Auf den Rosenberg und ’ne Runde weiter

Rosenberg, Kaltenberg, Tannenberg, alle aufgereiht

Hauptziel unser heutigen Wanderung war der Rosenberg, dessen Gipfel wir noch nie bestiegen hatten. Zwar nur 620 Meter hoch, aber einer jener perfekten vulkanischen Kegelberge Böhmens, den man trotz fehlender Aussicht dank starken Buchenbewuchses doch mal erstiegen haben sollte. Früher gab es hier eine Baude samt Aussichtsturm. Fundamentreste sowie alte Treppen zeugen davon. Nach dem Abstieg ging es zur Grundmühle (Dolský Mlýn) im Tal der Kamnitz, weiter nach Hohenleipa (Vysoká Lípa) und von dort nach Rainwiese (Mezní Louka) wieder runter zur Kamnitz bis zum Einstieg der Edmundsklamm, welche wir aber rechts liegen ließen. Mittlerweile anstrengende 150 Meter ging es dann wieder hinauf bis nach Rosendorf (Růžová), wo wir noch einmal auf einen aussichtsreiche Hügel mit Geocache stiegen. Nach 24 km fanden wir unser Auto unbeschadet wieder vor. 

kühle Witterung beim Aufstieg
Fast auf dem Gipfel
Alte Treppen der Rosenbergbaude
Wir sind nicht schwindelfrei, 80 Meter hinab zur Kamnitz
drastisches Radwegwarnzeichen
Grundmühle
Immer schön festhalten!
Kamnitztal
und wieder mal hinauf
typisch böhmisches Bettenlüften
schlampige Idylle mit Hund und Ofenrohr
Kamnitzbrücke
Und wieder mal bergauf…
Aussichtsberg in Rosendorf, Top-Aussicht auf den Großen Winterberg und den Lilienstein
André wills wissen
Großer Winterberg

Wanderung auf den Rotstein

Nach den Knopfler-Konzert gestern (grandios, wenn auch schlechte Akkustik) ging es heute quasi verspätet nach Neusalza. Da das Wetter wieder mal unbeständig ist, verzichteten wir auf eine Radtour und fuhren zum Rotstein, um ein bisschen zu wandern. Der Rotstein (455 m) beherbergt das älteste Naturschutzgebiet Sachsens (1912). Er gilt als der artenreichste Berg der Oberlausitz.
Von Dolgowitz aus stiegen wir hinauf, unterwegs ein paar Tierchen beobachtend. Leider waren wir für die Türkenbundlilien zu früh dran, sie blühten noch nicht. Für Lerchensporn und Leberblümchen war es zu spät. Immerhin gab es Aronstab zu bewundern. Im empfehlenswerten Restaurant des Berghotels gab es Spargel für André und Saibling für mich.
Auf dem Weg zurück hielten wir in Obercunnersdorf an, um die Kirche und den sehenswerten Friedhof anzuschauen. Dort erzählte uns ein Einwohner noch eine interessante Geschichte zu einem wertvollen Grabstein, den ein Italiener aus Dankbarkeit für seine Rettung während der napoleonischen Kriege für einen Obercunnersdorfer angefertig hatte.
Und nun regnet es wieder…

Blick zurück zum Löbauer Berg
Weil so schön war gleich noch eine, und: Ja, sie ist echt!
Kleiner Kohlweißling (Pieris rapae)
Bevor man bei Geocachen so in Höhlen hineingreift, sollte mal mal kucken, wer drin wohnt…
Mhhh! Saibling aus Oybin
Auf dem Aussichtsturm: Immer schön festhalten
Rotsteingipfel mit Triangulationssäule
Aronstab
Abstieg
Obercunnersdorf
Grabmale in Obercunnersdorf
Obercunnersdorf
Obercunnersdorf

Die Dschungelprüfung – Folge 6 – In den Höhlen des Grauens

Jaha, der Dschungel verlangt uns einiges ab. Zwar mussten wir noch keine ekligen Sachen essen, aber matschig, stinkig und gruselig ging es auch heute zu. Wir besuchten verschiedene Höhlen auf einer schönen Wanderung durch den Bosque Estatal de Guajataca. Da die Internetverbindung in diesem Hotel grottig ist- lasset uns Fotos sprechen:

Der Dschungel der heutigen Prüfung
Früchte gibts…
Einstieg zur Höhle des Windes (Cueva del Viento)
grausige Tierchen umflatterten uns, der hier hängt nur
die Höhle war ziemlich ausgedehnt, wir erkundeten nur einen Teil davon
die Taschenlampe erleuchtet einen Stalagmiten (oder wars ein Stalagtit?)
Eingang einer anderen Höhle
und noch ’ne andere
willste ’ne Banane?
auch abgefallene Blüten sehen schön aus
Regenschauer
Auf dem Torre de Observacion

Hochwaldrunde

neue Johannissteinbaude (tschechisch)

Temperaturen unter Null, frisch gefallener Schnee und Sonnenschein! Wir hätten gar nicht gedacht, dass es der Wettergott in diesem Weihnachtsurlaub nochmal gut mit uns meint. Schnell fuhren wir ins Zittauer Gebirge, denn André wollte unbedingt wieder mal auf den Hochwald.
Unsere heutige Wanderrunde: Stern- Johannisstein– Hochwald- KelchsteineOybin– Thomassteine- Stern.

Aufstieg zum Hochwald

Hochwaldturm mit Turmbaude

Blick auf den Berg Oybin, den Olbersdorfer See und Zittau
Krompach mit Lausche
Aussichtsplateau auf dem Hochwaldgipfel. Hier stand einst die böhmische Baude.
 

Hochwaldbaude
Abstieg
durch die Kelchsteine
Bergkirche Oybin
Ritterschlucht

auf dem Kottmar

in der Ferne die Lausche

Da heute das Wetter ziemlich instabil erschien, wählten wir eine Wanderung in der Nähe. Ziel war der Kottmargipfel bei
Eibau. Nur 583 Meter hoch wartet er mit einigen schönen Aussichten,
einer Sprungschanze und der schönsten Spreequelle auf. Die einstige
Restauration auf dem Gipfel ist leider nicht mehr in Betrieb und sieht
ihrem Verfall entgegen.Nach unser Wanderung ging es dann auch schon los
mit dem Regen.

Kottmarschanzen
Reste der Bergbaude
Leider ist auch der Turm nicht mehr begehbar
 

Vandalendenkmal
Spreequelle am Kottmar