Frenzelsberg und Lausche

Lauscheaussicht

Eigentlich hatten wir dieses verlängerte Wochenende genug im Häusel zu tun, vor allem das Heumachen ist ganz schön mit Arbeit verbunden. Trotzdem war gestern noch Zeit für eine kleine Wanderrunde (mit Cachefunden) zum Frenzelsberg im Seifhennersdorfer Zipfel sowie für einen Aufstieg zur Lausche, mit 792,6 Meter der höchste Berg des Zittauer Gebirges. 

Blick auf Seifhennersdorf
der Frenzelsberg, 474 Meter hoch
Basaltsäulen auf dem Gipfel des Frenzelsberges
Sonnenuntergang bei mit Rotwein von der oberen Bank (+Fledermäuse)
Waltersdorf
dieses Haus mit seinem Bauerngarten gefällt mir immer wieder
Blick vom Lauschehang
Aufstieg
André auf dem Lauschegipfel
Blick hinüber zum Kleis
Abstieg nach Jägerdörfel (Myslivny)

Jägerdörfel
Einladend, hier gab es Radegast-Bier und Käse
Vergleich zur Aufnahme darunter: da liegen 45 Jahre dazwischen…
1969 (???) mit Mutti vor der Konsumgaststätte, heute leider nur noch Pension. Wo bin ich???

Radrunde zum Kötschauer Berg

Es sollen ja angeblich die letzten Sommertage für dieses Jahr sein, also hab ich mal einen Tag Urlaub genommen, um das noch auszunutzen. Während André noch arbeiten musste und sich ums Heu kümmerte, machte ich ein Radrunde mit Geocaching zum Kötschauer Berg und zurück. Leicht hügelige 32 Kilometer wurden es schließlich. Und 25 Geochache konnte ich auf der Landkarte in Smilies umwandeln.

verlassenes Umgebindehaus
Bitterlinge? Maronen gab es auch…
Robert Karl Wolf- das konnte ich noch lesen. Aber was macht dieser Stein hier mitten im Wald?
Sommer
Haistein- witziger Felsen mit Geocache
GPS immer dabei
Felsformationen auf dem Aussichts-losen Kötschauer Berg
Grundschule Kleindehsa
Radweg auf ehemaliger Bahntrasse. Gut zu befahren, aber langweilig.
oberhalb von Beiersdorf
fast fertig- André beim Heuwenden

Mittenberg- Riedelhöhle- Wüstes Schloss

Ein herrlicher Aussichtsberg, eine Höhle und ein Felsen mit Burgruine. Unsere heutige Wanderung war zwar nicht sehr ausgedehnt, trotz lediglich knapp 7 km Laufstecke aber sehr abwechslungsreich. Wie eigentlich immer in Nordböhmen. Nach Mäharbeiten in Neusalz ging es nach Kreibitz (Chřibská) und von dort bis zum Wüsten Schloss (Pustý zámek), wo wir das Auto abstellten. Zunächst wollten wir zum wenig besuchten Mittenberg (Střední vrch). Die 360-Grad Aussicht entschädigte den steilen Aufstieg. Vom Erzgebirge über die Sächsische Schweiz, die Böhmische Schweiz, das Lausitzer Gebirge bis hin zum Zittauer Gebirge reichte der Blick. Wir waren begeistert. Zumal auch noch ein Geocache gefunden wurde. Dann besuchten wir die Riedelhöhle (Riedelova jeskyně), eine ausgedehnte künstliche Höhle, wo früher Schleifsand gefördert wurde. Dann zurück zum Auto, und natürlich rauf aufs Wüste Schloss, wenn man schon mal da ist. Die Aussicht war nun nicht so gigantisch, aber einige Burgreste und ein Geocache rechtfertigten die Kletterei. Nun schnell nach Hause, Heu wenden…

Der Aufstieg etwas verwachsen
der Geruch der Kindheit: Heu und Kiefernharz
Blick nach links- Goldberg und Kaltenberg, wo wir letzte Woche wanderten
für den Winter gut vorgesorgt
die steile Phase beginnt
erste Ausblicke zum Rosenberg, der Lilienstein im Dunst
Basaltkuppe
der Blick wird weiter
Gipfelglück
Blick nach Osten
Weg zur Riedelhöhle
gut dass Taschenlampen-Apps gibt
Eingang
Eingang von außen
wieviele Sorten Grün es doch gibt
Felsenfächer vom Wüsten Schloss
Oben am gesicherten Aussichtspunkt
schöne Aussicht, aber …
die grüne Kiste sieht man nicht mehr vor lauter Grün

Radrunde um den Bieleboh

Eine sonntägliche Radrunde über knapp 40 km rund um den Bieleboh. Das mussten wir bei dem herrlichen Wetter einfach ausnutzen. Vier Geocaches (die ersten in diesem Monat) wurden unterwegs aufgesammelt.

Einfahrt an der Fuge vorbei nach Taubenheim

im Sonnenuhrendorf Taubenheim

Am Roten Hof, SED-Kader umarmt NVA-Soldat

Himmelsbrücke Sohland

Radler in der Gondelteichbaude

Schirgiswalde, eine ehemalige böhmische Enklave

Beiersdorfer Flur

abwärts zurück nach Neusalza


Abschied aus Siebenbürgen

Das Făgăraș-Gebirge fast wolkenfrei

Viel zu schnell war die eine Woche in Siebenbürgen vorbei. Unsere Erwartungen an die Reise wurden übertroffen. Siebenbürgen ist immer noch das alte Kulturland, voller Geschichten und Mythen, mittelalterlicher Städte und Dörfer, in denen Störche nisten, Kirchenburgen trotzig emporragen und die umgeben sind von einer ursprünglichen Natur voller bunter Wiesen, brummenden summenden Insekten und Hirtenpfaden zum Wandern. Wie lange das noch so bleibt ist ungewiss. Die Siebenbürger Sachsen haben wir nur noch sehr vereinzelt getroffen. Alte Leute, die froh waren, wieder einmal deutsch zu schwätzen. Der Rest ist 1990 ausgewandert.
Den Abschied haben wir am Samstag etwas hinausgezögert, denn der Flug war erst auf 16:10 Uhr angesetzt. Und so blieb noch Zeit, ein ehemaliges Zisterzienserkloster in Kerz zu besuchen. Am Olt kamen wir an die ehemalige Siedlungsgrenze der Siebenbürger Sachsen. Am Mittag gab es ein letztes Mal Käspalukes (Mămăligă) mit Schafskäse und Schmand.

Eine Sache gibt es dennoch, die uns mächtig geärgert hat: Rumänien hat die schlechtesten Autofahrer, die wir bisher erlebt haben. Und wir haben bereits auf allen Kontinenten der Welt selbst am Steuer gesessen. Der Verkehr läuft rücksichtslos gänzlich ohne Einhaltung von Regeln. Folgende Auswahl an Youtube-Videos zeigt den Alltag. Man möge die teilweise blöde Musik zu entschuldigen. — Click Click — und ein Beispiel, wie rumänische Autofahrer „denken“(nämlich gar nich): Click

Kloster in Kerz

Kloster in Kerz

Kriegerdenkmal

Blick vom Turm auf Kerz

Abstieg vom Turm

in der Klosterkirche

in der Klosterkirche

am Olt, Fähre

Olt
Gesamtstrecke des Urlaubs