Hoch auf Dieter

Hoch „Dieter“ hat uns fest im Griff. Nach einer Nacht mit -17°C fuhren wir am Samstag nach Neusalza, um nach dem Rechten zu schauen. Tagsüber wurde es mit -12 °C richtig warm.
Gute Gelegenheit, diesmal etwas ausgiebiger die Ski auszuprobieren. So drehten wir eine längere Runde um Neugersdorf. Es klappt mittlerweile schon ganz gut, nur das mit dem Bremsen müssen wir noch verbessern. 🙂 Abends hatten wir uns dann das Abendessen in der Fichtelschänke redlich verdient. Nur der Fußmarsch bei -18 °C durch den Spreepark bis dorthin war nicht so kuschlig… Immerhin konnten wir seit langem wieder mal qietschenden Schnee hören und Venus und Jupiter beobachten.




Kleis und Monumentenberg

Kurz vor der Reise in wärmere Gefilde waren wir dieses Wochenende in Neusalza. Gestern bestiegen wir unseren Lieblingsberg in Nordböhmen. den Kleis. Kaum ein anderer Gipfel hat eine solche Aussicht. Der Berg ist von Norden gesehen ein nahezu perfekter Kegel, 760 Meter hoch und ziemlich steil. An der Südwestseite hängt eine gigantische 60 Meter hohe Felskante scheinbar über, darunter gibt es ausgedehnte Blockhalden. Trotz des suboptimalen Wetters hatten wir Ausblicke bis zum Elbsandsteingebirge, übers Lausitzer Gebirge hin zum Zittauer Gebirge. Der Süden mit Jeschkengebirge und Isergebirge war leider durch Schneewolken verdeckt. Hier ein paar Impressionen:
Heute fuhren wir über Weißenberg zur Hohen Dubrau und dann wieder zurück nach Berlin. In Weißenberg wollten wir eigentlich Pfefferkuchen kaufen, aber die Öffnungszeiten der Pfefferküchlei war wenig touristenfreundlich.
Immerhin erhaschten wir einen Blick in den schönen Verkaufsraum

Schließlich führte der uns der Weg zum Monumentberg in der Hohen Dubrau. André wollte heute unbedingt noch auf einen Aussichtsturm, und der 293 Meter hohe Gipfel kann mit einem solchen Gebäude aufwarten. Blick vom Turm Richtung Norden. Fotos waren wegen der tiefstehenden Sonne nach Süden nicht möglich. Was dort qualmt ist das Kraftwerk Boxberg.

Herbstcachen um Hirschfelde

Auch wenn das Wetter nicht gerade zu Ausflügen lockt, bin ich dieses Wochenende nach Neusalza gefahren. Nach einer Zwischenübernachtung bei meinen Eltern war ich zeitig hier, und so nutzte ich den Vormittag für Restarbeiten im Garten, nach dem Mittag bin ich noch etwas geocachen gewesen. Ich hatte mir schon einige Dosen herausgesucht, um nicht wie bei letzten Mal in der Oberlausitz gefrustet wegen einiger hirnlos hingeschmissener Mickrichdosen nach kurzer Zeit aufzugeben. Und heute waren wirklich schöne Ziele dabei, meist vom wieder Ecken, wo ich noch nie war. Oben zu sehen eines der vielen Tiere, die ich am Langen Berg (GC35FZV) zu sehen bekam. Zwar hatte der Berg keine Aussicht, aber neben Fuchs, Wildschweinen und jede Menge Greifvögeln war mir dieses Reh über den Weg gelaufen. Unten zu sehen das Schloss Großhennersdorf, an dessen Ruine ich schon hunderte Mal vorbeigefahren sein muss, ohne von seiner Existenz zu ahnen. GC258C5 führte mich hierher.


Ein kleiner Multi führte ins Kemmlitztal zwischen Schlegel und Hirschfelde. Idyllisch! (GC1VQYY)

Wasserfall bei Hirschfelde, hier gab es früher mal einen Cache. Der schein nun weg zu sein.

Vergebliche Cachesuche an einem „alten Betrieb“, hier die Flachsspinnerei. Gesponnen hier wir schon lange nicht mehr. Alles dicht, letzte Reste der Produktion wurden nach Rumänien ausgelagert!

Denkmal oberhalb von Hirschfelde mit wunderbarem Blick über das Dorf, nur leicht gestört durch das hinter der nahen Grenze liegende polnische Kraftwerk Turow. Hierher führte GC2Q0EW.

Hirschfelde von oben
Kirche Dittelsdorf. Schöner Multi (GC1N5M2), der zunächst zu einer wunderbaren Kirche mit interessantem Friedhof führte, und dessen ziemlich weit entferntes Finale (ich dachte schon, ich habe falsch gerechnet) zu einem überraschenden Ort führte.

Lebensgeschichten auf Grabsteinen

Das wundersame Finale eines denkwürdigen Caches. Danke an Tapsibär für die tollen Dosen heute!!!

Herbstausklang 2011

Wie schon im letzten Jahr, müssen wir vor dem Schnee den Garten vom Laub befreien. Dieses Jahr lag besonders viel herum. Vor allem Ahorn-, Linden-, und Eichenblätter. Immerhin haben wir es geschafft, nahezu das gesamte Grundstück zu beräumen. Entsprechend riesig ist der Komposthaufen angewachsen… Immerhin, es hat uns Spaß gemacht, sich in der Sonne zu bewegen.
Als Belohnung gab es dann Deichlmauke in der Fichtelschänke.


Alles weg: