Strandtag in Rowe und Stolpmünde

altes Fischerboot in Rowe

Von Karthaus fuhren wir heute wieder zurück zum Ostseestrand. Nachdem wir 2 Stunden hinter Treckern und LKW hinterhergezuckelt sind, gingen wir in Rowe (Rowy) an den fast leeren Strand. Schwimmen ist immer noch kein Vergnügen, mehr als 15 Grad hat das Wasser wohl kaum. Nach zwei Stunden Sonnenbaden und einer Portion Dorsch in einer Fischbraterei fuhren wir nach Stolpmünde (Ustka), wo wir zwei Nächte bleiben. Stolpmünde ist ein quirliger Urlauberort mit vielen Hotels und Restaurants. Der Strand ist feinsandig und sauber. Der Abend klang mit gebratener Makrele und einem fast perfekten Sonnenuntergang aus.

Strand in Rowe
sieht wärmer aus als es ist
Hafen in Stolpmünde
an welchen Körperteilen diese Dame wohl besonders häufig angefasst wird…
auf der Mole Stolpmünde
Piepmatz (Schafstelze???)
interessante Fata Morgana am Horizont
Strand in Stolpmünde
da hinten ist unser Hotel
Fischkutter passiert Hafeneinfahrt
Möwe bettelt um einen Happen beim Koch eines Restaurants
Abendstimmung
Sonnenuntergang

In der Kaschubischen Schweiz

Von Karthaus aus fuhren wir heute in die nahe gelegene Kaschubische Schweiz. Hier befindet sich die höchste Erhebung des baltischen Landrückens zwischen Estland und Deutschland. Der Turmberg (Wieżyca) ist 329 Meter hoch und ist von einem Aussichtsturm gekrönt. Dort sind wir hinaufgewandert- und standen vor einem Bauzaun. Pech gehabt. Wir fahren weiter nach Niederbrodnitz (Brodnica Dolna) und starten eine Wanderung am Brodnosee (Jezioro Brodno) entlang bis zu einer Windmühle an einem Aussichtspunkt bei Remboschewo (Ręboszewo). An der anderen Seeseite laufen wir in großem Bogen wieder zurück zum Ausgangspunkt. Anschließend besuchen wir Mirchau (Mirachowo), ein kleines Dorf, welches in Günther GrassBlechtrommel vorkommt. In Schwanau (Sianowo) baden wir an der Dorfbadestelle, wo gerade das Sonnenwendfeuer aufgebaut wurde. Herrlich. Morgen geht es wieder ein Stück Richtung Westen. Wir bleiben 2 Tage an der Küste in Stolpmünde (Ustka).

Aufstieg zum Turmberg
Pech gehabt, keine Aussicht
Badestelle am Brodnosee
Schachtelhalm im Sonnenlicht
Schlafmohn
Jasmin
Käfer
Windmühle auf dem Sobotka-Hügel
Abstieg
Weg nach Oberbrodnitz
blühende Felder
altes Bauernhaus
drei Storchenjunge warten auf Futter
Mutti sucht noch nach Futter
Kuh mit Spiegelung
Kornblume mit Besucher
da hinten sieht man den Turmberg mit (gesperrtem) Turm
Schwäne und Paddelboot auf der Radaune (Radunia)
ungewöhnliches sehendes Auge in der Deckenbemalung der Kirche von Chmelno (Chmielno)
kaschubische Muster ebenda
toter Baum mit neuem Leben
Haus in Mirchau
Bad im Schwanauer See

In die Kaschubei

die Kartause Marienparadies

Von Lötzen fahren wir heute in die Hauptstadt der Kaschubei– nach Karthaus (Kartuzy). In Hohenstein (Olsztynek) machen wir einen Zwischenstopp, um das dortige Freilichtmuseum zu besuchen.

Freilichtmuseum-Dorfschule
Holzkirche
Bauernhaus
im Innern eines Bauernhauses
kräht der Hahn auf dem Mist…
bemoostes Dach
Garten mit Königskerzen (???)
Prachtexemplar

Kartause Marienparadies in Karthaus
Großen Klostersee in Karthaus

Ausflug rund um Lötzen

St.-Georg-Kirche in Rastenburg

Eigentlich wollten wir uns heute die ehemalige Ordensburg des Deutschen Ordens in Rastenburg (Kętrzyn) ansehen, hatten aber leider Pech. Wegen umfangreicher Renovierungsarbeiten ist derzeit ein Besuch nicht möglich. Also begnügten wir uns mit den kleinen sehenswerten Rest des Stadt, u.a. der St.-Georg-Kirche. Ein riesiger Backsteinbau, der zwischen 1359 und 1370 vom Deutschen Orden als Wehrkirche für die Masuren erbaut wurde. Das Innere blieb uns verborgen, da gerade Gottesdienst stattfand, und der wird in Polen von vielen Menschen besucht. Weiter führte uns die Fahrt nach Steinort (Sztynort), wo es eine Schlossruine und einen „verwunschenen“ Park zu sehen gab. Bei Possessern (Pozezdrze) guckten wir uns Teile der Feldkommandostelle Hochwald (oder auch Schwarzschanze genannt) an, die für Heinrich Himmler errichtet wurden. Und schnell war der Tag wieder vorbei…

Erker an der Ordensburg in Rastenburg
ehemalige Synagoge in Rastenburg
St.-Georg-Kirche in Rastenburg
Eingang zur St.-Georg-Kirche in Rastenburg
Schmuckgiebel in Rastenburg
Wappen
Schlossruine Steinort derer von Lehndorff
Rose im Schlosspark
Die Zeiten sind nicht immer gerecht…
geplünderte Grabkapelle im Schlosspark Steinort
Detail
im teilweise wieder freigeräumten Schlosspark
Alte Schule in Haarschen (Harsz) mit Storch natürlich
Am Haarschensee gehe ich schwimmen, André bleibt wegen der „Schlingpflanzen“ auf dem Steg 🙂
Waldfrosch
im Bunker von Himmlers Nachrichtenquartier
Reste der Feldkommandostelle Hochwald
Zurück in Lötzen

Um den Goldapgar See

bei Kruglanken

Heute machen wir eine kurze aber anstrengende Radtour um den Goldapgar See (Gołdapiwo). Wir starten in Kruglanken (Kruklanki) und gehen an der hiesigen Badestelle erst einmal baden. Danach geht es hügelauf- hügelab über sandige Wege, blühende Wiesen und einige kleine Straßen im kleinen oder größeren Abstand einmal herum um den Goldapgar See. An der Krummen Kutte (Jezioro Krzywa Kuta) bei Jakunen (Jakunówko) finden wir auf halben Weg eine einsame Badestelle mit Steg. Hier picknickten wir und erfrischten uns im klaren Wasser. Vom Steg aus konnte man viele Fische und Krebse beobachten. Über Willudden (Wyłudy) gelangten wir wieder zurück nach Kruglanken. Die nächsten zwei Tage verbringen wir in Lötzen (Giżycko).

Badestelle in Kruglanken
Feldränder fast wie Steingärten
Badestelle in Seehausen (Jeziorowskie) am Goldapgar See
schwierige Wegstrecke über hüglige Wiesen
kleiner See bei Jakunen
Teufelsstein (Diabelski Kamień) bei Jakunen
Klee
erfrischendes Bad bei 30 Grad
Badestelle an der Krummen Kutte
Krebs
alte Landwirtschaftsgeräte am Wilkussee
Paddler auf der Sapina
hier fühlen sich Insekten wohl
Kornblumen und Kamille
Weg nach Willudden
Dorfstorch Willudden
Kraniche gibt es auch
Hafen in Lötzen (Giżycko)
Abend am Löwentinsee (Niegocin)
zu Abend gibt es Barsch…
.. und Zander