Staufen- Sulzburg- Badenweiler

Für heute war eigentlich Dauerregen angesagt. Deshalb hatten wir unsere Wanderung um den Kaiserstuhl ja einen Tag vorgezogen. Heute wollen wir sehenswerte Orte entdecken. Wir fahren nach Staufen im Breisgau, wandern zur dortigen Burg Staufen und streunen durch die herrliche mittelalterliche Altstadt. Dann geht es nach Sulzburg. Eine kleine Stadt, welche mit Staufen allerdings nicht mithalten kann. Dafür umso mehr Badenweiler. Die Römer nannten den Ort Aquae villae und bauten hier erste Termalbäder, deren Ruinen heute besichtigt werden können. Wir erklimmen die Burgruine Baden und wandern durch den sehenswerten Kurpark mit riesigen Bäumen und südländischen Gewächsen. Große Feigenbäume voller Früchte wachsen hier, da können wir aus dem kalten Norden nur neidisch sein. Ohne einen einzigen Regentropfen abbekommen zu haben sind wir abends wieder zurück am Kaiserstuhl.

Staufen
Staufen Rathaus
Staufen
viele Risse in den Hausfassaden der Altstadt zeugen von einer folgenschweren Geothermiebohrung, die jetzt viele Schäden verursacht
Burgruine Staufen
Blick hinunter auf Staufen
Burgruine Staufen
Staufen von der Burg aus gesehen
dort hinauf gelangte man über Treppen
Weg durch Wein
Staufen mit seinen vielen Brunnen
Stadttor in Sulzburg
Burg Baden in Badenweiler
Feigen
Blick auf Badenweiler
altes Kurhaus
Römerbadruine

Runde um den Kaiserstuhl

Auf dem Weg in die Schweiz machen wir noch einem einen Zwischenstopp für zwei Tage am Kaiserstuhl. Da wir in gleichnamiger Straße wohnen, wollten wir den Namensgeber in Augenschein nehmen. Für Sonntag, dem eigentlich geplanten Wandertag, war Regen angesagt. Wir fahren deshalb zeitig in Franken los und sind gegen elf am Wanderparkplatz . Nach ca. 16 Kilometern, etlichen Auf-und Abstiegen und Temperaturen um 28 Grad haben wir die Runde beendet. Die Gegend ist so ganz anders als die Haßberge in Franken. Viel trockener, wärmer und fast mediterran. Überall wächst Wein, sogar Feigen und Bananen haben wir gesehen. Am Abend gibt es ein sehr gutes badischen Abendessen mit regionalem Wein.

der höchste Berg des Kaiserstuhl- der Totenkopf
Kreuz auf dem Katharinenberg
Katharinenkapelle
Rast
Wegstöckel am Wegesrand
Man merkt man ist in Süden
Rast mit Blick auf die Weinberge
Rosen am Weinstock
Aufstieg zum Totenkopf
Höchster Punkt des Kaiserstuhls
Neunlindenturm
Rast vor Aufstieg auf die Eichelspitze
Aufstieg zur Eichelspitze
Blick vom Eichelspitzturm
Eichelspitzturm
Die Runde heute

Runde um den Veitenstein

Häuserzeile in Haßfurt

Heute war der Morgen trübe und verregnet. Wir fahren deshalb nach Haßfurt, ein hübsches Städtchen mit vielen Fachwerkhäusern und schönen Stadttoren. Nachdem die Sonne dann doch die Oberhand gewann, starten wir unsere Wanderung auf den Veitenstein. Oben erwartet uns eine Aussicht auf einem vorgelagerten Felsen sowie eine leider versperrte Höhle. Auf einem Höhenweg geht es durch abwechslungsreichen Wald den Bergkamm entlang. Über die Dörfer Priegendorf, Krappenhof und Rudendorf laufen wir wieder zurück zum Ausgangspunkt. Morgen geht es weiter Richtung Kaiserstuhl.

etwas skurile Ecke in Haßfurt
Weg zum Veitenstein
Veitenstein mit Höhle
die richtige Veitensteinhöhle ist leider versperrt
Ausblick vom Veitenstein
schon wieder ein Kaisermantel
Russischer Bär, Euplagia quadripunctaria
Sonnenblumenfeld
der Sommer geht zur Neige, viele Felder sind schon abgeerntet
Kunst am Wegesrand
Quergelstein (nach einer regionalen Sage…)
Track

Bamberg und Königsberg

„Unter Brücke“ in Bamberg

Wir haben Urlaub. Korsika ist abgesagt, und so wollen wir „frei Schnauze“ Richtung Süden. Heute haben wir uns Bamberg angeschaut, wo zumindest ich noch nie war. Die Altstadt ist Weltkulturerbe. Schade dass die Sonne nicht schien, sie hätte die vielen bunten mittelalterlichen Häuser bestimmt zum Leuchten gebracht. Anschließend fahren wir nach Königsberg, ein kleines Städtchen von der Größe Neusalza-Sprembergs. Ein Ort wie aus dem Bilderbuch. Es gibt zahlreiche Fachwerkhäuser, ein Rathaus mit Roland, ein Schlossberg mit Burg, eine große Kirche und alles atmet Geschichte. In der Burggaststätte essen wir zu Abend (fleischlastige fränkische Hausmannskost) und fahren anschließend nach Neubrunn, wo wir für zwei Tage eine Ferienwohnung gemietet haben. Morgen machen wir eine Wanderung in der Nähe.

Bamberg
im Bamberger Dom
Bamberger Dom von außen
Neue Residenz Bamberg
im Rosengarten der Neuen Residenz
Bamberg
eine der zahlreichen Treppen von Bamberg
Durchgang am Alten Rathaus Bamberg
Häuser an der Regnitz
Auf dem Schlossberg in Königsberg
Salzmarkt in Königsberg
Rathaus Königsberg mit Marktbrunnen
Roland von Königsberg
Unfinder Tor
lustiges Detail an einem Fachwerkhaus
Alte Schmiede in Königsberg
Hausecke

Daubitz-Enge Stiegen- Balzhütte- Suppgeberg- Kleines Felsentor- Iricht

kleiner Waldaltar

Heute mache ich eine klassische Runde vom Waldparkplatz Daubitz (Doubice) über die Enge Stiege (Úzké schody) nach Balzhütte (Na Tokáni) und über das Kleine Felsentor und den Irichtberg (Spravedlnost) zurück. Die Gegend hat sich seit dem letzten Besuch vor ein paar Jahren sehr verändert. Der einst dunkle Fichtenwald vor allem am Anfang der Wanderung ist entweder schon abgeholzt oder steht noch als Ansammlung von Baumruinen traurig in der Gegend herum. Hier hat Trockenheit und Borkenkäfer ganze Arbeit geleistet. Im weiteren Verlauf der Wanderung mit zunehmender Mischbestockung des Waldes sieht es wesentlich besser aus. An der Engen Stiege steige ich über die bekannt abschüssigen Leitern hinunter zum Talgrund, nix für Angsthasen. Hier sind wir mal vor Jahren mit den Nichten heruntergestiegen, erstaunlich. An der Balzhütte wollte ich eigentlich ein erfrischendes Böhmisches Bier trinken, leider hatte der Kiosk trotz Öffnungszeit geschlossen. Die Ruinen der beiden 2020 abgebrannten Jagdhütten sind mittlerweile beräumt, nach Wiederaufbau sieht es aber nicht aus. Über den Suppgeberg (Suchý vrch) wandere ich weiter zum Kleinen Felsentor, zu welchem man auf zugewachsenen Wegn und später querfeldein kraxeln muss. Nicht imposant aber irgendwie urig. Anschließend ging es weglos in Richtung Iricht, wobei ich eine Wiese mit vielen Schmetterlingen kreuzte. Ein paar davon kamen auch vor meine Kameralinse. Der Iricht war heute weniger spektakulär, da die Sicht doch eher mau ist. Der Berg ist eher bekannt durch seine vielen Sagen und das Vorkommen seltener Pflanzen. Über Feldwege gelangte ich nach 16 km wieder zum Parkplatz zurück.

nicht mehr viel übrig vom dichten Wald
treppauf treppab zur Engen Stiege
am Rand des Sandsteinplateaus angekommen
Tunneltreppe
Weg durch Felsspalte
Abhang, irgendwie muss man nun herunter
die Enge Stiege, zumindest ein Teil davon
fast unten
Abstecher zu den „Pferdeställen“, ziemlich großen Felsüberhängen
Reste der Brandopfer der Balzhütte
das Schweizerhaus steht aber noch, ist halt aber nicht so urig
Weg Richtung Suppgeberg
da oben stand einmal die Kreibitzer Burg, heute verzichte ich auf das Hinaufkraxeln
seltsam wie die einzelnen Kiefern da stehen
das Kleine Felsentor, immerhin kann man drin stehen
Knospe einer Ackerwitwenblume
Kaisermantel (oder Großer Perlmutterfalter?)
aussichtsreiche Wiese
Bläuling auf Blatt
Prager Sommerfrische
Aufstieg zum Iricht
Aussicht vom Iricht, nur nach Süden möglich
schlicht und schön
Heutige Runde