namen hier wohl mal standen…
Blick von Kirchturm auf Rößel und ehemalige Ordensburg
Rößel
Schmuckgiebel von Pfarrkirche St. Peter und Paul in Rößel
Burg Rößel, heute Hotel

Von Leba nach Frauenburg

Kalvarie in Neustadt in Westpreußen

Heute fuhren wir von Leba nach Frauenburg (Fromborg) ans Frische Haff. Erste Zwischenstation war Neustadt in Westpreußen (Wejherowo). Neustadt nennt sich selber die Geistige Hauptstadt der Kaschuben. Kein Wunder, dass es hier neben vielen Kirchen einen weit ausgedehnten Kalvarienberg gibt, den wir besuchten. Die Stationen waren nicht etwa schnöde Holzkreuze sondern Kapellen, die eher kleinen Kirchen ähnelten. Weiter ging es heute mal flott an Soppot, Gdingen und Danzig vorbei, einer teils neu gebauten Schnellstraße sei dank. Am Frischen Haff entlang machten wir in Tolkemit (Tolkmicko) halt, um ein fantastisches Fisch-Mittagessen zu genießen. Beim Blick übers Haff musste ich an Geschichten aus dem Winter 1944/45 denken, als sich hier zehntausende Flüchtende übers Eis retten wollten, und doch jämmerlich ums Leben kamen. In Frauenburg besuchten wir die Kathedrale, die imposant auf einem Hügel über der winzigen Stadt (2.500 Einwohner) thront. Das besondere an der Kathedrale ist das Wirken von Nikolaus Kopernikus, der hier Domherr war und begraben liegt. Bis zur russischen Grenze sind es hier nur noch 13 km, und so hört man ab und zu russische Sprachfetzen, und Autos mit kyrillischen Schriftzeichen sind zu sehen. Wir wären ja gern durch Königsberg zur Kurischen Nehrung gefahren, aber die Einreiseprozedur war uns einfach zu kompliziert. Morgen geht es weiter nach Heiligenlinde (Święta Lipka), wo wir zwei Tage bleiben.

Kalvarie in Neustadt
Kalvarie in Neustadt
am Frischen Haff in Tolkemit; da drüben ist schon Russland
hübscher Marktplatz in Tolkemit
Weg zur Domburg von Frauenburg
Domburg Frauenburg, leider wird gerade renoviert
Westeingang zur Domburg
Eingang zur Kathedrale Frauenburg
das ist andächtiges Gucken nach oben am Grab von Nikolaus Kopernikus
ist der endlich ausrangiert?
Blick nach oben
interessante Grabplatte
Rauscheengel
berühmte Orgel in der Kathedrale Frauenburg
Kirchenburg von unten
viel Bewegung am Himmel
eingerüstete Kathedrale Frauenburg
typischer Gewitteramboss, der aber in sich zusammenfiel
am Hafen Frauenburg
keine Gefahr für Mietze, hier fährt nix mehr
Turm der Stadtpfarrkirche (Ruine)
Marktplatz Frauenburg

In den Dünen von Leba

Gestern sind wir mit einem Zwischenaufenthalt in Kolberg (Kołobrzeg) nach Leba (Łeba) gefahren. Hier haben wir heute eine ausgedehnte Radtour über 58 km gemacht. Als erstes besuchten wir die Lontzkedüne (Wydma Łącka), die mit 35 bis 42 Metern nicht die höchste Düne Polens, aber eine der ausgedehntesten ist. Sie ist touristisch erschlossen, dementsprechend viele Menschen sind hier anzutreffen. Auf unserem Weg über 11 km nach Stilo (Osetnik) zum dortigen Leuchtturm trafen wir dagegen so gut wie keine Menschen. Wir sahen unglaublich schöne, weite und menschenleere Strände, Wanderdünen, Moore und Seen. Herrlich. Leider war der Radweg von und nach Leba eher ein Testweg für Offroad-Fahrräder.

Fluß Leba kutz vor der Mündung
Weg vorbei an Fischkuttern, irgendwo muss der viele Fisch ja herkommen, den wir jeden Tag essen
alter (zerstörter) Friedhof im Wald
Abstecher zum Strand
riesige Lontzkedünde mit den riesigen Lebasee dahinter
Wanderdüne, die Wald verschluckt
Rommel hat hier seine Soldaten für den Afrika-Feldzug üben lassen…
versinkender Wegweiser
Fähre am Lebasee
hübsche Schwalbe
Moor-Schönheiten
Weg nach Stilo
die einsamsten, breitesten Strände, die ich an der Ostsee je gesehen habe
eher schwierig für Fahrräder
und noch mehr Strand
zwischendurch Wanderdünen, die wir erklettern
auf der Wanderdüne
da hinten steht schon unser Ziel, der Leuchtturm von Stilo
Blick vom Leuchtturm
Wendeltreppe im 104-jährigen Leuchtturm
Leuchtturm von Stilo
Rückweg
Dünendetail
Dünen Dünen Dünen
Moor
Fahrradweg (???)
Sarbsker See (Jezioro Sarbsko)
André kanns nicht lassen… brrrr…
Abendstimmung in Leba

Pfingsten in Dievenow


Pfingsten mit den 4T in Dievenow (Dziwnów), besser in Klein-Dievenow. Heute liefen wir am Strand zum Hauptort. Dort gab es Dorsch zum Mittagessen, und ein Bier für die Männer. Nach 12 km waren wir wieder zurück. Ein schöner Sonnenuntergang war Belohnung für den anstrengenden Tag.

3 Grazien auf der Buhne
Strandgut
die perfekte Welle
Mittagessen
Warten auf den Sonnenuntergang