Hartau- Zigeunerwinkel- Spitzberg- Pfaffenstein- Tunnelstein- Zittauer Turm- Böhmisches Tor- Weißbachtal

Weg zum Zigeunerwinkel

Heute wandere ich auf altbekannten Pfaden. Als ich noch in Zittau arbeitete und die Grenze durchlässig wurde, waren die Berge, die sich dem Zittauer Gebirge anschlossen, plötzlich legal besuchbar. Der Pfaffenstein (Popova skála) war dabei einer der ersten Felsen, der dank eines neuen Grenzübergangs für Fußgänger und Radfahrer in Hartau gut erreichbar war. Damals wurde sogar noch kontrolliert und es gab einen Kiosk, wo man tschechische Kronen tauschen konnte. Der Pfaffenstein hat mich wegen seiner fantastischen Aussicht so fasziniert, dass ich ihm den hier verlinkten Wikipedia-Artikel widmete. Da Hartau ebenso noch keinen Eintrag hatte, lieferte ich diesen gleich mit ab. Heute lief ich einen anderen Weg nach oben, nämlich den kürzeren über den Zigeunerwinkel, wo man ins Böhmische kommt. Für den Aufstieg zum Spitzberg (Sedlecký Špičák) wählte ich einen nicht markierten Weg, der mich an einer mir bis dahin unbekannten Aussicht vorbei führte. Am Pfaffenstein war viel Betrieb, eine Schulklasse (?) rastete lautstark an Fuße. Die Aussicht war heute so mittel, die Schneekoppe versteckte sich im Dunst. Die Kegelberge des Lausitzer Gebirges waren jedoch gut zu sehen. Danach stieg ich über die Felsen unterhalb des Pfaffensteins, in denen ich noch zwei Boofen (deren tschechische Entsprechung ich nicht kenne) entdeckte, bis zum Böhmischen Tor im Weißbachtal ab. Durch das entwaldete Weißbachtal ging es zurück zum Ausgangspunkt.

Blick in die Ebene mit Braunkohlenkraftwert Türchau (Turow) in Polen
Aufstieg zu unbekannten Aussicht
hier war ich allein, herrlich
Spitzberggipfel, mit Blick ins Weißbachtal
am Pfaffenstein, blick zum Jeschken (Jested)
Blick vom Pfaffenstein auf die Kegelberge des Lausitzer Gebirges
Blick zum Jeschkenkamm
1934 drohte der Pfaffenstein abzurutschen und wurde befestigt
wenn es jetzt regnet und kein Frost mehr kommt gibt es dieses Jahr hoffentlich Blaubeeren
Blaubeerwald
Felsen unterhalb des Pfaffensteins
Tunnelstein (Skalní věž Tunelová)
Boofe Nr. 1; hier darf noch Feuer gemacht werden
Boofe Nr. 2
Zittauer Turm (Žitavská věž)
eine Schildkröte? Hier traf ich einen Wanderer aus Reichenberg (Liberec), der völlig begeistert das erste Mal hier wandern war. Reichenberg liegt 25 km entfernt…
Böhmisches Tor (Česká brána)
Sportplatzteich Hartau
impressionistische Wolken
Track

Kurzwanderung auf den Mönchswalder Berg

Denkmal für den Komponisten Korla Awgust Kocor

Wir sind in der Oberlausitz und haben keine Lust, selber etwas zu kochen. Deshalb wollen wir in der Mönchswalder Bergbaude etwas essen. Da macht es Sinn, das mit einer kleinen Wanderung zu verbinden. Wir starten in Berge (Zahor) und steigen zum 448 Meter hohen Gipfel auf. In der Bergbaude essen wir Teichlmauke, ein regionales Gericht, welches man nicht oft auf dem Teller bekommt. Über den Sonnenberg geht es zurück nach Berge.

Blick zum Drohmberg
dank des Borkenkäfers gibt es viel Aussicht
Aufstieg
Mönchswalder Bergbaude
Teichelmauke in der Bergbaude
Abstieg
Buschwindröschen
Frühling

Moritzburg

Wir sind bei meinem Vater und machen einen Ausflug nach Moritzburg. Früher waren wir oft hier. Das Jagdschloss der Könige von Sachsen liegt malerisch in einem Teich und hat schon für diverse Filme, vor allem Märchen als Kulisse gedient. „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ ist wohl der Bekannteste, da er seit Jahrzehnten zu Weihnachten im ostdeutschen Fernsehen läuft. Libuše Šafránková verlor als Aschenbrödel hier ihren Schuh. Die Treppe, auf der der Schuh verloren ging, hat inzwischen eine Nachbildung aus Bronze erhalten. Sie gilt als beliebter Ort für Heiratsanträge. Im Schlossrestaurant gab es etwas zu essen; danach fuhren wir zum Schloss Lauterbach. Hier waren wir noch nie, schön wieder mal was Neues zu entdecken.

Schlossaufgang
Blick zu den Kavaliershäusern
der Schuh
Teichhäuser
Schlossterrasse
Rast
Blick zurück
Hengst Elton v. Eros im Landgestüt Moritzburg
Schloss Lauterbach
Schloss Lauterbach
alte Postmeilensäule

Beelitz

Weg von Beelitz Heilstätten nach Beelitz

Heute fahren wir mit dem Zug nach Beelitz-Heilstätten. Von hier laufen wir durch den Wald zur Nieplitz und weiter nach Beelitz. Beelitz hat überraschenderweise einen schönen, wenn auch kleinen Altstadtkern. Im „Café Alte Wache 1903“ gönnen wir uns Torte und Kaffee. Nach einer Runde durch die Altstadt laufen wir zum Bahnhof und fahren zurück nach Wannsee, wo wir uns im Loretta noch ein Bier gönnen.

Veilchen
zerflederte „Bumskeulen“
an der regulierten Nieplitz nach Beelitz
ehemaliges Landesgartenschaugelände
empfohlen aber geschlossen
bald muss Ostern sein
Stadtpfarrkirche St. Marien und St. Nikolai
Gasse in Beelitz
Spargeldenkmal, wer es mag. Mich kann man mit Spargel jagen…
Fachwerk
wieder zu Hause im Loretta

Hochwald

ganz in der Nähe liegt ein Geocache von mir

Heute machen wir Geocache-Wartung im Zittauer Gebirge. Anschließend besteigen wir den zweithöchsten Berg der Gegend, den Hochwald. In der Hochwaldbaude wollten wir eigentlich etwas essen, wurde jedoch gebeten, den von uns gewählten Tisch zu verlassen. An einem Katzentisch ohne Aussicht wollten wir jedoch nicht speisen. Also gingen wir wieder. In der Turmbaude gegenüber bekamen wir etwas Einfaches zu essen, und mussten so nicht hungrig vom Berg hinunter. Anschließend fuhren wir hinunter nach Zittau, wo wir das Stadtmuseum besuchten.

Hochwaldbaude
Aussicht ins Böhmische
in der schönen Hochwaldbaude, in der wir früher sogar übernachteten, heute ein ungewollt kurzer Besuch
wieder unten fahren wir nach Zittau, um ins Stadtmuseum zu gehen
Klosterkirche Zittau
vor dem Altar hängt ein Fastentuch, denn es ist ja Fastenzeit
Johanniskirche Zittau