Besuch bei den Redwoods

Gestern hatte sich der Meeresnebel komischerweise so ca. 500 Meter aufs Meer zurückgezogen, so dass wir die wunderschöne Küste endlich mal in der Sonne bei guter Sicht sehen konnten. Heute haben wir dann wieder Kalifornien erreicht, wo wir durch eine Art Grenzkontrolle mussten, wo uns unsere Kirschen aus dem Kühlschrank eingezogen wurden. Man will angeblich so verhindern, dass eine böse Fruchtfliege nach Kalifornien eingeschleppt wird… Na ja…
Danach sahen wir uns die Redwoods an. Ich muss schon sagen, sooo gigantisch hatte ich es mir nicht vorgestellt. Bäume wir Türme, teilweise über 100 Meter hoch und über 1500 Jahre alt. Von vielen Hochgucken tat mir schon der Hals weh… Die meisten Einheimischen fahren mit dem Auto durch den Wald und fotografieren aus dem Auto, auf den Wanderwegen trifft man weniger Leute. Ach ja, der 100ste Geocache des Urlaubs wurde heute gefunden. Die liegen hier halt wie Sand am Meer rum…

Diese freche Möwe hat mir heute morgen ein Teil meines Müslis geklaut! Selbst als wir am Tisch saßen setzte sie sich ans andere Ende!

Hier hatte uns der kühle Meeresnebel noch voll im Griff. Max. 17 Grad Lufttemperatur! Danach sehnt sich Deutschland jetzt offensichtlich. 🙂

André schreckt ein Wapiti (oder Reh) auf, welches danach über die Straße rennt…

Die Sonne zeigt sich und gibt den Blick auf die Küste frei.
Draußen auf dem Meer zu sehen die drohende Nebelwand

Ich beim Versuch einen Redwood zu umarmen…

Größenvergleich gelingt nur mit Menschen im Bild:

An der Nebelküste

Nun haben wir uns auf die Küste gefreut, und sehen leider so gut wie gar nichts von ihr. Die heiße Luft vom Inland kondensiert über dem kalten Pazifikwasser und bildet einen 500 Meter breiten Nebelstreifen, der sich nur ab und zu lichtet. Also sind wir gemütlich die Küstenstraße bis nach Florence gefahren und haben bei diversen Stops 15 Geocaches (!!!) gefunden. Außerdem waren Seelöwen zu sehen. Mittags gab es mal wieder ein richtiges Mittagessen, Andre hatte Heilbutt und ich Kapitänsteller (bei dem man sich die ekligen Austern hätte sparen können).



In Florence machten wir noch eine ausgedehnte Strandwanderung, teilweise durch Dünen oder Marschgebiete. Auf dem Weg zurück hatten wir noch einen überraschende Begegnung mit einem Schwarzbären. Leider saß der Schrecken zu fest und der Bär war schneller weg, als ich meine Kamera zücken konnte. Komisch, in den Bergen hatten wir immer mit Bären gerechnet ager nie einen gesehen…

Fliegeviech erfreut sich an erikaartigem Plümchen:

Wasserfalltage


…so könnte man die vergangenen 2 Tage bezeichnen. Einer schöner als der andere. Und so übernachteten wir auch am Umpqua-River in der Nähe des Highway 138. Danach ging es via Diamond Lake zum Krater-Lake-Nationalpark, den wir jeoch nur streiften. Weiter nördlich wählten wir den Highway 46 durch die Vulkankette „Cascades“ mit zahlreichen Seen. Dort verbrachten wir heute die Nacht, an einem – wie sollte es anders sein- kristallklaren See mit Blick auch schneebedeckte Vulkane.
Jetzt sind wir in Bend zum Einkaufen und sitzen bei Starbucks um zu internetten. Heute wollen wir versuchen, noch zum Mt. Hood zu kommen, bevor es dann wieder südwärts geht.

Ob diese Dame beim Goldwaschen reich wird, haben wir nicht erfahren…

Wieder mal im Häusel



Auch wenn unsere Wochenenden momentan etwas stressig sind findet man ja doch immer noch etwas Zeit, die Umgebung ums Ferienhäusel zu erkunden. So machten wir Samstag eine kleine Radtour zum Jüttelsberg in Tschechien, wo André sein erst am Freitag erstandenes neues Rad ausprobierte und ich einen Multicache finden durfte. Abends gings dann noch auf einen Abendspaziergang runter an die Spree und zurück über die Felder.

Hier findet André grad den Cache auf dem Jüttelsberg, gar nicht so einfach gewesen, denn es ging nicht nur querfeldein über feuchte Wiesen und schlammige Waldwege, nein, das Cachelisting gabs nur auf tschechisch und wurde per Google in so etwas wie deutsch übersetzt…

Abends im Spreetal

Wiesenweg

Wegweiser zum Stadtzentrum (!!!)

Abkürzung übers Feld, noch 100 Meter bis zum Häusel…
Ach ja, so langsam wirds wohnlich. Es gibt sogar schon ein Bett, ein Regal, Nachttische, Lampen, Tisch, Gartenbank, Gartentisch, Klappstühle… Und Dienstag kommt ein Sideboard, welches Rudi und Sieglinde für uns in Empfang nehmen werden.

Rapssaison

Heute hat es die ganze Nacht über geschüttet, die Spree führt Hochwasser, eine braune Brühe wälzt sich über die Wiesen. Und obwohl die Wolken so gewittermässig kreisten, wurde es immer schöner. Und als die Sonne rauskam, knallte das Gelb der in voller Blüte stehenden Rapsfelder einem förmlich vor die Augen. Anbei also einige Fotos meiner heutigen Radtour in der Nähe des „Häusels“

Jaja, man glaubt es kaum, aber das ist eine der drei Spreequellen. Der Tümpel da vorn ist einer der Ursprünge des Baches, der durch unser Hauptdorf fließt…

Langsam fangen auch dieses Jahr die Maiglöckchen an zu blühen…

Der Hänscheberg, hier wurde heute ein Geocache (Tradi) versteckt.

Ein kurzer Abstecher führte durch Tschechien, hier eine Talsperre oberhalb Neusalza…

Neusalzaer Flur…