Dieses Schmuddelwetter war vorhergesagt, also fuhren wir heute mit der S-Bahn, die ja vor dem Hotel hält, nach Stockholm. Zunächst spazierten wir durch die alten Viertel auf Södermalm, die man in der Großstadt nicht vermutet, und die relativ verschont sind von Touristen. Zum Trocknen suchten wir zwischendurch ein Café auf, mittags aßen wir sehr preiswert Köttbullar in einem wohl typischen Restaurant, denn viele Einheimische waren hier anzutreffen. Nachmittags besuchten wir das Königliche Stadtschloss, welches wir bei unserem ersten Besuch Stockholms vor einigen Jahren ausließen. Danach streunten wir noch etwas durch Norrmalm, bevor wir zurück fuhren. Abends kam die Sonne heraus und verbreitete dieses skandinavische Licht, welches mir in der Stadt zum Fotografieren leider gefehlt hat. Ein schöner Spaziergang am Strand in Österskär entschädigten uns etwas für das Schmuddelwetter davor.
toll- Farbe an grauer Wandalte Häuser im Katarina-Viertel auf Södermalm- hier die Gasse des Henkers Mäster MikaelBlick hinüber nach Gamla Stanurige Holztreppe (mit Geocache)maritimes Fensterschiefe Häuserin der guten Stube der StadtUnerschrockene sitzen draußenStudenten haben wohl weltweit seltsame Bräuche…Zwei in den Königlichen GemächernIm Königlichen Schloss- will man wirklich so wohnen? (außer vielleicht Donald Trump…)mürrischer Blick gehört dazuohne Wortewas das wohl bloß alles ist???alter Anglerladenauf dem Heumarktein Foto für unsere Tortenesser Konrad und StefanKontrastprogramm- Sonne in Österskärbei höheren Temperaturen ist hier bestimmt viel losKanadagänsekleiner Hafen in ÖsterskärAbendsonne
Heute Vormittag wanderten wir eine Runde von ca. 13 km durch den Wald nördlich von Åkersberga. Das Wetter war eher aprilmäßig, ab und zu gab es einen leichten Schauer, dazwischen schien die Sonne. An einem Rastplatz am See machten wir Picknick. In den wenigen Wochenendhäusern, an denen wir vorbeikamen, schienen die Schweden damit beschäftigt zu sein, alles für Midsommar vorzubereiten. Nachmittags fuhren wir nach Vaxholm, besuchten gleichnamige Festung auf einer vorgelagerten Insel und schlenderten durch den schönen Ort. Abends gab es heute mal nur Pizza, um den Geldbeutel zu schonen…
Juniglöckchenkurz nach einem RegenschauerAnwesen im Waldfeuchtes TerrainStorchenschnabelRastplatz; hier kann man auch übernachtenmit ein bisschen Fantasie kann man das sogar übersetzenwilde Akeleiso stellt man sich Häuser in Schweden vor…Hafenpromenade in VaxholmKastell Vaxholm, mit der Fähre leicht erreichbarim Kastell VaxholmAussichten vom Kastell VaxholmBlick hinüber zur StadtFliederputziger Warteraum an der FähreVaxholmKlischee erfüllt?VaxholmVaxholmVaxholmLaden in Vaxholm (mit Wachhund)Trackaufzeichnung
Am letzten Tag in Litauens Hauptstadt gehen wir die Sache entspannt an. Nach dem Frühstück laufen wir einen Bogen durch die Stadt, um vielleicht noch Neues zu entdecken, bevor um 11:00 Uhr die litauische Nationalgalerie öffnet. Zunächst dachten wir, die Galerie hat gar nicht geöffnet, keine Menschenseele war zu sehen. Wir umrundeten den imposanten modernen Bau und fanden den Eingang nicht. Wer versteht schon das litauische Wort „įėjimas“ welches da auf einem Wegweiser stand? Nachdem wir die einzige Tür öffneten, welche als Eingang in Frage kam, waren wir richtig, löhnten den seeehr moderaten Eintrittspreis (1,80 €) und waren erstaunt über die Vielfältigkeit und Größe der Ausstellung. Das hatte sich wirklich gelohnt. Vor allem die Sonderausstellung litauischer zeitgenössischer Kunst der 30iger und 40iger Jahre war sehenswert. Nachmittags trafen wir uns noch einmal mit Nils und ich konnte Fotos machen, da gerade viele Folkloregruppen in der Stadt unterwegs waren. Mit Verspätung waren wir dank Air Baltic, die nach TXL fliegen, doch noch vor Mitternacht zu hause.
Ruinen und Kunst vertragen sich meistens gutunkonventionelle (russische?) BauweiseUžupisSt. Annadie grünende Vilniaim Bernhardiner-Gartenan der Neris, die Nationalgalerie liegt auf der anderen SeiteNationalgaleriein der Nationalgaleriein der NationalgalerieSkulptur „die ersten Schwalben“Hochhausgruppe mit EuropaturmAn der Neris sonnt man sich sehr züchtigwo ist der Geocache?HinterhofRast im Stadtzentrum mit Bier und litauischen Käse- sehr lecker! Blick auf den Glockenturm der Kathedrale St. StanislausFällt das schon unter Verschleierung?Folkloristenein Tänzchen in Ehren…Tanz auf den Straßen der Altstadtlustige Omainteressante Gesichterwas das wohl für ein Instrument ist???Umzug der FolkloregruppenUmzug der Folkloregruppen
Samstag hat auch Nils frei (Himmelfahrt als Feiertag gibt es in Litauen nicht), und so haben wir gemeinsam einen Ausflug nach Trakai geplant. Mit einem der häufig verkehrenden Busse sind wir dank meiner verbliebenen Russischkenntnisse, die uns beim nicht englisch verstehenden Busfahrer weitergeholfen haben, in 25 Minuten im ca. 25 km entfernten Ort angekommen. Herrlich zwischen Seen gelegen verwundert es nicht, dass Trakei eines der am meisten besuchten Ausflugsziele Litauens ist. Highlight sind jedoch die Burgen der Stadt, davon besonders die Inselburg, die an die Marienburg bei Danzig erinnert. es ist die einzig erhaltene Wasserburg Osteuropas. Wir wanderten am Wasser entlang, besichtigten Burg und Ort, stärkten uns in einer Konditorei mit Kaffee und Schokotorte und fanden einen Geocache an einem Lostplace, der wohl mal ein Wassersportzentrum war. Zurück in Vilnius streunten wir noch etwas durch die Altstadt und probierten das Vilniuser Bier.
typische Holzhaus am UferGarten einer Fischerkate, mit trocknenden Fischen im GestellNepomuksäule im Ortszentrum TrakaisTurm der HalbinselburgErkundungsgänge im BurggeländeUferpromenadedie Inselburg, per Brücke mit dem Festland verbundenIm Burghof der Inselburg TrakaiBurggrabenFürstlicher Palastder „Große Saal“Uzutrakio Herrenhausvergebliche Cachesuchejunge Blesshühner sehen komisch ausFlagge mit ReiterInselburg Trakaiviele Wassersportler waren unterwegsBrücke hinüber nach Varnikaiidyllische SeenBauerngarten in Trakaizurück in Vilniusungewöhnliches Marienmarterldie Schwarze Madonna im Tor der Morgenröte, natürlich wundertätig usw.Tor der MorgenröteTor der Morgenröte mit Schwarzer MadonnaTorbogen zu einer orthodoxen KircheHäuserfronten im Abendlichtein Auge für die SammlungKirche des Hl. Kasimir
Obwohl das Wetter heute Vormittag regnerisch war, liehen wir uns Räder aus und erkundeten die nähere Umgebung. Zunächst fuhren wir ein paar Kilometer am Fluss Neris entlang und dann auf der anderen Seite wieder zurück in die Stadt. Wir besichtigten einen deutschen Soldatenfriedhof und fanden einen Geocache. Zurück in Vilnius probierten wir die litauische Küche, welche ziemlich schwer und deftig ist. André hatte ein Gericht mit Kartoffelpuffern und Sauerrahm als Grundlage, ich Kartoffelklöße mit Hackfleischfüllung und zerlassenem Speck, die hier „Zeppeline“ genannt werden. Dazu ein einheimisches Bier. Gut dass wir die Kalorien in den Hügeln von Vilnius wieder abstrampeln konnten.
Abwarten eines Regenschauers unter einer BrückeAbwarten eines Regenschauers unter einem Baum an der NerisNeris mit Fernsehturmim Vingis-ParkSoldatenfriedhof im Vingis-ParkBrückenherkulessedie höchsten Häuser des Baltikumsda oben war wohl mal ein Sowjetstern drin…Gediminas-TurmSt. Anna von innenSt. Anna von außenFree TibetVerfassung der „Republik Užupis“Verfassung der „Republik Užupis“ mit einigen witzigen RechtenBrücke nach UžupisBlick in die InnenstadtKirchenruine der Herz-Jesu-Kirche im Stadtteil VilkpėdėBastion in der StadtmauerBlick von der Kathedrale Sankt Stanislaus auf den GlockenturmAbends waren wir kurz auf einem Rockkonzert