Frühling im Briesetal

Heute waren wir mit André’s Bruder im Briesetal unterwegs. Wir erwischten eine längere Regenpause; sogar Clärchen zeigte sich ab und zu.
Wie wir feststellen konnten, existiert der obere Biberdamm immer noch. Hier halten sich die Überschwemmungen durch die Bauwut der pelzigen Nager auch in Grenzen. Eine Menge Enten nutzen die Entengrütze der aufgestauten Briese als Futter. Langsam wir es auch richtig grün in der Natur, und die bunten Farbtupfer nehmen zu. Viele Buschwindröschen und Leberblümchen waren zu bewundern.

Biberdamm

Buschwindröschen

Leberblümchen

Farn

Biberdamm von der anderen Seite
Überschwemmungsgebiet

ein Schellentenerpel

Schlagbrücke

Zwischen Bieleboh und Czorneboh

Aufstieg zum Bieleboh

Bei recht bescheidenem Wetter machten wir heute eine kleine Wanderung, die uns von Cunewalde zunächst zum Bielebohgipfel führte. Hier stellten wir überrascht fest, dass die Bielebohbaude wieder geöffnet hat. Endlich einmal etwas Positives, schließt doch der Oberlausitz sonst eine Bergbaude nach der anderen.
Von hier ging es wieder abwärts zur Blauen Kugel, wo wir uns kurz mit Micha trafen, der zufälligerweise in der Gegend unterwegs war und von unterwegs anrief. Zum Czorneboh bergauf und am Bergrand entlang ging es über die Felder wieder zurück zum Ausgangspunkt. Leider ließ sich die Sonne nicht blicken, auch die Natur hinkt der Berliner Gegend um mindestens 2 Wochen hinterher. So fehlen den Fotos dieses Blogs einfach die Farben. Schade.

Blick nach Beiersdorf

Cunewalde mit Czorneboh

witzig

endlich mal etwas Farbiges

am Waldrand entlang

… gibt es die ersten Buschwindröschen

Czorneboh

Track

Radrunde bei Steinhöfel

Eigentlich wollten wir ja an der Oder radeln, aber da es immer noch windig war, fiel die Wahl auf eine Runde mit Startpunkt in Steinhöfel. Hier machten wir zunächst einen Abstecher zum eindrucksvollen Schlosspark samt Schloss.
Auf dem Radweg auf der ehemaligen Bahnlinie der Oderbruchbahn fuhren wir gemütlich bis nach Hasenfelde, von dort nach Arensdorf, weiter bis Falkenhagen (Mark) und von dort in südliche Richtung bis zum Gut Klostermühle am Madlitzer See. Hier kehrten wir ein. Wir entschieden uns für Klopse vom Madlitzer Wild mit Rote Beete-Apfelsalat und gekräuterten Knollen. Eine sehr gute Wahl. Dazu ein Radler und zum Abschluß eine Schwedeneisbecher – was will man mehr. Da man hier auch noch in schöner Umgebung am See in der Sonne sitzen kann, abseits von Straßen, können wir eine klare Emfehlung aussprechen. 
Über Alt Madlitz und  Falkenberg ging es zurück zum Ausgangspunkt. 

Schlosspark Steinhöfel

Schlosspark Steinhöfel

Schloss Steinhöfel

Blausterne blühen zuhauf

sich sonnende Ringelnatter (ca. 1 Meter lang!), noch immer ziemlich träge

Bahnhof der ehemaligen Oderbruchbahn

Radeln auf dem Bahndamm

die fleißigen Bienen sind auch schon unterwegs

Veilchen fangen an zu blühen
wie heißen die bloß???

Rast am See

Rast am See

komisch warum man daneben anschlägt?

lebende Broiler! So etwas gab es nicht mal zu DDR-Zeiten…

Blausternhänge

am Gabelsee

abwärts zum Madlitzer See

Mittagsessen in der Sonne
Klostermühle

Bewacher

Restaurant

dekoratives Haus in Alt Madlitz, so richtig schlau geworden sind wir nicht aus diesen wirren Statements

Kranichpärchen

heutige Runde

Frühlingsradeln in der Ruppiner Schweiz

Manch einer fragt sich jetzt, wo liegt bloß die Ruppiner Schweiz? Und vor allem, wo ist es dort am Schönsten? Die Frage stellte sich Theodor Fontane in seinen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ auch:

Und fragst du doch: »Den vollsten Reiz,
Wo birgt ihn die Ruppiner Schweiz?
Ist’s norderwärts in Rheinsbergs Näh?
Ist’s süderwärts am Molchow-See?
Ist’s Rottstiel tief im Grunde kühl?
Ist’s Kunsterspring, ist’s Boltenmühl?
Ist’s Boltenmühl, ist’s Kunsterspring?
Birgt Pfefferteich den Zauberring?
Ist’s Binenwalde?« – Nein, o nein,
Wohin du kommst, da wird es sein,
An jeder Stelle gleichen Reiz
Erschließt dir die Ruppiner Schweiz.

Wir radelten eine Runde durch die schönsten Gegenden, vom Zippelsförde über Zechow und Braunsberg zur Boltenmühle, nach einem Bierchen in der Sonne von dort entlang des Tornowsees zum Tetzensee, überquerten den Rhin im Molchow und gelangten über Krangen wieder zurück zum Ausgangspunkt. Bis auf den zeitweise straffen Wind gab es am Wetter heute nichts auszusetzen. Als Proviant diente uns der restliche Geburtstagskuchen.

hinter Zippelsförde erst einmal durch langweiligen Kiefernwald

hier waren die Hirsche schneller, habe nur noch den letzten erwischt

weite Landschaft

Weg nach Braunsberg

Dorfkirche von Braunsberg

Rast mit Apfelkuchen

Orientierung

Schussfahrt zur Boltenmühle

Boltenmühle mit Restaurantgarten
Tornowsee

Buchenwald am Tornowsee

Tornowsee

Rhinbrücke in Molchow

Rhin

Frühling?

Rhin

Dorfmitte von Molchow

blühende Gegend um Krangen
erste Frühjahrsblüher – Acker-Goldstern

Radrunde

Ostern auf den Mittenberg

Heute vormittag sind wir nach Nieder Preschkau (Dolní Prysk) gefahren, um wieder mal auf den Mittenberg (Střední vrch) zu wandern. Es ist einer der genialsten Aussichtsberge des Lausitzer Gebirges, mit Rundumblick u.a. bis zum Elbsandsteingebirge, ins Böhmische Mittelgebirge, Zittauer Gebirge, Isergebirge und Jeschkengebirge. Die markantesten Kegelberge Nordböhmens liegen einem hier zu Füßen. Das allerbeste ist hierbei, dass der Mittenberg trotz aller Vorzüge ziemlich unbekannt ist, und man so Gipfel und Aussicht für sich allein hat.
Als Gast hatten wir André’s Mutter dabei. Zwar schien die Sonne, aber der Wind fegte doch recht ungemütlich über den Gipfel. Die Fernsicht war heute mittelprächtig, immerhin besser als unser letzter Aufstieg im Nebel. Im Restaurace „Albena“ gab es ein original böhmisch Mittagessen mit Kuttelsupe (nicht jedermanns Sache aber sehr schmackhaft), Käseschnitzel und Kozel-Bier.

wenn man schon an Riedels Höhle vorbei kommt, kann man auch mal rein…

Aufstieg die alte Eichenallee entlang

unbekannter Frühlingsblüher

Baumpilze

die letzen meter vorm Gipfel
Panorama
Abstieg

Restaurace Albena in Nieder Preschkau (Dolni Prysk)