Der „Skalen“ gibt es in der Oberlausitz viele. Das sind felsbesäumte Durchbruchstäler, welche von Bächen in den Granit geschnitten wurden. Das Wort „Skala“ kommt aus dem sorbischen und bedeutet Felsen. Häufig findet man in ihrer Nähe „Schanzen“, was wiederum ringwallartige slawische Befestigungsanlagen sind, die sich oft an exponierter Lage befinden. Heute besuchen wir die uns bis dahin völlig unbekannte Kuckauer Skala mit der Kuckauer Schanze. Sie liegen in der Nähe von Panschwitz-Kuckau, deren Kloster und Klosterpark einige Bedeutung für uns haben. Das Klosterwasser hat ein kleines Durchbruchstal mit Felsabhängen geschaffen. Weiter oben liegt die Schanze. Direkt auf der Schanze befindet sich das Haus Emmaus, welches heute von der Pfarrei als Ferienhaus für Familienfeiern gemietet werden kann.
Parkanlagen am Klosteram KlosterwasserAbteikirche des KlostersKlosterhofwas dieser Süßigkeitenwagen im Klosterhof wohl soll…kleine Kapelle auf einem FelsenBlick in die (verschlossene) KapelleViele Anwohner haben religiöse Denkmale in ihren Gärtenin der Kuckauer SkalaFelsen in der Kuckauer SkalaTafeln am Haus Emmaus auf der Kuckauer Schanze Picknick am Grillplatz, dahinter Haus EmmausWehr am Klosterwasser
Eigentlich hätten wir wieder in Tschechien wandern gehen können, nachdem der kleine Grenzverkehr wieder erlaubt ist. Aber geplant ist geplant, und so fahren wir nach Jauernick-Buschbach. Dieses kleine Dorf liegt idyllisch am Kreuzberg (356,7 m) unweit von Görlitz oberhalb des Bertsdorfer Sees. Vor immerhin 1.054 Jahren wurde es erstmals urkundlich erwähnt. Wir starten am Berggasthof und wandern talwärts bis zum Aussichtsturm Neubertsdorfer Höhe. Von hier hat man einen wunderbaren Blick auf den 8 Jahre alten See, der 2013 aus dem gefluteten Braunkohle-Tagebau Bertsdorf entstand. Mit 960 ha Fläche und 72 Metern Wassertiefe ist er einer der größten Seen Sachsens. Der Blick geht heute bis zum Isergebirge, zum Jeschken (Ještěd) und Zittauer Gebirge bis hin zum Oberlausitzer Bergland. Durch das renaturierte Kippengelände laufen wir bis zum Libellenteich und besteigen anschließend den Schwarzen Berg, einer 390 Meter hohen Vulkankuppe unweit von Jauernick. Der Gipfel bietet leider keine Aussicht. Die Hänge sind jedoch bestanden mit Maiglöckchen und allerhand anderen Frühlingsblühern. Auf dem Gipfel befindet sich eine wichtige Station 1. Ordnung der Königlich-Sächsischen Triangulation, obwohl sich der Gipfel damals schon in Preußen befand. Zurück in Jauernick besteigen wir den Kreuzberg, wo es ein Picknick gab. Nach der Dorfbesichtigung ging es wieder heim. 10,7 km lang war die Wanderstrecke.
Aussichtsturm Neubertsdorfer HöheAussicht auf den Bertsdorfer See, dahinter liegt PolenBlick in Richtung Lausitzer Gebirge/Zittauer GebirgeJauernick-Buschbach mit Landeskrone, dem Hausberg von GörlitzWassertropfen auf LupinenblattAurorafalterder Raps blühtWeg zum Schwarzen BergBlick nach Friedersdorf (Markersdorf)steiler Aufstieg zum GipfelTriangulationssäule auf dem Gipfel des Schwarzen BergesJauernick-BuschbachLöwenzahnwiese mit Landeskrone im Hintergrundetwas getrübte Sicht zum IsergebirgeAckerstiefmütterchendieser Hausbesitzer in Jauernick mag das Detail 🙂Blechmann am Gipfelkreuz des Kreuzbergeslinks die katholische Kirche St. Wenzeslaus, rechts die evangelische Bergkapellereich verziertes Portal von St. Wenzeslauswir haben nicht geklopftAndré inspiziert den Schließmechanismus des KirchhoftoresWanderschuhe gratisTrackaufzeichnung
Wir sind in der Oberlauitz und erleben quasi einen zweiten Frühling. Während in Berlin und Umland schon alles grün ist und die Obstbäume blühen, geht hier der Frühling gerade richtig los. Selbst die Buschwindröschen stehen noch in voller Blüte. Wir wollen in einer bislang für uns in großen Teilen unbekannten Gegend wandern. Wir starten in Klein-Kunitz (Chójnička) und laufen zunächst in südöstlicher Richtung durch Granitsteinbrüche, die wir als einzige schon einmal im Rahmen eines tollen Geocaches erforscht haben. Ist viele Jahre her, da musste man viel mit Seilwinden arbeiten und in Lost Places herumsuchen. Über die Pilitzhöhe geht es nach Großkunitz (Chójnica) und wir laufen weiter auf Panoramawegen bis zum Mehlteuerberg. Auf dem Gipfel liegt ein alter umgestürzter Stein, auf dem „Ferdinand-Höhe“ eingemeißelt ist. Die Bergkuppe war übersäht mit Buschwindröschen, noch nicht blühenden Maiglöckchen und Mondviolen. Dann ging es 150 Meter talwärts mit schönen Ausblicken auf das über tausendjährige Bautzen (Budyšin) bis hinab in die berglose Ebene der Niederlausitz. Über Binnewitz (Bónjecy) erklommen wir den Gipfel des Drohmberges (Lubin). Hier oben warten der Sage nach 7 sorbische Könige auf den Tag, dass ihr Volk sie zur Hilfe ruft im Kampf gegen die Deutschen. Dann war nur noch Genusswandern angesagt. Bergab ging es mit herrlichen Blicken zum Bieleboh, ins Zittauer Gebirge bis hin zum Tanneberg (Jedlová) in Tschechien. Nach moderaten 10,2 km waren wir wieder am Ausgangspunkt.
dieser alte Holzkran am Steinbruch war einst Teil eines abenteuerlichen Geochachesauf Großkunitzer FlurenGroßkunitzMordstein an der Roten Mühle; hier wurden 1859 der Weber Karl Gottlieb Wendler und der Bauer Karl Traugott Heinze vom Windmüller Rothe vom Schafberg erschlagen und ausgeraubt…Über Wiesen zum Mehltheuerberg, durch die Baumlücke erkennt man BautzenLöwenzahnMondviole am MehltheuerbergBuschwindröschen auf dem Mehltheuerberg was denn nun? Mehltheuerberg oder Ferdinandhöhe???Bautzen herangezoomt, in der Mitte der Simultandom St. PetriBinnewitz mit dem Braunkohlekraftwerk Boxberg am Horizont in der EbeneBirkenallee zum Drohmbergneu aufgestellte Granitstele im Wald, deren Zweck wir nicht herausfandenDrohmberggipfelAbstieg vom Drohmbergherrliche Aussichten „dank“ BorkenkäferAbstiegder Ausgangspunkt in Kleinkunitz kommt in SichtDorfidylle in KleinkunitzTrackaufzeichnung
Wir sind in der Oberlausitz und wollen wandern. Wir starten in Dittersbach auf dem Eigen. Von hier aus geht es durch den Klosterwald hinunter ins Neißetal, wo wir bis zum Kloster St Marienthal wandern. In der Klosterkirche werden wir von Gesang der Nonnen von der zweiten Etage der Kirchenschiffs überrascht. Nach dem Besuch des Gartens der Bibelpflanzen wandern wir weiter nach Ostritz. Hier besichtigen wir die sehenswerte katholische Kirche Mariä Himmelfahrt. Der Marktplatz von Ostritz ist für eine so kleine Stadt bemerkenswert groß, allerdings auch wenig belebt. Um zum Ausgangspunkt zurück zu gelangen müssen wir die Neißehänge hinauf. Vorbei am tempelartigen Kriegerdenkmal laufen wir bis zum wassergefüllten Hutbergsteinbruch und weiter über die Felder, bis wir wieder den Klosterwald durchqueren. Wir schauen uns den alten Basaltsteinbruch am Knorrberg an, den ich auf Grund seiner gigantischen Basaltsäulen in Erinnerung habe, die in der Gegend häufig verbaut wurden. Leider wächst die Aussicht zu den Säulen immer mehr zu, aber die Bienen freuts. André musste unbedingt noch den Gipfel des Knorrbergs erklimmen, dessen 381 Meter über Meerehöhe leider von keinerlei Aussicht gekrönt ist. Über Wiesen und Feldwege ging es wieder zurück nach Dittersbach. Immerhin 18,3 km hatte wir anschließend in den Beinen.
Aussichtspunkt oberhalb von Dittersbach mit Blick zum Knorrbergim Klosterwaldrunter ins Neißetalwir bestaunen den elektrischen Wildschweinzaun, der Schweine aus Polen abhalten soll. das „verlassene Kreuz“Kloster St. Marienthal 2010 richtete das Hochwasser massive Schäden andas soll wohl die Arche sein… Kloster St. Marienthal in der Klosterkirche, singende Nonnen über unsGästehaus St. HedwigBarocke PrachtKlosterschänke, früher ein beliebter Rastpunkt für Radfahrer auf den Oder-Neiße-Radweg Widerlager der ehemalige Klosterbrücke auf polnischer Seite. Der Wiederaufbau verzögert sich wegen Geldmangels seit geraumer ZeitHäuser an der Neiße…nach den Hochwasser 2010 wieder renoviertgroße Wäsche Mariä Himmelfahrt in Ostritzdenkwürdig würdigKirchenpforte Mariä Himmelfahrt in Ostritz Mariä Himmelfahrt in Ostritz Marktplatz OstritzBlick zurück nach Ostritz Kriegerdenkmalehemaliger Hutbergsteinbruch, früher durften wir hier noch badenBlick zurück ins NeißetalAufstieg zum KnorrbergBasaltsäulen am KnorrbergRastplatz mit herrlicher Aussicht vom Isergebirge über den Jeschken, das Zittauer Gebirge bis zum Lausitzer GebirgeVeilchenwegloser Aufstieg zum Knorrberggipfelda hinten liegt schon DittersbachStreckenaufzeichnung
Wir haben Urlaub und sind, nachdem das Wetter sich nun endlich etwas gnädig zeigt, nach Sachsen gefahren. Heute haben wir eine Runde durch Obercunnersdorf gedreht. Das Dorf ist bekannt für seine zahlreichen Umgebindehäuser. Von der Unesco erhielt er deshalb den Ehrennamen „Denkmalsort“. Damit die Wanderung wirklich eine Runde wird, haben wir einen großen Bogen bis hinauf zum Kottmarwald gemacht. Dort lag noch erstaunlich viel Schnee.
im Kottmarwaldder Löbauer Berg am HorizontUmgebindehaus in Obercunnersdorfdie Vorgärten sind mit allerhand Tünnef ausgestattetbald ist Ostern, die Plaste-Eier baumeln schonein himmelblauer Trabant.., gab es da nicht einmal einen Schlager?Bahnviadukt (ohne Bahnverkehr)Pforte zum KirchhofKirche ObercunnersdorfWindmühle Kottmarsdorfstillgelegte BahnstreckeWasserturm Neugersdorf, dahinter das unerreichbare Böhmenletzte SchneeresteTrack