Gestern waren wir in Ostsachsen, den Garten winterfest machen. Am selben Tag fuhren wir wieder zurück nach Hause. Wettervorhersage und Coronasituation dort animieren uns derzeit nicht dazu, lange zu bleiben. Da für heute nur bis 10:00 Uhr Sonne angesagt wurde, starten wir zeitig eine Wanderung zum 125 Meter hohen Wietkiekenberg. Zum Sonnenaufgang standen wir auf dem Aussichtsturm und erfreuten uns an den Farben, die die tiefstehende Sonne malte. Die Aussicht auf den Schwielowsee bis hinüber nach Potsdam war durch den Morgendunst märchenhaft. Die kleine Wanderung ging dann weiter zu den Lienewitzseen, wo wir Licht tanken konnten. Nach 8,3 km waren wir wieder zurück am Ausgangspunkt. Jetzt ist es 15:00 Uhr durch und die Sonne scheint immer noch.
aufgehende Sonne durch lichten KiefernwaldBlick von Aussichtstum nach OstenFerch und Westteil des SchwielowseesRichtung Werder/PotsdamHuteeichenwegStraße zwischen Flottstelle und LienewitzLichtspiel„gelber“ Weg nach CaputhLichtspiel Nr. 2Hexenringam Großen LienewitzseeGroßer LienewitzseeUferweg nach LienewitzDorfstraße Lienewitzhier tut sich nicht mehr viel…Kleiner LienewitzseeKleiner Lienewitzseedie dicke Kurfürsteneiche soll 800 Jahre alt sein…heutige Runde
Heute fahren wir nach Sperenberg, um eine Wanderung nach Klausdorf und zurück zu machen. Die Gipsbrüche, in denen bis 1958 Gips abgebaut wurde, stellen eine geologische Besonderheit in Brandenburg dar. Heute sind sie Naturschutzgebiet und Ausflugsziel. Auf dem Gipsberg ersteigen wir einen Aussichtsturm. Der Berg ist eine historische Berühmtheit. Hier wurde ab 1867 die weltweit erste Tiefenbohrung von mehr als 1.000 Metern abgeteuft und die geothermische Tiefenstufe entdeckt, die heute jedes Kind in der Schule lernt. Hoffe ich. Wir laufen weiter bis Klausdorf. Hier werden seit 1570 Ziegel hergestellt. Wir besichtigen einen historischen Ringofen im Wald, dessen Größe beeindruckend ist. Seit heute weiß ich auch, wozu einst der Nottekanal diente. Über diesen führt die Autobahn A13. Oft habe ich mich gewundert, wo er hinführt. Nach Sperenberg, um Gips und Ziegelsteine nach Berlin transportieren zu können. Nach 12 km gemütlicher Wanderung bei herrlichem Sonnenschein sind wir wieder zurück am Ausgangspunkt.
Blick hinunter zu den durch Gipsabbau entstandenen Seen.Aussichtsturm auf dem GipsbergZwei als Schattenriss auf dem TurmAusguckBlick zum See mit dem schönen Namen „Vierter Tiefbau“Weg nach KlausdorfHerbstasternRingofenüber Felder zurück nach SperenbergSolo-KieferTrackaufzeichnung
Sonne ist angesagt, nix wie raus. Nach dem Regen der Nacht leuchtet das erste Frühlingsgrün besonders intensiv. Wir starten in Schmerwitz. Durch Wälder und über Felder geht es nach Wiesenburg. Die Gemeinde ist bekannt für sein Schloss nebst Schlosspark. Wir haben die richtige Zeit erwischt, die Frühlingblumen stehen in voller Blüte. Über die Schlamauer Rummeln laufen wir durch herrliche Wälder mit fast gebirgig anmutenden Tälern zurück nach Schmerwitz. Hier gucken wir uns an, wo unsere Bioeier herkommen und waren positiv überrascht. Die Hühner laufen und picken auf einem riesigen Freigelände herum und auch die Ställe sehen gut aus. Grund genug ein paar Euro dafür mehr auszugeben. Das Schloss wird gerade renoviert. Es diente als Hauptgebäude „Zentralschule für Kampfgruppen“ (ZSfK). Hier wurden Kommandeuren der Kampfgruppen der Arbeiterklasse der DDR ausgebildet. Entsprechend „sozialistisch“ sehen die Gebäude dahinter aus, die nun vor sich hin rotten. Am Gutshof selber wurde schon viel gemacht. Ein Café, ein Bioladen und eine Töpferei sind vor Ort. Nach reichlich 12 km sind wir wieder zurück am Auto.
Weg nach Wiesenburgseltsame Häuser in WiesenburgBergfried von Schloss WieseburgAufgang zum Schloss, leider wegen Corinna geschlossenSchlossbrückeTorwächterSt. Marien in WiesenburgSommertreff der Rentner mit Ritter der RentnerWinkelteich WiesenburgOsterglocken im Schlosspark WiesenburgSchloss WiesenburgBlick von der Schlossbalustrade auf den SchlossteichInselteichEiskeller (?)geflecktes LungenkrautWasserturm Wiesenburgein Gesummse und Gebrumse auf dem Weg nach SchlamauVeilchen in den Schlamauer RummelnSchlamauer RummelnWeg nach Schmerwitz„Gartenlaube“ im Schlosspark Schmerwitz, oder was davon übrig istehemaliger Springbrunnenheute leider geschlossen 🙂heutige Runde
Karfreitag 2021. Wir bleiben zu Hause und machen einen Ausflug in die alte Bischofsstadt Ziesar. Gesprochen „Zieh-eh-sahr“. Die über 1.000 Jahre alte Ackerbürgerstadt mit nur 2.500 Einwohnern kann ich nur jedem Geschichtsinteressierten ans Herz legen. In den meisten Teilen des Ortes denkt man, die Zeit ist stehen geblieben. Und das im positiven Sinne. Allein die Burg mit Burgfried (Corinna-bedingt momentan leider geschlossen), Museum, Burgkapelle und Storchenturm ist eine Reise wert. Die Straßen heißen „Badstraße“, „Wallgraben“, „Schlossstraße“, „Brandenburger Tor“ oder „Frauentor“. Hier hat sich nicht viel verändert. Die niedrigen Häuser mit riesigen Toreinfahrten liegen an Kopfsteinpflasterstraßen, haben alle nach hinter raus Gärten oder gar Felder. Die Stadtkirche St. Crucis ist aus Feldsteinen erbaut. Der romanische Bau ist über 800 Jahre alt. In der Stadt begrüßen uns Katzen, als wäre man der Nachbar, und forderten ihre Streicheleinheiten ein. Menschen sieht man höchsten hinter wackelnden Gardinen. Der „Konsum“ steht noch, das alte Karl-Marx-Denkmal auch. Gute alte Zeit, wobei sich „gut“ mit der Zeit sicherlich etwas verklärt. Wir verlassen die Stadt und wollen die „Alte See“ umrunden. Der slawische Wortsinn von Ziesar heißt eigentlich „hinter dem See“, den es allerdings heute nicht mehr gibt. Er verlandete und verschwand durch Entwässerungsarbeiten zu Zeiten Friedrich des Großen schließlich vollständig. Im südlichen Teil des Wanderwegs störte die Autobahn A2 etwas. Bald waren wir nach kurzen 8 km wieder zurück am Ausgangspunkt.
Grabplatte am Burgfried, was hat der da zwischen den Beinen???Storchenturmvom Klostersteg zur Stadtkirche St. Crucishübsche Häuser an der StadtkircheFeldsteine Katzen Katzen Katzenmorbide Schönheit am Wallgrabenwie viele Jahre hat diese Holz auf dem Buckel?wie viele Hände haben diese Türklinke berührt?durch die Grüne Gasse…… ins GrüneSchloßstraßeherangezoomt, Storch auf dem StorchenturmFachwerkBacksteinFeuerwehrglückliche Schweine in einem Gartengestrandeter Wal im ehemaligen SchwimmbadSchwimmbad, die Natur holt sich alles zurückWanderweg um die „Alte See“Frühlingsbotenauch die Schlehen blühen schonKraniche vor der A2Altes Signal (vergebliche Cachesuche)glückliche Kühe vor der Burglandliche Stadtidylleschnackseln die etwa?FrühlingWanderrunde
Unsere heutige Wanderung machen wir wieder im eigentlich flachen Brandenburg. „Berge“ mit Aussichten gibt es dennoch viele. Wir starten in Blankensee. Dieses hübsche Dorf hat eine Menge zu bieten: ein imposantes Gutshaus mit Park, den großen Blankensee, Gaststätten, Fischräuchereien und ein Bauernmuseum. Nächste Station ist Friedensstadt, einem Ortsteil von Glau. Es ist ein religiöses Siedlungswerk der „Johannischen Kirche“ mit interessanter Geschichte. Von hier steigen wir zum 86 Meter hohen Fuchsberg auf. Vom Gipfelkreuz hat man eine schöne Aussicht in südliche Richtung. Auf dem Fontaneweg geht es quer über die Glauer Berge zurück nach Blankensee. Hier umrunden wir zum Schluss das Seechen, bevor der nächste Regenschauer niedergeht.
Portal zum Schlosspark Blankenseeim Schlosspark, Brücke über die NieplitzHaus in BlankenseeSteg zur Vogelbeobachtung am BlankenseeHaus in Friedensstadt, typische Farbe einer russischen Kaserne, heute mit religiösem SpruchTreppe zum Lostplace Altes KinoFuchsbergaussichtgegenüber der Aussichtsturm in den Löwendorfer Bergen (links)Wegweiser mit Bezug auf wichtige Orte der Johannischen KircheMoos wie in SkandinavienReste des Schienenkranzes eines ehemaligen UKW-Richtstrahl-DrehfunkfeuersAbstiegKrüppelkiefernReste einer kleinen Kapelle am Seechen Blankenseeder nächste Regen naht- ab nach HauseTrack