Über Scharosch an der Kokel nach Schäßburg

Genaugenommen ging es heute von Hermannstadt über die Dörfer mit den schönen Namen Agnehein, Meschen, Biertan, Mediasch oder Scharosch an der Kokel nach Schäßburg. Und unsere Erwartungen wurden erfüllt. Mittelalterliche Kirchenburgen, dörfliches Leben mit Pferdefuhrwerken und Heuwagen, Schwalbengezwitzscher, duftendende Bauerngärten, und das mittelalterliche Schäßburg als Krönung. Nur die Deutschen, die gibt es nicht mehr. Die sind 1990 so gut wie alle ausgewandert.
Den ersten Geocache (nach etlichen Versuchen) haben wir in Biertan gefunden. 

Kirchenburg mit Fagarasch-Gebirge im Hintergrund
In der Kirchenburg von Meschen
In der Kirche
André erklimmt den Kirchturm
Aussicht von oben
man beachte
in Siebenbürgen hängt der Speck von der Decke
Die Spinnerin von Mediasch
Mediasch
Mediasch
Kirchenburg von Biertan
Eingang zur Kirchenburg
in der Kirchenburg Biertan
Türschloss
Turm Kirche Biertan
Sonntag
Ortseingang Scharosch
Schneidertor Schäßburg, hier wohnen wir
unsere Herberge
Schülertreppe zur Bergkirche Schäßburg
Friedhof an der Bergkirche
in der Oberstadt
Dracula darf nicht fehlen, den mögen vor allem die Amerikaner
Stundturm
Stundturm
Unterstadt Schäßburg
Gasse
komisches Ding
Haus mit dreidimensionalem Hirschen

Ein Nachmittag in Hermannstadt

Eine Woche Siebenbürgen, wie lange haben wir uns darauf gefreut. Und so ging es heute via Wien nach Hermannstadt. Da wir bereits am frühen Nachmittag ankamen, blieb genügend Zeit, nach mehr als 26 Jahren des letzten Aufenthaltes hier, die Stadt zu erkunden. In Teilen ist die alte Bausubstanz restauriert, wohl im Zusammenhang mit dem Titel „Europäische Kulturhauptstadt 2007“, in andern Teilen noch aussehend wie früher. Obwohl wir uns an nahezu nix erinnern können.
Ein tolles Restaurant mit rumänischer Küche (Villa Weidner) haben wir auch gefunden. Uns gefällt es prima. Und morgen geht es hinaus ins Grüne, nach Schäßburg. Darauf freuen wir uns besonders…
Nachfolgend ein paar Eindrücke:

wir zwei in Brukentalmuseum
im Brukentalmuseum
Dach mit Schuh
Dach mit Storch
in der Oberstadt
Gasse zur Unterstadt
Portal
enge Gassen
in der Orthodoxen Kirche
Kuppel
Teilchen mit Schafskäse, lecker
Tratschklub
Marktplatz
rumänisches Bier, schwer zu finden
Fensterdekor
Fußball auf der Straße, hier noch möglich
Mietze auf Dach
wieder hinauf
einfach schön

Radtour zum Pirsken

kurz hinter Neusalza, am Schwarzen Teich

Da gestern das Wetter eher aprilmäßig war, wollten wir den heutigen Sonntag zu einer Radtour nutzen. Als Ziel steckten wir uns den mit 610 Metern höchsten Berg des Böhmischen Niederlandes– den Pirsken (Hrazený). Dort gab es auch zwei Geocaches zu finden, einer davon ein Multi.
Zuerst machten wir nach schweißtreibendem Anstieg von Neusalza aus am Jüttelsberg Cachekontrolle meines Caches  „Vogelova bouda – Vogelbaude GC35PX2„. Durch die Umgebindehäuser von Königswalde (Království) fuhren wir nach Schluckenau
Dort stärkten wir uns mit einem 10° Staropramen und Smažený květák. An einer verfallen Kapelle in Kaiserwalde (Císařský) gab es einen Cache (GC4XZP2), der nach Durchquerung eines Brennesselwaldes zu finden war. Irgendwann waren 560 Höhenmeter erreicht, begleitet durch zahlreiche Ausblicke auf die ebenfalls zahlreichen Gipfel der Umgebung. Die letzten Höhenmeter zu aussichtslosen Gipfel überwanden wir dann zu Fuß. Den Gipfel-Multicache fanden wir nach einigem Suchen dann auch, unser tschechisch ist dann doch etwas rudimentär… Die Rückfahrt abwärts durch die Wiesen nach Schluckenau war ein Genuss! Über Fugau ging es nach Hause.

Blick von Abhang des Jüttelsberges auf das Zittauer Gebirge
Inspektion des Jüttelsberg-Gipfelbuches
Felsblöcke auf den Jüttelsberg-Gipfel
Radeln durch Königswalde
nur noch selten zu sehen, Zaunbefestigung in einer durchlöcherten Granitstele
erst beim Betrachten des Fotos dieses Heiligen an der ungenutzten Kapelle in Kaiserswalde fiel mir der Falke auf, der links sitzt und mich beäugt
Kapelle Kaiserswalde
renovierte Volksarchitektur
Ein Menhir neuerer Art
immer wieder weite Aussichten
freigeschnittenes Wegstöckel
der Fingerhut blüht dieses Jahr besonders prächtig
auf dem Pirschken-Gipfel
ab durch die reich blühenden Wiesen
Genussradeln
Schluckenau von oben
Wasserwerk von Fugau. Es existiert noch, frisch renoviert. Das Dorf ist seit langem verschwunden…

Wanderung zur Wolfsburg

Die Wolfsburg – das hört sich toll an. Da wollten wir hin. Freilich klingt der tschechische Name weniger interessant -Vlčí hrádek-, nicht mal ein Wanderweg führt hin. Allerdings gibt es in unserem Rother-Wanderführer der Böhmischen Schweiz diese Wanderung, und anhand der (ziemlich veralteten) Beschreibung, fanden wir hin. Wandert man von Schönlinde Köglers Naturpfad (Köglerova naučná stezka) entlang, kommt man früher oder später in einiger Entfernung vorbei. Wir wählten den Weg vom Dörfchen Wolfsberg (Vlčí Hora).

Reste der Wolfsburg, nicht mehr sehr viel zu sehen
Abstieg durch die Schlucht
seltsame Felsgebilde
durch diese Hohle Gasse…
Weg durch die Schlucht, wohlgemerkt kein Wanderweg
fest umklammert
Engelquelle
lichte Forste
an diesem Hund mussten wir vorbei. Er war nicht erfreut uns zu sehen. 🙂
Hexenhäuselfenster
Dieser seltsame Geselle grüßte uns auf Deutsch am Ende der Wanderung. „Der Alte Raschauer“ konnte sich mit Hilfe seiner roten Weste unsichtbar machen. Wolfsberg 1730″

Talea und Tara in den Bergen

Dieses lange Pfingstwochenende verbrachten wir mit unseren Patenkindern in Neusalza. Da waren sie zwar schon, aber noch nie alleine mit den Onkels. Premiere war dann neben dieser Tatsache die Bergbesteigung des Hochwaldes. Den Aufstieg schaffte selbst die Kleine fast ohne Hilfe, wenn auch nur durch gutes Zureden und Bestechung in Form von Apfelscheiben und Möhren. Oben gab es neben herrlicher Fernsicht Saft für die Kleinen und Radler für die Großen in der Bergbaude.
 Da es auch in Sachsen recht heiß war, besuchten wir am Sonntag das Neusalzaer Freibad– die nächste Premiere. Herrlich, so ein Waldbad mit echt frischem und meinem Empfinden nach ungechlortem Wasser. Es war eine Menge los dort…
Heute ging es nach dem obligatorischen Spielplatzbesuch und dem Mittagessen nach Schwarzheide zu Sieglinde und Rudi (mit Gartenteichbegutachtung, Fischfütterung, Inspizierung von Lutzes ehemaligem Kinderzimmer, Erdbeertorte und Geschenk) wieder zurück zu Mama und Papa. Ein erlebnisreiches Wochenende geht zu Ende und wir erholen uns jetzt auf dem Balkon…

Aufstieg, alles noch frisch
Aufstieg im Niemandsland. Rechts Deutschland, links Tschechien
Rast mit Süssigkeitenbestechung
tapfere Tara
Blick zum Jeschken
Daran merkt man, dass die Grenze über den Gipfel führt
Saftversorgung in der Baude
Blick vom Hochwaldturm auf die böhmischen Berge
Hochwaldbaude, im Hintergrund der Rollberg und die Bösige samt Burg
Blick vom Hochwaldturm nach Norden
Oybin mit Berg Oybin, im Hintergrund der Olbersdorfer See und Zittau, wo Lutz studiert hat
kleine Abstiegshilfe für Tara
Geocachesuche
Chillen auf der Wiese
Terrasse in der Abendsonne
seltsames Himmelsschauspiel
Bärli hat Besuch von den beiden Hasis
Aufsteigehilfe
Dieses Foto darf Mama nicht sehen!!!
Kuckuck!
Ich will hier raus!
Im Freibad, Schatten ist rar
Schwimmflügelfraktion
Frühstück auf der Terrasse