Bhf. Neugarten- Gläsern Berg- Kwitkau- Hahnelstein- Skautska Skala- Höllengrund- Ziegenhof Gut Neudorf- Karbenschlucht

so hübsch kann ein Bahnhof aussehen- Station Neugarten

Da es heute ein heißer Tag werden soll, plane ich eine Wanderung mit Bergbesteigungen und Aussichten im ersten Teil, und einem Rückweg im kühlen Tal. Letzteres gelang nur halb. Wir starten am Bahnhof Neugarten (Zahrádky) und laufen zunächst durch schöne Täler mit Sandsteinfelsen zum Gläsern Berg (Skleněný vrch). Die Aussichten von oben und die interessanten Felsformationen waren ein Highlight der heutigen Wanderung. In Felsen gehauene Sitzgelegenheiten und alte deutsche Felsgravuren deuten darauf hin, dass der Ausflugsverkehr hier hinauf früher intensiver war. Heute kämpften wir uns durch den zugewachsenen Wanderweg nach oben und waren allein. Herrlich. Rollberg, Jeschken… sogar der Kahlstein war zu sehen. Auf der anderen Seite grüßte der Ronberg. Wir setzten die Wanderung fort, durchquerten das hübsche Kwitkau (Kvítkov) und erreichen einen Aussichtsfelsen nahe der Burg Hannelstein. Selbige lassen wir heute aus, denn von einer Burg gibt es dort (fast) nichts zu sehen. Über alte Felstreppen laufen wir durch ein uriges Felstal zum Oberen Höllengrundteich. Am Teich entlang können wir abkürzen und gelangen zum Skautska Skala, einem ca. 30 Meter hohen Felsen, dessen Gipfel man über Waldwege leicht erreichen kann, und der eine schöne Aussicht über die Teiche bis hin nach Böhmisch Leipa (Česká Lípa) bietet. Der erste Teil des Höllengrundes (Peklo) ist leider immer noch wegen eines Felssturzes geschlossen, so müssen wir oberhalb der Schlucht die Gefahrenstelle umgehen. Da wir ohnehin auf dem Bio-Ziegenhof Neuhof (Novy Dvur) Ziegenkäse kaufen wollen, sparen wir uns den Umweg aus der Schlucht noch oben und zurück. Nach dem Käsekauf geht es endlich hinunter zum Höllengrund, auch Karbenschlucht genannt. Hier ist es verhältnismäßig kühl. Von bemoosten Felsen tropft Wasser in den Robitzbach (Robečský potok), der Sommersonne gelingt kaum das duchdringen bis zum Grund. Nach kurzem gemäßigtem Aufstieg sind wir wieder am Ausgangpunkt zurück.

Beginn der Wanderung
kleine Felskapelle am Wegesrand
lichter Laubwald und Sandsteinfelsen im Paulinental (?)
die alten Sorten der Kirschpflaumen werden reif
Aufstieg zum Gläsern Berg
Felsen auf dem Gläsern Berg, alte Ringe im Gestein deuten darauf hin, dass hier früher geklettert wurde
Rast mit herrlichem Blick auf das Lausitzer Gebirge und den Jeschken
der Ronberg und der Geltschberg auf der anderen Seite
Gläsern Berg
Abstieg
leicht gerupfter Kaisermantel auf Diestel
die Bösige im Bildzentrum
alte Felsbehausung an den Resten der Burg Kwitkau
Dorfkirche Kwitkau
Weg zur hl. Barbara, die wir heute auslassen
Aussicht in der Nähe von Hannelstein
Höllengrundstiegen
wildes Felstal
bunte Trockenwiese mit vielen Insekten und Faltern
Nilgänse auf dem Oberen Höllengrundteich (wenn ich mich täusche bitte melden)
Brücke über den Robitzbach, ob diese am Oberen Höllengrundteich existiert war nicht klar. Auf Mapy.cz gab es sie nicht, auf Openstreetmap schon
Felsbildnis
Denkmal im Wald, welches durch den Namen meiner Heimatstadt auffällt. Hier starben Häftlinge aus dem KZ-Außenlager Schwarzheide auf einem Todesmarsch
Felsen im Talgrund
Aussicht auf den Sautska Skala
Sautska Skala von unten
Weg vom Höllengrund hinauf zur Umgehungsstrecke des Felssturzes
oben war es leider sommerlich heiß
Tal nahe der Umgebungsstrecke zum Auffinden eines Geocaches
siehe da, die Berge des Kummergebirges sind zu sehen, links der Kahlstein
die Milchgeber unseres heutigen Abendessen (zzgl. Oliven, Brot und Rotwein)
Haus im Höllengrund- die Höllenhunde, die uns hier vor Jahren erschreckten waren heute nicht da
schattiger Talgrund
Quellen am Felsgrund
rechts oder links?
herrlich bei 30 Grad weiter oben
alte Felsenbehausungen
Aufstieg … der zu einem Grundstück in eine Sackgasse führte. Zumindest wollte uns die Eigentümerin nicht weiter gehen lassen. Schließlich fanden wir den richtigen Weg…
heutige Wegstrecke

Ein Gedanke zu „Bhf. Neugarten- Gläsern Berg- Kwitkau- Hahnelstein- Skautska Skala- Höllengrund- Ziegenhof Gut Neudorf- Karbenschlucht“

  1. Ist denn die Brücke über den Robitzbach repariert? Wie man hier sehen kann, https://wincontact32naturwunder.blogspot.com/2015/04/fruhlingswanderung-durch-die.html
    haben wir damals einen Umweg in Kauf genommen. Die Überquerung war uns nicht ganz geheuer. Den Gläsern Berg habe ich leider verpasst, dafür aber den hübschen Weiler Babylon besucht (schon wegen des Namens). Solltest Du mal wieder in der Gegend sein, empfehle ich eine Visite beim Knorrloch, am besten verbunden mit einem Aufstieg auf den Koselberg. Das Knorrloch kennen nun wirklich nur wenige und auch der Koselberg bietet eine überraschende Landschaft.

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