In den Tyssaer Wänden (Tiské stěny) waren wir bisher noch nie. Sie sind schwierig zu erreichen. Also machten wir heute eine 15 km-Runde durch die spektakuläre Felsenwelt. Und da noch genügend Zeit war fuhren wir eine kurze Strecke ins Bielatal nach Sachsen. Auch so ein Ort, der auf der „falschen“ Elbseite liegt und deshalb noch nie auf unserer ToDo-Liste stand. Hier gefielen uns vor allem die schlanken Türme der Herkulesfelsen.
auf dem Plateau der Tyssaer Wändehier brüten Falkenim Felsenlabyrinth der Tyssaer WändeDurchblickeAndré guckt in Höhle im Felsenlabyrinth der Tyssaer Wände im Felsenlabyrinth der Tyssaer Wände Tyssa (Tisá)unterwegs zum Falkenturminteressante FelsenfarbenFalkenturmder Falkenturm ist ziemlich durchlöchertan der Grenze zu SachsenRückwegweiterer Felsenturm Denkmal für die abgestürzten KlettererRückwegim Bielatal, mysteriöser Turm im Waldim Bielatalder SchraubenkopfAbstieg ins Tal der BielaHerkulessäulen (mit Kletterer)André stauntHerkulessäulenda wird einem vom Zuschauen schwindligHerkulesquelle
So ganz ohne Burg darf so ein Tag in Böhmen nicht vergehen, und so besuchen wir gut ausgeruht in Budin an der Eger (Budyně nad Ohří) die einstige Wasserburg Budin. Dann fahren wir zum Heiligen Berg der Tschechen, dem Georgsberg (Říp). Der Sage nach machte auf dem Gipfel Urvater Tschech mit seinem Volk Rast und beschloss, hier zu siedeln. Deshalb wurde der Berg vor allem nach der Nationalen Wiedergeburt zum Symbol des Landes. Wir hatten heute Glück, sehr zeitig den Aufstieg bewältigt zu haben. Beim Abstieg kamen uns Scharen von lärmenden Schulausflüglern entgegen. Dann fuhren wir zügig über die Autobahn nach Schneeberg (Sněžník), wo wir zwei Nächte bleiben werden. Wir nutzen die Zeit, um auf den Hohen Schneeberg (Děčínský Sněžník) zu wandern. Diesen Tafelberg mit seinem Aussichtsturm sehen wir oft bei Wanderungen im Lausitzer Gebirge oder in der Böhmischen Schweiz, waren aber noch nie da.
Burg Budinurige Gasse in Budinder Georgsberg, von den Einheimischen wegen seiner Form auch Käseglocke genannterster Teil des Aufstiegs über eine herrliche Lindenalleeauf dem Gipfel des Georgeberges steht die Georgsrotunde Blick ins weite Land voller Felder, Weinberge und ObstwiesenAbstieg vom Georgsberg Großer Bocksbart Aufstieg zum Hohen SchneebergAussicht hinüber zum Böhmischen MittelgebirgeAussichtsturm auf dem Hohen SchneebergBlick vom Turm auf Tetschen (Děčín) und das fast heimische Lausitzer Gebirgesich sonnendes Insekt auf dem TurmTurm von ferndie Kegelberge sind schon ziemlich weit entferntAbstiegder Fingerhut blühtfast wieder am HotelRast in Schneeberg
Wir starten heute im Ortszentrum von Kostenblat (Kostomlaty), um die gleichnamige Burg zu ersteigen. Kein Geringerer als Karl IV war in seinen jungen Jahren für kurze Zeit Besitzer der Anlage. Noch heute stehen die Ruinen imposant auf einer Anhöhe über dem Dorf. Völlig allein erkunden wir das Burgareal. Anschließend fahren wir zu einer Höhenburg, welche man von fast überall sehen kann. Die Hasenburg (Hazmburk) steht auf einem steilen Vulkankegel. Die Silhouette von Berg und Burg sind klassisch, geradezu einem Märchen entsprungen. Hier waren einige Leute unterwegs, aber von Überfüllung kann keine Rede sein. Dritte Station war Libochowitz (Libochowice), wo wir heute übernachten. Wir erkunden den schönen Schlosspark, besuchen das Schloss selber jedoch nicht. Wir haben heute mal keine Lust auf alte Möbel… Da noch etwas Zeit ist, laufen wir zum Schluss noch eine kleine Runde bei Stradonitz (Stradonice), wo es über einem alten keltischen Siedlungsplatz mit Burgwall einen Aussichtsturm zu besteigen gab. Von hier hatte man noch einmal eine wunderbare Aussicht auf die Kegelberge des böhmischen Mittelgebirges bis hinüber zum Erzgebirge.
Aufstieg zur Burgruine KostenblatEingang zur Burg, die Kasse ist verwaistimposanter Bergfried, leider verschlossenPalasBlick von außenKarpfenteich mit Seeroseneinige Kilometer weiter, Blick vom Weißen Turm auf den untern Turm der Hasenburg sowie den Georgsberg am HorizontWeißer Turm und BasaltsäulenHasenburg vom Rundweg aus gesehenSchloss LibochowitzOrangerie im Schlossparkdie Eger (Ohře) entspringt im oberfränkischen FichtelgebirgeBarockgartenAussichtsturm auf dem Burgwall bei StradonitzBlick auf die versammelten KegelbergeAbstiegSonnenuhr
Gipfel des Rannayer BergsRannayer Berg mit Hoblik rechts dahinter, unserem nächsten ZielRannayer Berg und Dorf Rannay vom Hoblik aus gesehenBlick vom HoblikSchloss LibochowitzAufstieg zur Burgruine WoltarschikBurgtor WoltarschikBlick von der Burgruine Woltarschik bis zur Hasenburg (Hazmburk)das nächste Ziel im Blick, Berg und Burgruine Kostial (rechts)auf der anderen Seite der Milleschauer, auch Donnersbergimposante BurgresteCachesucheMilleschauer mit Boretzer Berg (rechts)Burgruine KostialGipfelglückWoltarschik hinten und Burgturm Skalkennach einer kleinen Runde mit Blick auf die Burg Kostial fast wieder an der Unterkunft im Kloster
Wir sind im Böhmischen Mittelgebirge. Nach Anfahrt aus Neusalza besteigen wir heute den Lobosch (Lovoš) und wandern noch etwas bei Wopparner Tal mit Besichtigung der örtlichen Burgruine. Bei Temperaturen um 30 Grad hält sich unsere Lust zum Wandern in Grenzen, und so fahren wir beizeiten zum Hotel in Töplei (Tepla), welches sich in einem alten Kloster befindet.
CachefundWeg zum Lobosch, hinter uns kommt der Milleschauer hervorBlick auf die mittelböhmischen Kegelberge (und die Autobahn Dresden-Prag)in der Baude auf dem Lobosch essen wir Hermelin-Käse bei herrlicher Sichtgigantischer Kegel des MilleschauerLobositz an der ElbeFelsen auf einem Nebengipfel (mit Cachefund)Warten auf Gulasch mit Knedl in der Schwarztaler Mühle (Černodolský mlýn) Wanderweg durch die Nordböhmische TransversalbahnKonradsmühle (Konrádův mlýn) Burgruine WopparnBurgruine Wopparn mit Milleschaueralter Keller in der Burgruine