auf dem Kottmar

in der Ferne die Lausche

Da heute das Wetter ziemlich instabil erschien, wählten wir eine Wanderung in der Nähe. Ziel war der Kottmargipfel bei
Eibau. Nur 583 Meter hoch wartet er mit einigen schönen Aussichten,
einer Sprungschanze und der schönsten Spreequelle auf. Die einstige
Restauration auf dem Gipfel ist leider nicht mehr in Betrieb und sieht
ihrem Verfall entgegen.Nach unser Wanderung ging es dann auch schon los
mit dem Regen.

Kottmarschanzen
Reste der Bergbaude
Leider ist auch der Turm nicht mehr begehbar
 

Vandalendenkmal
Spreequelle am Kottmar
 

Licht tanken

Der November ist ja nicht gerade bekannt für Licht und Farben, trotzdem zeigte er sich heute von seiner besten Seite. Wir fuhren in die Ruppiner Schweiz und machten eine kleine Wanderung durch die ursprüngliche Natur. Ein Multicache (GC3JB7B) führte uns hier her. Kulinarisch wurden wir im Up-Hus, im ältesten Haus Neuruppins verwöhnt.
Gut dass wir den Sonnenschein nutzen, jetzt regnet es, und die Wettervorhersage macht wenig Hoffnung auf Besserung. 

Ach, dieser Monat trägt den Trauerflor …
Der Sturm ritt johlend durch das Land der Farben.
Die Wälder weinten. Und die Farben starben.
Nun sind die Tage grau wie nie zuvor.
Und der November trägt den Trauerflor. 
Erich Kästner

Zanders Grund und Blumental

reichlich Wandermöglichkeiten

Goldenes Herbstwetter, also nix wie raus. Wir haben uns einen kleinen Wandercache in Zanders Grund (GC3DBXN) ausgesucht, um die Natur und das Licht zu genießen. Zanders Grund liegt in der nördlichen Gamenseerinne bei Leuenberg.
Bis auf ein paar Angler waren wir hier allein. Der Cache machte es uns
nicht leicht, an Station 3 hatten wir aufgegeben. Es war nix zu finden.
Ca. 700 Meter weiter (wir wollte ja wandern) guckte André einer
Eingebung folgend hinter einen Stein. Bingo, da lag tatsächlich ein Hinweis und wir
konnten wieder einsteigen. Das war Glückssache und klappt auch nicht
immer. Die finale Dose fanden wir nach den weiteren Stationen ohne
Probleme.
Danach wollte ich zwei archivierte eigene Dosen im Blumenthal einsammeln. Dazu bot es sich an, den Weg über Biesow zu nehmen. Dort lag
an einer wunderschönen Eiche auf einer Wiese noch ein kleines Döslein (GC3NT1B),
welches wir finden konnten. Wie immer ein kleines Abenteuer war das Befahren des
unbefestigten Weges nach Biesow aus Richtung Norden. Kilometerlang geht es
durch einen Rotkäppchenwald (wann kommt der Wolf herausgelaufen???), und so manches mal ist man froh, nicht stecken zu
bleiben. Von Biesow Richtung Südost ist der Weg dann besser befahrbar.
Von den archivierten Dosen (GC11THR) und (GC1NEP2) fanden wir schließlich nur noch eine.

Pilzparade
Langer See

ein Molch (???)
Gamengrund, eine bis 400 Meter breite glaziale Rinne

die Eiche bei Biesow
im Blumenthal

Pilze Pilze Pilze…

Auf den Spuren der Roten Waldameise

Auf den Spuren der Roten Waldameise, so hieß der Wanderweg entlang der
Grenze. Hier lagen zwei Wander-Geocaches gleichen Namens, und da ich vor
14 Tagen durch einen tschechischen Geocache hier entlang kam und mir
die Gegend supergut gefiel, mussten wir heute noch einmal dort hin. Für Cache 1 (GC25WDT) mussten entlang des Weges an den vielen liebevoll gestalteten Schautafeln und Wegweisern Ameisen gezählt werden. Das war einfacher als gedacht, und so hielten wir die Dose auch im ersten Anlauf in den Händen. Für Cache Nr. 2 (GC25WE4) waren Zahlen in den Schutzhütten entlang des Weges zu ermitteln. Auch das gelang uns problemlos, allerdings musste man noch ein ganzes Stück bis zum alten Zollamt in Sohland Neudorf wandern. Das Wetter war im Übrigen entgegen aller Vorhersagen perfekt. Ein goldener Herbsttag mit Temperaturen um die 21 Grad.

Grenzsteine, Grenzsteine, Grenzsteine
in der Ferne grüßt die Prinz-Friedrich-August-Baude, wo wir im Sommer unsren Geburtstag feierten.

„Neue Welt“ auf tschechischer Seite. Hier am Baum gab es einmal eine weithin bekannte Gaststätte
Auf dem Spitzberg (Spicak)

Finalkoordinatenermittlung und Picknick

Furt

Zollamtshütte

Hier gibts noch die Tschechoslowakei

Altweibersommer?

Na wohl eher April, so könnte man das Wettergeschehen des heutigen Tages
zusammenfassen. Krönung war ein Schnee/Graupelschauer. Warum muss das immer so vorhersehbar sein? Könnte doch mal Sommer bleiben, oder? Aber nein, da fallen die ersten Blätter, der erste Nachtfrost ist angesagt und um Sieben ist es stockdunkel. André ist zwecks Gesundung von unser Erkältung zu Hause geblieben, also bin ich alleine in Neusalza. Im CD-Player liegt die neue Knopfler-Scheibe und macht mich ziemlich sentimental. Oder auch nicht, kommt immer auf den Titel an. Da freue ich mich auf das Konzert in Berlin, zu welchem Martin Karten besorgt hat. 
Ach ja, nach einigen Arbeiten in Haus und Garten fuhr ich also nach Sohland, um noch etwas zu wandern und ein paar Caches zu finden. Dabei entdeckte ich das mir bis dahin unbekannte Schebichttal. Kein Wunder, schließlich hieß der dortige grenznahe Cache “ Wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen“ (GC3R47J). Dort überraschte mich auch der Graupelschauer. Weiter ging es zum Grenzwanderweg und dann querfeldein zu einem tschechischen Cache an einem „Menhir“(GC3RB9X), so ein neumodisches Steindings mit esoterischem Ansinnen. Auf dem Rückweg noch schnell eine Dose an einem Aussichtspunkt (GC3NWVP) angelaufen, der Blicke bis Schirgiswalde und weiter bot und dann schnell zum Auto, denn die nächste Regenfront drohte. Zur Cachewartung meines Caches auf dem Sternberg hat es heute abend auch noch gereicht.
Herbstliche Astern am Wegesrand

diesen Pfad müssen wir nochmal gemeinsam gehen, wie so oft hat hier die Grenze superschöne Landschaften erhalten

Kann man sich noch vorstellen, wie hier Tante Erna am Zollbeamten den böhmischen Kaffee vorbeischmuggeln wollte.

Grenzsteine am Grenzwanderweg

manche Grenzsteine kommen recht unkonventionell daher…

abends im Spreepark (Cachewartung)

schnell nach hause, die Sonne geht unter…