Radtour zum Wolfsberg

Der Wolfsberg (Vlčí hora) sollte heute erradelt werden. Auf dem Weg dorthin wurde seit langer Zeit wieder einmal ein tschechischer Cache gesucht und gefunden (GC5YZCY). Wir hatten Glück, der Turm war bei Ankunft geöffnet, die Fernsicht heute grandios. Vom Zittauer Gebirge, das Lausitzer Gebirge über Isergebirge bis hin zum Elbsandsteingebirge und Erzgebirge reichte die Sicht.
Ein Bier in der Sonne und frittierter Käse in Gärten (Zahrady) waren der Lohn für die Anstrengung. Nach 45,3 km und 760 Höhenmetern waren wir wieder zu Hause.

Start an Grenzradweg Neusalza

unser Ziel, der Wolfsberg (rechts)

schiefes Wegkreuz

wo lang?

Aussichtsturm auf dem Gipfel

Blick zur Böhmischen Schweiz

der markante Rosenberg

Schrammsteine und Falkenstein

Turmkanzel
Rückfahrt

Licht

Veronikabrunnen

Wiederkäuen

Kreuzungsheiliger

auch in Tschechien gibt es jetzt moderne Triebwagen

auch ja, heute war auch die erste Apfelernte im Garten

Rundwanderung Auscha-Helfenburg-Kalvarie Neuland

Obwohl die Wettervorhersage mal wieder völlig daneben lag, fuhren wir heute nach Auscha (Úštěk). Von den versprochenen 12 Stunden Sonne war heute Vormittag leider nix zu sehen. Im Gegenteil, am Schöberpass steckten wir in den Wolken. Egal, geplant ist geplant. Zunächst guckten wir uns Auscha an, die Stadt auf dem Felsen. Hier hat man in den letzten Jahren nicht nur die Laubenhäuser und die Stadtbefestigung renoviert, auch das alte jüdische Viertel erfuhr eine teilweise Erneuerung. Wir besuchten den jüdischen Friedhof sowie eine wunderbar restaurierte Synagoge von Auscha, welche heute allerdings keinerlei religiöse Bedeutung hat.
Danach begann die Wanderung zur Helfenburg. Wieder mal waren wir überrascht von der riesigen Ausdehnung der Anlage, die man ungestört erforschen konnte. Selbst den hohen Bergfried konnte man besteigen. Die nächste Station war der Kalvarienberg von Neuland (Ostre). In den 50iger Jahren zerstört und seit ein paar Jahren wieder Schritt für Schritt restauriert hat man von hier eine hervorragende Aussicht über das Auschauer Becken bis zum Geltschberg. In großer Schleife liefen zurück nach Auscha und hatten schließlich knapp 22 km in den Beinen. Zur Belohnung wurde heute gegrillt, und die Sonne gesellte sich auch dazu.

Auscha mit Kalvarie Neuland im Hintergrund

Auscha

jüdischer Friedhof Auscha

„Vogelhäuser“ in Auscha

Schule in der Synagoge
Synagoge Auscha

Auscha

Farbtupfer

Rast mit Cachefund

Weg zur Helfenburg
Helfenburg

Helfenburg

Helfenburg

Auscha ist Zentum des böhmischen Hofenanbaus…

Helfenburg
ländliche Idylle

Kalvarie Neuland

Heiliges Grab auf der Kalvarie

Blick nach Auscha

Kalvarienkapellen von Ottavio Broggio

Wiesendurchquerung

in der „Auschauer Schweiz“

Umgebindehaus

Ronburg auf dem Ronberg

Da wir die Gegend ums Häuschen mittlerweile ziemlich gut kennen, müssen wir ab und zu den Erkundungsradius erweitern, um neue Gegenden kennenzulernen. Heute stand die Ronburg auf dem Ronberg (Ronov) auf dem Plan. Diesen Kegelberg haben wir schon letztes Jahr gesehen, als wir in der Daubauer Schweiz wanderten. Mit grandioser Rundumsicht und einem großen Burgareal, in dem man herumstöbern konnte (und einen Geocache finden durfte), lohnte der mühsame Aufstieg auf den steilen Vulkankegel.
Die Wanderung wurde erweitert bis zum Wilschtberg (Vlhošť) und in großem Bogen wieder zurück nach Drum (Stvolínky), unserem Ausgangspunkt. 20 km standen schließlich auf dem Wanderkonto..

die Dorfbewohner von Drum stehen Spalier um uns zu verabschieden

der Ronberg, Aufstieg über üppig blühende Wiesen mit Fernsicht- herrlich

Teil der Ronburg (Ruine)

André findet Cache!

unser nächstes Ziel: der Wilschtberg
Bleiswedel

Hopfen für gute böhmische Bier, der Wilschtberg dahinter

weiße Schimmel 🙂

Felsen zwischen Bleiswedel und Wilschtberg

Ronberg hinter Rapsfeldern

unbekannte verblühte Schönheit
traditionelles Haus in Sterndorf (Hvězda)

Hier wird Pause gemacht

weiter zum Wilschtberg

uralter Hohlweg, man sieht noch die Kratzspuren der Fuhrwerke

Kuppe des Ronberges von oben (Wilschtbergaussicht)

Licht! Buchen in Naturreservat Wilschtberg
zurück zum Ronberg

große Wäsche

es blüht.. (und tirriliert, hier natürlich nicht zu hören…)

struppiges Reh, legt wohl gerade das Sommerkleid an

Fast zurück in Drum, Abstieg durch blühende Wiesen

Querfeldeincachen bei Hühnerwasser

Hier befand sich über Jahrzehnte ein russischer Truppenübungsplatz. Sieht wirklich russisch aus, selbst der Wald…

Brückentag in Neusalza, meine bessere Hälfte muss fernarbeiten- also nix wie raus zum Geocachen. Dazu habe ich mir eine Querfeldein-Cacherunde durch den Wald bei Hühnerwasser (Kuřívody) ausgesucht. Immerhin 25 Dosenfunde standen nach etlichen Kilometern durch Urwald, Schonungen, Gebüsch und Sumpf auf der Liste. Hart erarbeitet. Anschließend musste ich mir noch das Basalt- Felsenfenster in der Nähe ansehen, von dessen Existenz wahrscheinlich so gut wie niemand weiß. Schön dass es noch Geocaching gibt, welches uns Überraschungen bereithält.

Abstieg

das Felsenfenster von oben

enge Schluchten

Felsenfenster von unten

weite Schluchten

Himmelfahrtsrunde 2015

Heute Morgen war es noch recht frisch, als ich mit kurzen Radlerhosen vors Haus trat. Also schnell wieder rein, eine Stunde warten und mit langen Hosen losgefahren. Die Himmelfahrtsrunde 2015 ging natürlich in Böhmische, um den schwankenden Herrenhorden etwas auszuweichen. Und so führte uns die Runde zunächst nach Karlsthal zum ehemaligen Kurhotel, was seit einiger Zeit vor sich hinrottet, uns aber mit einem Geocache lockte. Dann fuhren wir bergab nach Schluckenau (Šluknov), um etwas zu essen und das erste Himmelfahrtsbier zu trinken. Über die Wiesenhänge am Pirsken ging es anschließend rauf auf fast 600 m. Hier sind wir letztes Jahr schon geradelt, deshalb schenkten wir uns heute die Gipelbesteigung. Die Ausblicke auf die böhmische und sächsische Schweiz sind auch von unterhalb des Gipfels immer wieder erstaunlich. Die nächsten Stationen waren Zeidler (Brtníky), Alt-Ehrenberg (Staré Křečany), wo es noch ein Gambrinus zur Belohnung gab, sowie Rumburg und dann durch die Wälder zum Blockhaus wieder auf deutscher Seite. Immerhin 43 km und etliche Höhenmeter standen auf dem GPS…

alles blüht

Ruine Karlstal

romantischer Teich in Karlstal

Wiesenwege zum Pirsken
vor einem Jahr war diese Statue noch zugewachsen…

Horizont mit Rosenberg

Rast

Wanderwegkreuzung an „Grünen Kreuz“

abwärts nach Zeidler, die renovierte Kalvarie vor dem Wolfsberg gut zu sehen
einfach schön

alte Flurdenkmale

Gambrinus zur Stärkung (84 Cent der halbe Liter…)

heuuuulllll

Viadukt der Nordböhmischen Industriebahn
Wolfsberg mit Burgruine

seltsame tierische Begegnung

niedlich!!!

fast wieder zu hause