Das verlängerte Wochenende flogen wir nach Vilnius, der Hauptstadt Litauens. Ryanair brachte uns hin, Air Baltic zurück. Gerade mal 537.000 Einwohner leben hier, die Stadt kam uns allerdings viel kleiner vor. Zu Fuß kann man alles Wesentliche gut erkunden. Da mein Kollege Nils gerade für ein halbes Jahr hier dienstlich zu tun hat, haben wir ihn natürlich jeden Tag getroffen und gemeinsam etwas unternommen. Vilnius hat einen schönen Altstadtkern, der zum UNESCO-Welterbe zählt. Zahlreiche barocke Gebäude, nicht alle davon schon renoviert, prägen das Bild. Aber auch die russischen Einflüsse sind deutlich zu sehen (und zu hören). Nachfolgend ein paar Aufnahmen vom ersten Tag, dem Himmelfahrtstag.
Rathaus und Hotel AstoriaBuchstände vor der orthodoxen Kirche Šv. Paraskevijos cerkvėin der Kathedrale der Himmelfahrt der GottesmutterGrenze der Stadtrepublik UžupisBrücke nach UžupisMeerjungsfrau am Fluss VilnaDie Vilna, Namensgeberin von VilniusStreetart in UžupisUžupis- morbider CharmeEngel von Užupis, der Trompete spielend die Erneuerung und die künstlerische Freiheit des Stadtteils symbolisiert. Seither wird Užupis auch „Engelsrepublik“ genannt.Užupis- HinterhofidylleUžupisauf dem Hügel der drei KreuzeBlick über Vilnius, mit Fernsehturm am HorizontBlick auf den AltstadtHochhausviertel nördlich des Flusses NerisGedimino-Turm auf dem gleichnamigen HügelBlick zurück zu den drei KreuzenNationalflaggeKathedrale von VilniusKathedrale Sankt Stanislausan Restaurants mangelt es nichtTurm der JohanniskircheDas Fahrradsystem von VilniusSt. Kasimir-KircheBarockKatharinenkircheBrunnenDetailabendliches Rathaus
Mit nur einer Stunde Verspätung sind wir mit dem Bus in Bogotá angekommen. Die Fahrt war spektakulär. Es ging mehrfach hoch in die Berge und wieder hinunter. Bis auf 3.665 Meter fuhr der Bus die engen Bergstraßen hinauf, oft ausgebremst durch langsame und rußende LKW. Dann wieder runter auf 250 Meter und wieder rauf…
Bogotá empfing uns mit bestem Wetter und guter Fernsicht. Zum Abend leisteten wir uns ein teureres Abendessen und eine Flasche Wein, so als Urlaubsausklang. Dieser Blogbeitrag wird der letzte dieses Urlaubs sein. Etwas wehmütig blicken wir zurück. Es hat uns gut gefallen in Kolumbien. Ob wir wiederkommen?
Der letzte „richtige“ Urlaubstag, den wollen wir auf einer Kaffeefarm verbringen. Kolumbien ist bekannt für qualitativ hochwertigen Kaffee und nicht zuletzt deshalb zweitgrößter Kaffeeexporteur der Welt der Sorte Arabica. Drei Stunden lang erfuhren wir eine Menge über den Anbau, die Ernte, Produktion, Röstgrade, Aromen und Weltmarktmechanismen. Natürlich wurde dabei auch Kaffee getrunken.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen war genügend Zeit, etwas durch die Felder zu wandern, was wir natürlich nutzten, allerdings auf halbem Wege durch ein herannahendes Gewitter zur Umkehr gezwungen wurden.
Morgen früh geht es mit dem Bus zurück nach Bogotá, von wo aus wir übermorgen nach Hause fliegen.
Sämlinge
ab durchs Feld
alles zusammen, Blüte, unreife und reife Kaffeekirschen
Heute besuchten wir die Reserva Ecologica Rio Blanco in der Nähe von Manizales. Während einer dreistündigen Wanderung mit Führer, der wieder einmal Daniel hieß, sahen wir eine Menge Vögel und Schmetterlinge. Da Daniel recht gut englisch sprechen konnte, war es eine informative Wanderung, bei der er uns allerhand über die verschiedenen Pflanzen und Tiere erzählen konnte. Einen der hier vorkommenden Bären haben wir leider nicht zu sehen bekommen.
Wieder zurück in der Stadt besuchten wir, wie eigentlich immer im Urlaub, einen Friedhof. Es ist interessant zu sehen, wie unterschiedlich die Bestattungskultur in den Ländern ist.
Kolibri
Glaswing
auch ein Kolibri, der allerdings Blüten anstechen muss, da sein Schnabel zu kurz ist
ja, auch hier gibt es schmackhafte Brombeeren
Schmetterling in schwarz-blau Oberseite
…und die Unterseite in schwarz-rot-gelb
was für ein Prachtexemplar
an Fleisch kommt man in Kolumbien nicht vorbei
echt deutsche Rezepte für Empanadas…
Manizales
Straße zum Friedhof
Friedhofsvogel
die Sonne konnte sich heute leider nicht durchsetzen…
Heute besuchten wir den stadtnahen Naturpark, den wir am Neujahrstag schon einmal vergeblich aufgesucht hatten. Das Glück war uns hold und der Park hatte geöffnet. Allerdings musste man eine geführte Tour mitmachen, was nicht so unser Ding ist. Und tatsächlich verscheuchten die Smartfon-Fotografen viele Tiere, da man ohne Zoom gaaanz dicht ranlatschen muss. Na ja. Immerhin bekam ich ein paar schöne Kolibris und Schmetterlinge vor die Linse.
„unsere“ Gruppe
diese Strausse sind besonders, sie gehörten Pablo Escobar…
Bambuspavillon, der auch auf der Expo 2000 in Hannover stand