Zwischen Bornstedt und Sanssouci

Entgegen aller Wettervorhersagen gab es heute nach frostiger Nacht einen sonnigen Vormittag. Da ich ohnehin nach Potsdam musste, bot sich ein Spaziergang an. Viele Spaziergänger waren unterwegs, vor allem Touristen. Gestartet bin ich an der Endhaltestelle der Tram in der Kirschallee und lief zunächst zur Kirche Bornstedt, wo ich mir den alten Friedhof anschaute. Hier liegen zahlreiche Persönlichkeiten vergangener Tage, so dass selbst Fontane schrieb: Was in Sanssouci stirbt – wird auch in Bornstedt begraben. Über die Neue Orangerie wanderte ich weiter zum Schloss Sanssouci und von dort bis zum Luisenplatz, um mit der Tram und S-Bahn wieder nach Hause zu fahren.

Friedhof Bornstedt
Friedhof Bornstedt, gefallener Engel
Friedhof Bornstedt, sitzender Engel im Sello-Familienfriedhof
Friedhof Bornstedt, alte Grabplatte
Friedhof Bornstedt, fast erotisch anmutender Engel
Neue Orangerie, alle Pflanzen sind natürlich schon zum Überwintern drin
Neue Orangerie, wird gerade rekonstruiert
Engel im Gegenlicht
Bogenschütze von Ernst Moritz Geyger
Brunnendetail
Brunnendetail
komisches Paar
Sizilianischer Garten mit Historischer Windmühle
Neue Kammern mit Historischer Windmühle
Sanssouci mit Weinbergterrassen
Blick zum Neuen Palais
Sanssouci
Park mit Chinesischem Teehaus
Wassereinlass

im Himmlischen Theater

Weihnachtsfeier mit der Firma- dieses Mal fuhren wir nach Neuzelle. Die Stadt in Odernähe ist bekannt durch das Kloster samt barocker Stiftskirche. Wir bekamen eine interessante Führung, die uns auch in das erst 2015 eröffnete Museum „Himmlisches Theaterführte. Ausgestellt sind erst vor ein paar Jahren auf dem Dachboden der Stiftskirche aufgefundene „Bühnenbilder“, die im 18ten und 19ten Jahrhundert in der Passionszeit quasi in 3D biblische Szenen zeigen. Imposante 6 Meter hoch musste extra ein entsprechend großer Ausstellungsraum geschaffen werden, welchen man unterirdisch unter dem „Scheibenberg“ baute. Sehenswert! 4 Mönche gibt es im Kloster, im nächsten Jahr erhalten sie Verstärkung aus Österreich, wobei die Gründung eines neuen Konvents geplant ist.

Blick über den Klosterteich zur Stiftskirche
Pforte zum Stiftsplatz
Kirchentür
Stiftskirche
Stiftskirche
unsere Führerin vor dem Stiftungsgemälde
üppige Barockpracht im Inneren
erinnert sehr an Böhmen
Kunstmarmor
ein außergewöhnliches Auge für meine Sammlung
im Himmlischen Theater, eine von zwei gezeigten „Bühnenbildern“
Blaue Stunde
Detail mit Totenkopf
Stiftskirche

het witte stadje

Abteikirche Thorn

Am Wochenende waren wir zum Geburtstag nach Düsseldorf geladen, und wie immer haben uns unsere Gastgeber bei der Gelegenheit ein Highlight der Umgebung gezeigt. Dieses mal besuchten bei schönstem Wetter das „weiße Städtchen“ Thorn in Limburg, Niederlande. Vollgepackt mit Geschichte, historischen Gebäuden und Tradition bietet das Städtchen eine Menge zu sehen und zu fotografieren.

es herbstet auch in Limburg
Abteikirche Thorn
Rast am Pannekoekenbakker
eine Beerdigung
in der Abteikirche
Fenster in Thorn
Thorn
weißgetünchte Häuser
Onder de Bomen

Stadtführer Lutz erklärt

 

Ersteigung des höchsten Gipfels Potsdams

Geisterbahnhof Pirschheide

Eine knapp 19 km lange Wanderung sollte es heute sein. Wir starteten am Bahnhof Potsdam Pischheide, den wir mit der Tram erreichten. Der Bahnhof ist heutzutage ziemlich gruslig. Von 1961 bis 1993 war er der Hauptbahnhof von Potsdam. Von ehemals 6 Gleisen des Kreuzungsbahnhofs gibt es heute nur noch eins. Alles andere ist dem Verfall preisgegeben. Ein Eldorado für Freunde von Lost Places. Vom Bahnhof liefen wir Richtung Caputh, setzten mit der Fähre über und spazierten bis zu Einsteins Sommerhaus. Über den Caputher Heuweg erreichten wir den Großen Ravensberg, der eine Waldschule und einen kleinen Aussichtspunkt bietet. Seltsamerweise ist der Große Ravensberg mit 108 Metern niedriger als der Kleine Ravensberg mit 114 Metern, den wir danach erstiegen. Leider bietet dieser so gar keine Aussicht. Aber immerhin kann man sagen, auf dem höchsten Berg Potsdams gewesen zu sein. Am Telegrafenberg vorbei führe das letzte Stück schließlich zum heutigen Hauptbahnhof Potsdams.

Geisterbahnhof Pirschheide
Templiner See
Wentorfgraben
Blick von der Fähre Caputh auf die Havel
Haus in Caputh
Schloss Caputh
Einsteinhaus
auf dem Caputher Heuweg
Aufstieg zum Großen Ravensberg
Aussichtspunkt auf dem Großen Ravensberg
Blick nach Berlin
Herangezoomt, seltsam die Windräder hinter der Innenstadt zu sehen
Pfau in der Waldschule
Gipfel des Kleinen Ravensberges
Feuerwachtum mit Sturmschäden
Nix für Fahrräder
Weggabelung kurz vor Potsdam
Trackaufzeichnung

von der Drehsaer Schweiz zum Monumentenberg

Unterwegs an der Lochbergaussicht bei Schönbach

Heute erkundeten wir die uns noch unbekannte Drehsaer Schweiz sowie den Monumentenberg. Drehsa überraschte uns mit einem renovierten Schloss, welches allerdings leersteht, sowie einem schönen Aussichtsturm, welcher einmal ein Wasserturm war. Von Schloss aus machten wir eine kleine Wanderung durch den Park, wo wir einen Esskastanienbaum fanden und die Taschen mit „Maroni“ füllten. Die interessieren hier offensichtlich niemanden- gut für uns. Der Spaziergang führte uns durch die Drehsaer Schweiz, ein kleines Durchbruchstal mit ein paar Felsen und vereinzelt aufgestellten Sagenfiguren. Auf unglaublichen Umwegen wegen furchtbar ausgeschilderten Straßensperrungen erreichten wir den Monumentenberg, den wir schon von früher kannten. Hier wollten wir die gute Sicht genießen.

unterwegs: Hochkirch
Windmühle Rodewitz vor den Schwaden vom Kraftwerk Boxberg
alter Wassertum Drehsa, heute Aussichtsturm
in der Drehsaer Schweiz
Siegfriedfigur
Fürstengruft
Schloss Drehsa
Monumentenberg mit Aussichtsturm
namensgebendes Monument
Blick vom Turm auf den Stausee Quitzdorf
Blick zu den Königshainer Bergen