Wanderung im Făgăraș-Gebirge

Ca. 1.380 Höhenmeter steckten uns in den Knien, als wir heute abend von unser Wanderung zurückkamen. Trotz unseres hohen Alters scheint das noch mehr oder weniger zu funktionieren. Nach steilem Anstieg von ca. 700 auf 1.670 Meter gönnten wir uns an einer Hütte eine Pause. Dann ging es bergab zu einer weiteren Hütte (Cabana Valea Sâmbetei), um von dort wieder steil zu einer heiligen Höhle hinaufzusteigen. Die Höhle selber war enttäuschend, eher etwas für religiös Verklärte. Den dortigen Cache fanden wir leider auch nicht. Egal, eine schöne Aussicht war Belohnung genug.

Blick zurück
 

Blümchen am Wegesrand
steiler Aufstieg durch teilweise Borkenkäfergeschädigten Wald

Wolkenspiel

Hüttenschmuck

erste Hütte

gewagter Sprung 😉

wieder mal ’ne Orchidee

Weg zur zweiten Hütte

die heilige Höhle (nicht so groß wie eine Besenkammer)

Rast

Distel

gesicherte Passage

Abstieg auf einfachen Wegen

Wanderwegbrücke

Holz-Seilbahn

Rudi wird’s wissen, was das für ein Vogel (mit ständig wippendem Schwanz) ist

Abend waren die Berge fast wolkenfrei

André’s neuer Freund (wir sind ihn nur mit Mühe wieder losgeworden)

Ins Făgăraș-Gebirge

Heute wechselten wir vom Siebenbürger Erzgebirge ins Făgăraș-Gebirge. Unterwegs machten wir halt in Mühlbach, um das historische Zentrum und die Kirche anzusehen. Auf dem Markt kauften wir die uns schon bekannten, sehr schmackhaften Spitztomaten (eigene Wortschöpfung) sowie frischen Schafskäse. Der nächste Halt galt einer sehr schönen  Kirchenburg in Kelling. Hier gab es auch einen Geocache zu finden. Das Brukenthal-Schloss in Freck gab Anlass für den letzten Stop, der auch zu einer Kaffeepause genutzt wurde. Endlich waren wir nach ca. 150 km an unser neuen Pension am Fuße des Făgăraș angekommen. Der rumänische Straßenverkehr nervt doch sehr, da sich keiner an Regeln hält.
Die Transfogarascher Hochstraße ist leider noch gesperrt, es liegt wohl noch zuviel Schnee. Deswegen wandern wir morgen von der Pension geplante 1.000 Höhenmeter zu einer Höhle. Mal sehen, ob wir es schaffen. 

Orgel in Mühlbach

Fensterdetail in der Kirche Mühlbach

Marktfrau

es gibt schon Pfifferlinge!

bei der Dame mit Brille kauften wir Schaftskäse

die Gurkenfrau

Marktfrau

Weinkeller in der Kirchenburg Kelling

auch die Siebenbürger bemalten Ostereier…

in der Burgkirche Kelling

Kichenburg Kelling

Mittagsimbiss mit Tomaten, Schafskäse, Brot und Hund

Brukenthal-Schloss- Remise; Das Schloss selber verfällt leider

heilige Quelle

der erste Hirschkäfer meines Lebens! Sehr kampfeslustig!

Mönch mit Bretttrommel

noch ein heiliger Brunnen

auch Nonnen gehen mit der Zeit… zumindest bei der Kommunikation

Da wollen wir morgen hinauf

die Apokalypse ist doch immer wieder interessant dargestellt

Kloster

André im Kloster

Kloster im Abendlicht

Höhlentour mit Cachefund

Heute fuhren wir zum Ighel-See, um von dort aus eine Wanderung zu einer wenig bekannten Höhle zu machen. Das Auto ließen wir nach 7 km Piste 3 km auf 700 Meter Höhe vor dem See stehen, da uns der ausgewaschene Weg dann doch nicht geheuer war. Der See überraschte uns mit seinem türkisen Wasser und erinnerte uns etwas an die blauen Seen in Laos. Auch diese erhielten durch die gelösten Mineralien ihre typische Farbe.
Dann ging es weiter über Weiden und Hügel bis auf 1.300 Meter Höhe. Unterwegs beschnupperten uns halbwilde Pferde, beäugten uns Esel, hörten wir ein Gesummse und Gebrumse, welches man selten noch hört, und erfreuten uns Wiesen so bunt, wie selbst in den Alpen nicht mehr zu finden. Allein 5 Arten von Orchideen haben wir gesehen.
Am Ziel angekommen suchten wir nach der Höhle, welche wir erst in zweiten Anlauf fanden. Dabei halfen uns die Koordinaten eines Geocaches (Bisericuta „Little Church“ Cave), der hier zu finden war. Allzuweit trauen wir uns nicht hinein, aber bis zur mittleren Galerie kamen wir. Der Cache selber war seit mindestens 2 Jahren nicht besucht worden, laut meinen Daten sogar seit 5 Jahren. Entsprechend schwer war er zu finden. Nach einer Rast mit Aussicht ging es zurück auf einem ausgeschilderten Pfad. Bis auf ein paar aggressive Hütehunde, die selbst der Schafhirt kaum zurückhalten konnte, ging es flott hinab. Gut so, denn Regen war im Anmarsch. Die letzten 100 Meter zum Auto fing es an zu schütten. Glück gehabt.

Anfang der Wanderung

Streifenwanze

Rast am Ighel-See

nicht ganz einfach zu verstehen

bunte Almwiesen mit Thymian

Wiesenquerung
Schlammweg

André streichelt Esel (!!!)

noch weiter hinauf

Beobachter

Orchidee

Orchidee

Höhleneingang

Geocache, ziemlich nass

in der Höhle

Aussicht

auf der Alm

Regentropfen von oben, Brennnesseln von unten

rutschige Angelegenheit

Wegmarkierung auf rumänisch

zurück am Ighel-See

verdursten muss hier niemand

fast am Auto

damit man ungefähr sieht, wo wir waren…

Ins siebenbürgische Erzgebirge

Heute fuhren wir durch den Regen von Schäßburg gen Westen nach Karlsburg, und guckten uns zunächst die riesige Festungsanlage an. Dort besuchten wir die Krönungskathedrale der rumänisch-orthodoxen Kirche sowie die Römisch-katholische Kathedrale. Unterkunft fanden wir in einem Vorort in einer Pension, die uns als günstiger Standort zur Erkundung der nahen Berge erscheint. Hoffentlich wir morgen das Wetter etwas stabiler.
Den Nachmittag nutzten wir noch zu einer kleinen Wanderung zu einem Kalksteinfelsen in der Umgebung.

eine Kirchenburg am Wegesrand
Siebenbürgerin (verstorben)
man sieht es war feucht

Ende der Hauptstraße, links oder echts?

Markt in Karlsburg, haben sehr gute Tomaten gekauft

Tunnel zur Festung
Tor zur Festung

Wachmann

Universität

ohne Worte

in der römisch katholischen Kathedrale

orthodoxe Kirchenkuppel

ein berühmter Ungar, Stephan wird’s wissen 🙂

Tordetail

Wanderung zu den Kalksteinfelsen

Wiesen- bunter gehts nicht. Und das Zirpkonzert der Grillen erinnert an früher..

Hopsding

zwei Kalksteinbuckel

André genießt

Wiesenträumer

Geburtstagsradrunde um Schäßburg

André hat Geburtstag, einen Runden, wir feierten mit einer Radtour durch die Dörfer. Knapp 40 Kilometer ging es zunächst nach Trappold mit seiner Kirchenburg, wo wir mit Hilfe einer alten Frau den Schlüsselwärter der Burg auftrieben. Dann weiter nach Vulkan und später zu dem ehemaligen ungarischen Dorf Sapartoc, schwer zu erreichen und nahezu ausgestorben. Von einstmals 800 Bewohnern gibt es noch knapp 40. Dementsprechen viele Ruinen, auch Kirchen, stehen langsam überwuchernd im Dorf.
Habt Ihr schon mal den Moment erlebt, nur noch Bienensummen zu hören, sonst nichts? Ein echtes Erlebnis. Danach folgten bunt blühende Wiesen, Cachefunde, Reifenpanne, 7 km Fußmarsch durch ein Gewitter zurück nach Schäßburg- herrlich. Abends gab es wieder rumänische Küche mit Mamaliga. Uns gefällt es hier prima.