Ostern auf den Mittenberg

Heute vormittag sind wir nach Nieder Preschkau (Dolní Prysk) gefahren, um wieder mal auf den Mittenberg (Střední vrch) zu wandern. Es ist einer der genialsten Aussichtsberge des Lausitzer Gebirges, mit Rundumblick u.a. bis zum Elbsandsteingebirge, ins Böhmische Mittelgebirge, Zittauer Gebirge, Isergebirge und Jeschkengebirge. Die markantesten Kegelberge Nordböhmens liegen einem hier zu Füßen. Das allerbeste ist hierbei, dass der Mittenberg trotz aller Vorzüge ziemlich unbekannt ist, und man so Gipfel und Aussicht für sich allein hat.
Als Gast hatten wir André’s Mutter dabei. Zwar schien die Sonne, aber der Wind fegte doch recht ungemütlich über den Gipfel. Die Fernsicht war heute mittelprächtig, immerhin besser als unser letzter Aufstieg im Nebel. Im Restaurace „Albena“ gab es ein original böhmisch Mittagessen mit Kuttelsupe (nicht jedermanns Sache aber sehr schmackhaft), Käseschnitzel und Kozel-Bier.

wenn man schon an Riedels Höhle vorbei kommt, kann man auch mal rein…

Aufstieg die alte Eichenallee entlang

unbekannter Frühlingsblüher

Baumpilze

die letzen meter vorm Gipfel
Panorama
Abstieg

Restaurace Albena in Nieder Preschkau (Dolni Prysk)

Runde über die Lausche und Neu-Brasilien

„unsere“ Bank am Lausche-Westhang

Wir sind wieder mal in Neusalza und nutzen das schöne Wetter zum Wandern. Heute war das Zittauer Gebirge mit seinem höchsten Gipfel, der Lausche (793 Meter), unser Ziel. Während sich bis auf 500 Meter kein Schnee mehr zeigte, war es weiter oben halbwegs winterlich. Der Abstieg erfolgte über Jägerdörfel/Myslivny, um in der Chata Luž ein böhmisches Bier zu trinken und etwas zu essen. Über Neu-Brasilien und „Wache“ wanderten wir wieder zurück zum Ausgangspunkt in Waltersdorf. Neu-Brasilien war eine „Einschicht„, die im wesentlichen aus einer ungünstig gelegenen Baude bestand, die wegen mangelnder Gästezahl bereits nach 5 Jahren 1934 verkauft werden sollte, sich jedoch keinen Käufer fand. Heute sind nur noch einige Mauerreste davon zu sehen. 

Mütze nicht vergessen!

einer der wenigen Farbtupfer

keiner zu Hause

erster Schnee, Nordhang

Blick auf Waltersdorf

Aufstieg zur Lausche

Lauschegipfel mit Resten der ehemaligen deutsch-böhmischen Bergbaude

Grenzstein im Schnee, unten ist alles grau
böhmische Kegelberge, rechts der Tannenberg

Abstieg

Jägerdörfel

Jägerdörfel

Wiese am Lauschehang

Weg nach Neu-Brasilien, Bachüberquerung

Reste der Baude

Von Kaltenbach nach Rennersdorf

Der letzte Oktobertag 2015 hält endlich, was ein Goldener Oktober verspricht: Sonne, buntes Laub und Kinder, die Drachen fliegen lassen. Wir fahren nach Kaltenbach (Studený) und lassen dort das Auto stehen. Vorbei an einer Felsenkapelle geht es durch das Kaltenbachtal vorbei an einem alten Sühnekreuz in den Paulinengrund. Hier waren wir schon wandern und waren begeistert. Hier wandert man noch fast alleine, keine Jack-Wolfskin-Dresdner weit und breit zu sehen. Über einen wenig begangenen Weg stiegen wir hinauf zur Steinernen Rinne. Hier haben Generationen von Fuhrwerken und Holzarbeitern eine lange tiefe Rinne in den Sandstein gearbeitet. Bemerkenswert.
Nach ausgiebigem Bestaunen und Cachefund (GC3XZK2) wanderten wir gemütlich nach Rennersdorf (Rynartice). Wir ahnten, dass in Dittersbach (Jetřichovice), unserem ursprünglichen Ziel, heute an ruhiges Wandern nicht zu denken wäre. Was sich später auch bestätigte.
In Rennersdorf bestiegen wir den Kreuzberg, ein nur 408 Meter hoher Hügel mit genialer Fernsicht. Nun ja, selbige hielt sich heute in Grenzen, die Farben und die Aussicht auf den nahen Marienfelsen und die Wilhelminenwand sowie den Kegel des Rosenberges (Růžovský vrch) entschädigten diese kleine Manko. Hier oben stärkten wir uns mit frischen Pulsnitzer Spitzen, die André gestern noch gekauft hatte. Herrlich, ein Geschmack aus Kindertagen.
Über den Paulinengrund und dann querfeldein ging es wieder zurück nach Kaltenbach. Auf der Rückfahrt machten wir noch einen kleinen Stopp bei Kreibitz (Chřibská), wo wir auf einem riesigen Wiesengelände (Flugfeld) mit Panoramablick auf das Lausitzer Gebirge noch einen Cache (GC5PEAX) suchten und fanden.

Bildnis der Hilfreichen Mutter Gottes von 1760

Paulinengrund- seht Ihr den Troll?

Paulinengrund

Paulinengrund

Aufstieg zur Steinernen Rinne
Aufstieg zur Steinernen Rinne

Blick hinunter zum Paulinengrund

Hat er einen im Tee?? Nee!

Steinerne Rinne mit Felsbildnis

hoch über dem Paulinengrund
Golden

in Rennersdorf

Umgebindehaus in Rennersdorf

Grab des unbekannten Alkoholikers (unweit einer Kneipe)

Schwein fühlt sich pudelwohl
Rennersdorf

Aufstieg zum Kreuzberg

Rosenberg

Marienfels

darum heißt der Kreuzberg Kreuzberg
Rast

Wilhelminenwand (ich muss mal den Zoom der neuen Kamera ausprobieren)

Anstehen am Marienfels- gut dass wir uns noch umentschieden hatten

Rennersdorf

Rast mit Schnapszwerg (der linke!!!)
das kommt davon, sich nicht an Wanderwege zu halten! 🙂 Im Paulinengrund

Waldkühe

von Ferne grüßt der Tannenberg (Jedlová)

Rehe in Habachtstellung

was für ein Panorama!
noch mehr Rehe

bin mir nicht sicher, welcher Berg das ist, aber schön bunt ist er

Licht, Luft, Sonne, Wind- herrlich

Rund um Preschkau (Prysk)

Bissel Pech hatten wir ja schon heute. Die Sonne brauchte bis nach Zwölf, um den dicken Hochnebel zu vertreiben. Und in genau jenem steckten wir drin, bei der Gipfelbesteigung von Herdstein und Mittenberg. Von Preschkau (Prysk) liefen wir zunächst hoch zur Riedelhöhle, von dort zum Herdstein, weiter zum Mittenberggipfel (Střední vrch), wo wir heute rein gar nichts sahen. Schade, denn von hier hat man einen der schönsten Rundumblicke im Lausitzer Gebirge.Wie es von dort oben aussehen kann sieht man an unser Wanderung letztes Jahr.
Über Oberpreschkau (Horny Prysk) liefen wir zum Limberg (Lipka), der endlich in der Sonne lag. Clärchen brachte die Herbstfarben zum leuchten, herrlich nach einer Woche Nieselregen und Grau.
4 schöne Geocaches hatten wir auf der Fundliste nach Abschluss der Wanderung.

Weg von Preschkau hinauf zur Riedelhöhle
die Riedelhöhle, eigentlich verboten zu begehen…

in der Riedelhöhle

altes Forsthaus am Herdstein

trüber Blick vom Herdsteingipfel
Sicht gleich null auf dem Mittenberggipfel

Mittenberg

interessante Basaltformation am Gipfelfuß

die Sonne bringt das Laub zum Leuchten

jetzt hätten wir oben sein müssen! Mittenberg
Garage in den Felsen gehauen, davor muss mal ein Haus gestanden haben

nennt man das auch Wegstöckel???

Oberpreschkau

Hochwald

auf dem Limberg (mit Cachefund)

Aussicht vom Limberg

doch noch Goldener Oktober!

Laubfarben

Sonne durchbricht den Fichtenwald

altes Wegkreuz

Farn in Herbstfarben
Blattdetail
wieder runter nach Preschkau

grübelnde Friedhofsschönheit

Frauenbeerdingungs Verein- was es nicht alles gab!

Mittenberg von unten herangezoomt

Preschkau

Das Häusl geschmückt mit Herbstfarben

André tütet das letzte Heu ein

Rundwanderung um Parlosa und Bensen

Heute sollte es eine ausgedehnte Wanderung in unbekanntem nordböhmischen Gebiet sein. Die Wahl fiel auf Parlosa, ein Ort, der in Björns Wanderblog wegen seiner exponierten Lage und Aussichten über die Maßen gelobt wurde. Also konstruierte ich einen Rundwanderweg, der uns von diesem herrlichen Parlosa  (Brložec) nach Bensen (Benešov nad Ploučnicí), weiter auf den Krohberg (Kohout), die Burgruine Scharfenstein (Šarfenštejn) und über Ober Ebersdorf (Horní Habartice) zurück nach Parlosa führte. Am Ende der Wanderung standen 27,6 km auf dem GPS.

Früher Morgen in Parlosa

Weg nach Bensen

Herbst

Runter nach Bensen

die Schlehen sind reif

Schloss in Bensen
Rathaus Bensen

Rapunzelturm

Gilt das jetzt?

Nebenkapelle der Hl.Barbara

Barbara herself
ich habe mich immer gefragt, wie das mit den Wolken und Gott funktioniert- hier ist die Antwort 🙂

Rathaus Bensen

gefüllte Hundsrose

Straßenpflaster mit gebrochenen sechseckigen Basaltsäulen- toll!

André studiert den Busfahrplan
Aussichtpunkt auf Bensen

Bensen von oben

Aufstieg zum Krohberg

André zeigt irgendetwas vom Aussichtsturm Krohberg

Krohberg-Aussichtsturm (mit André)
Burgruine Scharfenstein

Burgruine Scharfenstein

Reste des Burgfrieds

Blümelein

Burgruine Scharfenstein

Aussichtspunkt
ehemaliger Nepumuk-Hain
Herbst
gibt’s nur in Böhmen, Zäune mit Tassen obendrauf
Babitschka macht irendwas
Umgebindehaus

Kuck da…

…ein Reh

Panorama des Lausitzer Gebirges

Wiesenaufstieg nach Parlosa